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	<title>Umsatz &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Umsatz &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>Die Rabattschlacht eskaliert – Black Friday findet ab 2025 jeden Freitag statt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 09:25:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer durchaus interessanten aber nicht wirklich unerwarteten Entwicklung kündigte die Handelsbranche an, den beliebten Black Friday nicht länger auf einen einzigen Freitag im November zu beschränken. Denn nicht zuletzt um nicht alle anderen Freitage zu diskriminieren heißt es ab kommendem Jahr: Jeder Freitag ist ein »Black Friday!« Und weil das noch nicht genug ist, [...]]]></description>
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<p>In einer durchaus interessanten aber nicht wirklich unerwarteten  Entwicklung kündigte die Handelsbranche an, den beliebten Black Friday nicht länger auf einen einzigen Freitag im November zu beschränken. Denn nicht zuletzt um nicht alle anderen Freitage zu diskriminieren heißt es ab kommendem Jahr: <strong><em>Jeder Freitag ist ein »Black Friday!«</em> </strong>Und weil das noch nicht genug ist, wird der Cyber Monday ab 2025 kurzerhand in „Cyber All-Monday“ umbenannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rabatt – der »neue Messias«</h2>



<p>Am Black Friday 2024 ist es offiziell: Konsum ist die neue Religion, und Rabatt ist der Messias. Schon um 4:30 Uhr morgens stürmten Menschen die Einkaufszentren, bereit, ihre letzten Reste von Würde gegen 20 Prozent auf einen Toaster einzutauschen, den sie gar nicht brauchen.</p>



<p>„Ich hab&#8217;s <a href="https://www.k2-magazine.com/drohnen-defense-shield-dds/" data-type="post" data-id="2784">für 50 Prozent weniger bekommen</a>!“ brüllt ein Mann triumphierend, während er stolz eine Küchenmaschine in den Händen hält. Ob er überhaupt kochen kann, bleibt ungeklärt. Aber das ist egal, denn der wahre Genuss liegt nicht im Essen, sondern im Sparen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Evolution der Schnäppchenjäger</h2>



<p>Expertinnen und Experten befürchten jedoch, dass sich der Wettbewerb unter den Konsumentinnen und Konsumenten verschärfen könnte. Bereits jetzt kursieren Videos von Fitnessstudios, die spezielle Black-Friday-Trainings anbieten: &#8222;Wie schubse ich effizient im Gedränge?&#8220; und &#8222;Speed-Klicking für 90 Prozent Rabatt&#8220;.</p>



<p>Ein Kunde berichtete von seinem Erfolg: „Ich habe mir in der Black-Friday-Vorbereitung die Schultern ausgekugelt, aber ich habe die letzte Playstation im Laden erwischt! Völlig egal, dass ich schon vier zu Hause habe. Hauptsache ich konnte bei einem Schnäppchen zuschlagen!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rabatte werden zur neuen Währung</h2>



<p>Wirtschaftsanalysten der <a href="https://www.transparency.de/cpi" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Südsudanesischen Zentralbank</a> sind überzeugt, dass Rabatte bald den Dollar als globale Leitwährung ablösen könnten. Auf dem Schwarzmarkt – oder besser gesagt dem Black-Friday-Markt – gibt es bereits Gutscheincodes für Gutscheincodes. „50 Prozent auf den 20 Prozent-Rabatt. Das ist einfach bombastisch“, schwärmt ein besonders überzeugter Schnäppchenjäger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Survival of the Shoppiest</h2>



