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	<title>Supermarkt &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Supermarkt &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>Rabattpickerl &#038; Co. – Supermarkt-Zukunft zwischen Punkte-Sammelwahn und DNA-basierten Treueprogrammen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 09:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreichs Supermarktlandschaft gleicht mittlerweile weniger einem Ort des Einkaufs, sondern einer Mischung aus Escape Room und Finanzakademie. Mit Pickerln, Apps, Treuebons, E-Coupons, Clubkarten, QR-Codes, Familienrabatten und dem „Gratis-Kaffee, wenn sie dreimal pro Woche an uns denken“-Programm wird das simple Kaufen von Butter zu einem Game of Thrones mit Einkaufswagen. Früher ist man in den Supermarkt [...]]]></description>
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<p><a href="https://www.k2-magazine.com/supermarkt-giganten-stoehnen-wegen-geldbergen/" data-type="post" data-id="5201">Österreichs Supermarktlandschaft</a> gleicht mittlerweile weniger einem Ort des Einkaufs, sondern einer Mischung aus Escape Room und Finanzakademie. Mit Pickerln, Apps, Treuebons, E-Coupons, Clubkarten, QR-Codes, Familienrabatten und dem „Gratis-Kaffee, wenn sie dreimal pro Woche an uns denken“-Programm wird das simple Kaufen von Butter zu einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Game_of_Thrones" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Game of Thrones</a> mit Einkaufswagen.</p>



<p>Früher ist man in den Supermarkt gegangen, hat Milch gekauft und bezahlt. Heute: App öffnen, QR-Code scannen, Pickerl aufkleben, Newsletter abonnieren, drei Security-Fragen beantworten – und am Ende kostet die Milch dasselbe wie früher. Nur dass man eine Stunde seines Lebens verloren hat.</p>



<p>Wer heute in den Supermarkt geht, muss sich entscheiden: Will ich die -25% auf Käse nur, wenn ich es in der App aktiviere, während ich gleichzeitig den Barcode von meinem letzten Kassabon abfotografiere? Oder doch lieber die Gratis-Punkte vom „Summer Fun Special Loyalty Pass“, die dann vielleicht im Dezember gegen eine Heizdecke eingelöst werden können?</p>



<p>&#8222;Nur schnell etwas holen&#8220; ist mittlerweile Boomer-mäßig voll retro. Heute braucht man (gefühlt) mindestens</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>3 Apps</li>



<li>2 Ladegeräte</li>



<li>1 stabiles WLAN</li>



<li>und ein Jurastudium für die AGB.</li>
</ul>



<p>Und am Ende verlässt man die Filiale mit 12 Bons, einem Puzzle, 300 „Future Points“ und – vielleicht – einem Kilo Brot (um günstige 9,90 – aber nur, wenn man seine Pickerl strategisch klug einsetzt).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Doch was kommt als nächstes?</h2>



<p>Doch die Marketing- und Customer Loyalty-Manager der Supermarktgrößen denken bereits weiter und haben schon die eine und andere Idee in der Schublade:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Retina-Scan am Eingang</em></strong><br>Wer zu lange woanders einkauft, bekommt die Gurken automatisch teurer.</li>



<li><em><strong>DNA-Treuepunkte</strong> </em><br>Je mehr Gene man mit Julius Meinl teilt, desto billiger wird der Kaffee.</li>



<li><strong><em>Supermarkt-Battlepass</em></strong><br>Wer bis Level 20 einkauft, darf endlich in den geheimen Gang mit den wirklich günstigen Preisen.</li>



<li><strong><em>Influencer-Kassen</em></strong><br>Wer seine Einkäufe im Livestream kommentiert („Boah, der Leberkäse ist heute <em>crispy</em>!“), spart 15%.</li>



<li><strong><em>Treue-Chip unter die Haut</em></strong><br>Wer nicht regelmäßig scannt, zahlt 30 % Strafe.</li>



<li><strong><em>Rabattlotterie</em></strong><br>An der Kassa würfeln, ob man seine Rabattpickerl verwenden darf oder nicht.</li>



<li><strong><em>Loyalty Only Fans</em></strong><br>Wer beim Einkauf intime Daten preisgibt, bekommt den Leberkäse billiger.</li>



