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	<title>Regierung &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Regierung &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>Neues Klimaziel der Regierung: Österreich will bis 2050 klimaneutral »fühlen«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 10:51:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreich hat sich ein ehrgeiziges Klimaziel gesetzt: Bis 2050 will das Land nicht klimaneutral sein, sondern klimaneutral fühlen. „Es reicht nicht, Emissionen nur zu messen“, erklärte der Klimaminister auf einer Pressekonferenz. „Wir müssen den Leuten das gute Gefühl geben, dass sie in einem klimafreundlichen Land leben. Selbst wenn es draußen 45 Grad hat – innerlich [...]]]></description>
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<p>Österreich hat sich ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klimaschutzplan_2050" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ehrgeiziges Klimaziel</a> gesetzt: Bis 2050 will das Land nicht klimaneutral <em>sein</em>, sondern <a href="https://www.k2-magazine.com/oevp-plan-fluchtstrasseninitiative-klimawandel/">klimaneutral <em>fühlen</em></a>. „Es reicht nicht, Emissionen nur zu messen“, erklärte der Klimaminister auf einer Pressekonferenz. „Wir müssen den Leuten das gute Gefühl geben, dass sie in einem klimafreundlichen Land leben. Selbst wenn es draußen 45 Grad hat – innerlich soll es sich wie eine frische Morgenwiese anfühlen.“</p>



<p>Geplant sind umfangreiche Investitionen in sogenannte „<em>Atmosphäre-Optimierung</em>“. Bahnhöfe sollen künftig nach Moos riechen, in Städten werden Lautsprecher mit Naturgeräuschen wie Vogelgesang oder Bienensummen installiert, und der jährliche Klimabericht wird mit beruhigender Hintergrundmusik von A. G. Abalier veröffentlicht.</p>



<p>Die Opposition kritisiert: „Das ersetzt keine echten Maßnahmen.“ Die Regierung kontert: „Das ist typisch faktenlastig. Wir arbeiten lieber an den Emotionen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom guten Gefühl zur großen Vision</h2>



<p>Doch das ist nur der Anfang. Ab 2030 sollen weitere Maßnahmen folgen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Kuhglocken klimaneutral machen</em></strong><br>Jede Glocke bekommt einen CO₂-Filter, der beim Bimmeln Treibhausgase neutralisiert.</li>



<li><strong><em>Kompensierte Dirndl und Lederhosen</em></strong><br>Tradition bleibt erhalten, wird aber durch eingebaute „Klimaneutralitäts-Chips“ von Schuldgefühlen befreit.</li>



<li><strong><em>Stephansdom mit Solarpaneelen</em></strong><br>Verkleidet in Form von Heiligenscheinen, um zugleich Strom zu erzeugen und spirituell-emissionsfrei zu wirken.</li>



<li><strong><em>SUV-Ökoprogramm</em></strong><br>Wer mit einem Geländewagen in die Innenstadt fährt, bekommt am Parkplatz einen Gutschein für eine „digitale Baum-Umarmung“ auf der Regierungswebseite.</li>
</ul>



<p>Aber auch im privaten Alltag wird vorgesorgt: Jeder Haushalt erhält ein „<em>Gefühlsthermometer</em>“, das grün aufleuchtet, wenn man den Thermostat höher als 24 Grad dreht. Außerdem wird das Nationalgetränk Bier schrittweise ersetzt durch „klimaneutrales Wasser mit Hopfen-Aroma“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimaneutralität, die man hören kann</h2>



<p>Als Zwischenschritte sind festgelegt: Österreich soll bis 2030 klimaneutral <em>klingen</em> (durch verpflichtendes Vogelgezwitscher in allen Werbespots) und bis 2040 klimaneutral <em>riechen</em> (mittels staatlich subventioniertem Alpenluft-Deo).</p>



<p>„Wir haben verstanden: Es geht nicht nur um Tonnen CO₂, es geht um Vibes“, fasst der Kanzler zusammen. „Und die sind bei uns bis 2050 garantiert klimaneutral.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="570" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/klimaneutral-fuehlen-1024x570.jpg" alt="Ein Thermometer, das über 40 Grad anzeigt, dahinter die glühende Sonne/ Hitze, Stichwort Klimaziel.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5312" title="Neues Klimaziel der Regierung: Österreich will bis 2050 klimaneutral »fühlen« 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/klimaneutral-fuehlen-1024x570.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/klimaneutral-fuehlen-300x167.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/klimaneutral-fuehlen-768x428.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/klimaneutral-fuehlen-150x84.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/klimaneutral-fuehlen-450x251.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/klimaneutral-fuehlen.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auch wenn die Temperaturen auf über 40 Grad steigen (werden), laut den Plänen der Regierung sollen sich diese Temperaturen dann trotzdem nur wie eine frische Morgenwiese anfühlen.</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading has-pale-pink-background-color has-background">Regierungs-Sofort-Maßnahmen im Überblick</h3>



<ul class="wp-block-list has-pale-pink-background-color has-background">
<li>Gratis Aromatherapie-Set für jeden Haushalt („Geruch: Wald nach Sommerregen“)</li>



<li>LED-Leuchten an Heizkesseln, die beruhigend grün blinken</li>



<li>Moos-Sprayer an Bahnhöfen für „authentisches Naturgefühl“</li>



<li>Digitaler „CO₂-Ausgleich-Button“ auf der Regierungsseite (macht glücklich, spart aber nix)</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading has-background" style="background-color:#f89b58">Das dürfen sie ab 2030 noch</h3>



<ul style="background-color:#f89b58" class="wp-block-list has-background">
<li>Mit dem SUV in die Stadt fahren – solange sie beim Aussteigen „Ich fühle mich klimaneutral“ laut aussprechen.</li>



<li>Grillen im Sommer – aber nur mit zertifizierten „CO₂-neutralen Würstchen“ (mit QR-Code).</li>



<li>Urlaub in Dubai – sofern sie im Flugzeug den Klimaschutz-Newsletter der Regierung abonnieren.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading has-pale-pink-background-color has-background">Top-Innovationen „Made in Austria“</h3>



<ul class="wp-block-list has-pale-pink-background-color has-background">
<li>Klimaneutrale Kuhglocke mit integriertem Feinstaubfilter</li>



<li>Dirndl mit eingebautem CO₂-Ausgleich-Chip</li>



<li>Stephansdom-Solar-Heiligenschein</li>



<li>Alpenluft-Deo „Neutral No. 5“ (unisex, staatlich gefördert)</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading has-background" style="background-color:#f89b58">So fühlt sich Klimaneutralität 2050 an</h3>



<ul style="background-color:#f89b58" class="wp-block-list has-background">
<li>Temperatur draußen: 39 °C</li>



<li>Gefühl innen: 22 °C (gefühlt klimaneutral)</li>



<li>Luftqualität: Diesel + Aromatherapie „Zirbenwald“</li>



<li>Offizielles Glückslevel der Bevölkerung: 98 % („gefühlt emissionsfrei“)</li>
</ul>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Koalitionsverhandlungen abgebrochen: &#8222;Wenn NEOS nicht will, holen wir die Sternsinger ins Team.&#8220;</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/durchbruch-koalitionsverhandlungen-sternsinger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 08:33:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Durchbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Koalition]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich wollten ÖVP, SPÖ und Neos am 6. Januar, dem Dreikönigstag, dem letzten Tag der Vierschanzentournee, dem Ende der Weihnachtsferien, dem Tag des Erreichens des Zieles, dass &#8222;der Stern&#8220; den Weisen aus dem Morgenland gezeigt hat –&#160;kurz: an diesem geschichtsträchtigen 6. Tag des neuen Jahres ein politisches Wunder verkünden, das politisches Geschick mit göttlicher Fügung [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eigentlich wollten ÖVP, SPÖ und Neos am 6. Januar, dem Dreikönigstag, dem letzten Tag der Vierschanzentournee, dem Ende der Weihnachtsferien, dem Tag des Erreichens des Zieles, dass &#8222;der Stern&#8220; den Weisen aus dem Morgenland gezeigt hat –&nbsp;kurz: an diesem geschichtsträchtigen 6. Tag des neuen Jahres ein politisches Wunder verkünden, das politisches Geschick mit göttlicher Fügung verbindet: Nach monatelangem Ringen wollte man eine Einigung präsentieren mit dem vielversprechenden Titel „Koalition der königlichen Kompromisse“ – ein Werk, das, wie Insider berichten, mehr Fußnoten als Inhalte umfasst hätte.</p>



<p>Doch daraus wird nichts. Die NEOS steigen nämlich drei Tage vor dem 6.1. und 96 Tag nach der NR-Wahl aus den Koalitionsverhandlungen aus. „Wenn die NEOS nicht mehr wollen, holen wir die drei Sternsinger in die Koalition“, erklärt der kurz angebundene Bundeskanzler Nehammer in einem Telefonat. „Die bringen zumindest Gold, Weihrauch und Myrrhe mit – das ist mehr als manche Koalitionspartner bisher beisteuern konnten“, fügt er suffisant hinzu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Doch keine Erleuchtung unter freiem Himmel</h2>



