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	<title>Politik &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Politik &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>Evangelium nach den Leistungsträgern – schwarz glänzt die Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 08:35:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Hände falten]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir vertrauen den Leistungsträgern unseres Landes. Seit beinahe vier Jahrzehnten führen sie uns – besonnen, unbestechlich, nie ein Kuvert übersehend, frei von Eigennutz, ja fast wie Heilige in Designeranzügen. Keine Spur von Korruption, kein Hauch von Postenschacher, kein einziger unbedachter Satz. Ein politisches Bilderbuch, das wir täglich aufschlagen dürfen. Wer da noch Zweifel hat, soll [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir vertrauen den Leistungsträgern unseres Landes. Seit beinahe vier Jahrzehnten führen sie uns – besonnen, unbestechlich, nie ein Kuvert übersehend, frei von Eigennutz, ja fast wie Heilige in Designeranzügen. Keine Spur von <a href="https://www.k2-magazine.com/korruptionsmuseum-republica-banana-eroeffnet/" data-type="post" data-id="2677">Korruption</a>, kein Hauch von Postenschacher, kein einziger unbedachter Satz. Ein politisches Bilderbuch, das wir täglich aufschlagen dürfen. Wer da noch Zweifel hat, soll einfach in die Parteigeschichte schauen – dort glänzt alles, als hätte es nie einen Skandal gegeben.</p>



<p>Diese „schwarze Insel der Seligen“ – welch ein poetisches Eiland, das friedlich im Ozean der Moral dahinschlummert – wird von einer Familie bewirtschaftet, die ihre noble Verantwortung selbstverständlich nicht mit Machtspielen oder Hinterzimmerdeals verwechselt. Hier herrscht noch Anstand. Ihr Stammbaum ist unsere Verfassung, ihr Name ist unser Evangelium. Wer von Demokratie spricht, meint hier Abstammung.</p>



<p>Und wenn hin und wieder ein Blauer vorbeischaut, nur um mit einem Kübel „Gerechtigkeit“ und „Freiheit“ die Farbe zu kräftigen – umso besser. Ein wenig Abwechslung schadet ja nicht. Denn nichts ergänzt das Schwarze so schön wie ein blauer Schlag ins Gesicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="518" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/leistungstraeger-1024x518.jpg" alt="Die Hände zweier Manager, die sich unter dem Tisch Geld geben, Stichwort Leistungsträger.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5280" title="Evangelium nach den Leistungsträgern – schwarz glänzt die Zukunft 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/leistungstraeger-1024x518.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/leistungstraeger-300x152.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/leistungstraeger-768x388.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/leistungstraeger-150x76.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/leistungstraeger-450x228.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/leistungstraeger.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">That´s how it runs (not just in good old Austria&#8230;).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Leistungsträger ist man. Oder nicht.</h2>



<p>Unsere Zukunft? Sie wird glänzen. Und strahlen. Amerika zeigt es uns: dort, im Land der unbegrenzten Waffen, blüht die Demokratie in voller Pracht, ein Land der Einigkeit und Fairness. Und Ungarn – ein wahres Vorbild an Offenheit und Vielfalt, in dem unabhängige Medien längst freiwillig beschlossen haben, die Klappe zu halten! Wir brauchen uns also keine Sorgen machen: wenn wir brav an der Leine der Leistungsträger bleiben, wird auch bei uns bald alles so herrlich glänzen wie drüben.</p>



<p>Darum lasset uns sie huldigen, die Augen schließen und rufen: Halleluja den Leistungsträgern, Hosanna den Dynastien der Millionäre und Milliardäre! Und wehe dem, der daran zweifelt – er wird aus dem Paradies ausgeschlossen und darf nur noch ORF III schauen.</p>



<p>Also: <a href="https://www.derstandard.at/story/2641960/haende-falten-goschen-halten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hände falten, Gosch´n halten</a>, Vertrauen haben. Der Fortschritt kommt. Bestimmt (halt nur nicht für alle)!</p>



<p>Amen.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Inflation bei über 4%: Jetzt wird sogar der Aperol Spritz zum Anlageprodukt</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/4-inflation-aperol-spritz-als-anlageprodukt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 12:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Gastro]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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					<description><![CDATA[Gratulation, Österreich! Die Inflation hat offiziell die 4%-Hürde genommen. Gratulation, Wirtschaft, du bist jetzt offiziell wie ein mittelmäßiger Influencer – nicht wirklich groß, aber nervig genug, dass alle darüber reden. Es ist ein bisschen wie beim Marathon: keiner wollte laufen, aber alle haben jetzt schwitzend das Ziel erreicht. Und die große Frage bleibt: what’s next? [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gratulation, Österreich! Die Inflation hat offiziell die 4%-Hürde genommen. Gratulation, Wirtschaft, du bist jetzt offiziell wie ein mittelmäßiger Influencer – nicht wirklich groß, aber nervig genug, dass alle darüber reden. Es ist ein bisschen wie beim Marathon: keiner wollte laufen, aber alle haben jetzt schwitzend das Ziel erreicht. Und die große Frage bleibt: <em>what’s next?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Supermärkte: Die neue Erlebniswelt des Grauens</h2>



<p>Im Regal blinkt dir ein Butterstück entgegen – 3,99 €. Daneben ein Schild: <em>“Neu: jetzt mit weniger Inhalt!”</em> Bald gibt’s fürs gleiche Geld nur noch die Verpackung plus 20% Luft. Der Trick: Wer Hunger mit Atemtechniken bekämpft, spart Kalorien UND Heizkosten.</p>



<p>Der Gang durch <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000285842/inflation-bei-41-prozent-machen-die-rabattmarken-von-billa-und-spar-den-einkauf-tatsaechlich-guenstiger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Billa, Spar &amp; Co.</a> fühlt sich mittlerweile an wie Level 3 in „Resident Evil“. Die Frage: Butter oder Mietzahlung? Entscheide weise, Player One. Gerüchte sagen, Hofer testet bald einen neuen Self-Checkout: Entweder Karte ziehen oder <a href="https://www.k2-magazine.com/selbstbedienung-im-supermarkt/" data-type="post" data-id="3347">TikTok-Tanz vor der Kamera</a> aufführen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gastro: Haute Cuisine wird zur Brotkrumen-Kunst</h2>



<p>Der Spritzer beim Wirten? Jetzt ein Anlageprodukt. Wer sich zwei Achterl gönnt, sollte besser beim Finanzberater anrufen, um den Rückkaufswert abzufragen. Und das Mittagsmenü? Ein „Degustationslöffel“ Nudeln – serviert auf einem Schieferbrett, versteht sich. Oder alternativ „Sharing Plates“, die eigentlich nur leere Teller sind. Motto: „Das wahre Erlebnis ist das Teilen.“</p>



