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	<title>Wahl &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Wahl &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>Wenn Trump die Wahl verliert, zieht er mit seiner Familie ins Waldviertel – Udo frohlockt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 13:49:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Weitra]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
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					<description><![CDATA[Donald Trump ist immer für Überraschungen gut. In einem »exklusiven« Interview mit K2-Magazine hat er nun angekündigt, dass er, sollte er die Wahl verlieren, mit seiner Familie ins malerische Waldviertel ziehen wird. „Ich habe gehört, es ist wunderschön dort. Viele Bäume, tolle Leute, stabile politische Verhältnisse – und keine Fake News!“, so Trump, den wir [...]]]></description>
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<p>Donald Trump ist immer für Überraschungen gut. In einem »exklusiven« Interview mit K2-Magazine hat er nun angekündigt, dass er, sollte er die Wahl verlieren, mit seiner Familie ins malerische Waldviertel ziehen wird. „Ich habe gehört, es ist wunderschön dort. Viele Bäume, tolle Leute, stabile politische Verhältnisse – und keine Fake News!“, so Trump, den wir auf seinem Anwesen in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mar-a-Lago" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mar-a-Lago</a> getroffen haben.</p>



<p>Während die Nachricht in den USA für Schlagzeilen sorgte, brach im österreichischen Waldviertel Jubel aus. Die FPÖ-Führung, allen voran <a href="https://www.k2-magazine.com/9800eur-mindestsicherung-fuer-ziegen/" data-type="post" data-id="4113">Udo Landbauer</a>, zeigte sich begeistert. „Endlich bekommen wir den internationalen Superstar und einen wahren Patrioten, den das Waldviertel verdient!“, so der Landeshauptmannfraustellvertreter mit einem breiten Grinsen, der ja auch selbst nicht unbekannt für seine &#8222;heimatverbundenen&#8220; Ansichten ist. Er schlug sofort vor, eine Straße nach Trump zu benennen und ein Willkommensfest zu organisieren. „Trump-Bräu“, das neu erfundene Bier, soll bei dem Fest in Strömen fließen.</p>



<p>Das Waldviertel, bekannt für seine ruhige und abgeschiedene Lage, bereitet sich bereits auf den prominenten Neuzugang vor. „Wir haben schon begonnen, extra lange rote Teppiche auszurollen,“ verriet der Bürgermeister des kleinen Dorfs, das noch anonym bleiben möchte, vor dem malerischen Schloss Weitra.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="627" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/trump-waldviertel-1024x627.jpg" alt="Schloss Weitra im Waldviertel.
(c) Picabay.com" class="wp-image-4248" title="Wenn Trump die Wahl verliert, zieht er mit seiner Familie ins Waldviertel – Udo frohlockt 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/trump-waldviertel-1024x627.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/trump-waldviertel-300x184.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/trump-waldviertel-768x470.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/trump-waldviertel-150x92.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/trump-waldviertel-450x276.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/trump-waldviertel.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schloss Weitra gilt als &#8222;heißer Kandidat&#8220; für Trump´s neuen Wohnsitz. Der Vorteil: Es gibt schon eine Mauer drum herum.</figcaption></figure>



<p>Die Bevölkerung reagiert gemischt: Während einige sich auf die mediale Aufmerksamkeit freuen, sind andere besorgt, dass nun Goldene Wasserhähne und Marmor-Eingänge zum neuen Standard der Dorfarchitektur werden könnten. Auch die Frage, ob Melania Trump die traditionelle Waldviertler Tracht tragen wird, bleibt offen.</p>



<p>Ein lokaler Bauer kommentierte: „Ich hoffe nur, er bringt seinen Rasenmäher mit. Hier wächst das Gras schnell, und Twitter-Posts (Ja, im Waldviertel heißt das Zeug noch Twitter) helfen da nicht viel.“ </p>



<h2 class="wp-block-heading">Trump: ”I make the Waldviertel great again!&#8220;</h2>