<p>Insider berichten jedenfalls, dass die geplanten Durchbruchsgespräche in einer unerwartet spirituellen Atmosphäre stattfanden. Eine Sitzung im ehrwürdigen Parlament wurde kurzerhand ins Freie verlegt. „Wir saßen unter dem Sternenhimmel, als plötzlich ein besonders heller Stern über uns leuchtete“, so ein hochrangiger Verhandler. „Es war, als ob Kaspar, Melchior und Balthasar persönlich unsere Agenda überprüft hätten.“</p>



<p>„Wir haben uns wirklich ein Beispiel an den Heiligen Drei Königen genommen“, erklärte ein hörbar enttäuschter Kanzlerkandidat der ÖVP. „Sie haben sich nicht gestritten, sondern gemeinsam dem Stern gefolgt. Warum sollten wir das nicht auch tun?“ Die SPÖ betonte hingegen, dass die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sternsinger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sternsinger</a> ein Paradebeispiel für Solidarität seien, während die Neos anregten, die Dreikönigsaktion künftig als Startup zu führen. „Segen als Service – das hat Potential!“, meinte ein euphorischer Vertreter der Pinken –&nbsp;doch daraus wird nun nichts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leutturmprojekte –&nbsp;aber nicht für die NEOS</h2>



<p>NEOS forderten immer wieder im Zuge der Koalitionsgespräche viel zitierte &#8222;Leuchtturmprojekte&#8220;, die unter anderem auch die nötige Entschlossenheit für neue Wege zeigen sollten. Doch nach +/- drei Monaten der (intensiven) Verhandlungen gab es bisher nur Minimalkompromisse: SPÖ-Chef Andreas Babler: „Wir haben den sozialen Frieden gesichert! Es gibt ab sofort gratis Weihrauch für alle Bürgerinnen und Bürger.“ Auf Nachfrage erklärt er, dass dieser symbolische Akt „den Duft des Fortschritts“ in jedes Wohnzimmer bringen solle. Kritiker mutmaßen, es handele sich um einen Kompromiss, um die ÖVP vom Rauchen im Büro abzulenken.</p>



<p>Die ÖVP feierte derweil ihre „historische Errungenschaft“: ein steuerfreier Goldbarren pro Haushalt – allerdings nur unter der Bedingung, dass dieser als Dekoration im Wohnzimmer neben einem ÖVP-Logo ausgestellt wird. „So stärken wir die österreichische Identität und kurbeln gleichzeitig die heimische Goldschmiedekunst an“, erklärte Kanzler Karl Nehammer vor dem NEOS-Ausstieg.</p>



<p>Die NEOS hingegen hätten es geschafft, Myrrhe als offizielles Zahlungsmittel für Studierende durchzusetzen. Parteichefin Beate Meinl-Reisinger schwärmte: „Das ist die Innovation, die Österreich braucht! Wir machen die Uni-Mensa zum Tempel der Moderne.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kompromiss als (neue) Königsdisziplin</h2>



<p>Insider berichten, dass Kanzler Nehammer nun seinen &#8222;Plan B&#8220; realisieren und die Sternsinger ins Koalitionsboot holen will. &#8222;Mit der SPÖ allein hätten wir nur eine Stimme Mehrheit im Parlament. Also werden wir diese vervierfachen und Kaspar, Melchior und Balthasar ins Koalitionsboot holen. Wenn ich mit einer Partei koalieren will, die tatsächlich etwas Gutes bringt, dann sind die Sternsinger eine sichere Wahl.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="533" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-1024x533.jpg" alt="Die Hand eines Mannes, der einen Zettel hält auf dem &quot;Koalition der königlichen Kompromisse ÖVP-SPÖ-NEOS (durchgestrichen)&quot; steht.
(c) AdobeStock/ K2-Magazine" class="wp-image-4650" title="Koalitionsverhandlungen abgebrochen: &quot;Wenn NEOS nicht will, holen wir die Sternsinger ins Team.&quot; 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-1024x533.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-300x156.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-768x400.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-150x78.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-450x234.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Chefverhandler hält sichtlich stolz das neue Koalitionspapier in die Kamera.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Opposition reagiert skeptisch auf neue Koalition</h2>



<p>Während die Grünen mit einer Mischung aus Erleichterung und Enttäuschung reagierten, erklärt die FPÖ, man prüfe bereits eine Verfassungsklage gegen den Einfluss „ausländischer Könige“. <a href="https://www.k2-magazine.com/geheimes-telefonat-kickl-mit-russischem-freund/" data-type="post" data-id="3675">Herbert Kickl</a> sprach in einem Livestream von einer „christlich-globalistischen abendländischen Sternendiktatur“, die er, wäre er VoKaKi, umgehend aus Österreich ausweisen lassen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sternsinger überrascht</h2>



<p>Die Sternsinger selbst reagierten überrascht, gaben jedoch bekannt, dass sie zwar „keine konkreten politischen Ambitionen“ hegen, aber gerne bereit wären, ein paar gute Wünsche für die Regierung zu hinterlassen – sofern sich der Kanzler bei seiner (Groß)Spende großzügig zeigt. „Wir sind es gewohnt, von Tür zu Tür zu gehen und Kompromisse auszuhandeln“, erklärt Kaspar, der informelle Sprecher des Trios. „Wir werden das nun intern besprechen –&nbsp;auch den Vorschlag des Kanzlers, dass unsere Diäten steuerfrei bleiben.“</p>



<p>K2 –&nbsp;wir haben uns geeinigt mit den Königen. Mit allen drei. Schon 1999.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock/ K2-Magazine)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>+++BREAKING+++ Kurz und Kickl planen neue Regierung – &#8222;Wir haben uns beide geändert&#8220;</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/breaking-kurz-und-kickl-planen-neue-regierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 08:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Kickl]]></category>
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					<description><![CDATA[Wien – Es ist der politische Paukenschlag des Jahres: Sebastian Kurz und Herbert Kickl haben sich, so das engste Umfeld der beiden, in einem Wiener Kaffeehaus zu geheimen Koalitionsgesprächen getroffen. Der Grund? Die jüngsten Verhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zur Bildung einer Regierung seien ihrer Wahrnehmung nach bereits jetzt kläglich gescheitert. „Man kann noch [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wien – Es ist der politische Paukenschlag des Jahres: <a href="https://www.k2-magazine.com/marketing-gag-patientenmilliarde/" data-type="post" data-id="3639">Sebastian Kurz</a> und <a href="https://www.k2-magazine.com/kickl-auf-eurer-seite-fuer-20k-pro-monat/" data-type="post" data-id="4208">Herbert Kickl</a> haben sich, so das engste Umfeld der beiden, in einem Wiener Kaffeehaus zu geheimen Koalitionsgesprächen getroffen. Der Grund? Die jüngsten Verhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zur Bildung einer Regierung seien ihrer Wahrnehmung nach bereits jetzt kläglich gescheitert. „Man kann noch so oft dieselbe Wand anstarren, bevor man sich denkt: Vielleicht braucht es wieder <em>uns</em>. „Ich bin zwar offiziell nicht mehr in der Politik, aber ich habe gemerkt, dass Österreich ohne mich einfach nicht kann – oder will“, soll Kurz einem Insider zufolge gesagt haben.</p>



<p>Beim Regierungsprogramm will man diesmal einen völlig neuen Weg einschlagen. Statt einer 300-Seiten-Broschüre soll es diesmal ein türkisblaues Post-it mit der Aufschrift „Zurück zur Macht“ tun. Es kursieren Gerüchte, dass die neue Koalition hauptsächlich aus gegenseitigem Eierschaukeln und der gemeinsamen Liebe zur Kamerapräsenz bestehen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bühne: Ein Wiener Kaffeehaus</h2>



<p>Ort des Treffens war ein <a href="https://www.starbucks.at/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hinterzimmer eines traditionellen Wiener Kaffeehauses</a> – vielleicht, um nostalgische Gefühle zu wecken. Kurz soll beim Gespräch einen Verlängerten bestellt haben, Kickl hingegen einen doppelten Espresso. „Man muss wachsam bleiben, wenn man mit dir verhandelt“, soll Kickl mit einem Augenzwinkern bemerkt haben.</p>



<p>Beide Politiker sollen sich rasch einig gewesen sein: Österreich brauche frischen Wind. „Es ist an der Zeit, alte Differenzen zu überwinden – und wer könnte das besser als ich und Herbert?“, so der Ex-Kanzler. Kickl versprach indes, seine härteren Töne etwas zu mildern, und Kurz erklärte bereitwillig, er wolle „die alten Fehler nicht wiederholen“. Gemeinsam sprachen sie von einer „Koalition der Erneuerung“, die auf einem überraschend simplen Prinzip basieren soll: „Du machst, was ich sage, und ich mache, was du sagst.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Plan: Zurück in die Vergangenunft</h2>



<p>Insider berichten, dass Kickl das Innenministerium beanspruchen wolle, während Kurz als Kanzler ins Rampenlicht zurückkehrt. „Das wird wie damals 2017, nur besser“, soll Kurz euphorisch gesagt haben. Kickl hingegen meinte trocken: „Damals war ich nicht Innenminister. Diesmal bin ich es schon von Anfang an.“</p>