<li><strong><em>Treueprogramm fürs Treueprogramm</em></strong><br>Wer genug Apps installiert hat, bekommt eine neue App, die alle Apps bündelt – natürlich nur mit günstigem Premium-Abo.</li>
</ul>



<p>Supermärkte 2025: Einkaufen ist Nebensache – Hauptsache, man hat das Pickerl richtig geklebt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Evolution des Einkaufens</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>1995: „Haben Sie eine Rabattkarte?“</li>



<li>2005: „Sammeln Sie Punkte?“</li>



<li>2015: „Wollen Sie die App herunterladen?“</li>



<li>2026: „Bitte kurz ins DNA-Testgerät spucken.“</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Und am Ende?</h2>



<p>Wir glauben allen Ernstes, wir hätten etwas gewonnen – dabei sind wir die letzten Deppen.<br>Wir tauschen Lebenszeit gegen Bons, Datenschutz gegen Pickerl und Selbstachtung gegen den Traum vom Gratis-Mixer, der nach zweimaligem Gebrauch nicht mehr funktioniert.</p>



<p>Die Wahrheit: Supermärkte machen uns nicht satt, sie machen uns gefügig. </p>



<p>Doch damit nicht genug! Ab 01.01.2026 tritt die neue Supermarkt-Verordnung (SuVo26) in Kraft, die die Rabattschlachten in den heimischen Supermärkten »neu« regelt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/rabattschlacht-1024x573.jpg" alt="Die Hand einer Frau, die auf eine Selfservice-Kassa in einem Supermarkt zeigt.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5248" title="Rabattpickerl &amp; Co. – Supermarkt-Zukunft zwischen Punkte-Sammelwahn und DNA-basierten Treueprogrammen 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/rabattschlacht-1024x573.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/rabattschlacht-300x168.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/rabattschlacht-768x430.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/rabattschlacht-150x84.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/rabattschlacht-450x252.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/rabattschlacht.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als »special Service« werden ab 2026 auch vermehrt Self-Service-Kassen eingesetzt, die via App aktiviert werden und pro Kauf jedenfalls unter €5,- Benutzungsgebühr kosten werden.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Supermarkt-Verordnung 2026 (SuVo26)</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">§1 Zweck der Verordnung</h3>



<p>Ziel ist es, Konsument\:innen restlos zu verwirren, zu entmündigen und in einen Zustand williger Rabatt-Sklaverei zu versetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">§2 Pickerlpflicht</h3>



<p>(1) Jedes Produkt muss mindestens drei Pickerl tragen, die sich gegenseitig widersprechen.<br>(2) Pickerl sind nur gültig, wenn sie zwischen 03:00 und 03:07 Uhr in einer App manuell vom Konsument\:in freigeschaltet werden.<br>(3) Wer das Pickerl falsch klebt, zahlt den doppelten Preis.</p>



<h3 class="wp-block-heading">§3 Treueprogramm-Zwang</h3>



<p>(1) Jede\:r Konsument\:in ist verpflichtet, Mitglied in mindestens fünf Treueclubs gleichzeitig zu sein.<br>(2) Punkte verfallen automatisch nach 4,7 Sekunden.<br>(3) Bonusprämien dürfen ausschließlich in Filialen eingelöst werden, die es nicht gibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">§4 Digitale Kontrolle</h3>



<p>(1) Der Einkauf ist nur möglich mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>gültigem DNA-Scan</li>



<li>App-Update (Version 29.3.7-beta)</li>



<li>2-Faktor-Authentifizierung über den Ex-Partner<br>(2) Wer offline zahlen will, muss ein Antragformular in dreifacher Ausführung bei der Kassa abgeben und elektronisch an den Lebensmittelverband schicken, der diesen – ähnlich wie bei Chefarztpflichtigen Medikamenten – innerhalb eines Arbeitstages freigibt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">§5 Sanktionen</h3>



<p>(1) Wer ohne Rabatt einkauft, gilt als asozial.<br>(2) Wer versucht, „nur schnell etwas zu holen“, wird lebenslang vom Einkaufswagen-Verleih ausgeschlossen.<br>(3) Wiederholungstäter\:innen müssen einen Monat lang im Lager arbeiten – unbezahlt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">§6 Minister-Bonus</h3>



