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	<title>Tirol &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Tirol &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>BREAKING: Dornauer tritt zurück und wird Jagdaufseher bei Benko</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Nov 2024 08:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
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		<category><![CDATA[Waffenverbot]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich ist ein persönliches Statement von Georg Dornauer erst für 11 Uhr geplant. Aber wir von K2-Magazine konnten dem noch Landeshauptmann-Stellvertreter von Tirol bereits vorab seine Pläne für seine unmittelbare berufliche Zukunft entlocken: Er wird Jagdaufseher für den ehemaligen Immobilienmagnaten und offiziellen Ex-Milliardär René Benko. Das kleine Detail, dass Dornauer aufgrund eines Gerichtsentscheids immer noch [...]]]></description>
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<p>Eigentlich ist ein persönliches Statement von Georg Dornauer erst für 11 Uhr geplant. Aber wir von K2-Magazine konnten dem noch Landeshauptmann-Stellvertreter von Tirol bereits vorab seine Pläne für seine unmittelbare berufliche Zukunft entlocken: Er wird Jagdaufseher für den ehemaligen Immobilienmagnaten und offiziellen Ex-Milliardär <a href="https://www.k2-magazine.com/in-welchem-briefkasten-haust-r-benko/" data-type="post" data-id="3702">René Benko</a>. Das kleine Detail, dass Dornauer aufgrund eines Gerichtsentscheids immer noch ein <a href="https://tirol.orf.at/stories/3280356/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Waffenverbot</a> hat? Nebensache! Insider verraten: Der Sozialdemokrat habe das lukrative Angebot einfach nicht ablehnen können. &#8222;Das Gehalt passt, und schießen kann ja schließlich auch sein künftiges Personal&#8220;.</p>



<p>„Ja, natürlich ist das ein Job mit Verantwortung,“ erklärt Dornauer. „Aber so ein Waffenverbot hält einen echten Tiroler doch nicht von der Jagd ab (Anmerkung: <a href="https://tirol.orf.at/stories/3280705/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wie man sehen kann</a>)! Wenn&#8217;s drauf ankommt, geh ich eben mit Pfeil und Bogen auf die Pirsch.“</p>



<p>Benko wollte ursprünglich einen klassischen gelernten Förster einstellen. Doch dann kam er mit Dornauer bei einer kürzlich gemeinsam begangenen Hirschjagd ins Fachsimpeln und war sofort angetan. „So einen schlagfertigen Kerl, der mit seinen Rhetorikgeschoßen schneller als jede Patrone treffen kann, findet man nicht alle Tage!&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dornauer steht für neue Aufgaben &#8222;Gewehr bei Fuß&#8220;</h2>



<p>Kritiker monieren indes, das würde gegen Sicherheitsauflagen verstoßen, aber Dornauer bleibt gelassen: „Wenn’s hilft, kann ich mich notfalls auch mit einem Jagdhorn und einem Schweizer Messer verteidigen.“ Und Benko? Der steht voll hinter seinem neuen Mitarbeiter: „In der Immobilienbranche heißt es manchmal ‚Feuer frei‘, aber im Wald wird auch Dornauer&#8217;s Jagdinstinkt seinen Weg finden – ganz ohne Gewehr.“</p>



<p>Dornauer selbst gibt sich jedenfalls gelassen: „Das mit dem Waffenverbot ist doch nur eine Formalität. Wenn ich in der Nacht Wölfe verscheuchen muss, reicht auch eine laute Rede!“ Und was ist mit dem Jagen selbst? „Es ist ja wie Politik – man zielt, trifft selten das Ziel, aber immerhin hat man das Sagen.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/dornauer-1024x577.jpg" alt="Ein Hochsitz im Wald, Stichwort Dornauer.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4510" title="BREAKING: Dornauer tritt zurück und wird Jagdaufseher bei Benko 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/dornauer-1024x577.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/dornauer-300x169.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/dornauer-768x433.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/dornauer-150x85.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/dornauer-450x254.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/dornauer.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Georg Dornauer wird sein LH-Stv.-Büro gegen einen exklusiven Hochsitz tauschen.</figcaption></figure>