<p>Kickl, bekannt für seine pointierten Sager, gab sich jedenfalls anschließend ungewöhnlich versöhnlich: „Natürlich gab es Meinungsverschiedenheiten, aber der liebe Sebastian hat mir klar gemacht, dass wir gemeinsam Großes schaffen können – zum Wohle von uns allen, also von mir und von ihm. Außerdem: Wer sonst kennt sich besser mit Ibiza und Skandalen aus? Sebastian und ich haben jedenfalls unsere Differenzen beigelegt. Er macht die PR, ich mache die Schlagzeilen – eine klassische Win-Win-Situation.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reaktionen: Ein Land lacht (oder weint?)</h2>



<p>Die Nachricht schlug in der österreichischen Politik ein wie eine Bombe. Während SPÖ und NEOS in spontanes Gelächter ausbrachen, reagierte die FPÖ mit gemischten Gefühlen: „Kickl, mit Kurz? Das wäre wie ein Pakt mit dem Teufel“, kommentierte ein FPÖ-Abgeordneter, der anonym bleiben möchte. Auch die Grünen meldeten sich zu Wort: „Wir haben nie gedacht, dass wir das sagen würden, aber plötzlich wirkt Türkis-Grün fast wie ein Paradies.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Maßnahmen der neuen Regierung?</h2>



<p>Falls das Duo wirklich an die Macht kommt, kursieren bereits Gerüchte über erste Maßnahmen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>„Kurzurlaub für alle“</strong> – Ein staatlich gefördertes Reiseprogramm, inspiriert von Kurz’ letzten Jahren in der Privatwirtschaft.</li>



<li><strong>„Kickl-Card“</strong> – Eine spezielle Karte für Grenzkontrollen, die jede<em>n Bürger</em>in permanent ausweist – einfach nur zur Sicherheit.</li>



<li><strong>„Ministerien-Memo“</strong> – Ein neues Spiel im Parlament, bei dem Ministerien und Kompetenzen zufällig zugeteilt werden, um „politische Kreativität zu fördern“.</li>



<li>Die Einführung eines <strong>„Tagesaktiven Misstrauensvotums“</strong>, das die Demokratie dynamischer machen soll.</li>



<li>Ein verpflichtendes <strong>&#8222;Social-Media-Coaching&#8220;</strong> für alle FPÖVP-Funktionäre, damit künftig kein Screenshot mehr viral geht.</li>



<li>FPÖ-geführte Meditationseinheiten zur besseren Zusammenarbeit: <strong>„Vom Wutbürger zum Kuschelbürger.“</strong></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Regierungsposten neu verteilt</h2>



<p>Ebenfalls durchgesickert sind bereits auch erste Details zur geplanten Ressortverteilung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sebastian Kurz</strong> wird erneut Bundeskanzler, allerdings nur für die Außenwirkung. Innenminister Kickl erklärte dazu: „Ich übernehme die operative Führung. Sebastian darf sich auf das Instagram-Portfolio konzentrieren.“</li>



<li><strong>Herbert Kickl</strong> wird Innenminister und Finanzminister in Personalunion. Begründung: „Sicherheit und Budget gehören zusammen wie Brot und Butter.“</li>



<li>Ein neues Ministerium namens <strong>„Ministerium für Heimat, Innovation und Social Media“</strong> wird geschaffen, das Kurz’ strategische Vision für die Zukunft umsetzt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="613" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-1024x613.jpg" alt="Ein Post-It, auf dem Zurück zur Macht steht, Stichwort Kurz-Kickl.
(c) Pixabay.com/ K2" class="wp-image-4558" title="+++BREAKING+++ Kurz und Kickl planen neue Regierung – &quot;Wir haben uns beide geändert&quot; 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-1024x613.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-300x180.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-768x460.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-150x90.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-450x269.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurz und bündig: Das neue Regierungsprogramm der Regierung Kickl-Kurz 2.0.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Fazit</strong></h3>



<p>Zum Abschluss des Treffens posierten Kurz und Kickl Hand in Hand vor einem Plakat mit dem Motto „Zwei Visionäre, eine Katastrophe“. Dabei wirkten beide so authentisch wie eine Instagram-Story nach 15 Filtern. </p>



<p>Ob Sebastian Kurz und Herbert Kickl tatsächlich das nächste politische Dream-Team Österreichs werden, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Die heimische Politiklandschaft würde mit dieser Konstellation niemals langweilig werden.</p>



<p>K2 – wir wandern aus.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, Pixabay.com/ K2)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ÖVP: 37 Jahre an der Macht – Stillstand als Erfolgskonzept (zumindest für die richtigen Leute)</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/oevp-37-jahre-stillstand-als-erfolgskonzept/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 07:41:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stillstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreich, das Land der Berge, der Seen – und der ewigen ÖVP-Regierung. Seit 37 Jahren hält die Volkspartei (zumindest irgendwie) die Zügel in der Hand. Doch warum hat die Partei in all den Jahrzehnten so wenig umgesetzt? Wir haben den Blick hinter die &#8222;Stillstand als Erfolgsrezept-Kulissen&#8220; der ÖVP gemacht, und haben folgende dem zugrunde liegende [...]]]></description>
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<p>Österreich, das Land der Berge, der Seen – und der ewigen ÖVP-Regierung. Seit 37 Jahren hält die Volkspartei (zumindest irgendwie) die Zügel in der Hand. Doch warum hat die Partei in all den Jahrzehnten so wenig umgesetzt? Wir haben den Blick hinter die &#8222;<a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Stillstand" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stillstand</a> als Erfolgsrezept-Kulissen&#8220; der ÖVP gemacht, und haben folgende dem zugrunde liegende Strategien identifizieren können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Langfristige Planung, nicht Stillstand</h2>



<p>„Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Warum also überhastet Regieren? Die ÖVP verfolgt den Ansatz der »ultralangfristigen« Planung. Projekte, die in der Regierungsperiode 2020-2024 angekündigt wurden, sollen realistischerweise internen Planungspapieren nicht vor 2050 umgesetzt werden – wenn alles gut geht. Denn nur so kann man sichergehen, dass auch wirklich nichts überstürzt entschieden wird. Es geht ja schließlich um »unser Österreich«!</p>



<p>Während andere Regierungen hektisch auf Krisen, Herausforderungen und Wählerwünsche reagieren und sich mit Reformen, Innovationen und Veränderungen abmühen, hat die ÖVP erkannt, dass Stillstand auch eine Bewegung ist – nur eben sehr langsam. Warum Dinge verändern, wenn alles so schön in den Händen der richtigen Leute ist (und bleibt)? Reformen? Veränderungen? Sozialer Fortschritt? Das sind alles Modewörter, die ohnehin nach ein paar Jahren wieder aus der politischen Sprache verschwinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftswunder im Mikrokosmos</h2>



<p>Manchmal sieht es so aus, als ob die selbst ernannte Wirtschaftspartei ÖVP sehr viel für die Wirtschaft tut. Aber das ist nur der Fall, wenn man „Wirtschaft“ sehr eng definiert – zum Beispiel als die eigenen Freunde, Verwandten und Gönner – kurz: »la Famiglia«. Denn  für das eigene Klientel wurde Großes erreicht! Wenn irgendwo ein lukrativer Posten frei wird, dann weiß die ÖVP sofort, wie sie die am besten qualifizierte Person findet: Man schaut sich einfach im nächsten Parteitreffen um oder lässt den Zufallsgenerator jemanden aus dem Mitgliederregister aussuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovationsblockade – eine Erfolgsgeschichte</h2>



<p>Man muss neidlos anerkennen, dass es nicht leicht ist, so lange an der Macht zu bleiben, ohne sich von neuen Ideen anstecken zu lassen. Andere Regierungen lassen sich von Trends wie Digitalisierung, Energiewende oder gar Transparenz mitreißen – nicht so die ÖVP. Mit eiserner Disziplin wird darauf geachtet, dass der Innovationszug bloß nicht zu schnell fährt. Schließlich könnte man sonst vielleicht auf dem falschen Bahnsteig stehen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwaltungs-Labyrinth</h2>



<p>Die ÖVP hat eine besondere Leidenschaft für hochkomplexe Strukturen. Jeder Beschluss muss mindestens durch 27 Ausschüsse, 58 Unterausschüsse und danach auch noch durch das Büro des Vorsitzenden des Obmännerbeirats. Und wenn dann doch einmal ein Papier dieses sagenumwobene Büro verlässt, muss es erst wieder vom Rat der Bünde sowie von den einzelnen Bünden selbst – die natürlich auch mehr oder weniger umfangreiche interne Prozesse dafür haben – von vorne geprüft werden, um sicherzustellen, dass auch ja nichts unbemerkt bleibt. So wird schließlich Transparenz sichergestellt – auch wenn man so hin und wieder den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-1024x683.jpg" alt="Eine Wand voller Hängereiter, Stichwort Stillstand.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4263" title="ÖVP: 37 Jahre an der Macht – Stillstand als Erfolgskonzept (zumindest für die richtigen Leute) 4" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-1024x683.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-300x200.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-768x512.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-150x100.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-450x300.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier die Sitzungsprotokolle eines ÖVP-Unterausschusses betreffend der Frage, ob zusätzlich zu normaler Milch auch fettarme mit dem Geld aus der Kaffeekasse gekauft werden soll.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Perfektionismus</h2>



