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	<title>Unternehmen &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Unternehmen &#8211; K2-Magazine</title>
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	<item>
		<title>»Bänkko-Methode« – in 8 Schritten unprofitable Unternehmen vergolden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 08:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Bänkko-Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Blaupause]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer kennt das nicht? Man schaut sich zum x-ten mal die Umsatzzahlen an, reviewt die 728. Powerpoint aus der Business Dev. Abteilung, sucht krampfhaft nach neuen Märkten, neuen Innovationen, Wachstumspotentialen und/ oder nach völlig neuen Geschäftsmodellen – aber noch bevor sich der Arbeitstag um 11:30h zu Ende neigt weiß man: this ship has already left [...]]]></description>
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<p>Wer kennt das nicht? Man schaut sich zum x-ten mal die Umsatzzahlen an, reviewt die 728. Powerpoint aus der Business Dev. Abteilung, sucht krampfhaft nach neuen Märkten, neuen Innovationen, Wachstumspotentialen und/ oder nach völlig neuen Geschäftsmodellen – aber noch bevor sich der Arbeitstag um 11:30h zu Ende neigt weiß man: this ship has already left the harbour – without your company. </p>



<p>Aber bevor sie nun erneut die Zielvorgaben anpassen, sprich nach unten revidieren, und bevor sie schon in Q2 zum 5. mal die New Business Abteilung austauschen, lesen sie hier, wie sie mittels der »Bänkko-Methode« mit minimalem Risiko auch aus dem noch so erfolg- und perspektivelosen Unternehmen zig Millionen holen können. Ganz legal. Denn wie heißt es so treffen: <a href="https://www.k2-magazine.com/lieber-eine-ganze-million/" data-type="post" data-id="948">Reichtum ist keine Schande</a>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit der »Bänkko-Methode« zu wahren Vermögen</h2>



<p>Also, werte Chefinnen und Chefs. Die Zeiten von unzähligen Meetings zum Thema Profitabilität sind vorbei. Keine schlaflosen Nächte mehr aufgrund verfehlter Umsatzziele und in Folge dessen ihr enttäuschtes Gesicht ob der nicht zu 100 Prozent ausbezahlten Boni. Kein ständiges Merken neuer Namen in den Development-Abteilungen mehr. Stattdessen dreht sich alles nur noch um ein Thema: Was mache ich mit den zig Millionen? Yacht, Insel in der Südsee, Zweitlambo, oder doch lieber ein Pferdegestüt in Südportugal? </p>



<p>Damit sie sich endlich wohlverdienter Maßen und ausschließlich nur noch mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigen müssen, haben wir hier eine kurze Anleitung für sie zusammen gefasst. Sozusagen eine Blaupause, mit der sie aus antiquierten, unprofitablen Unternehmen doch noch ein Vermögen holen können.</p>



<p>Sagen wir, sie sind Chef einer größeren Möbelhauskette, die es allerdings trotz aller Bemühungen seit Jahren nicht schafft, fette Gewinne abzuwerfen. Dh, wenn sie am &#8222;des wird nix mehr-Punkt&#8220; angelangt sind, kommt »Plan B« oder die »Bänkko-Methode«:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Reden sie mit ihrem Bankberater und erklären sie ihm, dass sie gerne eine Kredit in Höhe von, sagen wir mal 430 Mio. hätten, um notwendige Investitionen  bzw. notwendige Innovationen umsetzen zu können. Keine Angst, sie bekommen das Geld nach Vorlage von ein paar Excel-Sheets und [für den Leihen unverständlichen] Slides, schließlich haben sie ja dutzende Filialen als Sicherheit.<br><br></li>



<li>Nachdem sie die Kreditsumme auf »ihrem« Konto haben, verkaufen sie gleich mal die offenkundig unrentabelsten Filialen und/ oder Sparten für 50 Mille. Diese Erlöse können sie ruhig auf eine normales Sparbuch legen, um mit den Zinsen die monatlichen Kreditraten zu tilgen. Damit zeigen sie auch gleich ihren »good will«, das Unternehmen wieder auf die Erfolgsspur bringen zu wollen.<br><br></li>