<p>(1) Der für die Umsetzung zuständige Bundesminister erhält ein <em>„-10% auf alles“-Pickerl. </em>Auf Lebenszeit.<br>(2) Das Pickerl ist übertragbar auf alle Familienmitglieder bis zur 7. Generation.<br>(3) Der Minister ist von sämtlichen Sanktionen nach §5 ausgenommen, auch beim „nur schnell etwas holen“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">§7 Schlussbestimmungen</h3>



<p>Diese Verordnung tritt mit 01. Jänner 2026 in Kraft.<br>Sie wird laufend angepasst, sobald Konsument\:innen beginnen, sie zu verstehen.</p>



<p>(Bilder: )</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konsumenten und Supermarkt-Giganten stöhnen – die einen wegen der Inflation, die anderen wegen den Geldbergen</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/supermarkt-giganten-stoehnen-wegen-geldbergen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2025 08:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Gierflation]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Teuerung]]></category>
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					<description><![CDATA[In den goldenen Hallen der heimischen Supermarkt-Giganten bahnt sich ein Drama an, das von den Leitmedien schmerzhaft ignoriert wird. Während der kleine Mann – &#8222;Frau Österreicher&#8220; und &#8222;Otto Normalverbraucher&#8220; – seine letzten Ersparnisse für die monatliche Ration Packerlsuppen und ein halbes Kilo Faschiertes opfert, platzen die Konten der Handelsriesen aus allen Nähten. Es ist ein [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den goldenen Hallen der heimischen Supermarkt-Giganten bahnt sich ein Drama an, das von den Leitmedien schmerzhaft ignoriert wird. Während der kleine Mann – &#8222;Frau Österreicher&#8220; und &#8222;Otto Normalverbraucher&#8220; – seine letzten Ersparnisse für die monatliche Ration Packerlsuppen und ein halbes Kilo Faschiertes opfert, platzen die Konten der Handelsriesen aus allen Nähten. Es ist ein trauriger Anblick, wie diese tapferen Konzerne mit dem unerwarteten Reichtum kämpfen, den die <a href="https://www.inflation-deflation.de/gierflation.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">grassierende Inflation</a> über sie ausschüttet.</p>



<p>Stellen Sie sich vor: Der CEO eines bekannten Lebensmittelkonzerns muss sein Büro vergrößern, nur um die Geldscheine zu stapeln, die seit Jahresbeginn in seine Kassen gespült werden. Mitarbeiter berichten von nächtlichen Überstundenmarathons, um die Tresore zu leeren, weil sie unter dem Druck der neuen Huntert-Euro-Scheine nachzugeben drohen. Es ist ein logistischer Albtraum, den die tapferen Manager mit stoischer Gelassenheit meistern.</p>



<p>Analysten berichten von einer Wende im Konsumverhalten, die frappierend ist: Das Budget für Freizeit und Kultur schrumpft schneller als ein Schneemann in der Hitzewelle, während die Ausgaben für Lebensmittel in schwindelerregende Höhen steigen. Der wöchentliche Kinobesuch? Gestrichen. Das Jahresabo im Fitnessstudio? Gekündigt. Das neue Hobby &#8222;Japanisch lernen&#8220;? Auf unbestimmte Zeit verschoben. All das, um die explodierenden Kosten für Nahrungsmittel zu stemmen.</p>



<p>Besonders absurd: Das <a href="https://www.k2-magazine.com/bierpreis-ueber-10-euro-fuer-ein-seidel/">berüchtigte &#8222;Bier-Paradoxon&#8220;</a>. In Deutschland, dem Land der vermeintlich geizigen Schwaben und Rheinländer, wird österreichisches Bier teilweise günstiger verkauft als in der Heimat selbst. Man stelle sich das vor: Ein Steirer, der mit dem Auto nach Bayern fährt, nur um das heimische Hopfengetränk zu einem fairen Preis zu erstehen. Früher nannte man das &#8222;Ausflug&#8220;, heute ist es eine &#8222;wirtschaftliche Notwendigkeit&#8220;.</p>



<p>Die neue Supermarkt-Ära ist angebrochen: Man kann sich zwar nichts mehr leisten, um es ins Wagerl zu geben, aber wenigstens glänzt das Wagerl selbst. Auch die Rewe-Gruppe plant eine revolutionäre Neuerung: Die hauseigene Billiglinie &#8222;clever&#8220; wird in Zukunft nicht mehr &#8222;clever&#8220; heißen, sondern &#8222;intelligent&#8220;. Nicht, weil sich etwas an den Inhaltsstoffen ändert, sondern weil man intelligent genug ist, den gleichen Preis wie für die Markenware zu verlangen.</p>