<p>Die Volkspartei möchte alles bis ins noch so kleinste Detail durchdenken. Ein Gesetz wird nicht einfach beschlossen – nein, es muss von allen Seiten beleuchtet, zerlegt und wieder zusammengesetzt werden. Und sobald alle denken, dass es nun perfekt ist, kommt noch eine Evaluationsphase, in der alles wieder von vorne losgeht. Und danach noch <a href="https://www.k2-magazine.com/gespraechsprotokoll-dinnerparty-kurz-schmid-ortner/" data-type="post" data-id="3018">Fokusgruppen und Umfragen</a>, um zu testen, wie es beim Fußvolk ankommt. Perfektionismus erfordert eben Zeit – und viel Geduld.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Koalitionspartner</h2>



<p>Man kann nicht alles selbst machen! Schließlich gibt es da auf der einen Seite den leider oft lästigen Koalitionspartner, der in der Regel für alles verantwortlich ist, was nicht funktioniert. Ob es nun die SPÖ, FPÖ oder die Grünen sind – die ÖVP hat stets einen Sündenbock zur Hand, der die verzögerten Reformen zu verantworten hat. Ein Umstand, der auf der anderen Seite intern durchaus geschätzt wird. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Streben nach Harmonie</h2>



<p>Die ÖVP ist die Partei der (starken) Mitte, des Kompromisses und der Konsensfindung. Statt sich in sinnlosen Reformen zu verlieren, ist es ihr viel wichtiger, dass alle glücklich sind. Also zumindest die Parteifreunde, Gönner und Menschen an den »richtigen« und wichtigen Hebeln der Gesellschaft. Dass dafür ab und zu Gesetze oder Reformen auf der Strecke bleiben, ist nur ein kleiner Preis, den man für die <a href="https://www.k2-magazine.com/korruptionsmuseum-republica-banana-eroeffnet/" data-type="post" data-id="2677">innerparteiliche Harmonie</a> zahlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wahlkampf-Modus: ON</h2>



<p>Manche behaupten, dass die ÖVP so viel Zeit, Energie und Geld in Wahlkämpfe investiert, dass sie gar nicht dazu kommt, tatsächlich zu regieren. Aber das ist doch Unsinn! Man muss sich schließlich immer auf die nächste Wahl vorbereiten. Immerhin ist es wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig zu erklären, was man alles noch vorhat – und warum man es bis jetzt nicht geschafft hat. Denn &#8222;nach der Wahl ist vor der (nächsten) Wahl&#8220;!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tradition ist Tradition</h2>



<p>In Österreich geht nichts über Tradition. Die ÖVP hält sich streng an das Motto „Das haben wir schon immer so gemacht“. Und wenn man es immer so gemacht hat, warum sollte man dann etwas ändern? Kontinuität und Stabilität stehen schließlich über allem. Innovation ist nur etwas für ungeduldige Menschen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Am Ende bleibt eines sicher: Solange die ÖVP regiert, können sich zumindest ihre engsten Freunde sicher sein, dass sich nichts wirklich ändert – außer vielleicht ihre Kontostände. Aber das ist doch auch etwas, oder? Man könnte meinen, 37 Jahre an der Macht wären genug Zeit, um das eine oder andere Projekt abzuschließen. Doch die ÖVP hat den langen Atem. Veränderungen brauchen Zeit – manchmal auch ein paar Jahrzehnte. Aber keine Sorge, irgendwann wird schon etwas passieren. </p>



<p>Wahrscheinlich.</p>



<p>Vielleicht.</p>



<p>K2 – wir sind gerade im Redaktionssitzungsausschuss. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Regierung erlässt »Wachstumsgesetz« – Wirtschaft wächst ab sofort jährlich um 15%</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/wachstumsgesetz-wirtschaft-waechst-15-prozent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 10:12:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wirtschaft kommt nicht vom Fleck, die Inflation ist immer noch (viel) höher als erwünscht, die Zahl der Arbeitslosen sowieso – man könnte glauben, die heimische Wirtschaftspolitik ist alles andere als erfolgreich. Stimmt. Aber damit ist nun Schluss! In einer kurzfristig einberufenen Ministerratssitzung hat die österreichische Bundesregierung ein bahnbrechendes Gesetz verabschiedet, das die Wirtschaft des Landes [...]]]></description>
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<p>Die Wirtschaft kommt nicht vom Fleck, die Inflation ist immer noch (viel) höher als erwünscht, die Zahl der Arbeitslosen sowieso – man könnte glauben, die heimische Wirtschaftspolitik ist alles andere als erfolgreich. </p>



<p>Stimmt.</p>



<p>Aber damit ist nun Schluss! In einer kurzfristig einberufenen Ministerratssitzung hat die österreichische Bundesregierung ein bahnbrechendes Gesetz verabschiedet, das die Wirtschaft des Landes jährlich um satte 15% wachsen lassen soll. „Da alle bisherigen Maßnahmen nichts gebracht haben, setzen wir nun auf pure Gesetzeskraft“, verkündet Kanzler Nehammer in einer eilig einberufenen Pressekonferenz.</p>



<p>„Es ist ganz einfach“, erklärt Noch-Finanzministerin Brunner, der ja <a href="https://www.k2-magazine.com/brunner-nach-bruessel-hydrant-hatte-keine-zeit/" data-type="post" data-id="4016">anstelle eines keine Zeit dafür habenden Hydraten als EU-Kommissar nach Brüssel</a> wechseln wird. „Statt uns mit komplizierten wirtschaftlichen Theorien und diesen permanent schwankenden Märkten herumzuschlagen, haben wir beschlossen, das Wachstum einfach per Gesetz festzulegen. Ab nächstem Jahr wächst die Wirtschaft jedes Jahr um satte 15%, ob sie will oder nicht. Mit diesem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswachstum#:~:text=Unter%20Wirtschaftswachstum%20wird%20allgemein%20in,monatliche%2C%20viertelj%C3%A4hrliche%20oder%20j%C3%A4hrliche%20Wachstumsrate." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wachstumsgesetz</a>, das Wachstum schlichtweg vorschreibt, werden wir Vorreiter in Sachen Wirtschaftspolitik. Weltweit!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Details des neuen Wachstumsgesetzes</h2>



<p>Das neue Gesetz, offiziell „Wirtschaftswachstumsverordnung 2024“ genannt, enthält eine Reihe von bemerkenswerten Maßnahmen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong><em>Jährliche Erhöhung des BIP um 15%</em></strong><br>Das Gesetz schreibt vor, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Österreichs jedes Jahr um mindestens 15% steigen muss. Sollten Wirtschaftsindikatoren diesem Ziel nicht entsprechen, wird eine Anpassung der Statistiken vorgenommen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Werte zu erreichen, Stichwort #LügenMITStatistik.<br></li>



<li><strong><em>Verpflichtende Investitionen</em></strong><br>Unternehmen werden dazu verpflichtet, ihre Investitionen jährlich um 15% zu steigern. Andernfalls drohen hohe Strafzahlungen. &#8222;Investitionen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft&#8220;, so Brunner. &#8222;Mit dieser Maßnahme sichern wir die kontinuierliche Entwicklung und Innovation.&#8220;<br></li>



<li><strong><em>Garantie für Arbeitsplatzwachstum</em></strong><br>Jede Firma muss ihre Mitarbeiterzahl ebenfalls um 15% jährlich erhöhen. Auf die Frage, woher die zusätzlichen Arbeitskräfte kommen sollen, antwortete der Kanzler mit einem Augenzwinkern: &#8222;In Zeiten der Digitalisierung finden wir sicher kreative Lösungen.&#8220;<br></li>



<li><strong><em>Preisanpassungen</em></strong><br>Alle Preise und Löhne im Land werden jährlich um 15% erhöht. Dies soll die Kaufkraft der Bevölkerung erhalten und den Konsum ankurbeln. Auf Bedenken hin, dass dies zu Inflation führen könnte, entgegnet Wirtschaftsminister Martin Kocher: &#8222;Wir werden einfach die Inflation gesetzlich auf 0% festlegen. Problem gelöst.&#8220;</li>
</ol>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="550" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-1024x550.jpg" alt="Ein Mann, der sich ob eines Geldregens freut, Stichwort Wachstumsgesetz.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4093" title="Regierung erlässt »Wachstumsgesetz« – Wirtschaft wächst ab sofort jährlich um 15% 5" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-1024x550.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-300x161.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-768x413.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-150x81.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-450x242.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Geht´s der Wirtschaft gut, geht´s uns allen gut – und das jährlich um 15% mehr. Garantiert!</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Als nächstes wird der Klimawandel per Gesetz gestoppt</h2>



<p>Der Beschluss löst Begeisterung und Verwirrung gleichermaßen aus. Unternehmen und Bürger fragen sich nun, wie das neue Gesetz in der Praxis umgesetzt werden soll. „Bekommen wir dann alle automatisch mehr Geld? Oder gibt es ein magisches Wachstumsmittel, das wir noch nicht kennen?“, spekuliert ein besorgter Unternehmer aus Wien.</p>



