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	<title>Veganer &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Veganer &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>À la Musk: Fleischhauerverband verklagt Veganer wegen Boykotts von Fleisch</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/fleischhauer-klagen-wegen-fleischboykotts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2024 08:24:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischhauer]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer außerordentlichen Verbandssitzung hat der VP-dominierte Österreichische Fleischhauerverband (ÖFV) beschlossen, den Weg von Elon Musk zu folgen (Anmerkung: Musk klagt ab sofort große Firmen, wenn diese sich weigern, auf X Werbung zu schalten) und zieht nun Vegetarier und Veganer vor Gericht. Der Vorwurf: Kaufboykott in Milliardenhöhe. Laut dem Verband, der für die Interessen von [...]]]></description>
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<p>In einer außerordentlichen Verbandssitzung hat der VP-dominierte Österreichische Fleischhauerverband (ÖFV) beschlossen, den Weg von <a href="https://www.k2-magazine.com/elon-musk-kauft-tiktok-und-nennt-es-tixtox/" data-type="post" data-id="3472">Elon Musk</a> zu folgen (Anmerkung: <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000231466/elon-musk-auf-dem-kriegspfad-x-klagt-jetzt-firmen-wenn-sie-nicht-werben" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Musk klagt</a> ab sofort große Firmen, wenn diese sich weigern, auf X Werbung zu schalten) und zieht nun Vegetarier und Veganer vor Gericht. Der Vorwurf: Kaufboykott in Milliardenhöhe.</p>



<p>Laut dem Verband, der für die Interessen von Fleischhauern im Land eintritt, hätten Vegetarier und Veganer durch ihre bewusste Entscheidung, kein Fleisch zu kaufen, der Fleischindustrie „unermesslichen Schaden“ zugefügt. „Es ist ein Skandal!“, so der Vorsitzende des Verbands, Hans W. Urst. „Diese Menschen boykottieren aktiv unsere Produkte, nur weil es nicht ihren persönlichen Vorlieben entspricht. Das ist Diskriminierung pur! Wir haben alles versucht, um diese Leute zu überzeugen – von Bio-Fleisch bis hin zu kostenlosen Verkostungen. Aber nein, sie bestehen darauf, weiterhin Gemüse zu essen und Tofu zu grillen. Das ist wirtschaftsschädigend! Es geht hier nicht nur um Würstel und Schnitzel, sondern um die Zukunft einer ganzen Branche!“</p>



<p>Der Verband fordert nun eine Entschädigung in Milliardenhöhe. Die Klage stützt sich auf die Argumentation, dass jede Bürgerin und auch jeder Bürger eine moralische Verpflichtung habe, die heimische Wirtschaft zu unterstützen. „Wer kein Fleisch kauft, handelt unpatriotisch und wirtschaftsfeindlich“, erklärt Urst weiter. „Unsere Fleischhauer sind das Rückgrat der Nation – wenn sie keinen Umsatz machen, leidet das ganze Land!“ Konkret richtet sich die Klage an alle Personen, die seit mindestens einem Jahr kein Fleisch gekauft haben – eine Zielgruppe, die laut dem Verband „bewusst und böswillig“ der heimischen Wirtschaft schadet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fleischhauer werden wegen &#8222;persönlichem Geschmacksterrorismus&#8220; geklagt</h2>



