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	<title>Regierungsbildung &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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		<title>FPÖVP plant Revolution im Bildungswesen: Lernen auf TikTok statt in der Schule</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 08:09:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz im Sinne ihres mantraartig verbreiteten Credos &#8222;keine neue Steuern&#8220; denken die Koalitionsverhandler und -innen von FPÖVP darüber nach, die Schulen komplett abzuschaffen. So wird auf höchster Verhandlungsebene darüber diskutiert, ob es nicht sinnvoller wäre, alle Lehrer und -innen zu entlassen, sämtliche Schulen zu schließen und stattdessen TikTok als einzige Bildungsquelle zu forcieren. Schließlich, so [...]]]></description>
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<p>Ganz im Sinne ihres mantraartig verbreiteten Credos &#8222;keine neue Steuern&#8220; denken die Koalitionsverhandler und -innen von FPÖVP darüber nach, die Schulen komplett abzuschaffen. So wird auf höchster Verhandlungsebene darüber diskutiert, ob es nicht sinnvoller wäre, alle Lehrer und -innen zu entlassen, sämtliche Schulen zu schließen und stattdessen <a href="https://www.k2-magazine.com/elon-musk-kauft-tiktok-und-nennt-es-tixtox/" data-type="post" data-id="3472">TikTok </a>als einzige Bildungsquelle zu forcieren. Schließlich, so die Befürworter, ist das Bildungsniveau der FPÖ ein Beweis dafür, dass man auch mit minimalem Wissen erfolgreich durchs Leben kommen kann. Warum also in aufwändige Lehrpläne, qualifizierte Pädagogen und -innen und teure Schulgebäude investieren, wenn ein Smartphone und eine stabile Internetverbindung ausreichen?</p>



<p>Die Vorteile liegen auf der Hand: <a href="https://www.onlinesicherheit.gv.at/Services/News/TikTok-Risiken-Ueberblick.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TikTok ist schnell, unterhaltsam und kurzweilig.</a> Wer braucht schon langatmige Mathematikstunden, wenn man in 15 Sekunden lernen kann, wie man „2+2“ mit einem trendigen Tanz visualisiert? Geschichte wird lebendig, wenn man von Influencern mit Filtern erfährt, dass Cäsar ein „echter Alpha“ war und die Französische Revolution „total lit“ ablief. Ganz zu schweigen von Chemie, wo Experimente mit Cola und Mentos direkt praktische Lebensweisheiten vermitteln – wie etwa, dass es explosive Konsequenzen haben kann, wenn man Dinge unbedacht zusammenmischt.</p>



<p>In der neuen TikTok-Schule könnte jedes Fach durch einen Hashtag repräsentiert werden: #MatheHacks erklärt, wie man drei Euro durch fünf teilt – einfach mit dem Taschenrechner. #BioChallenge zeigt, wie man eine Avocado in einer Woche zum Wachsen bringt, und #HistoryRecap fasst den Zweiten Weltkrieg in einem lustigen Tanz zusammen. Grammatik wird komplett durch #AutoCorrect ersetzt, und für Naturwissenschaften reicht das bereits oben erwähnte spektakuläre Mentos-Cola-Experiment. Man könnte sogar TikTok-Stars als Lehrer einsetzen. Sie wissen schließlich, wie man eine breite Zielgruppe anspricht. Wer will schon einen alten Mathelehrer, der sich über Algebra aufregt, wenn man einen Influencer haben kann, der während einer Gleichung Breakdance macht?</p>



<p>Ein weiterer Pluspunkt: Die Schüler lernen nicht nur Fakten, sondern auch gleich, wie man viral geht, Sponsoren gewinnt und sein Einkommen durch Produktplatzierungen maximiert. Ein Bildungssystem, das nicht nur Wissen, sondern auch wirtschaftliche Überlebensstrategien vermittelt, ist schließlich der Traum jeder neoliberalen Denkfabrik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FPÖVP &#8222;auf Linie&#8220;</h2>