<p>Wirtschaftsexperten sind skeptisch. „Das ist eine interessante Herangehensweise“, meint etwa Professor Dr. Harald M. Ahrer von der WU-Wien. „So funktioniert das nicht. Es gibt fundamentale wirtschaftliche Mechanismen, die man nicht einfach per Gesetz außer Kraft setzen kann.“ Doch die Regierung bleibt optimistisch. „Wir haben auch daran gedacht, den Klimawandel durch ein Dekret zu stoppen, aber das wird der nächste Schritt sein“, witzelt der Kanzler.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Mit dem neuen Gesetz zur garantierten Steigerung der Wirtschaft um 15% hat die österreichische Bundesregierung einen »einzigartigen Weg« eingeschlagen. Ob sich diese radikale Maßnahme als Erfolg oder Fiasko erweisen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Österreich wird in den nächsten Jahren weltweit für Diskussionen sorgen.</p>



<p>K2 – wir wachsen auch um 15%. Monatlich. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>»Die wahren Gründe«, warum die ÖVP das Renaturierungsgesetz ablehnt</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/darum-lehnt-oevp-renaturierungsgesetz-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 08:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Renaturierungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[Hinter den Renaturierungsgesetz-Kulissen brodelt es und das politische Parkett im Regierungsviertel gleicht zur Zeit vielmehr einer großen Grube, in der gegen Schlangen gekämpft wird. In einem aufschlussreichen Interview mit anonymen Insidern der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) wurden uns endlich »die wahren Gründe« offenbart, warum die ÖVP das Renaturierungsgesetz ablehnt (obwohl 82% der Bevölkerung dieses unterstützen). Offiziell [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hinter den Renaturierungsgesetz-Kulissen brodelt es und das politische Parkett im Regierungsviertel gleicht zur Zeit vielmehr einer großen Grube, in der gegen Schlangen gekämpft wird. In einem aufschlussreichen Interview mit anonymen Insidern der Österreichischen Volkspartei (<a href="http://oevp.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ÖVP</a>) wurden uns endlich »die wahren Gründe« offenbart, warum die <a href="https://www.k2-magazine.com/plan-seilbahn-auf-den-mount-everest/" data-type="post" data-id="3918">ÖVP das Renaturierungsgesetz ablehnt</a> (obwohl 82% der Bevölkerung dieses unterstützen). </p>



<p>Offiziell wurden natürlich zahlreiche umweltpolitische und wirtschaftliche Gründe vorgeschoben und nicht etwa, dass man dem (noch) Koalitionspartner wenige Wochen vor der Nationalratswahl keine Erfolge mehr vergönnt. In typisch investigative Manier wollen wir ihnen jedenfalls »die wahren Gründe« für das Österreich in ganz Europa lächerlich machende Verhalten nicht vorenthalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Renaturierungsgesetz und die ÖVP: Freunde werden´s nimma</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Der Schock über das Wort „Renaturierung“</em></strong><br>Die meisten ÖVP-Mitglieder können sich mit dem Begriff „Renaturierung“ einfach nicht anfreunden. Er klingt zu sehr nach „Natur“, und wie wir alle wissen, verbringt die Parteispitze ihre Freizeit lieber in klimatisierten Büros als in irgendwelchen Wäldern. Ein Abgeordneter soll sogar gefragt haben: „Ist das dieses Ding, wo die Kühe frei rumlaufen?“<br></li>



<li><strong><em>Die Gefahr der Erholung</em></strong><br>Ein weiteres großes Problem ist die Vorstellung, dass Renaturierung Gebiete schaffen könnte, die zur Erholung dienen. Dies könnte den Bürgerinnen und Bürgern die brandgefährliche Idee einflößen, dass sie weniger arbeiten und mehr Freizeit genießen könnten. Ein solcher Gedanke ist natürlich völlig unvereinbar mit der Vision der ÖVP einer produktiven Gesellschaft, in der jeder Bürger mindestens 270 Stunden pro Woche arbeiten sollte.<br></li>



<li><strong><em>Verwirrung über den Begriff „Nachhaltigkeit“</em></strong><br>Ein führendes Parteimitglied gestand ein, dass viele in der Partei das Konzept der „Nachhaltigkeit“ nicht wirklich verstehen. Einer soll gesagt haben: „Ist das nicht dieser Trend, wo man statt Kaffee Hafermilch trinkt?“<br></li>



<li><strong><em>Die Angst vor Wildnis</em></strong><br>Ein weiterer Insider gibt zu, dass die Vorstellung von mehr natürlicher Wildnis in Österreich viele Parteimitglieder beunruhigte. „Was, wenn da plötzlich Wölfe auftauchen oder wenn die Pflanzen und Tiere zurückkommen und die Städte übernehmen?“ so ein besorgter Abgeordneter. Ein geheimes Strategiepapier der Partei zeigt zudem, dass man sich vor einer „grünen Apokalypse“ fürchtet, bei der Pflanzen die Gebäude verschlingen und Eichhörnchen die Macht übernehmen. Ein anderer befürchtet, dass mehr Bäume nur noch mehr Laub bedeuten, das auf den perfekt gepflegten Straßen der Vorstadtviertel landen würde.<br></li>



<li><strong><em>Ein heimlicher Deal mit den Beton-Lobbys</em></strong><br>Es wird auch angedeutet, dass die Betonindustrie einen geheimen Deal mit der ÖVP abgeschlossen hat. „Mehr Natur bedeutet weniger Beton, und weniger Beton bedeutet weniger Geld für unsere treuen Unterstützer“, erklärt der Insider. Die Beton- und Baulobby wäre jedenfalls schwer enttäuscht, wenn sie nicht weiterhin Auen und Wälder in wunderschöne Betonwüsten verwandeln könnte. Wer soll denn dann all die schönen Spenden leisten, wenn nicht die freundlichen Industriellen, die so gerne mal ein Naturschutzgebiet in eine Mall verwandeln?<br></li>



<li><strong><em>Der Mythos vom „unnützen“ Grünland</em></strong><br>Ein besonders &#8222;kreativer&#8220;lustiger&#8220; Abgeordneter argumentiert, dass jede ungenutzte Fläche, die renaturiert würde, besser als Parkplätze oder Shopping Malls genutzt werden könnte. „Stellen sie sich vor, wie viele Parkplätze wir verlieren würden! Wo sollen dann all die SUVs parken?“<br></li>



<li><strong><em>Technologischer Fortschritt durch Naturferne</em></strong><br>Außerdem wird der philosophische Standpunkt vertreten, dass wahre Innovation nur in einer vollständig vom Menschen kontrollierten Umgebung gedeihen kann. „Wie sollen wir jemals fliegende Autos entwickeln, wenn überall Bäume im Weg stehen?“ fragt ein technikbegeistertes Parteimitglied.<br></li>



<li><strong><em>Konkurrenz für Golfplätze</em></strong><br>Eine Renaturierung würde außerdem bedeuten, dass viele ungenutzte Flächen wieder zu Wäldern und Wiesen werden. Dies könnte die Expansion von Golfplätzen ernsthaft gefährden, und wir alle wissen, wie wichtig Golf für die politische Elite ist. Wo sonst könnten sie entspannen und wichtige Entscheidungen über den zukünftigen Raubbau an der Natur treffen?<br></li>



<li><strong><em>Furcht vor Naturkatastrophen</em></strong><br>Bäume ziehen Blitze an, und Bäche könnten über die Ufer treten. Was wäre, wenn ein neu angelegter Teich überläuft und ein Politiker nasse Füße bekommt? Die ÖVP nimmt die Sicherheit ihrer Mitgliederinnen und Mitglieder sehr ernst und möchte hier keine Risiken eingehen.<br></li>



<li><strong><em>Aversion gegen das Grün</em></strong><br>Die ÖVP hat festgestellt, dass zu viel Grün in der Landschaft die Menschen an die Grünen erinnert – und das kann man nun wirklich nicht unterstützen. Es besteht die Gefahr, dass die Bürger beim Anblick der wiederhergestellten Natur anfangen, über Umweltbewusstsein nachzudenken. Ein Alptraum!<br></li>



<li><strong><em>Bürokratische Faulheit</em></strong><br>Die Umsetzung eines Renaturierungsgesetzes erfordert Arbeit – Planungen, Ausschreibungen, Umsetzungen. Da entscheidet man sich doch lieber für den einfachen Weg und macht…, richtig: nichts. Einfach und bequem, wie ein Nachmittag im Kanzlerbüro.<br></li>



<li><strong><em>Verlust von Traktor-Parkplätzen</em></strong><br>Die Bauernlobby, eine der stärksten Unterstützergruppen der ÖVP, hat ihre Besorgnis geäußert. Durch die Renaturierung würden wertvolle Traktor-Parkplätze in ländlichen Gebieten verloren gehen. Um sicherzustellen, dass jeder Bauer weiterhin genug Platz für seine landwirtschaftlichen Maschinen hat, musste die ÖVP das Gesetz verhindern.<br></li>



<li><strong><em>Angst vor Wildschwein-Attacken</em></strong><br>Eine geheimgehaltene Studie hat gezeigt, dass renaturierte Wälder ideale Lebensräume für Wildschweine bieten. Da jedoch einige prominente ÖVP-Mitglieder schlechte Erfahrungen mit Wildschwein-Attacken gemacht haben, wurde beschlossen, das Risiko nicht einzugehen. Sicher ist sicher!<br></li>



