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	<title>Schnee &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Schnee &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>Tiroler Winterhotspot baut riesiges Labyrinth, damit Touristen mindestens 1 Woche bleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 09:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem Schritt, der sowohl Besucher als auch Einheimische ratlos zurücklässt, hat der »immer schon« innovative Winterhotspot Kitzbühel im Herzen der österreichischen Alpen seine neueste Tourismusstrategie enthüllt: ein riesiges Labyrinth, das darauf abzielt, Touristen für mindestens eine Woche vor Ort zu halten. &#8222;Wir haben einen besorgniserregenden Trend bemerkt&#8220;, erklärt Tourismusobmann Christian Harisch gemeinsam mit Tourismus-Zampano [...]]]></description>
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<p>In einem Schritt, der sowohl Besucher als auch Einheimische ratlos zurücklässt, hat der »immer schon« innovative Winterhotspot <a href="https://www.kitzbuehel.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kitzbühel</a> im Herzen der österreichischen Alpen seine neueste Tourismusstrategie enthüllt: ein riesiges Labyrinth, das darauf abzielt, Touristen für mindestens eine Woche vor Ort zu halten.</p>



<p>&#8222;Wir haben einen besorgniserregenden Trend bemerkt&#8220;, erklärt Tourismusobmann Christian Harisch gemeinsam mit Tourismus-Zampano Franz Hörl, &#8222;wo Touristen in einem oder zwei Tagen durch unsere charmante Stadt ziehen, ein paar Fotos machen und gerade einmal einen Apfelstrudel konsumieren, bevor sie weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit gehen. Das wollten wir ändern. Und als positiven Nebeneffekt nehmen wir natürlich gerne die Tatsache mit, dass wir damit im Winter nicht mehr vom Schnee abhängig sind, sondern eine zusätzliche Attraktion neben der Pistengaudi anbieten können.&#8220;</p>



<p>Und das haben sie auch getan. Das Labyrinth, das sich über mehr als fünf Quadratkilometer harmonisch in unsere Landschaft fügt, windet sich durch die kopfsteingepflasterten Straßen der Stadt, vorbei an malerischen Cafés und Trachtenmodegeschäfte hinauf in die mit <a href="https://www.k2-magazine.com/schneekanonen-fuer-heimische-weihnachtsmaerkte/" data-type="post" data-id="2873">Kunstschnee</a> schneebedeckten Berge. &#8222;Wir haben es so verwirrend wie möglich gestaltet&#8220;, sagt Architektin Helga Schmidt. &#8222;Die Touristen werden nicht wissen, ob sie kommen oder gehen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das geplante Labyrinth sorgt für gemischte Gefühle</h2>



<p>Die ersten Reaktionen der Touristen waren gemischt. &#8222;Zuerst dachte ich, es sei einfach Teil des Charmes&#8220;, sagt Jens Müller aus Köln. &#8222;Aber nach drei Tagen im Kreis herumlaufen, fühle ich mich langsam wie in einem Kafka-Roman. Zum Glück gibt es wenigstens hinter jeder zweiten Biegung eine urige Hütte mit typischer Hüttengaudi und speziellen Minigermknödel um nicht einmal 30 Euro. &#8222;</p>



<p>Aber für andere ist das Labyrinth zu einem unerwarteten Highlight ihrer Reise geworden. &#8222;Ich hätte niemals dieses entzückende kleine Café in der Ecke entdeckt, wenn ich mich nicht verlaufen hätte&#8220;, sagt Hannelore Schulz aus<strong> </strong>Hamburg und knabbert an einem frisch gebackenen Brezel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="774" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-1024x774.jpg" alt="Berglandschaft, Stichwort Labyrinth.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3412" title="Tiroler Winterhotspot baut riesiges Labyrinth, damit Touristen mindestens 1 Woche bleiben 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-1024x774.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-300x227.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-768x580.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-150x113.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag-450x340.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/labyrinth-beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Damit man in der Wintersaison nicht mehr so stark vom Schnee abhängig ist, soll hier ein riesiges Labyrinth entstehen.</figcaption></figure>



<p>Was die Einheimischen betrifft, so sind die Meinungen geteilt. &#8222;Es ist eine brillante Möglichkeit, die lokale Wirtschaft anzukurbeln&#8220;, sagt Hüttenwirt Peter Hörl. &#8222;Wir haben uns auch schon für 17 Hütten beworben und sind zuversichtlich, dass unser Onkel Franz, der die Auswahl dafür trifft, uns auch da und dort berücksichtigen wird.&#8220; Andere hingegen machen sich Sorgen um mögliche Sicherheitsrisiken. &#8222;Was ist, wenn sich jemand verirrt und in den Bergen erfriert?&#8220; fragt eine besorgte Bürgerin. &#8222;Das kann nicht passieren, weil wir ja auch für unsere treuen Gäste 287 neue Hotels innerhalb des Labyrinths errichten werden. Da kann sich die Regierung ein Scheibchen davon abschneiden, was das Ankurbeln der Bauwirtschaft betrifft&#8220;, informiert Hörl – also Franz Hörl in diesem Fall.</p>



<p>Trotz der Kontroverse bleibt Tourismusobmann Harisch optimistisch hinsichtlich der Auswirkungen des Labyrinths auf den Tourismus. &#8222;Wir sind zuversichtlich, dass Touristen, sobald sie alles erlebt haben, was unsere Stadt zu bieten hat, nie wieder gehen wollen&#8220;, sagt er mit einem Eurozeichen in den Augen. &#8222;Denn mit per Knopfdruck verschiebbaren Labyrinthwänden kann es schon einmal vorkommen, dass manche ihren Aufenthalt für ein paar Tage verlängern müssen.&#8220;</p>