<p>Der Aperol kostet jedenfalls jetzt schon mehr als ein Netflix-Abo. Fun Fact: Wer in Wien drei Aperol bestellt, hat das Bruttoinlandsprodukt von Liechtenstein angeknackst.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="618" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-1024x618.jpg" alt="Ein Mann, der verzweifelt sein Sparschwein leert, Stichwort Inflation.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5275" title="Inflation bei über 4%: Jetzt wird sogar der Aperol Spritz zum Anlageprodukt 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-1024x618.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-300x181.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-768x463.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-150x91.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-450x272.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Joachim R. (Name geändert und der Redaktion bekannt) auf der Suche nach ein paar Euro, um mit seiner neuen Flamme auf »einen« (gemeinsam genossenen) Aperol zu gehen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Energielieferanten: Yoga für die Stromrechnung</h2>



<p>Strompreis wie Dogecoin: keiner versteht, warum er steigt, aber er steigt. EVN überlegt, Tarife nach TikTok-Followern zu staffeln: Je mehr virale Clips du hochlädst, desto länger brennt deine Glühbirne. Insider: Erste Wiener WGs heizen schon mit Gaming-PCs, läuft stabil.</p>



<p>Und „Fließendes Licht zum Pauschalpreis“ klingt nach Wellness, ist aber nur der neue Tarifplan vom Verbund. Bonus: Wenn du dir’s nicht mehr leisten kannst, einfach Kerzen anstecken – romantisch UND nachhaltig! Aber Vorsicht: Kerzenwachs bald 12,50 € pro Kilo.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was machen wir jetzt?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Butter als NFT.</li>



<li>McDonald’s führt Ratenzahlung fürs Happy Meal ein.</li>



<li>Wien Energie launcht „Strombox Premium“ – 5 Volt pro Monat, gratis Ladekabel dazu.</li>
</ul>



<p>Und bis dahin heißt es &#8222;Zurück in die Steinzeit&#8220;. Tauschhandel ist der neue Trend. Drei Eier gegen einen Liter Milch, ein altes iPhone-Ladekabel gegen einen Sitzplatz in der Straßenbahn. Und wer sich gar nix mehr leisten kann, gründet ein Start-up und verkauft Luft in Dosen. <em>K2-approved Business-Model 2025!</em></p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wahlzettel 2.0: Demokratie ab 2026 per Tinder-App</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/wahlzettel-2-0-ab-2026-per-tinder-app/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 10:11:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlzettel 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach Jahren sinkender Wahlbeteiligung hat die Bundesregierung nun eine hinter verschlossenen Türen ausgearbeitete Lösung gefunden: Unter dem Projektnahmen »Wahlzettel 2.0« soll Demokratie endlich so sexy wie ein Samstagabend am Handybildschirm werden. Statt komplizierter Wahlprogramme, mühsamer Briefwahl und unlesbarer Stimmzettel heißt es ab sofort: Wischen für Österreich. „Politik ist viel zu verkopft. Mit der Wahlrechtsreform holen wir [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach Jahren sinkender Wahlbeteiligung hat die Bundesregierung nun eine hinter verschlossenen Türen ausgearbeitete Lösung gefunden: Unter dem Projektnahmen »Wahlzettel 2.0« soll Demokratie endlich so sexy wie ein Samstagabend am Handybildschirm werden. Statt komplizierter Wahlprogramme, mühsamer Briefwahl und unlesbarer Stimmzettel heißt es ab sofort: <em><strong>Wischen für Österreich</strong></em>.</p>



<p>„Politik ist viel zu verkopft. Mit der Wahlrechtsreform holen wir die Bürger\:innen dort ab, wo sie wirklich sind – auf Tinder, während sie eigentlich im Büro arbeiten sollten. Daher finden die Nationalrats- und Landtagswahlen ab 2026 ausschließlich über <a href="https://tinder.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tinder</a> statt“, erklärte der Innenminister, der die App nach eigenen Angaben „bereits erfolgreich getestet“ hat, bei der inoffiziellen Vorab-Präsentation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So funktioniert’s:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Links wischen</strong> bedeutet: Partei weg.</li>



<li><strong>Rechts wischen</strong>: Regierungsauftrag.</li>



<li><strong>Superlike</strong>: automatischer Kanzler\:innenposten.</li>
</ul>



<p>Koalitionsverhandlungen entfallen künftig komplett. Stattdessen erstellt die App automatisch ein „Kompatibilitäts-Match“ zwischen Parteien. „Das erspart uns wochenlange Scheinverhandlungen und peinliche Pressekonferenzen“, freut sich ein Regierungsinsider.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Tests vielversprechend</h2>



<p>Die ersten Screenshots der „Tinderwahl_Test_2025-08-08“ zeigen vielversprechende Funktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>FPÖ-Profil:</strong> „Suche unkomplizierte Mehrheit, habe Hunde, keine Fremdwörter.“</li>



<li><strong>SPÖ-Profil:</strong> „Seit 130 Jahren auf der Suche nach mir selbst. Swipe right, wenn du Chaos magst.“</li>



<li><strong>ÖVP-Profil:</strong> „Vergeben, aber offen für alle Koalitionen. Steuersparend, familienfreundlich, käuflich.“</li>



<li><strong>Grüne-Profil:</strong> „Bio, nachhaltig, vegan. Kein Bock auf Rechts. Swipe, wenn du Bäume umarmen kannst.“</li>
</ul>



<p>Bei der Testphase in Wien-Neubau zeigte sich dabei auch bereits ein klarer Trend: Die <a href="https://www.k2-magazine.com/oevp-plan-fluchtstrasseninitiative-klimawandel/" data-type="post" data-id="4159">ÖVP</a> wurde 17.000 Mal nach links gewischt, die FPÖ erhielt 3.000 Superlikes – allerdings ausschließlich zwischen 2:30 – 4 Uhr in früh (nach dem Clubbesuch?).</p>



<p>Die SPÖ hingegen bekam 12.000 Matches, die sich nach zwei Tagen sofort wieder entmatchten. Bei den Grünen swipe-ten Nutzer\:innen erst begeistert nach rechts, stornierten dann aber wegen „zu viel Moral in den Chats“.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="550" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-1024x550.jpg" alt="Ein Mann auf der Couch mit einem Handy, Stichwort Wahlzettel 2.0.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5239" title="Wahlzettel 2.0: Demokratie ab 2026 per Tinder-App 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-1024x550.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-300x161.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-768x412.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-150x81.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-450x242.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein 29-jähriger Erstwähler schwärmt nach dem Test: <em>„Hab’ die SPÖ gleich nach links gewischt, die FPÖ gematcht und die Grünen supergeliked. Fühlt sich an wie Speed-Dating, nur ohne gratis Pizza.“</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Opposition kritisch – aber neidisch</h2>



<p>Oppositionsparteien kritisieren das neue System. „Das ist keine ernsthafte Form der Demokratie!“, so eine Sprecherin der Grünen. Sie fügte jedoch hinzu: „Aber wir überlegen, unser Parteiprogramm künftig auch als OnlyFans-Content zu veröffentlichen.“</p>



<p>Die FPÖ plant derweil eine eigene Dating-App: „RechtsMatch – endlich nur noch Patrioten im Umkreis von 5 km.“</p>