<p>K2 – wir gehen nur mit Steinschleuder und Wurfspeer in den Wald. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>&#8222;Finden kein Personal&#8220; – erstes »Bring-Your-Own-Food« Restaurant in Tirol eröffnet</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/kein-personal-bring-your-own-food-restaurant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 09:56:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[bring your own food]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste]]></category>
		<category><![CDATA[Gasthaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kenzept]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
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		<category><![CDATA[Personalmangel]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
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					<description><![CDATA[Angesichts des akuten Personal- bzw. Fachkräftemangels in der Gastronomie hat ein findiger Tiroler Gastronom eine revolutionäre Idee umgesetzt: Das erste »Bring-Your-Own-Food« Restaurant hat seine Pforten geöffnet. Das Konzept ist einfach: Gäste bringen ihre eigenen Lebensmittel mit und nutzen die Einrichtungen des Restaurants, um ihre Mahlzeiten zuzubereiten. Dafür zahle sie lediglich einen &#8222;kleinen&#8220; Unkostenbeitrag für Tisch, [...]]]></description>
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<p>Angesichts des akuten Personal- bzw. <a href="https://www.oegb.at/der-oegb/bundeslaender/vorarlberg/alle-meldungen/gastronomie-fachkraeftemangel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fachkräftemangels</a> in der Gastronomie hat ein findiger Tiroler Gastronom eine revolutionäre Idee umgesetzt: Das erste »Bring-Your-Own-Food« Restaurant hat seine Pforten geöffnet. Das Konzept ist einfach: Gäste bringen ihre eigenen Lebensmittel mit und nutzen die Einrichtungen des Restaurants, um ihre Mahlzeiten zuzubereiten. Dafür zahle sie lediglich einen &#8222;kleinen&#8220; Unkostenbeitrag für Tisch, Sesseln und Gedecke.</p>



<p>Die Idee kam dem Inhaber Anderl Polterer, nachdem er monatelang vergeblich versucht hatte, qualifiziertes Küchenpersonal zu finden. &#8222;Ich habe alles versucht – mehr Geld unter der Hand, jedes 10. Wochenende frei, sogar ein eigenes Yoga-Studio für die Mitarbeiter zu speziellen Mitarbeiterkonditionen. Aber nichts half,&#8220; klagt Polterer. &#8222;Da dachte ich mir, warum nicht die Gäste selbst kochen lassen? So sparen wir uns nicht nur die Kosten für Köche und Küchenhilfen, sondern bieten auch ein völlig neues Restaurantkonzept, das den Gast in den Mittelpunkt stellt.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Self-Service auf einem neuen Level</h2>



<p>Im »Bring-Your-Own-Food« Restaurant, liebevoll &#8222;Selbermacher Stube&#8220; genannt, bringen die Gäste ihre eigenen Zutaten mit, von Bio-Karotten bis hin zu feinsten Wagyu-Steaks. Vor Ort stehen ihnen professionelle Küchenutensilien und Geräte zur Verfügung. Einzig eine &#8222;kleine&#8220; Nutzungsgebühr für die Infrastruktur wird erhoben. Je nach Größe der Gruppe zwischen €35,- bis €70,-. Schon am Eröffnungsabend waren die Tische gut besetzt – mit einer bunten Vielfalt an mitgebrachten Speisen. Vom liebevoll zubereiteten Sonntagsbraten über Sushi-Platten bis hin zu simplen Butterbroten mit Schnittlauch war alles dabei.</p>



<p>Anna und Peter, ein junges Paar aus Innsbruck, sind begeistert: &#8222;Es ist wie ein Kochkurs, aber ohne den Druck des Lehrers. Außerdem wissen wir genau, was wir essen – schließlich haben wir es selbst gemacht!&#8220; Auch Familien schätzen das Konzept, denn die Kinder können ihre Lieblingszutaten mitbringen und so beispielsweise ihre eigenen Pizzen kreieren.</p>



