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	<title>Tourismus &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Tourismus &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>Hörl plant modernste Gondelseilbahn inkl. WLAN auf den Mount Everest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 08:39:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem logischen und trotzdem durchaus mutigen Schritt, der die Welt der Bergtouristik revolutionieren könnte, hat der österreichische Seilbahnunternehmer und Politiker Franz Hörl seine neuesten Pläne vorgestellt: Eine Gondelseilbahn, die direkt auf den Gipfel des Mount Everest führt. Die geplante Strecke soll die gefährlichen und beschwerlichen Besteigungen des höchsten Berges der Welt überflüssig machen und [...]]]></description>
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<p>In einem logischen und trotzdem durchaus mutigen Schritt, der die Welt der Bergtouristik revolutionieren könnte, hat der österreichische <a href="https://www.k2-magazine.com/labyrinth-damit-touristen-laenger-bleiben/" data-type="post" data-id="3408">Seilbahnunternehmer und Politiker Franz Hörl</a> seine neuesten Pläne vorgestellt: Eine Gondelseilbahn, die direkt auf den Gipfel des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mount_Everest" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mount Everest</a> führt. Die geplante Strecke soll die gefährlichen und beschwerlichen Besteigungen des höchsten Berges der Welt überflüssig machen und den Massentourismus in neue ungeahnte Höhen treiben.</p>



<p>„Warum soll der Everest nur den Eliten vorbehalten sein, die jahrelange Bergsteigererfahrung haben und zwischen 50.000 bis 100.000 Euro dafür ausgeben können?“ fragt Hörl rhetorisch auf einer Pressekonferenz in Innsbruck. „Mit unserer neuen Seilbahn kann jeder, vom Kleinkind bis zur Großmutter, in weniger als einer Stunde den Gipfel des höchsten Berges der Welt erreichen. Es wird Zeit, dass wir den Everest für alle zugänglich machen. Die Technologie ist da, und der Berg ruft.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Meisterleistung</h2>



<p>Das ehrgeizige Projekt sieht vor, die Seilbahnstation auf einer Höhe von 5.364 Metern direkt beim Basislager des Everest zu errichten. Von dort aus sollen moderne, beheizte Gondeln die Passagiere bequem und sicher die restlichen 3.484 Höhenmeter bis zum Gipfel befördern. „Wir haben bereits in Tirol erfolgreich Seilbahnen in extremen Höhenlagen installiert. Der Everest ist nur der nächste logische Schritt. Unsere Seilbahnkabinen werden mit Sauerstoffmasken und WLAN ausgestattet sein“, erklärt Hörl stolz. „Selfies auf dem Everest-Gipfel in Echtzeit auf Instagram teilen – das ist der Traum eines jeden Influencers!“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="596" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/everest-1024x596.jpg" alt="Bergsteiger am Mount Everest.
(c) Pixabay.com" class="wp-image-3924" title="Hörl plant modernste Gondelseilbahn inkl. WLAN auf den Mount Everest 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/everest-1024x596.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/everest-300x175.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/everest-768x447.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/everest-150x87.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/everest-450x262.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/everest.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Geht es nach den Plänen von F. Hörl, gehört der mühsame Aufstieg auf den Mount Everest bald der Vergangenheit an.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Kritik</h2>



<p>Doch die Pläne stoßen nicht nur auf Begeisterung. Umwelt- und Naturschutzorganisationen laufen Sturm gegen das Projekt. „Der Mount Everest ist ein Heiligtum der Natur und kein Vergnügungspark“, erklärt ein Sprecher der „Save the Himalayas“-Initiative. „Die Errichtung einer Seilbahn würde die empfindliche Ökologie des Berges irreparabel schädigen und den ohnehin schon problematischen Mülltourismus weiter verschärfen.“</p>



<p>Auch erfahrene Bergsteiger sind skeptisch. Reinhold Messner, der berühmte Extrembergsteiger, äußert sich dahingehend deutlich: „Das ist der Gipfel der Absurdität. Der Everest wird zu Disneyland verkommen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zukunft der Bergtouristik auf den Everest?</h2>



<p>Hörl hingegen zeigt sich unbeeindruckt von der Kritik und verweist auf die ökonomischen Vorteile und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region. „Wir werden Nepal zu einem Mekka für Bergtouristen machen. Und wer weiß, vielleicht wird der Everest irgendwann einmal der neue »Place to be« für Hochzeitsreisen“, scherzt er.</p>



<p>Wenn alles nach Plan läuft, soll die Seilbahn bereits 2026 eröffnet werden. Ob die Pläne allerdings tatsächlich umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Franz Hörl sorgt mit seiner visionären Idee für reichlich Gesprächsstoff – gar nicht auszudenken, wie stark es im Blätterwald rauschen wird, wenn er seine weiteren Pläne einer »8.000er-Selfie-Schaukel&#8220;, sprich einer Gondelverbindung zwischen dem Everest und dem 8.516m hohen Lhotse präsentiert&#8230;</p>