<li><strong><em>Geheime Aquarienwirtschaft</em></strong><br>Es wird gemunkelt, dass einige hochrangige ÖVP-Mitglieder heimliche Aquarien-Enthusiasten sind und durch das Renaturierungsgesetz befürchten, dass ihre exquisiten Fische von heimischen Arten verdrängt werden könnten. Der Schutz ihrer tropischen Lieblinge hat daher oberste Priorität.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="616" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-1024x616.jpg" alt="Ein großer Parkplatz, Stichwort Renaturierungsgesetz.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3961" title="»Die wahren Gründe«, warum die ÖVP das Renaturierungsgesetz ablehnt 6" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-1024x616.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-300x181.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-768x462.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-150x90.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-450x271.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ginge es nach den Vorstellungen der ÖVP, würde man die paar vertrockneten &#8222;Grün&#8220;Flächen auch noch zubetonieren, um mindestens vier bis fünf SUVs zusätzlich parken zu können.</figcaption></figure>



<p>Wir danken unserem anonymen Informanten für diesen tiefen Einblick in die Denkweise der Volkspartei. Zusammengefasst zeigt sich, dass hinter der Ablehnung des Renaturierungsgesetzes durch die ÖVP viele komplexe und unerwartete Faktoren stehen. Natürlich ist jede Ähnlichkeit mit realen Personen oder wahren Ereignissen ist rein zufällig – oder auch nicht.</p>



<p>K2 – wir sind auch dagegen. Nämlich dagegen, dagegen zu sein, also gegen das Renaturierungsgesetz. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regierung will auf eine 4-Tage-Woche umstellen, um »Prokrastination« zu fördern</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/4-tage-woche-um-prokrastination-zu-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 09:45:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future]]></category>
		<category><![CDATA[4-Tage-Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeitverordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Prokrastination]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=3721</guid>

					<description><![CDATA[In einer seit Monaten immer wieder aufgeschobenen und nach hinten verlegten Ankündigung gab die Regierung nun doch bekannt, dass sie plane, die Arbeitswoche auf vier Tage zu verkürzen, um den Menschen mehr Zeit für Prokrastination zu geben. &#8222;Wir verstehen, dass die moderne Welt immer stressiger wird, und viele Menschen kämpfen mit einem überfüllten Terminkalender&#8220;, erklärt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einer seit Monaten immer wieder aufgeschobenen und nach hinten verlegten Ankündigung gab die Regierung nun doch bekannt, dass sie plane, die Arbeitswoche auf vier Tage zu verkürzen, um den Menschen mehr Zeit für <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prokrastination" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Prokrastination</a> zu geben. &#8222;Wir verstehen, dass die moderne Welt immer stressiger wird, und viele Menschen kämpfen mit einem überfüllten Terminkalender&#8220;, erklärt ein Sprecher der Regierung. &#8222;Indem wir die Arbeitswoche auf vier Tage verkürzen, geben wir den Menschen die Möglichkeit, ihre Zeit besser zu nutzen – um Dinge aufzuschieben, die sie schon immer aufschieben wollten.&#8220;</p>



<p>Die neue Regelung, die als &#8222;Prokrastinationsfreundliche Arbeitszeitverordnung&#8220; bekannt ist, soll laut Regierung in den kommenden Monaten eingeführt werden. Wir haben festgestellt, dass unsere Bürger nicht genug Zeit haben, um wirklich effektiv zu prokrastinieren. Durch die Einführung einer 4-Tage-Woche können sie jetzt ihre Aufgaben noch besser aufschieben und ihre Zeit mit sinnlosen Aktivitäten verschwenden&#8220;, informiert ein international anerkannter Prokrastinationsforscher. &#8222;Arbeitnehmer und -innen können dann an vier Tagen pro Woche arbeiten und haben drei Tage zur freien Verfügung, um endlich all die Aufgaben doch noch nicht zu erledigen, die sie schon seit Jahren vor sich herschieben.&#8220;</p>



<p>&#8222;Ob es nun darum geht, die Garage aufzuräumen, ein Buch zu schreiben, von dem sie schon immer geträumt haben, oder einfach nur stundenlang durch soziale Medien zu scrollen – wir glauben, dass die Menschen mit dieser zusätzlichen Zeit viel erreichen können. Nach umfangreichen Studien haben wir festgestellt, dass die Menschen in unserem Land ein großes Potenzial für Prokrastination haben, das bisher ungenutzt blieb. Durch die Einführung einer 4-Tage-Woche wollen wir dieses Potenzial fördern und die Produktivität im Bereich des Aufschiebens steigern&#8220;, fügt der Sprecher hinzu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prokrastinationsverordnung stößt auf abwartende Reaktionen</h2>



<p>Die Reaktionen auf diese Ankündigung sind durchaus gemischt und auch abwartend. Einige loben die Regierung für ihre &#8222;innovative&#8220; Herangehensweise an die Arbeitszeitgestaltung, während andere Bedenken äußern, dass eine Verkürzung der Arbeitswoche zu Produktivitätsverlusten führen könnte. &#8222;Es ist absurd zu glauben, dass eine kürzere Arbeitswoche die Produktivität steigern könnte&#8220;, so ein skeptischer Vertreter der IV, die erst vor kurzem eine 41-Stunden-Woche bei gleichem Lohnausgleich gefordert hat. &#8222;Ich meine, ich würde die zusätzliche Zeit wahrscheinlich damit verbringen, YouTube-Videos anzuschauen, anstatt irgendwelche wichtigen Aufgaben zu erledigen. Da macht es viel mehr Sinn, wenn ich eine Stunde weniger statt mehr Zeit dafür hätte.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="619" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/prokrastination-1024x619.jpg" alt="Ein Frau beim Minigolfspielen in einem Büro, neben ihr ein Mann, der auf das Ziel zeigt, Stichwort Prokrastination.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3727" title="Regierung will auf eine 4-Tage-Woche umstellen, um »Prokrastination« zu fördern 7" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/prokrastination-1024x619.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/prokrastination-300x181.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/prokrastination-768x464.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/prokrastination-150x91.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/prokrastination-450x272.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/prokrastination.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Branchen wie Bürominigolfsethersteller werden aufgrund der geplanten prokrastinationsfreundlichen Arbeitszeitverordnung einen wahren Boom erleben – mit Lieferzeiten von bis zu 32 Wochen.</figcaption></figure>



<p>Die Regierung verteidigte jedoch energisch ihre Entscheidung und wies darauf hin, dass die Förderung von Prokrastination auch positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Menschen haben könne. &#8222;Prokrastination ist ein integraler Bestandteil unserer modernen Gesellschaft. Mit dieser neuen Regelung können die Menschen endlich ihre wahre Faulheit entfalten und ihre Aufgaben bis zur letzten Minute aufschieben, ohne sich schuldig zu fühlen. Manchmal ist es wichtig, innezuhalten und zu entspannen, anstatt sich ständig über Arbeit und Verpflichtungen zu stressen&#8220;, betont der Sprecher. &#8222;Und wenn das bedeutet, dass die Menschen ein wenig mehr Zeit haben, um auf dem Sofa zu liegen und <a href="https://www.k2-magazine.com/kaffee-netflix-in-studiengebuehren-inkludiert/" data-type="post" data-id="3242">Netflix</a> zu schauen, dann ist das doch eine gute Sache, oder?&#8220;</p>



<p>Während die Details der Umsetzung – beispielsweise die Etablierung spezieller Prokrastinationskurse, um den Menschen beizubringen, wie man effektiv Zeit verschwendet und wichtige Aufgaben aufschiebt – noch ausgearbeitet werden, sind viele Bürger und -innen bereits gespannt darauf, wie sie ihre zusätzliche Freizeit nutzen können. &#8222;Es wird eine aufregende neue Ära des Aufschiebens sein. Ich freue mich schon darauf. Ich werde mir jedenfalls die Zeit nehmen, um über meine Pläne zum Aufschieben nachzudenken – nächste Woche vielleicht.&#8220;</p>



<p>K2 – wir leben die prokrastinationsfreundliche 1-Tages-Woche. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>»14,1 Mrd. nach Steuern« – Regierung beschließt Bankenrettungsschirm</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/regierung-beschliesst-bankenrettungsschirm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2024 08:44:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenrettungsschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Milliarden]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsschirm]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die österreichischen Kreditinstitutsgruppen und Einzelkreditinstitute können mit einem aggregierten Jahresergebnis von rund 14,1 Mrd EUR auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Das Ergebnis des Jahres 2023 liegt somit um 38,4 Prozent über dem bereits hohen Vorjahresvergleichswert. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung war der Anstieg beim Zinsergebnis um 6,1 Mrd EUR. Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass ein schwächeres Kreditwachstum, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8222;Die österreichischen Kreditinstitutsgruppen und Einzelkreditinstitute können mit einem aggregierten Jahresergebnis von rund 14,1 Mrd EUR auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Das Ergebnis des Jahres 2023 liegt somit um 38,4 Prozent über dem bereits hohen Vorjahresvergleichswert. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung war der Anstieg beim Zinsergebnis um 6,1 Mrd EUR. Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass ein schwächeres Kreditwachstum, steigende Refinanzierungskosten sowie eine sich verschlechternde Kreditqualität die Profitabilität der Banken potenziell belasten.*&#8220; </p>