<p>Trump selbst scheint jedoch fest entschlossen zu sein. „Österreich hat die besten Wälder, die besten Viertel – ich habe das Waldviertel ausgewählt, weil es das beste ist. Alle sagen das,“ erklärte er abschließend. Außerdem plant er Gerüchten zufolge bereits, eine neue Mauer um das Waldviertel zu bauen, um es »great again« zu machen.</p>



<p>K2 – wenn Trump kommt, gehen wir. Für immer.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock, Pixabay.com)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>AfD gewinnt Wahl in Thüringen – und plötzlich brennt [auch] in Österreich die Luft!</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/afd-thueringen-auswirkung-auf-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2024 07:58:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[NoThüringenInAustria]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) hat die Landtagswahl in Thüringen hachdünn aber doch gewonnen. Was hat diese für Nachkriegsdeutschland prägende Wahl – nie nach 1945 war eine als rechtsextrem eingestufte Partei bei einer Wahl Nummer eins – mit der österreichischen Nationalratswahl zu tun, fragen sie sich? Nun, es gibt grundsätzlich nichts, was auf dieser [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <a href="https://no-borders.net/de/fck-afd" target="_blank" rel="noreferrer noopener">rechtsextreme Alternative für Deutschland</a> (AfD) hat die Landtagswahl in Thüringen hachdünn aber doch gewonnen. Was hat diese für Nachkriegsdeutschland prägende Wahl – nie nach 1945 war eine als rechtsextrem eingestufte Partei bei einer Wahl Nummer eins – mit der österreichischen Nationalratswahl zu tun, fragen sie sich? </p>



<p>Nun, es gibt grundsätzlich nichts, was auf dieser Welt ohne Auswirkungen bleibt, Stichwort Flügelschlag eines Schmetterlings – noch dazu, wenn es um Politik und Populismus geht. Daher präsentieren wir ihnen die möglichen Konsequenzen dieses bahnbrechenden Ereignisses auf die politische Landschaft in Österreich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Schwarz-Blauer Höhenflug oder doch ein türkis-rot-grüner Tsunami?</h3>



<p>Die FPÖ, inspiriert durch den Erfolg ihrer deutschen Verwandten, sieht sich bereits als nächster Wahlsieger in Österreich. <a href="https://www.k2-magazine.com/geheimes-telefonat-kickl-mit-russischem-freund/" data-type="post" data-id="3675">Parteichef Herbert Kickl</a> streckt allerorts begeistert die Faust in die Luft und ruft: „Thüringen ist erst der Anfang!“ Gleichzeitig wird die ÖVP nervös, denn Sebastian Kurz – ah, Verzeihung, Karl Nehammer – fürchtet eine neue Welle des Populismus: „Wir müssen uns fragen, ob die österreichische Volkspartei noch genügend österreichisch ist. Vielleicht brauchen wir mehr Jodeln in unseren Reden?“</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Grünes Umdenken</h3>



<p>Die Grünen in Österreich hingegen sind in heller Aufregung. &#8222;Wenn die AfD so einfach eine Wahl gewinnen kann, was hält dann die FPÖ davon ab, das Gleiche hier zu tun?“, fragt sich ein verängstigter Funktionär der Grünen, während er hektisch seine Umzugskartons packt. Um nicht in den Sog der Thüringer Wahl zu geraten, hat sich die Öko-Partei ein Sofortprogramm aufgelegt: Das Verbot von Bratwürsten und Bierkrügen, die länger als 15 cm sind, soll die Ausbreitung deutscher Brauchtümer in Österreich stoppen. Parteichef Werner Kogler hat bereits angekündigt, den nächsten Parteitag im veganen Wellnesshotel abzuhalten, um „das teutonische Treiben in der österreichischen Politik ein für alle Mal zu verhindern.“ </p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Die Wähler: „Jetzt erst recht!“ oder „Lieber doch nicht“?</h3>