<p>Und so stehen wir alle, die wir uns mutig in die Schlacht um das &#8222;Preis-Leistungs-Verhältnis&#8220; stürzen, vor dem Regal mit dem letzten 50%-verbilligt-Brot von vorgestern und fühlen uns auf eine mysteriöse Art und Weise reich. Reich an Erfahrung, an Bescheidenheit und am Verständnis, dass Geld allein nicht glücklich macht. Es macht nur satt. Aber auch das nur noch sehr kurz.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="566" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-1024x566.jpg" alt="Obst, Gemüse, Eier und die Hand eines Mannes, der 3 Hundert-Euro-Scheine davor hält.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5206" title="Konsumenten und Supermarkt-Giganten stöhnen – die einen wegen der Inflation, die anderen wegen den Geldbergen 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-1024x566.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-300x166.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-768x424.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-150x83.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-450x249.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wir haben den Test gemacht: Obst, Gemüse, Eier – und das Wechselgeld vom 500er, mit dem wir bezahlt haben.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Tu creativus Austria</h2>



<p>Doch während die Supermarktregale uns mit ihren Preisen in die Knie zwingen, scheint sich in Österreich eine neue Bewegung zu formieren. Die Leute entdecken, dass die teuerste Freizeit diejenige ist, die sie sich nicht mehr leisten können. Das traditionelle Kulturleben, einst die DNA der Alpenrepublik, ist praktisch tot. Ein Opernbesuch? Nicht, wenn das Geld für ein Ticket den Monatseinkauf im Supermarkt sichert. Die neue Oper heißt &#8222;Billa-Sinfonie&#8220;, inszeniert im Gang 7, wo die Arie von der abgelaufenen Joghurtpackung gesungen wird.</p>



<p>So finden sich die Menschen, von der Inflation gebeutelt, auf einer Reise zurück zu den Wurzeln des Freizeitvergnügens. Und was war vor Netflix, vor dem Fitnessstudio, vor dem teuren Wochenendausflug? Ein Blick auf die neuen Freizeittrends verrät uns, was die Österreicher und -innen stattdessen machen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fensterbrett-Tomaten-Zucht</h2>



<p>Der Balkon wird zur Farm, der Gärtner zum neuen Rockstar. Statt des teuren Gemüses im Supermarkt, wird nun auf dem Fenstersims gezüchtet. Eine neue Form des Abenteuers: Wird die Tomate reif? Reicht sie für eine ganze Mahlzeit? Wird sie vor dem ersten Frost geerntet? Wer braucht schon einen teuren Abenteuerurlaub, wenn er täglich gegen Blattläuse kämpfen muss?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kreative Küchenchefs – die neuen Popstars</h2>



<p>&#8222;Wir stellen fest, dass das Abendprogramm der Österreicher immer mehr von Kochsendungen dominiert wird&#8220;, so ein Soziologe. &#8222;Es geht nicht mehr darum, sich inspirieren zu lassen, sondern darum, die effizienteste Methode zu finden, aus einem Päckchen Nudeln und einem Viertel Kilo Faschiertem ein Essen für die ganze Woche zu zaubern. Der &#8218;Kreative Küchenchef&#8216; ist der neue Popstar.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das &#8222;Reichsein-Spielen&#8220;</h2>



<p>Man träumt nicht mehr vom Lotto-Sechser, man träumt vom Einkauf im &#8222;Spreewald-Supermarkt&#8220; in Deutschland, wo die heimischen Gurken und das heimische Bier billiger sind als in der Heimat selbst. Man besucht Flohmärkte, um zu erfahren, wie sich ein Leben mit Besitz anfühlt. Man tauscht Kleidung und Dekoartikel, um das Gefühl zu haben, etwas Neues zu besitzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pilze suchen im Wald</h2>



<p>Der Wald ist der neue Spielplatz, die Pilze sind das neue Gold. Mit Körben bewaffnet, die aus alten Einkaufstaschen gebastelt wurden, streifen die Menschen durch die Wälder. Die Pilze sind nicht nur eine Mahlzeit, sie sind ein Symbol der Hoffnung. Ein Pilz ist kein Geld, ein Pilz ist Freiheit.</p>