<p>Politikwissenschaftler\:innen hingegen loben das Projekt als „längst überfällig“. <em>„Das Swipen ist der ehrlichste Ausdruck politischer Kultur, den Österreich je hatte. Niemand liest Wahlprogramme, aber jeder kennt das Gefühl, nach 3 Sekunden jemanden wegzuwischen“</em>, so eine Expertin.</p>



<p>Kritik kommt lediglich von Verfassungsjurist\:innen, die anmerken, dass die Methode „vermutlich illegal“ sei. Doch die Regierung beruhigt: <em>„Das Rechtssystem wird ohnehin parallel auf TikTok umgestellt. Urteile gibt’s dann per Duett-Video.“</em></p>



<p>(Bilder: K2-Magazine.com, AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verlieren ist »das neue Gewinnen« – zumindest bei politischen Wahlen in Österreich</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/verlieren-ist-das-neue-gewinnen-bei-wahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 08:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[gewinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[NR-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei den jüngsten Wahlen (der Nationalratswahl und der Landtagswahl in Vorarlberg – aber auch schon davor) zeigt sich ein paradoxes Phänomen, dass Parteien auch mit Verlusten als &#8222;Wahlsieger&#8220; hervorgehen. Bei der Nationalratswahl verlor beispielsweise die ÖVP im 2-stelligen Prozentbereich, bleibt jedoch trotzdem bestimmende Kraft im Land. Ähnliches gilt für die Landtagswahl in Vorarlberg: Die ÖVP erlitt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei den jüngsten Wahlen (der Nationalratswahl und der Landtagswahl in Vorarlberg – aber auch schon davor) zeigt sich ein paradoxes Phänomen, dass Parteien auch mit Verlusten als &#8222;Wahlsieger&#8220; hervorgehen. Bei der Nationalratswahl <a href="https://www.bundeswahlen.gv.at/2024/nr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">verlor beispielsweise die ÖVP im 2-stelligen Prozentbereich</a>, bleibt jedoch trotzdem bestimmende Kraft im Land. Ähnliches gilt für die Landtagswahl in Vorarlberg: Die ÖVP erlitt mit 5,3 Prozent deutliche Verluste (in einigen Gemeinden wie Schnifis sogar knapp 10 Prozentpunkte), blieb jedoch mit über 38 Prozent die führende Partei.</p>



<p>Damit einhergehende ist ein &#8222;interessantes&#8220; Muster zu beobachten: Selbst bei Verlusten schaffen es große Parteien oft, den ersten Platz zu verteidigen, was dann als &#8222;Wahlsieg&#8220; interpretiert und triumphierend vom &#8222;klaren Wählerauftrag&#8220; gesprochen wird. &#8222;Wir haben nur 5 Prozentpunkte verloren – das ist ein eindeutiger Vertrauensbeweis der Wählerinnen und Wähler, denen ich hiermit ganz herzlich für ihre Stimme danken möchte!&#8220;</p>



<p>Aber ein derartiges &#8222;lügen mit Statistik&#8220;-Verhalten scheint in der <a href="https://www.k2-magazine.com/korruptionsmuseum-republica-banana-eroeffnet/" data-type="post" data-id="2677">Republica Banana</a> eine gewisse Tradition zu haben. So gibt es doch einige Beispiele aus der österreichischen Politik, die das Phänomen widerspiegeln, dass Parteien oder Politiker trotz signifikanter Verluste als Wahlsieger wahrgenommen werden. Hier ein paar passende Fälle:</p>



<h2 class="wp-block-heading">SPÖ bei der Wien-Wahl 2020</h2>



<p>Die SPÖ Wien unter Michael Ludwig verlor in absoluten Zahlen an Stimmen, konnte aber ihren Stimmanteil in Prozent leicht verbessern. Obwohl andere Parteien in der Stadt zulegten, wurde die SPÖ als »der« Wahlsieger gefeiert, obwohl sie im Vergleich zur vorangegangenen Wahl einige Stimmverluste verzeichnete.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ÖVP bei der Nationalratswahl 2019</h2>



<p>Sebastian Kurz’ ÖVP verlor bei dieser Wahl zwar nicht so viele Stimmen, aber die FPÖ hatte fast 10 Prozentpunkte verloren (von 26 Prozent auf 16 Prozent), und dennoch wurde die FPÖ von Parteifunktionären als &#8222;starke Kraft&#8220; im Land präsentiert. Das witzige daran: Obwohl die FPÖ so dramatisch verloren hatte, betonte man in der öffentlichen Kommunikation, wie wichtig die Partei weiterhin sei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Landtagswahl Vorarlberg 2019 (ÖVP)</h2>



<p>Die Landtagswahl in Vorarlberg 2019 ist ein weiteres Paradebeispiel für dieses Phänomen: Die ÖVP erreichte zwar (unglaubliche) 43,5 Prozent der Stimmen und galt als klarer Wahlsieger, verlor dabei aber 8,8 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl 2014. Trotz dieses deutlichen Verlustes galt die Partei weiterhin als führende Kraft. „Die Verluste von fast 9 Prozent beweisen: Wir haben die Wähler noch nicht genug enttäuscht. Wahrscheinlich wären wir mit 15 Prozent Verlust noch immer die stärkste Partei!“, so ein hochrangiger ÖVP-Politiker damals off records.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nationalratswahl 2017 (SPÖ)</h2>



<p>Ein anderes Beispiel ist die Nationalratswahl 2017, bei der die SPÖ 26,9 Prozent der Stimmen erzielte, was einen leichten Zugewinn von 0,1 Prozent bedeutete, aber immer noch als sehr schwaches Ergebnis galt. Obwohl sie nicht wirklich zugelegt hatten, wurden sie als Zweitplatzierte und potenziell starke Oppositionspartei gefeiert, während sie gleichzeitig unter massiver innerparteilicher Kritik standen. „Unsere Partei bleibt mit 0,1 Prozent Zuwachs stabil, und das nach einer jahrzehntelangen Achterbahnfahrt. Die Wähler wissen unsere Unbeweglichkeit zu schätzen!&#8220;, erklärte ein damaliger Nationalratsabgeordneter der Sozialdemokraten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nationalratswahl 2017 – FPÖ (HC Strache)</h2>



<p>Bei der Wahl 2017 erzielte die FPÖ unter Heinz-Christian Strache 26 Prozent der Stimmen, was ein Anstieg gegenüber der Wahl 2013 war. Aber als die FPÖ nach der Ibiza-Affäre 2019 bei der folgenden Wahl NUR 10 Prozent verlor, also nur noch 16,2 Prozent erhielt, wurde der Verlust noch immer relativiert. Parteiführer Strache erklärte, die FPÖ sei immer noch &#8222;stark&#8220; und man hätte &#8222;Schaden begrenzt&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">SPÖ bei der Nationalratswahl 2006</h2>