<p>Ein Teil der österreichischen Wähler, ohnehin bekannt für ihren Hang zum politischen Drama, sieht das Ergebnis in Thüringen als Weckruf. „Jetzt erst recht!“, rufen sie und strömen in Scharen zur FPÖ. Der andere Teil überlegt sich jedoch, ob es nicht vielleicht besser wäre, die politische Landschaft durch taktisches Wählen zu stabilisieren. Die Grünen sprechen bereits von einem „historischen Bündnis der Vernunft“, während die NEOS überlegen, ob sie vielleicht nicht doch zur Mitte-Links-Partei mutieren sollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Das große Wettkampf der Populisten</h3>



<p>Mit dem Thüringer Wahlsieg sieht auch die SPÖ eine Chance, ihre eigenen populistischen Talente hervorzukehren. Die Parteispitze trifft sich in geheimer Sitzung, um eine Strategie zu entwickeln, wie man durch noch knackigere Sprüche und härtere „Sager“ den Wahlkampf für sich entscheiden kann. Man munkelt, Andreas Babler könnte in Lederhosen und mit Jagdhorn ausgestattet auftreten, um die Herzen der Alpenrepublik endgültig zu erobern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Europäische Nachbarschaftspolitik neu gedacht</h3>



<p>Die österreichische Bundesregierung überlegt, ob man Thüringen als eigenes Bundesland annektieren sollte, um die Nähe zur neuen Wählerklientel zu nutzen. Die ÖVP spricht von einer „historischen Chance“, während die FPÖ die Idee sofort unterstützt und vorschlägt, gleich ganz Deutschland zu übernehmen, zumindest den Teil bis zur Elbe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Panik im Wiener Rathaus</h3>



<p>Im Wiener Rathaus herrscht Ausnahmezustand. Bürgermeister Michael Ludwig hat vorsorglich schon einmal die Stadttore verriegelt und den Stephansdom in Tarnfarben gestrichen, um ihn vor eventuellen „alternativen“ Farbkonzepten zu schützen. „Wir können nicht zulassen, dass die Thüringer Verhältnisse auf Wien übergreifen“, so Ludwig, während er nervös in eine Lederhose schlüpft, um besser vorbereitet zu sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="579" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/afd-1024x579.jpg" alt="Ein Mann mit Wehrmachtsmantel und Kappe auf einem Schotterweg, Stichwort Thüringen.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4224" title="AfD gewinnt Wahl in Thüringen – und plötzlich brennt [auch] in Österreich die Luft! 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/afd-1024x579.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/afd-300x170.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/afd-768x435.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/afd-150x85.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/afd-450x255.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/afd.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein strammer AfD-Stammwähler auf seinem frühmorgendlichen Weg zur Wahl.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Die AfD gewinnt in Thüringen, und schon ist die österreichische Innenpolitik in hellem Aufruhr. Die einen fürchten die nächste Populismuswelle, die anderen sehen sich in ihren extremen Ansichten bestätigt. Eines ist sicher: Die österreichische Nationalratswahl wird spannend wie nie zuvor, und alles nur, weil in Thüringen ein paar Leute „blau“ gewählt haben – und mutmaßlicher Weise war ein Großteil davon sogar »blau«. </p>



<p>Ein Sprecher der AfD erklärt inzwischen, dass man sich zunächst auf Thüringen konzentrieren wolle, bevor man die „Eroberung“ weiterer Bundesländer oder gar ganzer Staaten plane. „Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut“, erklärt er mit einem vielsagenden Lächeln.</p>



<p>Und während die Wiener Kaffeehäuser, wo einst Sachertorte und Melange das wichtigste Gesprächsthema waren, voll mit hitzigen Diskussionen von Politikern, Experten und Stammtisch-Philosophen sind, bleibt die wichtigste Frage doch: Wer bringt jetzt den Thüringer Senf. „Wir müssen sofort handeln“, schimpft ein SPÖ-Funktionär, während er seinen Espresso herunterstürzt, „sonst stehen wir bald ohne Mehrheitsoption da!“</p>