<p>Als erste Reaktion auf die Klage haben sich zahlreiche Vegetarier und Veganer zusammengetan, um eine Gegenklage wegen &#8222;persönlichem Geschmacksterrorismus&#8220; einzureichen. Sie werfen dem ÖFV vor, ihre Ernährungsweise zu diskriminieren und das Recht auf freie Konsumwahl zu untergraben. „Die Klage ist genauso absurd wie die Vorstellung, dass unser Kaufverhalten für den Niedergang der Fleischwirtschaft verantwortlich ist&#8220;, so ein Sprecher der Veganer. &#8222;Vielleicht sollte der Fleischhauerverband in Betracht ziehen, statt zu klagen, einfach mal frisches Gemüse anzubieten. Wir boykottieren ja auch keine Bäckereien, weil sie Brote ohne Speck anbieten“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="547" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/fleischer-1024x547.jpg" alt="Vitrine eines Fleischhauers.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4143" title="À la Musk: Fleischhauerverband verklagt Veganer wegen Boykotts von Fleisch 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/fleischer-1024x547.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/fleischer-300x160.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/fleischer-768x410.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/fleischer-150x80.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/fleischer-450x240.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/fleischer.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erste Fleischhauer erweitern bereits ihr Produktportfolio für Vegetarier und Veganer.</figcaption></figure>



<p>Die österreichische Regierung hält sich bisher bedeckt, doch hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass das Justizministerium die Klage als &#8222;interessante juristische Herausforderung&#8220; betrachtet. Die Rechtsexperten des Hauses zeigen sich skeptisch, ob die Klage Aussicht auf Erfolg hat, warnen jedoch vor einem möglichen Präzedenzfall: „Sollte der Fleischhauerverband gewinnen, könnten als nächstes Supermarktketten gegen Minimalisten klagen, Baumärkte gegen DIY-Bastler oder Fast-Food-Ketten gegen Fitnessbegeisterte.“</p>



<p>Man darf gespannt sein, wie dieses brisante Thema vor Gericht ausgehen wird. Eines ist sicher: Die österreichische Fleisch- und Pflanzenwirtschaft hat ihren ganz eigenen Fleischkrieg entfacht, und die ganze Welt schaut zu – vielleicht sogar mit veganem Popcorn in der Hand.</p>



<p>K2 – wir essen unser Schnitzel ausschließlich mit Tofu. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Eingefleischter Vegetarier gründet 1. vegane Würstelbudenkette</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/vegetarier-gruendet-vegane-wuerstelbude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 09:59:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Veganer]]></category>
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		<category><![CDATA[Würstelbude]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer Welt, in der Fleischkonsum (fast) so normal ist wie der tägliche Gang auf die Toilette, hat sich ein unerschrockener Held entschieden, den Imbissmarkt auf den Kopf zu stellen: Franz Grünkern, selbst eingefleischter – oder besser gesagt &#8222;eingewurzelter&#8220; – Vegetarier, will mit seiner revolutionären Idee die Welt der Wurstbuden erobern und revolutionieren! Seine Vision? Eine [...]]]></description>
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<p>In einer Welt, in der Fleischkonsum (fast) so normal ist wie der tägliche Gang auf die Toilette, hat sich ein unerschrockener Held entschieden, den Imbissmarkt auf den Kopf zu stellen: Franz Grünkern, selbst eingefleischter – oder besser gesagt &#8222;eingewurzelter&#8220; – Vegetarier, will mit seiner revolutionären Idee die Welt der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCrstelstand#:~:text=Der%20(Wiener)%20W%C3%BCrstelstand%20ist%20die,zum%20raschen%20Verzehr%20angeboten%20werden." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wurstbuden</a> erobern und revolutionieren!</p>



<p>Seine Vision? Eine Würstelbudenkette, die komplett auf Fleisch verzichtet. Das mag für viele wie ein Witz klingen, aber für Grünkern ist es der Weg in die Zukunft. Er glaubt fest daran, dass man auch ohne Fleisch fantastische Würstchen herstellen kann. Seine Devise lautet: &#8222;Warum Schwein, Rind oder Huhn, wenn es auch Soja, Gemüse und Liebe tun? Es geht nicht darum, Fleischesser zu bekehren&#8220;, so Grünkern weiter. &#8222;Es geht darum, eine Option zu bieten, die gut schmeckt und gut für die Umwelt ist.&#8220;</p>