<p>Die SPÖ unter Alfred Gusenbauer verlor im Vergleich zur vorherigen Wahl rund 6 Prozentpunkte auf 35,3 Prozent und damit viele Sitze im Parlament. Dennoch wurde die Partei als Wahlsieger gesehen, weil sie mit minimalem Vorsprung vor der ÖVP landete und somit den Anspruch auf das Kanzleramt stellte. Obwohl sie weniger Stimmen hatten als zuvor, feierten sie den Sieg.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="591" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-1024x591.jpg" alt="Ein Raum nach einer Party mit Konfetti und Luftballonen auf dem Boden, Stichwort Wahlen.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4402" title="Verlieren ist »das neue Gewinnen« – zumindest bei politischen Wahlen in Österreich 4" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-1024x591.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-300x173.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-768x444.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-150x87.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-450x260.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Egal, wie hoch die Verluste sind, gefeiert wird immer.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zur Interpretation der Ergebnisse heimischer Wahlen</h2>



<p>Vielleicht ist das österreichische Erfolgsrezept einfach, die Erwartungen so geschickt zu senken, dass am Ende jeder Verlust wie ein Sieg aussieht. „Wir haben nur 10 Prozent verloren? Super, das ist ja deutlich weniger als die erwarteten 15! Klarer Erfolg!“</p>



<p>Und dann gibt’s natürlich noch die anderen Parteien, die jubeln: „Seht ihr, wir haben zwar nicht gewonnen, aber wir haben auch nicht so viel verloren wie die!“ Und am Ende feiern dann alle gemeinsam und machen sich bei dem einen und anderen Bier die nächste Regierung aus.</p>



<p>Solche Fälle finden sich jedenfalls zu Hauf in den heimischen Polittagebüchern. Der Witz dabei liegt in der Umkehr der Logik, bei der Verluste in der Wahldynamik auf absurde Weise als Sieg verkauft werden. Man könnte meinen, dass die Parteien in Österreich nur dann wirklich jubeln, wenn sie deutlich verloren haben – schließlich kann man erst dann sicher sein, dass man in der politischen Landschaft fest verankert ist. Und Bleibt!</p>



<p>#VerkehrteWelt #PolitikÖsterreich #PolitikLogik</p>



<p>K2 – wir sind die geborenen Verlierer. Also Gewinner. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>ÖVP: 37 Jahre an der Macht – Stillstand als Erfolgskonzept (zumindest für die richtigen Leute)</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/oevp-37-jahre-stillstand-als-erfolgskonzept/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 07:41:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsrezept]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Republica Banana]]></category>
		<category><![CDATA[Stillstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreich, das Land der Berge, der Seen – und der ewigen ÖVP-Regierung. Seit 37 Jahren hält die Volkspartei (zumindest irgendwie) die Zügel in der Hand. Doch warum hat die Partei in all den Jahrzehnten so wenig umgesetzt? Wir haben den Blick hinter die &#8222;Stillstand als Erfolgsrezept-Kulissen&#8220; der ÖVP gemacht, und haben folgende dem zugrunde liegende [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Österreich, das Land der Berge, der Seen – und der ewigen ÖVP-Regierung. Seit 37 Jahren hält die Volkspartei (zumindest irgendwie) die Zügel in der Hand. Doch warum hat die Partei in all den Jahrzehnten so wenig umgesetzt? Wir haben den Blick hinter die &#8222;<a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Stillstand" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stillstand</a> als Erfolgsrezept-Kulissen&#8220; der ÖVP gemacht, und haben folgende dem zugrunde liegende Strategien identifizieren können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Langfristige Planung, nicht Stillstand</h2>



<p>„Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Warum also überhastet Regieren? Die ÖVP verfolgt den Ansatz der »ultralangfristigen« Planung. Projekte, die in der Regierungsperiode 2020-2024 angekündigt wurden, sollen realistischerweise internen Planungspapieren nicht vor 2050 umgesetzt werden – wenn alles gut geht. Denn nur so kann man sichergehen, dass auch wirklich nichts überstürzt entschieden wird. Es geht ja schließlich um »unser Österreich«!</p>



<p>Während andere Regierungen hektisch auf Krisen, Herausforderungen und Wählerwünsche reagieren und sich mit Reformen, Innovationen und Veränderungen abmühen, hat die ÖVP erkannt, dass Stillstand auch eine Bewegung ist – nur eben sehr langsam. Warum Dinge verändern, wenn alles so schön in den Händen der richtigen Leute ist (und bleibt)? Reformen? Veränderungen? Sozialer Fortschritt? Das sind alles Modewörter, die ohnehin nach ein paar Jahren wieder aus der politischen Sprache verschwinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftswunder im Mikrokosmos</h2>



<p>Manchmal sieht es so aus, als ob die selbst ernannte Wirtschaftspartei ÖVP sehr viel für die Wirtschaft tut. Aber das ist nur der Fall, wenn man „Wirtschaft“ sehr eng definiert – zum Beispiel als die eigenen Freunde, Verwandten und Gönner – kurz: »la Famiglia«. Denn  für das eigene Klientel wurde Großes erreicht! Wenn irgendwo ein lukrativer Posten frei wird, dann weiß die ÖVP sofort, wie sie die am besten qualifizierte Person findet: Man schaut sich einfach im nächsten Parteitreffen um oder lässt den Zufallsgenerator jemanden aus dem Mitgliederregister aussuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovationsblockade – eine Erfolgsgeschichte</h2>



<p>Man muss neidlos anerkennen, dass es nicht leicht ist, so lange an der Macht zu bleiben, ohne sich von neuen Ideen anstecken zu lassen. Andere Regierungen lassen sich von Trends wie Digitalisierung, Energiewende oder gar Transparenz mitreißen – nicht so die ÖVP. Mit eiserner Disziplin wird darauf geachtet, dass der Innovationszug bloß nicht zu schnell fährt. Schließlich könnte man sonst vielleicht auf dem falschen Bahnsteig stehen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwaltungs-Labyrinth</h2>



<p>Die ÖVP hat eine besondere Leidenschaft für hochkomplexe Strukturen. Jeder Beschluss muss mindestens durch 27 Ausschüsse, 58 Unterausschüsse und danach auch noch durch das Büro des Vorsitzenden des Obmännerbeirats. Und wenn dann doch einmal ein Papier dieses sagenumwobene Büro verlässt, muss es erst wieder vom Rat der Bünde sowie von den einzelnen Bünden selbst – die natürlich auch mehr oder weniger umfangreiche interne Prozesse dafür haben – von vorne geprüft werden, um sicherzustellen, dass auch ja nichts unbemerkt bleibt. So wird schließlich Transparenz sichergestellt – auch wenn man so hin und wieder den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-1024x683.jpg" alt="Eine Wand voller Hängereiter, Stichwort Stillstand.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4263" title="ÖVP: 37 Jahre an der Macht – Stillstand als Erfolgskonzept (zumindest für die richtigen Leute) 5" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-1024x683.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-300x200.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-768x512.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-150x100.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand-450x300.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/stillstand.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier die Sitzungsprotokolle eines ÖVP-Unterausschusses betreffend der Frage, ob zusätzlich zu normaler Milch auch fettarme mit dem Geld aus der Kaffeekasse gekauft werden soll.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Perfektionismus</h2>