<p>Eines ist jedenfalls sicher: Der Polit-Zirkus hat gerade erst begonnen, und wir haben die besten Plätze. Popcorn gefällig?</p>



<p>#NoThüringenInAustria</p>



<p>K2 – wir wählen blau. Not. Seit immer.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wolfgang Sobotka tritt als Politiker zurück und wird Finanzberater</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/sobotka-tritt-zurueck-und-wird-finanzberater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 07:08:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzberater]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer durchaus überraschenden Wendung hat Wolfgang Sobotka, der Noch-Präsident des österreichischen Nationalrats, seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern nach der nächsten Nationalratswahl bekannt gegeben. Doch anstatt sich in den wohlverdienten Ruhestand zu begeben, wird der 68-jährige Sobotka eine völlig neue und durchaus unerwartete berufliche Richtung eingeschlagen: Er wird Finanzsberater. „Es ist an der Zeit, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einer durchaus überraschenden Wendung hat <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sobotka" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wolfgang Sobotka</a>, der Noch-Präsident des österreichischen Nationalrats, seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern nach der nächsten Nationalratswahl bekannt gegeben. Doch anstatt sich in den wohlverdienten Ruhestand zu begeben, wird der 68-jährige Sobotka eine völlig neue und durchaus unerwartete berufliche Richtung eingeschlagen: Er wird Finanzsberater.</p>



<p>„Es ist an der Zeit, dass ich mein Talent und meine Fähigkeiten auf einem Gebiet einsetze, das mir schon immer sehr am Herzen lag – dem Vermehren von Geld. Schließlich habe ich ja genügend Erfahrung damit, wie man Budgets verwaltet und finanzielle Löcher stopft. Nach jahrelanger Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Geldern fühle ich mich bestens darauf vorbereitet, nun ausgewählten privaten Vermögen zu helfen“, erklärt Sobotka in einer Pressekonferenz, die mehr Fragen aufwarf als beantwortete. „Wer sonst könnte besser beraten, wie man das Beste aus seinem Geld macht, als jemand, der jahrelang darüber entschieden hat, wie das Geld anderer Leute ausgegeben wird?“</p>



<p>Sobotka plant, seine neue Karriere mit dem Claim „Ihr Geld in sicheren Händen – weil ich weiß, wie man es ausgibt“ zu bewerben. Insider berichten, dass er bereits eine Reihe von Kunden gewonnen hat, darunter unter anderem ein ehemaliger <a href="https://www.k2-magazine.com/in-welchem-briefkasten-haust-r-benko/" data-type="post" data-id="3702">Immobilienmilliardär</a> sowie ehemalige Kollegen aus der Politik, die ihr Vertrauen in seine Fähigkeiten bekundet haben. „Er hat uns schon in der Politik gezeigt, wie man Geld verschiebt“, sagte ein anonymer ehemaliger Abgeordneter. „Jetzt bin ich gespannt, wie er das in der Privatwirtschaft umsetzt.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Sobotka in Kunst der 90er oder seltene Pokémon-Karten investieren</h2>



<p>In seiner neuen Rolle als Vermögensberater will Sobotka vor allem auf innovative und kreative Methoden setzen. &#8222;Ich denke da an einige Techniken, die ich während meiner politischen Karriere entwickelt habe,&#8220; sagt er zwinkernd. &#8222;Zum Beispiel, wie man aus wenig viel macht – das hat in der Politik ja auch immer gut funktioniert. So plane ich beispielsweise, meinen Kunden zu raten, ihre Ersparnisse in Bereiche zu investieren, die bisher wenig beachtet wurden – wie Kunst aus den 90ern oder seltene Pokémon-Karten. Diese haben einen unermesslichen Wert, den der Markt noch nicht erkannt hat.&#8220;</p>