<p>Und das Beste: Man muss die Kids nicht umständlich motivieren, ihre TikTok-Stunden zu absolvieren, weil sie ohnehin schon alle »freiwillig« vor ihren Screens hocken! &#8222;Und so ganz nebenbei sparen wir Jahr für Jahr Milliarden, die wir in den Auf- und Ausbau unserer »eigenen« Kanäle stecken können. Und wir haben damit auch noch das Budget saniert. Ganz ohne neue Steuern – einfach herrlich&#8220;, so ein hochrangiger FPÖler mit Hang zu Pferden und entsprechenden Entwurmungsmitteln.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="503" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-1024x503.jpg" alt="Fünf junge Menschen stehen nebeneinander und schauen alle auf ihre Smartphones, Stichwort FPÖVP.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4730" title="FPÖVP plant Revolution im Bildungswesen: Lernen auf TikTok statt in der Schule 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-1024x503.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-300x147.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-768x377.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-150x74.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-450x221.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier ein Teil der 8C bei einer Lateinschularbeit.</figcaption></figure>



<p>Doch Kritiker warnen: Ein derart abgespecktes Bildungsmodell könnte langfristig dazu führen, dass das Allgemeinwissen auf das Niveau sinkt, auf dem Menschen glauben, die Erde sei flach und Impfstoffe würden Chips enthalten. </p>



<p>Aber mal ehrlich – braucht man wirklich Differenzialgleichungen oder die Relativitätstheorie, wenn man ohnehin nur mit lustigen Videos und Hashtags durch den Alltag scrollt? Wer will sich schon mit komplizierten Dingen beschäftigen, wenn der Algorithmus einem ohnehin automatisch alles vorzeigt, was man „wissen“ muss? In einer Welt, in der Klicks und Shares wichtiger sind als Fakten, ist das vielleicht genau die Art von Bildung, die wir brauchen. Außerdem wird es sowieso auch die Wahlpflichtgegenstände &#8222;Youtube&#8220; und &#8222;Insta&#8220; geben. So What?</p>



<p>Vielleicht sollten wir uns einfach dem Lauf der Dinge hingeben und akzeptieren: Die Zukunft der Bildung ist nicht schwarz auf weiß – sie ist bunt, hat einen Beat und kommt mit einem #YOLO.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock)</p>
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		<title>Koalitionsverhandlungen: ÖVP-Chef Stocker schwer beschäftigt mit Ausradieren roter Linien</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/stocker-stress-mit-ausradieren-roter-linien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 07:32:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionsverhandlungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Regierungsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[rote Linien]]></category>
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					<description><![CDATA[Inmitten der hitzigen Koalitionsgespräche zeigt sich ÖVP-Chef Christian Stocker besonders kreativ – allerdings nicht etwa bei der Entwicklung neuer Konzepte, die der Bevölkerung zugute kommen könnten, sondern beim radikalen Einsatz seines Lieblingswerkzeugs: des Radiergummis. „Man muss flexibel sein“, kommentierte Stocker, während er konzentriert eine weitere rote Linie auf einem Flipchart entfernte. Stocker präsentierte dabei seinen [...]]]></description>
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<p>Inmitten der hitzigen Koalitionsgespräche zeigt sich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Stocker" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ÖVP-Chef Christian Stocker</a> besonders kreativ – allerdings nicht etwa bei der Entwicklung neuer Konzepte, die der Bevölkerung zugute kommen könnten, sondern beim radikalen Einsatz seines Lieblingswerkzeugs: des Radiergummis. „<a href="https://www.k2-magazine.com/oevp-imagewandel-zu-hure-der-rechten/">Man muss flexibel sein</a>“, kommentierte Stocker, während er konzentriert eine weitere rote Linie auf einem Flipchart entfernte.</p>