<p>Die Volkspartei möchte alles bis ins noch so kleinste Detail durchdenken. Ein Gesetz wird nicht einfach beschlossen – nein, es muss von allen Seiten beleuchtet, zerlegt und wieder zusammengesetzt werden. Und sobald alle denken, dass es nun perfekt ist, kommt noch eine Evaluationsphase, in der alles wieder von vorne losgeht. Und danach noch <a href="https://www.k2-magazine.com/gespraechsprotokoll-dinnerparty-kurz-schmid-ortner/" data-type="post" data-id="3018">Fokusgruppen und Umfragen</a>, um zu testen, wie es beim Fußvolk ankommt. Perfektionismus erfordert eben Zeit – und viel Geduld.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Koalitionspartner</h2>



<p>Man kann nicht alles selbst machen! Schließlich gibt es da auf der einen Seite den leider oft lästigen Koalitionspartner, der in der Regel für alles verantwortlich ist, was nicht funktioniert. Ob es nun die SPÖ, FPÖ oder die Grünen sind – die ÖVP hat stets einen Sündenbock zur Hand, der die verzögerten Reformen zu verantworten hat. Ein Umstand, der auf der anderen Seite intern durchaus geschätzt wird. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Streben nach Harmonie</h2>



<p>Die ÖVP ist die Partei der (starken) Mitte, des Kompromisses und der Konsensfindung. Statt sich in sinnlosen Reformen zu verlieren, ist es ihr viel wichtiger, dass alle glücklich sind. Also zumindest die Parteifreunde, Gönner und Menschen an den »richtigen« und wichtigen Hebeln der Gesellschaft. Dass dafür ab und zu Gesetze oder Reformen auf der Strecke bleiben, ist nur ein kleiner Preis, den man für die <a href="https://www.k2-magazine.com/korruptionsmuseum-republica-banana-eroeffnet/" data-type="post" data-id="2677">innerparteiliche Harmonie</a> zahlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wahlkampf-Modus: ON</h2>



<p>Manche behaupten, dass die ÖVP so viel Zeit, Energie und Geld in Wahlkämpfe investiert, dass sie gar nicht dazu kommt, tatsächlich zu regieren. Aber das ist doch Unsinn! Man muss sich schließlich immer auf die nächste Wahl vorbereiten. Immerhin ist es wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig zu erklären, was man alles noch vorhat – und warum man es bis jetzt nicht geschafft hat. Denn &#8222;nach der Wahl ist vor der (nächsten) Wahl&#8220;!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tradition ist Tradition</h2>



<p>In Österreich geht nichts über Tradition. Die ÖVP hält sich streng an das Motto „Das haben wir schon immer so gemacht“. Und wenn man es immer so gemacht hat, warum sollte man dann etwas ändern? Kontinuität und Stabilität stehen schließlich über allem. Innovation ist nur etwas für ungeduldige Menschen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Am Ende bleibt eines sicher: Solange die ÖVP regiert, können sich zumindest ihre engsten Freunde sicher sein, dass sich nichts wirklich ändert – außer vielleicht ihre Kontostände. Aber das ist doch auch etwas, oder? Man könnte meinen, 37 Jahre an der Macht wären genug Zeit, um das eine oder andere Projekt abzuschließen. Doch die ÖVP hat den langen Atem. Veränderungen brauchen Zeit – manchmal auch ein paar Jahrzehnte. Aber keine Sorge, irgendwann wird schon etwas passieren. </p>



<p>Wahrscheinlich.</p>



<p>Vielleicht.</p>



<p>K2 – wir sind gerade im Redaktionssitzungsausschuss. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Unterhaltungswert der österreichischen Politik erreicht Spitzenklasse</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/unterhaltungswert-politik-spitzenklasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 09:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Clown]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskanzler]]></category>
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					<description><![CDATA[Es bebt sowohl auf als auch abseits der Politik in der Heimat des Wiener Schnitzels. Auch wenn die politischen Talente Österreichs im internationalen Vergleich schlecht abschneiden, scheint dies dem politischen Unterhaltungswert in der Alpenrepublik keinen Abbruch zu tun. &#8222;Man spielt hier in der Champions League auf absolutem Top-Niveau&#8220;, sagt uns ein Politikunterhaltungsexperte aus unserem durchaus [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es bebt sowohl auf als auch abseits der Politik in der <a href="https://www.k2-magazine.com/wirtshaussterben-fp-fordert-wirtshauspflicht/" data-type="post" data-id="3448">Heimat des Wiener Schnitzels</a>. Auch wenn die politischen Talente Österreichs im internationalen Vergleich schlecht abschneiden, scheint dies dem politischen Unterhaltungswert in der Alpenrepublik keinen Abbruch zu tun. &#8222;Man spielt hier in der Champions League auf absolutem Top-Niveau&#8220;, sagt uns ein Politikunterhaltungsexperte aus unserem durchaus unterhaltsamen Netzwerk. </p>



<p>Trotz politischer Kandidaten, die mangels Ausstrahlung und Charakter für den Job nicht ungeeigneter sein könnten, stört sich die breite Öffentlichkeit nicht im Geringsten daran. Im Gegenteil, je unsympathischer und wertefreier die Kandidaten sind, umso besser für die Quoten – wie man unschwer an den <a href="https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=6548446C4B7552743447593D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ergebnissen der EU-Wahl</a> vor ein paar Tagen erkennen kann. Politikexperten und Drehbuchautoren aus aller Welt sind sich jedenfalls einig: Was früher als trocken und langweilig galt, ist jetzt ein unverzichtbarer Teil des abendlichen Unterhaltungsprogramms geworden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Politik á la Netflix-Serie</h2>



<p>Menschen wollen durch (inszenierte) politische Dramen unterhalten werden, und hier macht Österreich alles richtig. Von Politikexperten wissen wir, dass sich die österreichische Politik des Soap-Opera-Playbooks bedient, als gäbe es kein Copyright. Der Unterschied zwischen Politik und dem normalen Leben ist, dass es in der sogenannten Realität oft längere Episoden von Langeweile gibt, und das täglich. Da ist es nachvollziehbar, dass sich die österreichischen Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Unterhaltungsanspruch vom Angebot der dürftigen nationalen Unterhaltungsindustrie ab- und hin zur Politik wenden.</p>



<p>Die Probleme unserer vernetzten Welt werden immer komplexer. Die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion verschwimmen. Im Zentrum stehen nicht mehr Themen und Sachinhalte, sondern alles wird zum Kampf oder zum Duell hochstilisiert, als ginge es um Leben und Tod: die Angepassten gegen die Nicht-Angepassten, die Helden gegen die Schurken, die in einem endlosen Spiel um Macht und Intrigen miteinander bis zum bitteren Ende ringen. Mit welchem Ziel meine unterhaltungverliebten Damen und Herren?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="544" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-1024x544.jpg" alt="Portrait eines Clowns, Stichwort Politik.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3935" title="Unterhaltungswert der österreichischen Politik erreicht Spitzenklasse 6" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-1024x544.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-300x160.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-768x408.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-150x80.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-450x239.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Volkskanzler-Maske ist allerdings eine etwas düsterere&#8230;</figcaption></figure>