<p>Auf die Frage, wie er seinen plötzlichen Karrierewechsel rechtfertigt, antwortet Sobotka augenzwinkernd: „Ich habe immer gesagt, dass ich mich weiterentwickeln möchte. Und was könnte anspruchsvoller sein als der Versuch, die Finanzen von Menschen zu retten, nachdem ich so lange dabei war, sie auszugeben?“</p>



<p>Kritiker werfen ihm jedoch vor, dass sein Wechsel zur Vermögensberatung einen klaren Interessenkonflikt darstellt. „Das ist, als würde ein Pyromane Feuerwehrmann werden“, so ein skeptischer Beobachter. „Man fragt sich, ob er mehr darauf spezialisiert ist, Geld zu verwalten oder es zu verschwenden.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="602" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-1024x602.jpg" alt="Illustration: ein Mann in einem Karton paddelt durch raues Gewässer; im Hintergrund die Skyline einer Finanzmetropole, Stichwort Sobotka.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3887" title="Wolfgang Sobotka tritt als Politiker zurück und wird Finanzberater 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-1024x602.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-300x177.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-768x452.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-150x88.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-450x265.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als ehemaliger Finanzlandesrat weiß Wolfgang Sobotka natürlich wie kaum ein anderer, wie man am Besten durch die rauen Gewässer der Hochfinanz rudert.  </figcaption></figure>



<p>Sobotka bleibt – selbstredend – trotzdem optimistisch und ist fest entschlossen, seine neue Karriere mit demselben Enthusiasmus anzugehen, den er auch in seine politischen Aufgaben eingebracht hat. &#8222;Ich werde dafür sorgen, dass meine Klienten finanziell abgesichert sind,&#8220; verspricht er. &#8222;Und wenn nicht, kann ich ihnen zumindest beibringen, wie man sich charmant aus jeder Affäre zieht.&#8220;</p>



<p>Die Öffentlichkeit bleibt gespannt, wie sich Sobotka in seiner neuen Rolle in seinem neuen Büro gleich Tür an Tür mit einem ehemaligen Kanzler auf der einen und einen ehemaligen Finanzminister auf der anderen Seite schlagen wird. Eines ist jedoch sicher: Langeweile wird in seinem neuen Job wohl kaum aufkommen.</p>



<p>K2 – wir wissen, wo Wolfgang Sobotka´s Haustür ist. Seit 1999.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong><em>Disclaimer</em></strong><br>Dieser Beitrag ist eine Satire und spiegelt nicht die tatsächlichen Ereignisse oder Aussagen von Wolfgang Sobotka wider. Diese dürften wir hier auch gar nicht veröffentlichen, ohne Support unserer Anwaltsgeschwader. In diesem Sinn sind alle Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Ereignissen selbstverständlich rein zufällig und nicht beabsichtigt.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>K2 gegen die 10 und für die 2 Millionen Schweiz!</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/k2-gegen-die-10-und-fuer-die-2-mio-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Oct 2023 16:50:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländer]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[SVP]]></category>
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					<description><![CDATA[K2 verfällt seit Jahren bereits den ketzerischen Parolen der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Der Meisterpartei im Erstellen von Kausalitäten, die aus der Luft gegriffener nicht sein könnten. Wir schaffen es einfach nicht anders als die Kandidat:innen der Partei zu wählen, die für die Führung unseres Landes in eine prosperierende Zukunft mit Weitsicht, klarem Verstand und ohne [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>K2 verfällt seit Jahren bereits den ketzerischen Parolen der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Der Meisterpartei im Erstellen von Kausalitäten, die aus der Luft gegriffener nicht sein könnten. Wir schaffen es einfach nicht anders als die Kandidat:innen der Partei zu wählen, die für die Führung unseres Landes in eine prosperierende Zukunft mit Weitsicht, klarem Verstand und ohne emotionale Übersteuerung nicht ungeeigneter sein könnten.</p>