<li>Dann ist es wichtig –&nbsp;und eventuell sollten sie dabei einen einschlägig erfahrenen Rechtsanwalt zu Rate ziehen –, dass sie das operative Geschäft von den vorhandenen Immobilien trennen. <br><strong><em>Pro-Tipp:</em></strong> vereinbaren sie vertraglich unbedingt, dass sie für den Fall einer Insolvenz des operativen Geschäftszweiges für beispielsweise maximal 3 Euro haftbar sind.<br><br></li>



<li>Sobald das erledigt ist, erhöhen sie gleich mal die Mieten für das operative Geschäft um 3-400 Prozent – schließlich sind sie ja kein Samariter, der seine Immobilien gratis zur Verfügung stellt. Und, auch ganz wichtig an dieser Stelle: bewerten sie ihre Immobilien neu, also gleich um ein paar hundert Prozent wertgesteigert.<br><br></li>



<li>Sofern noch nicht erledigt, suchen sie spätestens jetzt a) um Stundungen diverser Steuerlasten  und b) um diverse Förderungen an –&nbsp;da sind sicher [je nach Größe des Unternehmens]&nbsp;+/- 100 Mio. möglich. Schließlich befinden wir uns in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten und sie möchten ja unbedingt die zig-tausenden Arbeitsplätze erhalten blablabla usw.<br><br></li>



<li>Sobald die Förderungen überwiesen sind, suchen sie sich einen Käufer für ihre wertvollen Immobilien. Da sie ja –&nbsp;siehe Punkt 4 –&nbsp;ihre Immobilien nun mit einem viel höheren Wert in den Büchern stehen haben, sind hier gut und gerne ein paar hundert Millionen Gewinn zu erzielen.<br><br></li>



<li>Sobald sie den Verkaufspreis am Konto haben, tilgen sie vorzeitig den Rest des noch offenen Kredits.<br><br></li>



<li>Gleichzeitig schicken sie das operative Unternehmen in die Insolvenz oder verkaufen es an einen »Sanierer«. Am besten beides –&nbsp;sicher ist sicher.</li>
</ol>





<p>Et voilà: Ab nun beginnt das dolce vita. Sie ihren Job erledigt und fett Kohle gemacht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/06/AdobeStock_74527946.jpeg" alt="Superyacht on yellow sunset side view, Stichwort Bänkko-Methode.
(c) AdobeStock" class="wp-image-1952" title="»Bänkko-Methode« – in 8 Schritten unprofitable Unternehmen vergolden 1"><figcaption class="wp-element-caption"><em>Nach der Umsetzung der 8-Punkte »Bänkko-Methode« haben sie sich Erholung auf der eigenen Yacht verdient!</em></figcaption></figure>



<p>In diesem Sinn: Viel Spaß beim Reichwerden – vielleicht sieht man sich ja mal in nächster Zeit in irgendeinem Billionairs-Club <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Bürokratie ist tot. Lang lebe die Bürokratie!</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/die-buerokratie-ist-tot-sie-moege-lang-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 10:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Flurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Laut Wikipedie ist Bürokratie [zu deutsch&#160;„Herrschaft der Verwaltung“] eine staatliche oder nicht-staatliche Verwaltung, die durch klare Hierarchien, Entscheidungen nach Gesetz und Vorschriften und geplantem Verwaltungshandeln innerhalb festgelegter Kompetenzen gekennzeichnet ist. Und nachdem sich das &#8222;Konzept Bürokratie&#8220; mittlerweile 100e von Jahren gehalten hat –&#160;man ist sogar geneigt zu sagen, perfektioniert hat –&#160;kann es das Schlechteste nicht [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Laut Wikipedie ist <em><strong>Bürokratie</strong> [zu deutsch&nbsp;„Herrschaft der Verwaltung“] eine staatliche oder nicht-staatliche Verwaltung, die durch klare Hierarchien, Entscheidungen nach Gesetz und Vorschriften und geplantem Verwaltungshandeln innerhalb festgelegter Kompetenzen gekennzeichnet ist.</em> Und nachdem sich das &#8222;Konzept Bürokratie&#8220; mittlerweile 100e von Jahren gehalten hat –&nbsp;man ist sogar geneigt zu sagen, perfektioniert hat –&nbsp;kann es das Schlechteste nicht sein. Möchte man meinen. Oder anders formuliert: stecken sie so viel Energie wie möglich in den Aufbau bürokratischer Strukturen. Warum? Die Antwort liegt auf der Hand: Warum nicht?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Negative Konnotation. Zu unrecht.</h2>