<p>„Manchmal frage ich mich, ob die Politiker sich nicht heimlich in einem Schauspielkurs anmelden“, schmunzelt der rund um Wahlen omnipräsente Chefanalytiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. „Die Fähigkeit, gleichzeitig ernsthaft und urkomisch zu sein, ist einfach beeindruckend.“ Besonders hervorzuheben ist die kreative Vielfalt der Skandale, die das politische Parkett in Österreich zieren. Von heimlichen Aufnahmen auf heimeligen Urlaubsinseln bis hin zu spektakulären Rücktritten und Comebacks – das Drehbuch scheint nie langweilig zu werden. Es ist als hätte die Realität beschlossen, die besten Elemente aus „House of Cards“, „Veep“ und „The Office“ zu vereinen.</p>



<p>„Die österreichische Politik ist ein endloser Quell der Freude“, bestätigt auch die begeisterte Zuschauerin Anna Satiri, die keine Episode verpasst. „Ich habe mein <a href="https://www.k2-magazine.com/kaffee-netflix-in-studiengebuehren-inkludiert/" data-type="post" data-id="3242">Netflix-Abo</a> gekündigt – wozu auch noch für Unterhaltung zahlen, wenn sie gratis aus dem Regierungsviertel kommt?“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jährliche Award-Show für Politiker•innen</h2>



<p>Um das hehre Ziel zu erreichen, liebe Österreicherinnen und Österreicher, die nationale Politik im internationalen Unterhaltungsranking anzuführen und sie täglich zu entertainen. An dieser Stelle möchten wir uns stellvertretend für alle Österreicherinnen und Österreicher bei den »Mäusen« aus dem täglichen Politkabarett für ihre auszeichnungswürdige Leistung bedanken. Daher fordern wir auch endlich die Einführung einer jährlichen Award Show für Politiker•innen zur Würdigung ihres wertvollen Beitrags zur Unterhaltungsindustrie.</p>



<p>K2 – wir sind so wie die Politik. Lustig. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Wolfgang Sobotka tritt als Politiker zurück und wird Finanzberater</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/sobotka-tritt-zurueck-und-wird-finanzberater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 07:08:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzberater]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sobotka]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer durchaus überraschenden Wendung hat Wolfgang Sobotka, der Noch-Präsident des österreichischen Nationalrats, seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern nach der nächsten Nationalratswahl bekannt gegeben. Doch anstatt sich in den wohlverdienten Ruhestand zu begeben, wird der 68-jährige Sobotka eine völlig neue und durchaus unerwartete berufliche Richtung eingeschlagen: Er wird Finanzsberater. „Es ist an der Zeit, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einer durchaus überraschenden Wendung hat <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sobotka" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wolfgang Sobotka</a>, der Noch-Präsident des österreichischen Nationalrats, seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern nach der nächsten Nationalratswahl bekannt gegeben. Doch anstatt sich in den wohlverdienten Ruhestand zu begeben, wird der 68-jährige Sobotka eine völlig neue und durchaus unerwartete berufliche Richtung eingeschlagen: Er wird Finanzsberater.</p>



<p>„Es ist an der Zeit, dass ich mein Talent und meine Fähigkeiten auf einem Gebiet einsetze, das mir schon immer sehr am Herzen lag – dem Vermehren von Geld. Schließlich habe ich ja genügend Erfahrung damit, wie man Budgets verwaltet und finanzielle Löcher stopft. Nach jahrelanger Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Geldern fühle ich mich bestens darauf vorbereitet, nun ausgewählten privaten Vermögen zu helfen“, erklärt Sobotka in einer Pressekonferenz, die mehr Fragen aufwarf als beantwortete. „Wer sonst könnte besser beraten, wie man das Beste aus seinem Geld macht, als jemand, der jahrelang darüber entschieden hat, wie das Geld anderer Leute ausgegeben wird?“</p>



<p>Sobotka plant, seine neue Karriere mit dem Claim „Ihr Geld in sicheren Händen – weil ich weiß, wie man es ausgibt“ zu bewerben. Insider berichten, dass er bereits eine Reihe von Kunden gewonnen hat, darunter unter anderem ein ehemaliger <a href="https://www.k2-magazine.com/in-welchem-briefkasten-haust-r-benko/" data-type="post" data-id="3702">Immobilienmilliardär</a> sowie ehemalige Kollegen aus der Politik, die ihr Vertrauen in seine Fähigkeiten bekundet haben. „Er hat uns schon in der Politik gezeigt, wie man Geld verschiebt“, sagte ein anonymer ehemaliger Abgeordneter. „Jetzt bin ich gespannt, wie er das in der Privatwirtschaft umsetzt.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Sobotka in Kunst der 90er oder seltene Pokémon-Karten investieren</h2>



<p>In seiner neuen Rolle als Vermögensberater will Sobotka vor allem auf innovative und kreative Methoden setzen. &#8222;Ich denke da an einige Techniken, die ich während meiner politischen Karriere entwickelt habe,&#8220; sagt er zwinkernd. &#8222;Zum Beispiel, wie man aus wenig viel macht – das hat in der Politik ja auch immer gut funktioniert. So plane ich beispielsweise, meinen Kunden zu raten, ihre Ersparnisse in Bereiche zu investieren, die bisher wenig beachtet wurden – wie Kunst aus den 90ern oder seltene Pokémon-Karten. Diese haben einen unermesslichen Wert, den der Markt noch nicht erkannt hat.&#8220;</p>



<p>Auf die Frage, wie er seinen plötzlichen Karrierewechsel rechtfertigt, antwortet Sobotka augenzwinkernd: „Ich habe immer gesagt, dass ich mich weiterentwickeln möchte. Und was könnte anspruchsvoller sein als der Versuch, die Finanzen von Menschen zu retten, nachdem ich so lange dabei war, sie auszugeben?“</p>



<p>Kritiker werfen ihm jedoch vor, dass sein Wechsel zur Vermögensberatung einen klaren Interessenkonflikt darstellt. „Das ist, als würde ein Pyromane Feuerwehrmann werden“, so ein skeptischer Beobachter. „Man fragt sich, ob er mehr darauf spezialisiert ist, Geld zu verwalten oder es zu verschwenden.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="602" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-1024x602.jpg" alt="Illustration: ein Mann in einem Karton paddelt durch raues Gewässer; im Hintergrund die Skyline einer Finanzmetropole, Stichwort Sobotka.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3887" title="Wolfgang Sobotka tritt als Politiker zurück und wird Finanzberater 7" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-1024x602.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-300x177.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-768x452.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-150x88.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka-450x265.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/sobotka.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als ehemaliger Finanzlandesrat weiß Wolfgang Sobotka natürlich wie kaum ein anderer, wie man am Besten durch die rauen Gewässer der Hochfinanz rudert.  </figcaption></figure>