<p>Eine Frau wurde im Gedränge vor einem Elektronikladen gesichtet, wie sie tapfer ihren Einkaufswagen als Rammbock einsetzte. „Ich brauche diesen Fernseher, auch wenn ich dafür kämpfen muss!“ rief sie heroisch. Gerüchten zufolge hat sie den Fernseher zwar gekauft, aber nicht mitgenommen, weil ihr Wohnzimmer zu klein ist. Aber immerhin war er im Angebot.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="529" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/black-friday-1024x529.jpg" alt="Ein Feld mit unzähligen Tonnen mit nuklearem Abfall, Stichwort Black Friday.
(c) Pixabay.com/ K2" class="wp-image-4553" title="Die Rabattschlacht eskaliert – Black Friday findet ab 2025 jeden Freitag statt! 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/black-friday-1024x529.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/black-friday-300x155.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/black-friday-768x397.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/black-friday-150x78.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/black-friday-450x233.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/black-friday.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bauer Manfred S. (Anm.: Name der Redaktion bekannt) hat sich &#8222;coole gelbe Tonnen mit schwarzen Windrädern&#8220; gekauft, die er sozusagen als &#8222;Zwischenlager&#8220; auf einem seiner Felder abgestellt hat.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Umwelt? Wer ist das?</h2>



<p>Währenddessen protestiert ein kleiner, aber lautstarker Kreis von Umweltaktivisten mit dem Slogan: <em>„Kein Rabatt für den Planeten!“</em> Doch viele Kunden sind zu beschäftigt, um sich um Nachhaltigkeit zu kümmern. Ein vorbeieilender Käufer kommentierte: „Wenn die Welt untergeht, will ich wenigstens meinen Flatscreen im Angebot gehabt haben!“ Ein anderer: „Klimawandel? Ich habe gerade ein Smartphone für 199 Euro statt 799 bekommen. Das IST nachhaltig – für mein Konto!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Black Friday und Cyber Monday haben sich endgültig zu einem Lifestyle entwickelt – oder besser gesagt zu einer globalen Olympiade im Schnäppchenjagen. Ob das nachhaltig ist? Wohl kaum. Ob es Spaß macht? Absolut – zumindest solange die Kreditkarte nicht platzt und die Nachbarn nicht merken, dass der neue Fernseher nur auf Pump gekauft wurde. Bleibt nur eine Frage offen: Wann kommt das &#8222;Black-Cyber-Year&#8220; mit 365 Tagen Rabattschlacht pro Jahr?</p>



<p>K2 – wir haben am Cyber Monday so viel verdient, dass wir immer noch am zählen sind. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com/ K2)</p>
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		<title>Umsatzboost für die Wiesn: Wer nicht speibt, darf nicht heim!</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/wiesn-wer-nicht-speibt-darf-nicht-heim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 09:21:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Oktoberfest]]></category>
		<category><![CDATA[speiben]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatz]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein goldener Herbsttag auf der Münchner Theresienwiese. Die Maßkrüge klirren, die Blaskapellen spielen, und das Oktoberfest, kurz die Wiesn, läuft wie geschmiert. Doch auch die Wiesn-Wirte müssen sich dem Wandel der Zeit anpassen. Die steigenden Preise für Rohstoffe, Energie und natürlich den edlen Gerstensaft drücken auf die Stimmung – und auf deren Umsatz. [...]]]></description>
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<p>Es ist ein goldener Herbsttag auf der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfest" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Münchner Theresienwiese</a>. Die Maßkrüge klirren, die Blaskapellen spielen, und das Oktoberfest, kurz die Wiesn, läuft wie geschmiert. Doch auch die Wiesn-Wirte müssen sich dem Wandel der Zeit anpassen. Die steigenden Preise für Rohstoffe, Energie und natürlich den edlen Gerstensaft drücken auf die Stimmung – <a href="https://www.k2-magazine.com/bierpreis-ueber-10-euro-fuer-ein-seidel/" data-type="post" data-id="3713">und auf deren Umsatz</a>. Doch jetzt haben die Wiesn-Bosse eine bahnbrechende Lösung gefunden: Wer auf der Wiesn »nicht« speibt, darf nicht heimgehen. Und wer gespieben hat, muss vor dem Heimgehen mindestens zwei weitere Maß Bier bestellt haben.</p>



<p class="has-very-light-gray-background-color has-background"><strong><em>Exkurs für Nicht-Bayern</em></strong><br>Speiben, auch Auswerfen, Kotzen, das Essen recyclen, mit Melk telefonieren, die Fische füttern, den Porzellangott anbeten, dem Lama Konkurrenz machen, die Straßenbemalung erneuern, das Buffet retour schicken, einen Regenbogen spuken, den Magen umdrehen, die gute Laune wegwerfen, oder das Gulasch rückwärts essen genannt, bezeichnet das mehr oder weniger fröhliche Übergeben nach einer Überdosis Maßbier und Schweinshaxe.</p>