<p>Es ist eine Revolution, die leise beginnt. Von der Inflation gezwungen, entdecken die Österreicher ihre Kreativität und erfinden neue, unkonventionelle Hobbys. Es ist ein trauriger, aber auch inspirierender Anblick.</p>



<p>Und so sitzt der Durchschnittsösterreicher nun abends daheim, schaut seine neu erworbenen Lebensmittel-Vorräte an, und findet in diesem Anblick einen seltsamen Trost. Ein voller Kühlschrank ist das neue Statussymbol. Wer einen gut gefüllten Tiefkühler hat, hat es geschafft. Der Wochenendtrip nach Rom? Kann warten. Denn wer braucht schon das Kolosseum, wenn man eine Packung Kaisersemmeln im Supermarkt erobern konnte? Die Zeiten ändern sich. Und der Magen knurrt lauter als die Sehnsucht nach Kultur.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The next big thing: Selbstbedienung im Supermarkt – an der Kasse, bei Wurst &#038; Käse, Brot &#038; Gebäck, Flüssigkeiten usw. etc.</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/selbstbedienung-im-supermarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2024 10:31:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Selbstbedienungskassen im Supermarkt sind schon ein Paradebeispiel für die modernen Anforderungen an die Kunden: Selbst ist der Mensch, nicht wahr? Und immer alles »selbst« unter Kontrolle. Doch während wir uns langsam aber doch daran gewöhnen, Einkäufe eigenhändig zu scannen und zu bezahlen, fragt man sich unwillkürlich: Wo führt das hin? Sind wir auf dem [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Selbstbedienungskassen im Supermarkt sind schon ein Paradebeispiel für die modernen Anforderungen an die Kunden: Selbst ist der Mensch, nicht wahr? Und immer alles »selbst« unter Kontrolle. Doch während wir uns langsam aber doch daran gewöhnen, Einkäufe eigenhändig zu scannen und zu bezahlen, fragt man sich unwillkürlich: Wo führt das hin? Sind wir auf dem Weg zu einem Supermarkt-Erlebnis, das vollständig ohne Personal auskommt und nur mehr zentral von einem IT-Mitarbeiter via Remote-Zugriff und Webcams geleitet wird? </p>



<p>Wir haben mit dem »Big-Billa-Manager« Ing. Franz Schmalbein gesprochen, welche Innovationen so in der Self-Service-Schublade herumliegen. Eines gleich vorweg: die Wurst selbst aufschneiden ist dabei sicher nicht das &#8222;next biggest thing&#8220;&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstbedienung als neues »Service für die Kunden«</h2>



<p>Stellen sie sich vor: Sie betreten den Supermarkt und finden nicht nur Selbstbedienungskassen, sondern auch Selbstzusammenstellungsstationen für ihre Lebensmittel. Anstatt die Regale zu durchstöbern, um ihre gewünschten Produkte zu finden, erhalten sie ein Einkaufswagerl und ein Paar Handschuhe, um die Waren direkt von den Paletten zu nehmen und in ihr Wagerl zu legen. Klingt nach einem Hauch von Abenteuer und Selbstverwirklichung, oder? Doch halt, das ist noch nicht alles.</p>



<p>Sobald sie ihre Produkte ausgewählt haben, führt sie ein interaktiver <a href="https://www.k2-magazine.com/erste-roboter-werden-selbst-zu-kunden/" data-type="post" data-id="1997">Roboter</a> zu einem Bereich, in dem sie ihre Wurst »selbst« aufschneiden können – quasi wie beim Frühstücksbuffet im 4-Sterne-Hotel. Die Vorteile liegen dabei buchstäblich auf der Hand: Kein mühsames Warten mehr an der Fleischtheke, keine Diskussionen darüber, wie dünn oder dick die Scheiben sein sollen. Kein &#8222;Darf´s a bisserl mehr sein&#8220; – sie selbst übernehmen die Kontrolle und schneiden ihre Wurst genau so, wie sie es möchten. Gleiches kommt natürlich auch für das umfangreiche Käsesortiment – inkl. Selbstreibe-Käsestation!</p>