<p>Soweit, so gut. </p>



<p>Zwar haben die Banken »ohne« großem Zutun des Managements lediglich aufgrund der steigenden Zinsen 6,1 Mrd EUR mehr &#8222;Rewag&#8220; (Anmerkung: Hebräisch: rewah = der Gewinn) gemacht – also nur 193,43 EUR pro(!) Sekunde(!!) 24/ 7(!!!). Allerdings wird für dieses Jahr (aufgrund der hohen Zinsen) ein schwächeres Kreditwachstum erwartet – was wiederum die eine und andere Alarmglocke läuten lässt. Daher hat die Regierung beschlossen, für die Banken einen Rettungsschirm in Höhe von 500 EUR bereitzustellen, um das finanzielle Überleben zu sichern. Also 500 EUR ebenfalls pro Sekunden natürlich, was auf das Jahr gerechnet 15,768 Mrd. EUR ausmacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bankenrettungsschirm kommt uns allen zu gute</h2>



<p>&#8222;Angesichts der düsteren Prognosen für das Jahr 2024, die ein schwächeres Kreditwachstum, steigende Refinanzierungskosten und eine sich verschlechternde Kreditqualität vorhersagen, haben wir gemeinsam mit der Spitze der Wirtschaftskammer beschlossen, die Banken mit einem besonders leicht zugänglichen Schirm zu versehen. Dieser soll den Banken helfen, <a href="https://www.k2-magazine.com/widerstand-gegen-oekodiktat-neue-regierung-setzt-auf-freien-markt-und-individuelle-entscheidungen/" data-type="post" data-id="1793">durch stürmische Gewässer zu navigieren</a>, während sie mit den Herausforderungen der sinkenden Profitabilität zu kämpfen haben&#8220;, so ein Regierungssprecher im Gespräch mit K2-Magazine. </p>



<p>&#8222;Wir verstehen, dass die Banken das Rückgrat unserer Wirtschaft sind, und wir müssen sicherstellen, dass dieses Rückgrat gut gestärkt ist. Außerdem ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen, Stichwort Hypo Alpe Adria. Schließlich sind Banken systemrelevant und man muss sie vor den harten Realitäten und rauen Winden des Marktes schützen, indem man sie mit einem guten, stabilen finanziellen Dach versieht. Dabei erwarten wir, dass dieser Schirm nicht nur den Banken selbst, sondern der gesamten Wirtschaft zugutekommen wird. Weil geht´s den Banken gut, geht´s der Wirtschaft gut&#8220;, so der Sprecher weiter.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="570" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bankenrettungsschirm-1024x570.jpg" alt="Ein Sparschwein auf Euro Scheinen, Stichwort Bankenrettungsschirm.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3618" title="»14,1 Mrd. nach Steuern« – Regierung beschließt Bankenrettungsschirm 8" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bankenrettungsschirm-1024x570.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bankenrettungsschirm-300x167.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bankenrettungsschirm-768x428.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bankenrettungsschirm-150x84.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bankenrettungsschirm-450x251.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bankenrettungsschirm.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Geht´s den Banken gut, geht´s der Wirtschaft gut.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Stabile Gewinne in Milliardenhöhe</h2>



<p>Einige kritische Stimmen befürchten zwar, dass dieser Rettungsschirm (auf Kosten der Steuerzahler) die Banken dazu ermutigen könnte, weiterhin riskante Geschäfte zu tätigen, in dem Wissen, dass dieser sie ohnehin vor den Folgen schützt. Jedoch bleibt die Regierung ungeachtet der Bedenken zuversichtlich, dass der Bankenrettungsschirm ein wirksames Instrument sein wird, um die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten, damit sie sich erholen und weiterhin stabile Gewinne in Milliardenhöhe erzielen können. </p>



<p>K2 – wir besitzen eine Bank. Aus Holz. Seit 1999.</p>



<p>*Quelle: <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240408_OTS0037/sehr-gutes-jahresergebnis-2023-fuer-oesterreichs-banken?utm_source=2024-04-08&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=html&amp;utm_campaign=mailabodigest" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemeldung</a>.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Regierung führt »Nationale Selfie-Stunde« ein, um das Bruttoinlands-Gesichtsaufkommen zu steigern</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/regierung-fuehrt-nationale-selfie-stunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2024 09:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Bruttoinlands-Gesichtsaufkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Plakolm]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Selfie]]></category>
		<category><![CDATA[Selfie-Stunde]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Regierung verkündete heute nach dem Ministerrat die Einführung einer mit der Zeit gehenden bahnbrechenden Initiative: die »Nationale Selfie-Stunde«! Diese Maßnahme soll das Bruttoinlands-Gesichtsaufkommen (BIG) steigern und somit das Selbstwertgefühl der Bürgerinnen und Bürger stärken. Digitalstaatssekretärin Claudia Plakolm (ÖVP) betont, dass regelmäßige Selfies nicht nur das nationale Glücksbarometer anheben, sondern auch das Wirtschaftswachstum fördern können, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Regierung verkündete heute nach dem Ministerrat die Einführung einer mit der Zeit gehenden bahnbrechenden Initiative: die »Nationale Selfie-Stunde«! Diese Maßnahme soll das Bruttoinlands-Gesichtsaufkommen (BIG) steigern und somit das Selbstwertgefühl der Bürgerinnen und Bürger stärken. </p>



<p>Digitalstaatssekretärin <a href="https://www.dievolkspartei.at/Download/Team_LL/Lebenslaufe-ClaudiaPlakolm.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Claudia Plakolm</a> (ÖVP) betont, dass regelmäßige Selfies nicht nur das nationale Glücksbarometer anheben, sondern auch das Wirtschaftswachstum fördern können, indem sie die Nachfrage nach Make-up, Selfie-Sticks und Filter-Apps ankurbeln. &#8222;Was gibt es Schöneres, als unser Land durch Selfies zu repräsentieren? Jeder Einzelne von uns ist ein Teil dieser großartigen Nation, und jetzt ist es an der Zeit, der Welt zu zeigen, wie strahlend wir sind. Denn ein Land, das gemeinsam posiert, bleibt zusammen! Lasst uns daher das Bruttoinlands-Gesichtsaufkommen steigern und unsere Nationalmienen zum Strahlen bringen&#8220;, so die Digital&#8230;dings&#8230; mit einem breiten Grinsen.</p>



<p>In Vorbereitung auf diese epische Selfie-Stunde hat die Regierung bereits in Zusammenarbeit mit der Österreich Werbung Selfie-Stationen an strategischen Standorten im ganzen Land errichtet. Von den majestätischen Bergen bis zu den pulsierenden Städten – keine Ecke des Landes wird von dieser Welle der Selbstporträts verschont bleiben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="633" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/selfie-stunde-beitrag-1024x633.jpg" alt="Ein Hippster mit Gänseblümchen im Vollbart sitzt auf einer Wiese und macht ein Selfie.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3566" title="Regierung führt »Nationale Selfie-Stunde« ein, um das Bruttoinlands-Gesichtsaufkommen zu steigern 9" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/selfie-stunde-beitrag-1024x633.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/selfie-stunde-beitrag-300x186.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/selfie-stunde-beitrag-768x475.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/selfie-stunde-beitrag-150x93.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/selfie-stunde-beitrag-450x278.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/selfie-stunde-beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Selfie-Inflation vs. Selfie-Schulen</h2>



<p>Experten sind jedoch skeptisch, befürchten eine &#8222;Selfie-Inflation&#8220; und warnen vor einer Überlastung der <a href="https://www.k2-magazine.com/forget-influencer-say-hello-to-introducer/" data-type="post" data-id="1823">Influencer und der sozialen Medien</a>. Einige behaupten zudem, dass dies nur eine oberflächliche Lösung für tiefgreifendere gesellschaftliche Probleme sei. Andere warnen vor den potenziellen negativen Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl, wenn Menschen ständig ihre Erscheinung bewerten und mit anderen vergleichen.</p>



<p>Trotz der Kritik bleibt die Regierung optimistisch und plant bereits weitere Maßnahmen wie die Einführung von Selfie-Steueranreizen und die Schaffung von staatlich finanzierten Selfie-Schulen, um sicherzustellen, dass die Nation an vorderster Front der globalen Selfie-Revolution steht.</p>



<p>Die Debatte über die Prioritäten der Regierung ist jedenfalls eröffnet: Ist das Streben nach perfekten Selfies wirklich wichtiger als die drängenden Probleme der Gesellschaft? Die Digital&#8230;dingsbums: &#8222;Ja.&#8220;</p>