<p>Stocker präsentierte dabei seinen eigens angefertigten Radiergummi, auf dem das Wort „Kompromiss 3000“ eingraviert ist. „Es ist eine Mammutaufgabe und manchmal dauert es auch ein bisschen länger, bis die Linie komplett weg ist, aber ich lasse mich nicht entmutigen. Ich habe ja Zeit“, so Stocker optimistisch.</p>



<p>„Es ist ein Balanceakt“, so Stocker weiter, „aber wir in der ÖVP sind Profis, wenn es darum geht, rote Linien in ros(t)ige Kompromisse zu verwandeln. Dabei geht es nicht nur um politische Flexibilität, sondern auch um Präzision.“ Beobachter berichten, dass Stocker sogar neue Linien gezeichnet haben soll, nur um diese anschließend wieder auszuradieren – ein Prozess, der intern als „innovatives Konfliktmanagement“ gefeiert wird. „Er hat bereits eine eigene Technik entwickelt“, schwärmt ein Mitarbeiter. „Er radiert immer von rechts nach links, damit man das Original nicht mehr erkennen kann.“</p>



<p>Sogar die FPÖ zeigt sich beeindruckt. „Es ist faszinierend, wie entschlossen die ÖVP arbeitet“, meinte ein Sprecher der Partei. „Wir hatten eigentlich gehofft, dass wir uns an den bereits bekannten Linien orientieren können, aber jetzt können wir stattdessen der Spur der Radierfussel folgen.“</p>



<p>Währenddessen kursieren Gerüchte, dass Stocker eine Kooperation mit einem bekannten Büroartikelhersteller plane. „Wir prüfen derzeit, ob wir unsere Radiergummis mit einem ÖVP-Logo versehen können“, ließ ein Insider durchsickern. „Das wäre eine Win-win-Situation: Wir demonstrieren Flexibilität, und unsere Partner profitieren von einer starken Marke.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stocker´s strategische Radierkunst als Grundlage der dynamischen Prinzipientreue</h2>



<p>Doch nicht alle in der ÖVP sind begeistert von Stockers Engagement. Ein junger Speichellecker vulgo Abgeordneter soll ihn gefragt haben, warum die Partei überhaupt noch eine Agenda habe, wenn am Ende alles wegradiert werde. Stockers Antwort: „Weil eine Agenda ohne rote Linien viel flexibler ist. Wir nennen das ‚dynamische Prinzipientreue‘.“</p>



<p>Die Opposition kritisiert die Entwicklung scharf. „Das ist nicht Politik, das ist Kunst – und zwar abstrakte“, wetterte ein SPÖ-Abgeordneter. Doch Stocker bleibt gelassen: „Manche sehen Chaos, ich sehe ein weißes, unbeschriebenes Blatt Papier für ganz neue Möglichkeiten für die Leistungsträger.“</p>



<p>Noch ist unklar, ob und wann die Koalitionsgespräche enden werden. Fest steht: Sollte Stocker jemals mit dem Radieren fertig werden, wird es vermutlich keine roten Linien mehr geben. „Und genau das ist mein Ziel“, sagt er mit einem Lächeln, das einen Hauch von Erleichterung verrät. „Weil ohne Linien gibt es auch keine Konflikte.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="994" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-1024x994.jpg" alt="Die Hand eines Mannes mit einem Radiergummi, Stichwort Stocker.
(c) Dall-e" class="wp-image-4723" title="Koalitionsverhandlungen: ÖVP-Chef Stocker schwer beschäftigt mit Ausradieren roter Linien 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-1024x994.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-300x291.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-768x746.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-150x146.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-450x437.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stocker radiert und radiert und radiert und&#8230;</figcaption></figure>



<p>Und sicher ist auch: Wenn die politische Karriere nicht klappt, hat Stocker beste Chancen als professioneller Radierer. Oder als Konzeptkünstler. Oder als Wendehalsakrobat. Oder, egal.</p>



<p>K2 –&nbsp;unsere »roten Linien« sind einzementiert. Seit 1999. Und auch schon davor.</p>



<p>(Bilder: K2, Dall-e)</p>
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