<p>K2 –&nbsp;unser Name ist der einzige Berg, auf dem wir waren. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock, Pixabay.com)</p>
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		<title>Tiroler Winterhotspot baut riesiges Labyrinth, damit Touristen mindestens 1 Woche bleiben</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/labyrinth-damit-touristen-laenger-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 09:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Labyrinth]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wintersaison]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem Schritt, der sowohl Besucher als auch Einheimische ratlos zurücklässt, hat der »immer schon« innovative Winterhotspot Kitzbühel im Herzen der österreichischen Alpen seine neueste Tourismusstrategie enthüllt: ein riesiges Labyrinth, das darauf abzielt, Touristen für mindestens eine Woche vor Ort zu halten. &#8222;Wir haben einen besorgniserregenden Trend bemerkt&#8220;, erklärt Tourismusobmann Christian Harisch gemeinsam mit Tourismus-Zampano [...]]]></description>
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<p>In einem Schritt, der sowohl Besucher als auch Einheimische ratlos zurücklässt, hat der »immer schon« innovative Winterhotspot <a href="https://www.kitzbuehel.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kitzbühel</a> im Herzen der österreichischen Alpen seine neueste Tourismusstrategie enthüllt: ein riesiges Labyrinth, das darauf abzielt, Touristen für mindestens eine Woche vor Ort zu halten.</p>



<p>&#8222;Wir haben einen besorgniserregenden Trend bemerkt&#8220;, erklärt Tourismusobmann Christian Harisch gemeinsam mit Tourismus-Zampano Franz Hörl, &#8222;wo Touristen in einem oder zwei Tagen durch unsere charmante Stadt ziehen, ein paar Fotos machen und gerade einmal einen Apfelstrudel konsumieren, bevor sie weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit gehen. Das wollten wir ändern. Und als positiven Nebeneffekt nehmen wir natürlich gerne die Tatsache mit, dass wir damit im Winter nicht mehr vom Schnee abhängig sind, sondern eine zusätzliche Attraktion neben der Pistengaudi anbieten können.&#8220;</p>



<p>Und das haben sie auch getan. Das Labyrinth, das sich über mehr als fünf Quadratkilometer harmonisch in unsere Landschaft fügt, windet sich durch die kopfsteingepflasterten Straßen der Stadt, vorbei an malerischen Cafés und Trachtenmodegeschäfte hinauf in die mit <a href="https://www.k2-magazine.com/schneekanonen-fuer-heimische-weihnachtsmaerkte/" data-type="post" data-id="2873">Kunstschnee</a> schneebedeckten Berge. &#8222;Wir haben es so verwirrend wie möglich gestaltet&#8220;, sagt Architektin Helga Schmidt. &#8222;Die Touristen werden nicht wissen, ob sie kommen oder gehen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das geplante Labyrinth sorgt für gemischte Gefühle</h2>



<p>Die ersten Reaktionen der Touristen waren gemischt. &#8222;Zuerst dachte ich, es sei einfach Teil des Charmes&#8220;, sagt Jens Müller aus Köln. &#8222;Aber nach drei Tagen im Kreis herumlaufen, fühle ich mich langsam wie in einem Kafka-Roman. Zum Glück gibt es wenigstens hinter jeder zweiten Biegung eine urige Hütte mit typischer Hüttengaudi und speziellen Minigermknödel um nicht einmal 30 Euro. &#8222;</p>



<p>Aber für andere ist das Labyrinth zu einem unerwarteten Highlight ihrer Reise geworden. &#8222;Ich hätte niemals dieses entzückende kleine Café in der Ecke entdeckt, wenn ich mich nicht verlaufen hätte&#8220;, sagt Hannelore Schulz aus<strong> </strong>Hamburg und knabbert an einem frisch gebackenen Brezel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="774" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-1024x774.jpg" alt="Berglandschaft, Stichwort Labyrinth.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3412" title="Tiroler Winterhotspot baut riesiges Labyrinth, damit Touristen mindestens 1 Woche bleiben 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-1024x774.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-300x227.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-768x580.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-150x113.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-450x340.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Damit man in der Wintersaison nicht mehr so stark vom Schnee abhängig ist, soll hier ein riesiges Labyrinth entstehen.</figcaption></figure>



<p>Was die Einheimischen betrifft, so sind die Meinungen geteilt. &#8222;Es ist eine brillante Möglichkeit, die lokale Wirtschaft anzukurbeln&#8220;, sagt Hüttenwirt Peter Hörl. &#8222;Wir haben uns auch schon für 17 Hütten beworben und sind zuversichtlich, dass unser Onkel Franz, der die Auswahl dafür trifft, uns auch da und dort berücksichtigen wird.&#8220; Andere hingegen machen sich Sorgen um mögliche Sicherheitsrisiken. &#8222;Was ist, wenn sich jemand verirrt und in den Bergen erfriert?&#8220; fragt eine besorgte Bürgerin. &#8222;Das kann nicht passieren, weil wir ja auch für unsere treuen Gäste 287 neue Hotels innerhalb des Labyrinths errichten werden. Da kann sich die Regierung ein Scheibchen davon abschneiden, was das Ankurbeln der Bauwirtschaft betrifft&#8220;, informiert Hörl – also Franz Hörl in diesem Fall.</p>



<p>Trotz der Kontroverse bleibt Tourismusobmann Harisch optimistisch hinsichtlich der Auswirkungen des Labyrinths auf den Tourismus. &#8222;Wir sind zuversichtlich, dass Touristen, sobald sie alles erlebt haben, was unsere Stadt zu bieten hat, nie wieder gehen wollen&#8220;, sagt er mit einem Eurozeichen in den Augen. &#8222;Denn mit per Knopfdruck verschiebbaren Labyrinthwänden kann es schon einmal vorkommen, dass manche ihren Aufenthalt für ein paar Tage verlängern müssen.&#8220;</p>



<p>K2 – wir sind »lost in maze« seit 1999.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock)</p>
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