<p>K2 –&nbsp;wir machen jeden Tag genau 284 Selfies. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Erste Inhalte der »Leit-Kultur« geleakt – ein Tanz auf dem Vulkan der Vorurteile</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/erste-inhalte-der-leit-kultur-geleakt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 08:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Leit-Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leitkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Raab]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[SNU]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem Akt kafkaesker Absurdität wurde Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab damit beauftragt, für Österreich eine neue »Leit-Kultur« zu erstellen. Und weil sie selber darüber zu wenig weiß, bildete sie einen Arbeitskreis mit sorgfältig ausgewählten Ignoranten, Tunnelblick-Trägern und Rückwärtsdenkern und -innen. Ziel der Übung ist es, der Öffentlichkeit ein Dokument vorzulegen, das die Werte und [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem Akt kafkaesker Absurdität wurde Frauen- und Integrationsministerin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Raab" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Susanne Raab</a> damit beauftragt, für Österreich eine neue »Leit-Kultur« zu erstellen. Und weil sie selber darüber zu wenig weiß, bildete sie einen Arbeitskreis mit sorgfältig ausgewählten Ignoranten, Tunnelblick-Trägern und Rückwärtsdenkern und -innen. Ziel der Übung ist es, der Öffentlichkeit ein Dokument vorzulegen, das die Werte und Normen einer »wahren« österreichischen Identität definiert.</p>



<p>Die »Leit-Kultur«, die so hartnäckig von der Regierung propagiert wird, dass man fast schon mutmaßen könnte, es wäre ein <a href="https://www.k2-magazine.com/rueckrufmail-der-oevp-aufgetaucht/" data-type="post" data-id="2536">SNU (strategisch notwendiger Unsinn)</a>, um von brisanten Themen abzulenken, ist jedenfalls eine Sammlung von Klischees, Stereotypen und überholten Vorstellungen, die selbst den wildesten Fantasien eines zurückgebliebenen Nationalisten entsprechen würden. Unter dem Motto &#8222;Zurück zu den Wurzeln oder Raus aus Österreich&#8220; enthält sie eine Reihe von Richtlinien, die als wesentlich erachtet werden, um die nationale Identität zu stärken.</p>



<p>&#8222;Es ist höchste Zeit, dass wir wieder einen klaren Kurs einschlagen&#8220;, erklärt ein anonym bleiben wollendes Arbeitskreismitglied mit strengem Blick. &#8222;Unsere Kultur ist nicht verhandelbar und vielmehr in Gefahr, von Fremdeinflüssen überrollt zu werden. Es ist an der Zeit, dass wir uns auf das besinnen, was uns wirklich ausmacht: Schnitzel, Walzer und einen grundsoliden Hang zur Ignoranz. Denn wenn wir nicht aufpassen, enden wir alle damit, Pizza zu essen und Tango zu tanzen wie die Italiener!&#8220;</p>



<p>Wir von K2-Magazine konnten einen Blick auf ein erstes streng geheimes internes »Leit-Kultur-Konzept« werfen. Hier sind einige Highlights daraus:</p>



<h2 class="wp-block-heading">»Leit-Kultur« – oder ein absurder Versuch, Österreichs Vielfalt zu unterdrücken</h2>



<p><strong><em>Dirndl und Lederhosen als Amtstracht</em></strong><br>Jede Bürgerin und jeder Bürger Österreichs wird angewiesen, sein Dirndl oder seine Lederhose mindestens dreimal pro Woche zu tragen. Wer sich weigert, wird mit einem Verweis auf vermeintlich &#8222;verlorenen Werte&#8220; bestraft. Alle, die bis dato weder Dirndl noch Lederhose besitzen, erhalten nach Einreichen der Rechnung inklusive Staatsbürgerschaftsnachweis einen 148,32 %-igen Kostenersatz.</p>



<p><strong><em>Pflicht zum Tragen von Trachtenhüten</em></strong><br>Natürlich sind Dirndl und/ oder Lederhose nur die halbe Miete. Daher wird (auch) das Tragen von Trachtenhüten zur gesetzlichen Vorschrift erhoben. Wer keinen Hut trägt, wird öffentlich an den Pranger gestellt und muss den &#8222;Radetzkymarsch&#8220; singen, bis er/ sie sich besinnt.</p>



<p><strong><em>Wienerschnitzel-Pflicht</em></strong><br>Es wird zur Pflicht erklärt, mindestens einmal täglich ein Wiener Schnitzel und/ oder Schnitzelsemmel zu essen. Vegetarier und Veganer werden freundlich darauf hingewiesen, dass ihre Lebensweise eine Bedrohung für die österreichische Kultur darstellt. Im Zuge dessen wird es auch ein Verbot des Verzehrs von Döner Kebab und Falafel geben – es sei denn, sie werden mit Wiener Schnitzel serviert.</p>



<p><strong><em>Walzer als Nationalsport</em></strong><br>Jede Bürgerin und jeder Bürger muss in der Lage sein, den Wiener Walzer zu tanzen. Wer es nicht kann, wird zur Teilnahme an Intensivkursen in Volkstanz verpflichtet. Körperliche Bestrafungen für schlechte Tanzleistungen sind nicht ausgeschlossen. &#8222;Es ist an der Zeit, dass wir uns von diesen ausländischen Tänzen wie Salsa, Tango oder Hip-Hop distanzieren. Unsere Jugendlichen sollen keine Zeit mit solchem Unsinn verschwenden, wenn sie stattdessen die glorreiche Tradition des Wiener Walzers erlernen können,&#8220; so bereits weiter oben zitiertes Arbeitskreismitglied.</p>



<p><strong><em>Fremdsprachenverbot</em></strong><br>Das Sprechen von Fremdsprachen wird als Verrat an der Nation betrachtet. Wer dabei erwischt wird, wird zur Teilnahme an &#8222;Pflichtkursen für reines Österreichisch&#8220; verpflichtet, die von einem Chor nationalistischer Dichter geleitet werden. </p>



<p><strong><em>Jodeln beim Betreten öffentlicher Gebäude</em></strong><br>Um auch das heimische Liedergut gebührend zu würdigen, muss künftig jede und jeder beim Betreten eines öffentlichen Gebäudes jodeln. Zu diesem Zweck werden spezielle Eingangsschranken installiert, vergleichbar mit den Security Checks an Flughäfen, die erst dann ein Betreten des Gebäudes ermöglicht, nachdem man 30 Sekunden gejodelt hat. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird es streng getaktete Timeslots geben, damit es in der Früh bzw. am Vormittag nicht zu zusätzlichen Verzögerungen beim Betreten ihrer Amtsstuben kommt.</p>



<p><strong><em>Förderung von Anstand und Höflichkeit</em></strong><br>&#8222;Es ist an der Zeit, dass wir zurückkehren zu einer Zeit, in der Menschen einander respektvoll behandeln. Das bedeutet, dass man sich beim Anstellen nicht vordrängelt, dass man seinen Müll in die Mülltonne wirft, und dass man beim Essen nicht mit vollem Mund spricht. Die Einhaltung dieser Maßnahmen werden von speziell geschulten »Anstands- und Höflichkeitsräten« überwacht&#8220;, so das anständig motivierte Arbeitskreismitglied.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="550" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/leitkultur-1024x550.jpg" alt="Ein Teller mit einem Schnitzel mit Pommes, Stichwort Leit-Kultur.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3558" title="Erste Inhalte der »Leit-Kultur« geleakt – ein Tanz auf dem Vulkan der Vorurteile 10" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/leitkultur-1024x550.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/leitkultur-300x161.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/leitkultur-768x413.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/leitkultur-150x81.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/leitkultur-450x242.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/leitkultur.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unser tägliches Schnitzel gib uns heute&#8230;</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">OeVP – die Old Vashioned Party</h2>



<p>Kritiker werfen Raab vor, eine rückwärtsgewandte Agenda zu verfolgen, die das Land isolieren und seine Vielfalt unterdrücken könnte. &#8222;Diese Leit-Kultur ist nichts weiter als ein Versuch, die Menschen in ein enges Korsett zu zwängen und jegliche Form von kultureller Diversität zu ersticken. Anstatt Vielfalt zu feiern und sich den Herausforderungen der modernen Welt zu stellen, verschanzt sich die ÖVP-dominierte Regierung hinter einem Schleier aus Nostalgie und Engstirnigkeit. &#8222;, so ein Sprecher einer Menschenrechtsorganisation. &#8222;Österreich ist mehr als nur Schnitzel und Walzer. Es ist Zeit, dass Ministerin Raab das akzeptiert.&#8220;</p>



<p>Trotz der Kritik scheint Ministerin Raab entschlossen, ihren Kurs fortzusetzen. &#8222;Diese Leit-Kultur ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem stärkeren, reinrassigen Österreich. Wer sich nicht anpasst, wird die Konsequenzen tragen müssen. Und das ist ein Versprechen, das ich nicht nur meinen Landsleuten, sondern auch den Zuwanderern gebe!&#8220;</p>



<p>Während Ministerin Raab und ihre AK-Mitglieder also weiterhin in ihrer selbstgeschaffenen Blase der Ignoranz verharren, bleibt zu hoffen, dass die vernünftigen Bürgerinnen und Bürger Österreichs sich gegen diesen absurden Rückschritt zur Wehr setzen und für eine offene, tolerante Gesellschaft kämpfen, die den Herausforderungen der Gegenwart gewachsen ist.</p>



<p>K2 – wir tanzen jodelnd Walzer beim Schnitzel Essen. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: Screenshot, AdobeStock)</p>
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