<p>Die Speisekarte des »Bring-Your-Own-Food« Restaurants ist dementsprechend kurz und übersichtlich: <a href="https://www.k2-magazine.com/bierpreis-ueber-10-euro-fuer-ein-seidel/" data-type="post" data-id="3713">Getränke</a>, und das war’s. Das Personal beschränkt sich auf einen Kellner, der die Getränkebestellungen aufnimmt, und einen Hausmeister, der sich um die Mikrowellen und das Geschirr kümmert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-1024x683.jpg" alt="6 Hände mit Gläsern beim Zusammenprosten auf einem prall gedeckten Tisch, Stichwort Personalmangel.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3971" title="&quot;Finden kein Personal&quot; – erstes »Bring-Your-Own-Food« Restaurant in Tirol eröffnet 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-1024x683.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-300x200.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-768x512.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-150x100.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-450x300.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Man könnte meinen, es ist eh alles so wie immer. Doch die Speisen und Getränke haben sich die Restaurantbesucher und -innen selbst von zu Hause mitgenommen und vor Ort frisch zubereitet – was für ein Fest(-essen)!</figcaption></figure>



<p>Doch nicht alle sind von der neuen Idee überzeugt. Dieter, ein passionierter Feinschmecker, äußert seine Bedenken: &#8222;Ich gehe ins Restaurant, um bekocht zu werden, nicht um selbst zu kochen. Was kommt als nächstes? Bring-Your-Own-Waiter?&#8220; Polterer sieht das gelassen: &#8222;Man kann es nicht allen recht machen. Aber in Zeiten wie diesen müssen wir einfach kreativ sein.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein-Personal-Konzept auch schon in Wien</h2>



<p>Das Konzept hat bereits erste Nachahmer gefunden. In Wien eröffnete kürzlich ein »Bring-Your-Own-Furniture« Café, wo Gäste ihre eigenen Stühle und Tische mitbringen müssen. &#8222;Es spart uns enorm viel Geld und die Gäste schätzen die persönliche Note. Wenn sich unser Konzept bewährt – und aktuell schaut es ganz stark danach aus – werden wir im nächsten Jahr mit unserem Konzept eine Franchise-Kette aufbauen,&#8220; erklärt die Besitzerin freudig.</p>



<p>Ob das »Bring-Your-Own-Food« Restaurant langfristig erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Doch eines steht fest: Die Tiroler Gastronomieszene hat sich um eine Attraktion reicher gemacht.</p>



<p>In diesem Sinn: Guten Appetit!</p>



<p>K2 – wir bringen »immer« alles mit, was wir essen. Und trinken. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Tiroler Winterhotspot baut riesiges Labyrinth, damit Touristen mindestens 1 Woche bleiben</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/labyrinth-damit-touristen-laenger-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 09:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Labyrinth]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wintersaison]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem Schritt, der sowohl Besucher als auch Einheimische ratlos zurücklässt, hat der »immer schon« innovative Winterhotspot Kitzbühel im Herzen der österreichischen Alpen seine neueste Tourismusstrategie enthüllt: ein riesiges Labyrinth, das darauf abzielt, Touristen für mindestens eine Woche vor Ort zu halten. &#8222;Wir haben einen besorgniserregenden Trend bemerkt&#8220;, erklärt Tourismusobmann Christian Harisch gemeinsam mit Tourismus-Zampano [...]]]></description>
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<p>In einem Schritt, der sowohl Besucher als auch Einheimische ratlos zurücklässt, hat der »immer schon« innovative Winterhotspot <a href="https://www.kitzbuehel.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kitzbühel</a> im Herzen der österreichischen Alpen seine neueste Tourismusstrategie enthüllt: ein riesiges Labyrinth, das darauf abzielt, Touristen für mindestens eine Woche vor Ort zu halten.</p>



<p>&#8222;Wir haben einen besorgniserregenden Trend bemerkt&#8220;, erklärt Tourismusobmann Christian Harisch gemeinsam mit Tourismus-Zampano Franz Hörl, &#8222;wo Touristen in einem oder zwei Tagen durch unsere charmante Stadt ziehen, ein paar Fotos machen und gerade einmal einen Apfelstrudel konsumieren, bevor sie weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit gehen. Das wollten wir ändern. Und als positiven Nebeneffekt nehmen wir natürlich gerne die Tatsache mit, dass wir damit im Winter nicht mehr vom Schnee abhängig sind, sondern eine zusätzliche Attraktion neben der Pistengaudi anbieten können.&#8220;</p>