<p>Sobotka bleibt – selbstredend – trotzdem optimistisch und ist fest entschlossen, seine neue Karriere mit demselben Enthusiasmus anzugehen, den er auch in seine politischen Aufgaben eingebracht hat. &#8222;Ich werde dafür sorgen, dass meine Klienten finanziell abgesichert sind,&#8220; verspricht er. &#8222;Und wenn nicht, kann ich ihnen zumindest beibringen, wie man sich charmant aus jeder Affäre zieht.&#8220;</p>



<p>Die Öffentlichkeit bleibt gespannt, wie sich Sobotka in seiner neuen Rolle in seinem neuen Büro gleich Tür an Tür mit einem ehemaligen Kanzler auf der einen und einen ehemaligen Finanzminister auf der anderen Seite schlagen wird. Eines ist jedoch sicher: Langeweile wird in seinem neuen Job wohl kaum aufkommen.</p>



<p>K2 – wir wissen, wo Wolfgang Sobotka´s Haustür ist. Seit 1999.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong><em>Disclaimer</em></strong><br>Dieser Beitrag ist eine Satire und spiegelt nicht die tatsächlichen Ereignisse oder Aussagen von Wolfgang Sobotka wider. Diese dürften wir hier auch gar nicht veröffentlichen, ohne Support unserer Anwaltsgeschwader. In diesem Sinn sind alle Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Ereignissen selbstverständlich rein zufällig und nicht beabsichtigt.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<item>
		<title>+++Breaking+++ Kurz-Prozess wird wiederholt. Neues Richtergremium Sobotka, Köstinger, Ho</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/breaking-kurz-prozess-wird-wiederholt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 09:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ho]]></category>
		<category><![CDATA[Köstinger]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Radasztics]]></category>
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		<category><![CDATA[Sobotka]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Zuge des 1. Prozesses wegen Falschaussage gegen den ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz überschlagen sich in den letzten Tagen förmlich die Ereignisse. Wurde der einstige »türkise Messias« vor wenigen Tagen von Richter Michael Radasztics (noch) nicht rechtskräftig zu acht Monaten bedingter Haftstrafe verurteilt, gehen seit dem &#8222;day after&#8220; ein wahrer »Tsunami der Empörung« durch die [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Zuge des 1. Prozesses wegen Falschaussage gegen den ehemaligen Bundeskanzler <a href="https://www.k2-magazine.com/gespraechsprotokoll-dinnerparty-kurz-schmid-ortner/" data-type="post" data-id="3018">Sebastian Kurz</a> überschlagen sich in den letzten Tagen förmlich die Ereignisse. Wurde der einstige »türkise Messias« vor wenigen Tagen von Richter Michael Radasztics (noch) nicht rechtskräftig zu acht Monaten bedingter Haftstrafe verurteilt, gehen seit dem &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/The_Day_After_%E2%80%93_Der_Tag_danach" target="_blank" rel="noreferrer noopener">day after</a>&#8220; ein wahrer »Tsunami der Empörung« durch die kurz´schen Fan- und Huldigungsgruppen, weil zweiterer eine Disziplinarstrafe wegen unerlaubter Weitergabe von Informationen ausgefasst hatte. </p>



<p>Aus diesem Grund, sprich weil die ÖVP in Person ihres aktuellen Generalsekretärs Christian Stocker den »Anschein der Befangenheit« bei Radasztics ortet – und sicher nicht, weil im ersten Durchgang des Verfahrens gegen den »Privatmann ohne politischer Funktion (sic!)« Kurz nicht das gewünschte Ergebnis erziehlt wurde – hat die Bundesregierung unter Kanzler Karl Nehammer, ehemaliger Generalsekretär und Innenminister unter dem jetzigen »Privatmann ohne politischer Funktion« Kurz, beschlossen, den Prozess zu wiederholen. </p>



<p>Und damit es nicht wieder zu unvorhergesehenen Ergebnissen kommen kann, wird Richter Radasztics durch ein Richtergremium, bestehend aus Wolfgang Sobotka, Elisabeth Köstinger und Martin Ho ersetzt – ein Trio, das in politischen Kreisen für seine außergewöhnliche Fähigkeit bekannt ist, Kontroversen zu umarmen wie ein Teddybär eine Granate.</p>



<p>Getreu dem Motto: &#8222;Wer könnte besser über die Unschuld des ehemaligen Kanzlers urteilen als ehemals treue Wegbegleiter?&#8220; verspricht der neu aufgerollte Prozess eine fesselnde Mischung aus Politik und Unterhaltung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Das neue Richtergremium im Kurz-Prozess 2.0</h3>



<p>Mit Sobotka, dem Meister der politischen Taktik, Köstinger, der Expertin für Umweltfragen (und vielleicht auch für das Überleben in turbulenten Gerichtssälen) und Ho, bekannt für seine unerschütterliche Haltung und sein Charisma, könnte dies das Drehbuch für eine durchaus geschichtsträchtige Gerichtsshow sein – denn wer braucht schon Reality-TV, wenn man österreichische Politik hat?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-1024x573.jpg" alt="Der Mitarbeiterinnen vor einer großen Wand mit Monitoren, Stichwort Kurz-Prozess.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3383" title="+++Breaking+++ Kurz-Prozess wird wiederholt. Neues Richtergremium Sobotka, Köstinger, Ho 8" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-1024x573.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-300x168.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-768x429.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-150x84.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-450x252.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">In der PR-Abteilung wird bereits intensiv nach möglichen Entlastungsbeweisen gesucht.</figcaption></figure>



<p>Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka, bringt seine umfassende Erfahrung als ehemaliger Innenminister und im verschwinden Lassen diverser Wohnbaumilliarden als NÖ Finanzlandesrat mit, wobei er dafür bekannt ist, mit politischen (Ablenkungs-)Manövern zu jonglieren wie ein Zirkusartist mit Flammenfackeln.</p>



<p>Elisabeth – Elli, es ist vorbei – Köstinger, die unter anderem als ehemalige Landwirtschaftsministerin ihre Sporen verdient hat, wird mit ihrer Fähigkeit, politische Rückschläge in blumige PR-Slogans zu verwandeln, eine unerwartete Dynamik in den Prozess bringen. Ein bisschen &#8222;Köppelsprech&#8220; hier und da, und schon verwandelt sie selbst den stinkendsten Fisch in der politischen Arena in einen duftenden Blumenstrauß.</p>



<p>Martin Ho, der Großmeister der geheimen Hinterzimmerpartys mit einem Talent für unorthodoxe Lösungen und unvorhersehbare Wendungen, komplettiert das »Trio Infernale«. Seine unerschütterliche Loyalität und seine Bereitschaft, jegliche Konventionen auf den Kopf zu stellen, machen ihn zu einer Art »wild card« in diesem Prozess, der die Regeln neu schreiben könnte, während er sie gleichzeitig auf den Kopf stellt.</p>