<p>Es ist immer wieder ein freudiges Ereignis, wenn eine weitere Hochglanz-SVP-Kampagne in Farbdruck in unserem Briefkasten landet, mit Behauptungen, bei denen es scheint, als ob wirklich niemand beim Shit-Brainstorming ausgeschlossen wurde. Hier konzentriert man sich auf reißerische Überschriften, wenig Text mit noch weniger Realitätsbezug und viele, viele bunte Bilder. Hier regt man sich über erfundene Zusammenhänge von Missständen auf, anstatt praktikable Lösungen für die erfundenen Missstandszusammenhänge anzubieten. Hier wird nicht nur subtil, sondern geradezu rüpelhaft mit gesellschaftlichen Ängsten gespielt. Mit dem Ziel, die Schweiz wieder in eine längst vergangene Vergangenheit zu führen, in der man sich noch an anderen als progressiv geltenden Entwicklungen stören konnte. #Frauenstimmrecht, #Vaterschafts&#8220;urlaub&#8220;&lt;1T</p>



<p>Hier ist die Geheimformel, wie es der SVP seit Jahren gelingt, erfolgreich Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zu konstruieren, die unplausibler kaum sein könnten. Man wähle ein Thema aus, das in der Gesellschaft als Problem wahrgenommen wird, zum Beispiel steigende Krankenkassenprämien. Dann sucht man einen Schuldigen und hat folgende Auswahlmöglichkeiten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Ausländer</li>



<li>Ausländer</li>



<li>Ausländer</li>
</ol>



<p>Versuchen sie es selbst: steigende Wohnungspreise? Richtig, Ausländer. Staus auf den Straßen? Richtig, Ausländer. Überall Baustellen? Richtig, Ausländer. Schlechtes Wetter? Richtig, Ausländer. Persönliche Unzufriedenheit? Richtig, Ausländer.</p>



<p>Das Geniale an dieser Geheimformel ist, dass sie bereits seit Jahrzehnten greift ist, indem sie reale gesellschaftliche Probleme mit der Urangst der Schweizer vor Überfremdung verknüpft. Werden dadurch die Ursachen der Probleme adressiert, wie die steigenden Krankenkassenprämien oder der Mangel an erschwinglichem Wohnraum? Natürlich nicht, aber darum geht es ja auch gar nicht. Der SVP geht es um größtmöglichen Einfluss im politischen Prozess. Sie wollen sicherstellen, dass Institutionen an Einfluss verlieren, dass Unternehmer wenige Auflagen haben, <a href="https://www.k2-magazine.com/corporate-greenwashing-marketing-kunstform/" data-type="post" data-id="1827">unsere Umwelt zu verschmutzen</a>, und dass Einkommens- und Vermögensungleichheit weiter zunimmt.</p>



<p>Trotz der hohen Scheinzusammenhangsdichte und Monokausalitätsbildungslust gratuliert K2 der freiheits- und sicherheitsliebenden Partei und wünscht ihnen gleichzeitig, dass sie sich mit ihren fehlenden Konzepten und wachsendem Einfluss im Prozess der Gestaltung einer stagnierenden und rückwärtsgewandten Schweiz nicht selbst entzaubern.</p>



<p>Wir von K2 sprechen uns auch klar gegen die 10-Millionen-Schweiz aus. Wir sind gegen 10 und für die 2 Millionen Schweiz.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Politkonsulting 1.0: Vor der Wahl ≠ nach der Wahl</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/politkonsulting-vor-der-wahl-nach-der-wahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 09:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Politikkonsulting]]></category>
		<category><![CDATA[Versprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlversprechen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-konsulting.com/?p=1884</guid>