<p>„Das ist doch gelebte Tradition“, sagt Josef „Sepp“ Huber, seines Zeichens Sprecher der Wiesn-Wirte, stolz im Gespräch mit K2-Magazine. „Früher haben die Burschen nach ein paar Mass auch schon das eine und andere mal neben das Bierzelt gespuckt, das gehört dazu. Heute wollen wir das Ganze mit einem kleinen Umsatzanreiz verknüpfen. Wir haben nämlich festgestellt, dass viele Besucher, sobald sie sich erleichtert haben, direkt aufgeben und nach Hause gehen. Das geht uns natürlich auf den Umsatz“, erklärt Huber weiter. „Dabei gibt es doch keinen Grund, nach dem Speiben aufzuhören. Das ist doch nur die Halbzeit!“</p>



<p>Man will also das Beste aus der Situation machen. Statt die Leute heimzuschicken, nachdem ihnen das Maß überläuft, sorgt man dafür, dass sie den Feierabend noch etwas hinauszögern – und die Kasse der Wirte ordentlich klingelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">After-Speib-Special-Wiesn-Erlebnis</h2>



<p>Eine pfiffige Marketing-Kampagne mit dem Slogan „Speiben und bleiben“ soll den Gästen vermitteln, dass es sich dabei um ein „ganz besonderes After-Speib-Special-Wiesn-Erlebnis“ handelt. „Nirgends sonst darf man nach einem kleinen Magenvorfall noch einmal so richtig nachlegen“, verspricht die Kampagne. Dazu gibt es ab sofort spezielle „Rückkehrer-Bändchen“, die Gäste auszeichnen, die nach einer kurzen Pause im „Pavillon der Erlösung“ wieder bereit sind, die nächsten Maß zu bestellen.</p>



<p>Doch das ist noch nicht alles. Besonders „fleißige“ Wiesn-Gäste, die es auf fünf oder mehr Speib-Runden schaffen, haben die Chance auf den begehrten „Goldenen Maßkrug“, eine Trophäe, die in den sozialen Medien schon jetzt als Must-Have der Wiesn 2024 gehypt wird. Dazu gibt es ein exklusives Foto mit dem Münchner Bürgermeister. „Das wird sicher legendär“, schwärmt eine Wiesn-Besucherin, die bereits in den Startlöchern für die Teilnahme steht. &#8222;Schließlich sind wir hier auf der Wiesn, nicht in einer Wellness-Oase.&#8220;</p>



<p>Der erste Testlauf verlief erfolgreich. „Zuerst war ich skeptisch“, gesteht Besucher Markus aus Rosenheim, „aber dann hab ich mir gedacht: Warum nicht? Lieber noch eine Maß als nicht den Heimweg antreten zu dürfen!“ Wiesn-Legende „Bierkönig Franz“ fügt hinzu: „Ein echter Bayer trinkt durch, bis es nicht mehr geht. Und wenn’s nochmal hochkommt, dann macht man halt weiter – gehört dazu!“</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="566" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-1024x566.jpg" alt="Ein Mann, der zahlreiche Maß Bier trägt, Stichwort Wiesn.
(c) Pixabay.com" class="wp-image-4344" title="Umsatzboost für die Wiesn: Wer nicht speibt, darf nicht heim! 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-1024x566.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-300x166.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-768x424.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-150x83.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-450x249.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Früher wäre Markus nach dem Speiben heim gebracht worden. In diesem Jahr bringt man ihm noch ein paar Bier, bevor er heim darf.</figcaption></figure>



<p>Die Wirte sind begeistert. Schon jetzt berichten sie von einer Umsatzsteigerung von 19,7 Prozent. „Das wird der Wiesn neuen Schwung verleihen“, frohlockt Sepp Huber und prostet in die Runde.</p>



<p>K2 – wir gehen nie auf die Wiesn, sondern sind Heimspeiber. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock, Pixabay.com)</p>
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