<p>Wann der Neustart beginnen wird, steht noch nicht final fest. Die Anwälte von Kurz präferieren den 29.02.2025, zumal bis dahin auch die 39 russischen Entlastungszeugen ausreichend gebrieft werden könnten und Zeit für einen kurzen Videocall hätten. </p>



<p>K2 – wir sind befangen. Seit immer schon.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Wokismus trifft auf Schweizer Politik: Susanne Brunner – The man for the job!</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/wokismus-susanne-brunner-the-man-for-the-job/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 11:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Brunner]]></category>
		<category><![CDATA[Wokismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Im aktuellen Wahljahr dominieren wieder Trendthemen wie Nachhaltigkeit und Genderfragen unsere politische Debatte. Viele Menschen, mit denen wir sprechen, stören sich an der als bevormundend oder besserwisserisch wahrgenommenen Haltung der Menschen aus der freiheitsberaubenden Nachhaltigkeitsbewegung. Sie beklagen vor allem die unzähligen Einschränkungen und sehen als einzigen nachhaltigen Aspekt der Bewegung, die anhaftende Rufschädigung, wenn man [...]]]></description>
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<p>Im aktuellen Wahljahr dominieren wieder Trendthemen wie Nachhaltigkeit und Genderfragen unsere politische Debatte. Viele Menschen, mit denen wir sprechen, stören sich an der als bevormundend oder besserwisserisch wahrgenommenen Haltung der Menschen aus der freiheitsberaubenden Nachhaltigkeitsbewegung. Sie beklagen vor allem die unzähligen Einschränkungen und sehen als einzigen nachhaltigen Aspekt der Bewegung, die anhaftende Rufschädigung, wenn man sich traut, eine Meinung zu äußern, die konträr zum Dogma der militanten Weltverbesserer:innen steht.&nbsp;</p>



<p>Aus diesen Gründen freut es uns sehr, dass Susanne Brunner sich den Herausforderungen unserer Zeit kämpferisch annimmt. Komplett losgelöst von Problemen, die Menschen in unserem Lande wirklich beschäftigen, gelingt es ihr, sich in den Themen Wokismus und Genderwahnsinn zu verbeißen, um uns allen zu zeigen, dass man, um Politik zu machen, keine Vision von einer Gesellschaft braucht, die auf gemeinsamen Werten und einer gemeinsamen Zukunft aufbaut. Dass es nicht viel mehr braucht als eine farbenblinde Modeberaterin, den Mut, sich die Garderobe anzuziehen und sich gegen jegliche Form von Veränderung zu wehren, auch wenn sie einen Fortschritt bedeuten würde.&nbsp;Sie geht für die heimatlose SVP 2023 ins Nationalratsrennen. Der Partei, der es gelingt, die Illusion von Sicherheit gemeinsam mit der Illusion von Freiheit in ein Versprechen zu packen, ohne dabei rot zu werden.</p>



<p>Wir empfehlen Susanne Brunner gemeinsam mit unseren militanten Weltverbesser:innen einen Desidentifikationskurs von K2. Hier lernt man, wie man sich selbst in seinen eigenen Ansichten auflöst und die Welt so akzeptiert, wie sie ist – sich ständig verändernd und nie genau so, wie man es gerade will. Und das ist manchmal auch gut so.</p>



<p>K2 – stimmt seit 1999 unerbittlich für die Inklusion von farbenblinden Modeberater:innen.</p>
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		<title>Er ist angezählt.</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/donald-t-er-ist-angezaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 06:51:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Insights]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein offenes Geheimnis. Wir von K2 lieben Donald Trump. Er besitzt alle Eigenschaften, die man klassisch von einem Dauercamper kennt und erwartet. Er ist hochgradig uniformiert, hat nicht eine Fizz intellektuelle Kuriosität, und er ist ein Großmaul, wie er im Buche steht. So großartig, wie der oft mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung ferndiagnostizierte ehemalige [...]]]></description>
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<p>Es ist ein offenes Geheimnis. Wir von K2 lieben Donald Trump. Er besitzt alle Eigenschaften, die man klassisch von einem Dauercamper kennt und erwartet. Er ist hochgradig uniformiert, hat nicht eine Fizz intellektuelle Kuriosität, und er ist ein Großmaul, wie er im Buche steht. </p>



<p>So großartig, wie der oft mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung ferndiagnostizierte ehemalige Reality-TV-Star und rechtskräftig verurteilte Sexualstraftäter sich auch öffentlich als Opfer einer medialen und politisch motivierten Hexenjagd darstellt, so traurig stimmt es uns von K2, mitansehen zu müssen, wie dieses fragile Geschöpf eines Mannes aufgrund eben dieses vorherrschenden Drucks im letzten Jahr gealtert ist. Dünn sind seine Haare geworden, trocken wirkt seine faltige Haut, die sich unter dem zentimeterdicken Clown-Make-up verbirgt. Träge bewegt sich der mittlerweile alt wirkende, stark übergewichtige einstige Militärdienstverweigerer heute. </p>



<p>Er wirkt angezählt. Unglaubwürdiger sind seine fabrizierten Anschuldigungen. Seine Ablenkungsmanöver wirken uninspiriert und espritlos. </p>



<p>Erinnern wir uns gemeinsam an seine starken Momente. Damals beispielsweise, als er vor der versammelten amerikanischen Bevölkerung vor ihrem Fernseher aus dem Presseraum des Weißen Hauses seine damalige Koordinatorin für die Coronavirus-Bekämpfung anregte, Coronaerkrankten Desinfektionsmittel zu injizieren. Priceless, diese Kühnheit, sich nicht von seiner ureigenen absoluten Unfähigkeit beeindrucken zu lassen und sich so vor laufender Kamera, gegen alle Häme gefeit, als kompletter Volltrottel zu outen. Er ist und bleibt eine Koryphäe, einer der seinesgleichen sucht.</p>



<p>Entgegen jeglicher vorhersehbaren und nachweislich belegbaren Wirkung, nur der Spaltung der eigenen Bevölkerung dienlich, im 21. Jahrhundert eine Mauer bauen zu wollen, für deren Höhe es keine Leiter braucht. </p>



<p>Er ist und bleibt unsere persönliche Nummer 1. </p>



<p>Der Mann, der es schafft, zum Präsidenten der Vereinigten Staaten zu werden und gleichzeitig auch zum Gespött der gesamten Welt. Neben all den Talenten, die Herr Trump unbestreitbar besitzt, kann man ihm nicht unterstellen, dass er zu Lebzeiten jemals einen Funken von Würde und ein Stückchen Weisheit erlangt hat, dass er sich seinen ureigenen Ängsten vermocht hat zu stellen, denen nämlich, ein Loser unter&nbsp;vielen&nbsp;zu sein.</p>



<p>K2 &#8211;  bringing it to you the likes of which you have never been seen before.</p>
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