<p>Obwohl einige Forscher „Bürokratie“ als neutrale Bezeichnung eines soziologischen Phänomens verwenden, ist das Wort im allgemeinen Sprachgebrauch praktisch ausschließlich negativ behaftet. Die Begriffe <em>Bürokrat</em>, <em>bürokratisch</em> und <em>Bürokratie</em> sind eindeutig Schmähungen. Niemand nennt sich selbst einen Bürokraten oder seine eigenen Geschäftsmethoden bürokratisch. Diese Worte werden immer mit einem ehrenrührigen Unterton verwendet. Und das natürlich zu unrecht. Das haben sich all die fleißigen Bürokratinnen und Bürokraten des Landes nicht verdient. </p>



<p>Sie schuften Tag täglich bis zum Umfallen [der Kaffeetasse], versitzen in einem Meeting nach dem anderen ihre Standpunkte –&nbsp;solange bis sie nicht mehr können, aufspringen und auf´s WC eilen. Sie investieren oft auch am Wochenende bis zu 2,7 Minuten ihrer Frei-/ Zeit, um »an alle« zu antworten, dass sie auch »allen« ein erholsames Wochenende wünschen. Sie gehen trotz ihres unbändigen Arbeitseifers nicht mehr als sechs, maximal sieben Wochen pro Jahr auf Krankenstand. Sie sorgen dafür, dass schon in der Früh in der Kantine reger Betrieb ist, den sie dann bis in den späten Nachmittag hinein nicht abreißen lassen. Ihr laut aufgedrehtes »Last Christmas« sorgt schon ab Ende Oktober für vorweihnachtliche Stimmung und dafür, dass sie in diesem Jahr rechtzeitig mit dem Besorgen der Geschenke beginnen. Sie sind die letzten, die kommen. Und die ersten, die gehen. Und: sie sind der »pain in the ass« jeglicher Effizienz und Effektivität. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2022/11/buerokratie-1024x563.jpg" alt="Illustration: Ein Mann, der auf einer Welle von Kopien und Akten surft, Stichwort Bürokratie.
(c) AdobeStock" class="wp-image-811" title="Die Bürokratie ist tot. Lang lebe die Bürokratie! 2"><figcaption class="wp-element-caption"><em>Bürokratie ist kein Nachteil. Bürokratie er-/ öffnet neue Möglichkeiten.</em></figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Unbezahlbares Know-[not]How</h2>



<p>Und trotzdem brauchen und lieben wir sie. Wer sonst kann so guten Kaffee machen? Wer sonst weiß jede noch so scheinbar unbedeutende Kleinigkeit aus dem »Flurfunk«? Wer sonst plant schon im Frühherbst seinen nächsten Mallorca-Urlaub gegen Ende der Vorsaison im nächsten Jahr? Wer sonst kann sogar jene Aufgaben delegieren, für die eigentlich sie bzw. er zuständig wäre? Wer sonst denkt lieber 723x öfter über etwas nach als 1x zu wenig? Wer sonst verwendet auch heute noch das stabile und unverwüstbare Windows 3.11? Wer sonst kann schon um 9:27h am Morgen im Lift mit einer »Fahne« wehen? Wer sonst läuft mit Birkenstock schneller durch die Gänge als ein Maulwurf durch ein Ofenrohr? Und wer sonst macht einfache Projekte so kompliziert, dass man sie nach einer Startphase lieber gleich wieder abdreht als erst am Ende draufzukommen, dass man damit nur x Millionen in den Sand gesetzt hat? </p>



<p>Eben.</p>



<p>Daher unser Tipp: Hegen und pflegen sie diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima und gießen die Pflanzen im Büro. Sie lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen, weil sie mit ihrem unnachahmlichen Gespür für Arbeit schon vorher »krank« sind. Sie schrecken auch vor Meterhohen Aktenbergen nicht zurück –&nbsp;sie lassen diese einfach »verschwinden«. </p>



<p>Und das Beste daran: keinem wird´s auffallen!</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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