<p>Grünkern&#8217;s Würstelbude &#8222;<a href="https://www.k2-magazine.com/erster-veganer-histaminfreier-ski-vorgestellt/" data-type="post" data-id="3081">Frei(von)Wurst</a>&#8220; ist kein gewöhnlicher Imbiss. Hier gibt es keine klassischen Bratwürste oder Käsekrainer, sondern kreative Kreationen wie &#8222;Rote Bete Roulade&#8220;, &#8222;Quinoa-Bratwurst&#8220; und &#8222;Seitan-Spezial&#8220;. Zahlreiche Passanten sind zunächst skeptisch, aber Grünkern lässt sich nicht entmutigen. Mit einem breiten Grinsen und einem freundlichen &#8222;Probieren geht über Studieren&#8220; lockt er selbst die hartnäckigsten Fleischliebhaber an.</p>



<p>Seine Würstchen werden aus einer geheimen Mischung von Gemüse, Getreide und Gewürzen hergestellt. „Unser Rezept ist ein gut gehütetes Geheimnis“, flüstert Grünkern verschwörerisch. „Aber ich kann ihnen versichern, dass es absolut köstlich ist.“</p>



<p>Die Würstchen von &#8222;Frei(von)Wurst&#8220; sind nicht nur frei von Fleisch, sondern auch umweltfreundlich. Grünkern verwendet nämlich ausschließlich Bio-Zutaten aus heimischen Anbau und verzichtet zur Gänze auf Plastikverpackungen. Die Würstchen werden in umweltfreundlichem Papier eingewickelt, das sich sogar für den Eingangs erwähnten Gang auf die Toilette verwenden und/ oder kompostieren lässt. Grünkern ist davon überzeugt, dass seine Würstchen nicht nur dem Gaumen, sondern auch der Umwelt guttun.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="602" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/05/vegane-wuerstelbude-1024x602.jpg" alt="Ein veganer Hotdog mit einer Banane, Stichwort Vegetarier.
(c) Pixabay.com" class="wp-image-3798" title="Eingefleischter Vegetarier gründet 1. vegane Würstelbudenkette 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/05/vegane-wuerstelbude-1024x602.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/05/vegane-wuerstelbude-300x176.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/05/vegane-wuerstelbude-768x451.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/05/vegane-wuerstelbude-150x88.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/05/vegane-wuerstelbude-450x264.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/05/vegane-wuerstelbude.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ebenfalls eine neue Kreation von Grünkern – und laut seinen Aussagen »DER« Renner: der Cold-Banana-Dog.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Hart umkämpfter Würstelbudenmarkt – auch für Vegetarier</h2>



<p>Natürlich gibt es auch Herausforderungen für den Jungunternehmen. Er muss sich mit skeptischen Blicken, fiesen Kommentaren und einem durchaus hart umkämpften Markt auseinandersetzen. Doch er lässt sich nicht unterkriegen. Mit seiner Leidenschaft für gutes Essen und seinem unbändigen Glauben an eine fleischfreie Zukunft zieht er immer mehr Kund•innen an.</p>



<p>&#8222;Frei(von)Wurst&#8220; breitet sich langsam, aber stetig aus. Grünkern plant bereits Filialen in anderen Städten und träumt sogar von einer internationalen Expansion. Für ihn ist &#8222;Frei(von)Wurst&#8220; nicht nur eine Imbisskette, sondern eine Lebenseinstellung, ja sogar eine Bewegung – nämlich eine Bewegung für eine Welt, in der Würstchen ohne Tierleid und Umweltbelastung möglich sind.</p>



<p>Also, wenn sie das nächste Mal an einem &#8222;Frei(von)Wurst&#8220;-Stand vorbeikommen, wagen sie es ruhig, einen Bissen zu probieren. Wer weiß, vielleicht entdecken sie eine neue Liebe für fleischfreie Würstchen – und unterstützen damit gleichzeitig eine kleine Revolution am Imbissstand.</p>



<p>K2 – wir essen ausschließlich veganen Käseleberkäse. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock, Pixabay.com)</p>
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