<p>K2 – wir sind »lost in maze« seit 1999.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock)</p>
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		<title>Warum ist der Wintertourismus so wichtig? Genau. Darum.</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/warum-ist-wintertourismus-so-wichtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 11:22:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahren]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Wintertourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellen sie sich vor, es ist Winter und keiner geht hin bzw. keiner kommt? Für die zahlreichen Menschen, die [so lange es halt noch geht] vom Wintertourismus leben, wäre das schlicht eine Katastrophe. Denn dann würde die einfache, von K2-Konsulting ausgearbeitete Formel gelten: keine Touristenmassen – keine vollen [Schwarzgeld]Kassen. Aber was steht wirklich hinter dem gerade jetzt [...]]]></description>
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<p>Stellen sie sich vor, es ist Winter und keiner geht hin bzw. keiner kommt? Für die zahlreichen Menschen, die [so lange es halt noch geht] vom Wintertourismus leben, wäre das schlicht eine Katastrophe. Denn dann würde die einfache, von K2-Konsulting ausgearbeitete Formel gelten: keine Touristenmassen – keine vollen [Schwarzgeld]Kassen. Aber was steht wirklich hinter dem gerade jetzt im Winter oft verwendeten Begriff »Wintertourismus«? </p>





<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Wintertourismus so wichtig?</h2>



<p>Nun, Wintertourismus ist deshalb so wichtig, weil es uns [Bürgerinnen und Bürgern] die Möglichkeit gibt, unser hart verdientes Geld auszugeben – fern ab von der Hektik des Alltags. Aber es geht nicht nur darum, unser Geld auszugeben, sondern auch darum, uns der Kälte auszusetzen, die unser Immunsystem herausfordert, und uns von den Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern zu entfernen, die wir sonst den ganzen Tag über sehen würden. </p>



<p>Sie bezahlen, um sich [mit tausenden anderen Gleichgesinnten] in einer verschneiten Umgebung aufzuhalten – zumindest solange es der Klimawandel noch zulässt –, in der sie ständig frieren und von eisigen Winden gepeitscht werden. Aber hey, sie können ein paar Schnappschüsse auf ihrem Instagram-Profil teilen, um all ihren Freunden zu zeigen, wie cool sie sind und wie viel sie bereit sind, für einen Urlaub in der [Kunstschnee-]verschneiten Bergwelt auszugeben.</p>



<p>Winterurlaub ist mit anderen Worten der Traum jedes Menschen, der es satt hat, in der Stadt eingesperrt zu sein und die Natur zu genießen. Aber was ist, wenn sie dort ankommen und es regnet, schneit oder stürmt? Oder was ist, wenn die Pisten überfüllt sind und sie stundenlang in der Kälte warten müssen, um ihre Skiausrüstung zu bekommen? Oder was ist, wenn sie sich bei einer Abfahrt verletzen? Keine Sorge, das ist alles Teil des Abenteuers, das sie erleben, wenn sie beschließen, einen Winterurlaub zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/02/wintertourismus_beitrag.jpg" alt="Außenbereich einer Skihütte, Stichwort Wintertourismus.
(c) Pixabay.com" class="wp-image-1672" title="Warum ist der Wintertourismus so wichtig? Genau. Darum. 2"><figcaption class="wp-element-caption">Skifahrerherz, was willst du mehr? </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weil Skifoahn is des leiwandste&#8230;</h2>



<p>Wie singt schon der Hüttengaudi geeichte Wolfgang A.: &#8222;Skifoahn is des leiwandste&#8230;&#8220; – und Recht hat er. Skifahren ist in der Tat das ultimative Wintervergnügen, bei dem man sich in einer schnellen, gefährlichen Bewegung die Bergabfahrt hinunterstürzt und hofft, nicht von einem Baum oder einem Felsen gestoppt zu werden. Und wenn sie es ohne gröbere Verletzungen schaffen, können sie sich einen kalten Drink auf der Terrasse des Skihütten-Cafés gönnen und mit ihren Freunden darüber prahlen, wie großartig sie sind.</p>



<p>Denn zum wahren Skivergnügen gehört natürlich auch der berühmte »Einkehrschwung« in eine der urigen Skihütten – das Refugium für alle, die sich von der Kälte erholen und gleichzeitig ihr Bankkonto aushöhlen möchten. Egal, ob es sich um einen überteuerten Glühwein, eine nach künstlichen Geschmacksverstärkern schmeckende Suppe oder ein Mittagessen mit lätscherten Pommes und angebrannten Würstel handelt: in einer Skihütte werden sie alles finden, was sie brauchen, um ihr Geld loszuwerden und ihren Magen zu füllen. Und denken sie daran, wenn sie am Ende des Tages wieder auf die Piste gehen, können sie sich damit brüsten, wie viel sie ausgegeben haben, um sich einen »Augenblick der Ruhe« neben den jolenden, vom Alkohol geschwängerten Deutschen oder Holländern oder Tschechen oder Ungarn oder Einheimischen oder &#8230; gegönnt zu haben.</p>



<p>Und wem das noch nicht genügt: es steht ja auch noch die eine und andere Aprés Ski-Party auf dem Programm, auf die sie sich schon freuen, nachdem sie den ganzen Tag auf den Pisten verbracht haben. Aber was ist, wenn sie zu viel trinken und am nächsten Morgen mit einem Kater aufwachen? Oder was ist, wenn sie sich aufgrund des lauten Geräuschpegels nicht unterhalten können? Oder was ist, wenn sie mit jemandem [im Zimmer oder hinter der nächst besten Bushaltestelle] enden, den sie eigentlich nicht mögen? Keine Sorge, auch das »part of the game« und füllt die Kassen der Wintertourismusbranche – und darum ist der Wintertourismus auch so wichtig.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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