<p>&#8222;Allen, die jetzt fürchten, mit der Bedienung der Maschinen Schwierigkeiten zu haben, sei gesagt: Keine Angst! Bei jedem Gerät wird es mehrsprachige Anleitungen geben, die unsere Experten aus der Marketingabteilung bereits ausgearbeitet und im Seniorenheim &#8218;Zur stillen Post&#8216; in der Friedhofsgasse getestet haben&#8220;, informiert Big-Billa-Manager Ing. Schmalbein.</p>



<p>Ach ja, ihr frisches Brot und Gebäck dürfen sie natürlich künftig auch selbst kneten, kreativ formen und backen (natürlich müssten die Kunden zuvor Mehl, Hefe und Wasser kaufen) – schließlich gibt es ja in der Obstabteilung auch schon &#8222;DIY-Bereiche&#8220; für den selbst gepressten Orangensaft. Diese werden übrigens erweitert und zu &#8222;DIY-Smoothie-Stationen&#8220; ausgebaut. &#8222;In Bälde können unsere Kunden ihre Lieblingsfrüchte und Gemüse auswählen und dann einen Knopf drücken, um ihren persönlichen Smoothie zu mischen!&#8220;, so Ing. Schmalbein euphorisch. &#8222;Und wem die zwischenmenschliche Interaktion mit den Verkäufern fehlt, kann sich für ein paar Euro in den »communication corner« stellen und virtuell mit einem KI-gesteuerten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Avatar_(Internet)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sprachavatar</a> reden!&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="396" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/self-service-beitrag1-1024x396.jpg" alt="Vier Avatare, Stichwort Selbstbedienung.
(c) AdobeStock)" class="wp-image-3351" title="The next big thing: Selbstbedienung im Supermarkt – an der Kasse, bei Wurst &amp; Käse, Brot &amp; Gebäck, Flüssigkeiten usw. etc. 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/self-service-beitrag1-1024x396.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/self-service-beitrag1-300x116.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/self-service-beitrag1-768x297.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/self-service-beitrag1-150x58.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/self-service-beitrag1-450x174.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/self-service-beitrag1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im »communication corner« kann man sich künftig einen Gesprächspartner im Supermarkt aussuchen und typische &#8222;Supermarkt-Gespräche&#8220; über´s Wetter etc. führen.</figcaption></figure>



<p>Aber lassen sie uns nicht die Süßigkeiten vergessen. Stellen sie sich vor, anstelle von vorgefertigten Schokoriegeln können Kunden sehr bald in einen Bereich gehen, in dem sie ihre eigenen Schokoladentafeln mit einer Vielzahl von Toppings und Füllungen kreieren können. Von Karamellflocken bis hin zu Meersalz und getrockneten Beeren und Algen – die Möglichkeiten sind schier endlos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fehlende Freiflächen für selbst angebautes Obst und Gemüse</h2>



<p>&#8222;Wovon wir mittlerweile aber wieder abgekommen sind, ist die Idee, Kunden die Möglichkeit zu bieten, ihre eigenen Pflanzen auszuwählen und sie direkt im Supermarkt zu pflanzen, um erntefrisches Obst und Gemüse kaufen zu können. Dies würde zwar die Verbindung der Menschen zur Natur stärken und auch sicherstellen, dass sie genau wissen, woher ihr Essen kommt. Allerdings wäre es vor allem innerstädtisch zum Teil schwierig, die notwendigen Freiflächen mittels Delogierungen etc. zu schaffen. Hier sehen wir die Politik und die Wirtschaftskammer gefordert, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen&#8220;, sieht Ing. Schmalbein aktuell durchaus auch Grenzen der Self-Service-Möglichen.</p>



<p>Was aber sicher kommen wird, ist ein eigener &#8222;Selbstabfüllungs-Bereich&#8220; für Flüssigkeiten. Kunden können ihre eigenen Behälter mitbringen und sie mit Ölen, Essigen, oder auch Waschmitteln und Reinigungsmitteln ihrer Wahl auffüllen. Dies reduziert nicht nur Verpackungsmüll, sondern gibt den Kunden auch mehr Kontrolle darüber, wie viel sie kaufen möchten, was wiederum zu weniger Verschwendung führen wird.</p>



<p>K2 – we act like a chancellor und essen nur Burger. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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