					<description><![CDATA[K2-Konsulting ist kein Thema zu heiß und keine Branche zu schmutzig, um die Millionen zu verdienen, die uns unseren ausschweifenden Lebensstil ermöglichen. Daher sind wir auch schon als erstes Konsulting-Unternehmen weltweit Anfang der 70er Jahre ins Politkonsulting eingestiegen. Oder glauben sie, Herr Bruno K. hätte damals ohne unserer Expertise eine &#8222;Absolute&#8220; geschafft? Aktuell sind wir [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>K2-Konsulting ist kein Thema zu heiß und keine Branche zu schmutzig, um die Millionen zu verdienen, die uns unseren ausschweifenden Lebensstil ermöglichen. Daher sind wir auch schon als erstes Konsulting-Unternehmen weltweit Anfang der 70er Jahre ins Politkonsulting eingestiegen. Oder glauben sie, Herr Bruno K. hätte damals ohne unserer Expertise eine &#8222;Absolute&#8220; geschafft? </p>



<p>Aktuell sind wir dabei, diverse durchaus kontroverse Erfolgsmodelle – also erfolgreich für die, die an der Macht sind – beispielsweise einem Herrn Herbert K. zu verkaufen. Denn mit der allseits beliebten &#8222;Suchen und ersetzen&#8220; Funktion ist das ja in wenigen Sekunden von Budapest auf Wien &#8222;umgebrandet&#8220;. Schließlich hat das ja auch schon mit &#8222;Suche St. Pölten&#8220; und &#8222;ersetze mit Salzburg&#8220; bestens geklappt. </p>



<p class="has-background" style="background-color:#f4d5d5"><strong><em>Pro-Tipp</em></strong><br>Wichtig dabei ist, dass man auch die erste Folie ändert und den Inhalt ein wenig umsortiert für den Fall, dass die Erfolgsrezepte intern geteilt werden (was aber de facto nie vorkommt, da kein Politiker einem anderen sein &#8222;persönliches&#8220; Erfolgsrezept gönnt bzw. verrät).</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/05/AdobeStock_194819014.jpeg" alt="politician enchants voters from the stage with a jojo coin, keyword Politkonsulting.
(c) AdobeStock" class="wp-image-1892" title="Politkonsulting 1.0: Vor der Wahl ≠ nach der Wahl 4"><figcaption class="wp-element-caption"><em>Politik funktioniert wie ein Jo-Jo: vor der Wahl alles »hinwerfen«, nach der Wahl wieder alles »wegnehmen«&#8230;</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Frühling, aber ein Politkonsulting wie damals</h2>



<p>Was sich seit unseren Anfängen im Politkonsulting nicht geändert hat: Versprich vor der Wahl das Blaue vom Himmel, das Gelbe vom Ei, das Rote vom Lack deines Zweitferraris, sei kreativ, unverschämt und großzügig als würde es um´s eigene Geldbörsel gehen – das Wahlvolk wird dir zujubeln und dich wählen und, das wichtigste dabei: es wird sich bis zur nächsten Wahl nicht mehr daran erinnern, was du alles versprochen und nicht gehalten hast – und dich wieder wählen.</p>



<p>Also, liebe Politiker: Versprecht mehr Arbeitsplätze, niedrigere Steuern, höhere Sozialleistungen und eine bessere Zukunft für alle. Werft den Wählern emotionale Versprechungen und Schlagworte vor die Füße, denn mit konkreten Plänen oder realistischen Zielen sind keine Wahlen zu gewinnen – die sind zumeist viel zu kompliziert. Und für den Fall, dass sich irgendwann doch wer erinnern sollte, was ihr alles versprochen habt, sagt ihr einfach: &#8222;Wir wollten eh alles auf den Weg bringen, aber der Koalitionspartner und/ oder die Opposition sind nicht mitgegangen.&#8220; Und schon habt ihr zwei Fliegen mit einem Schlag erwischt: Ihr habt zum einen von der eigenen Inkompetenz abgelenkt und gleichzeitig schon für den nächsten Wahlkampf Stimmung in eigener Sache gemacht!</p>



<p>In diesem Sinn haben wir – sozusagen als best practise Beispiel – schon den <a href="https://www.k2-magazine.com/aufstieg-und-fall-eines-politischen-wunderkindes/" data-type="post" data-id="1391">Herrn S.K. ins Kanzleramt</a> gebracht. </p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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