<p>Und das haben sie auch getan. Das Labyrinth, das sich über mehr als fünf Quadratkilometer harmonisch in unsere Landschaft fügt, windet sich durch die kopfsteingepflasterten Straßen der Stadt, vorbei an malerischen Cafés und Trachtenmodegeschäfte hinauf in die mit <a href="https://www.k2-magazine.com/schneekanonen-fuer-heimische-weihnachtsmaerkte/" data-type="post" data-id="2873">Kunstschnee</a> schneebedeckten Berge. &#8222;Wir haben es so verwirrend wie möglich gestaltet&#8220;, sagt Architektin Helga Schmidt. &#8222;Die Touristen werden nicht wissen, ob sie kommen oder gehen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das geplante Labyrinth sorgt für gemischte Gefühle</h2>



<p>Die ersten Reaktionen der Touristen waren gemischt. &#8222;Zuerst dachte ich, es sei einfach Teil des Charmes&#8220;, sagt Jens Müller aus Köln. &#8222;Aber nach drei Tagen im Kreis herumlaufen, fühle ich mich langsam wie in einem Kafka-Roman. Zum Glück gibt es wenigstens hinter jeder zweiten Biegung eine urige Hütte mit typischer Hüttengaudi und speziellen Minigermknödel um nicht einmal 30 Euro. &#8222;</p>



<p>Aber für andere ist das Labyrinth zu einem unerwarteten Highlight ihrer Reise geworden. &#8222;Ich hätte niemals dieses entzückende kleine Café in der Ecke entdeckt, wenn ich mich nicht verlaufen hätte&#8220;, sagt Hannelore Schulz aus<strong> </strong>Hamburg und knabbert an einem frisch gebackenen Brezel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="774" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-1024x774.jpg" alt="Berglandschaft, Stichwort Labyrinth.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3412" title="Tiroler Winterhotspot baut riesiges Labyrinth, damit Touristen mindestens 1 Woche bleiben 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-1024x774.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-300x227.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-768x580.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-150x113.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-450x340.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Damit man in der Wintersaison nicht mehr so stark vom Schnee abhängig ist, soll hier ein riesiges Labyrinth entstehen.</figcaption></figure>



<p>Was die Einheimischen betrifft, so sind die Meinungen geteilt. &#8222;Es ist eine brillante Möglichkeit, die lokale Wirtschaft anzukurbeln&#8220;, sagt Hüttenwirt Peter Hörl. &#8222;Wir haben uns auch schon für 17 Hütten beworben und sind zuversichtlich, dass unser Onkel Franz, der die Auswahl dafür trifft, uns auch da und dort berücksichtigen wird.&#8220; Andere hingegen machen sich Sorgen um mögliche Sicherheitsrisiken. &#8222;Was ist, wenn sich jemand verirrt und in den Bergen erfriert?&#8220; fragt eine besorgte Bürgerin. &#8222;Das kann nicht passieren, weil wir ja auch für unsere treuen Gäste 287 neue Hotels innerhalb des Labyrinths errichten werden. Da kann sich die Regierung ein Scheibchen davon abschneiden, was das Ankurbeln der Bauwirtschaft betrifft&#8220;, informiert Hörl – also Franz Hörl in diesem Fall.</p>



<p>Trotz der Kontroverse bleibt Tourismusobmann Harisch optimistisch hinsichtlich der Auswirkungen des Labyrinths auf den Tourismus. &#8222;Wir sind zuversichtlich, dass Touristen, sobald sie alles erlebt haben, was unsere Stadt zu bieten hat, nie wieder gehen wollen&#8220;, sagt er mit einem Eurozeichen in den Augen. &#8222;Denn mit per Knopfdruck verschiebbaren Labyrinthwänden kann es schon einmal vorkommen, dass manche ihren Aufenthalt für ein paar Tage verlängern müssen.&#8220;</p>



<p>K2 – wir sind »lost in maze« seit 1999.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock)</p>
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