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	<title>ORF &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>ORF &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>ORF-Programmoffensive: Assinger kriegt Karlich – und das Millionenrad dreht durch</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 08:25:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
		<category><![CDATA[Assinger]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Karlich Show]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie der ORF heute bekannt gab, wird die traditionsreiche „Barbara Karlich Show“ nach lediglich 25 Jahren ununterbrochener psychologischer Feldforschung im Nachmittagsprogramm sanft entsorgt – quasi ein nationaler Schockmoment, vergleichbar nur mit der Abschaffung des Bankgeheimnisses oder der Einführung der Parkpickerlpflicht in Vorarlberg. Die letzte reguläre Aufzeichnung findet demnach im Juni 2025 statt – allerdings wird Frau [...]]]></description>
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<p>Wie der <a href="https://www.k2-magazine.com/politchamaeleon-westenthaler-orf-stiftungsrat/" data-type="post" data-id="3317">ORF</a> heute bekannt gab, wird die traditionsreiche <strong>„<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Barbara_Karlich_Show" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Barbara Karlich Show</a>“</strong> nach lediglich 25 Jahren ununterbrochener psychologischer Feldforschung im Nachmittagsprogramm sanft entsorgt – quasi ein nationaler Schockmoment, vergleichbar nur mit der Abschaffung des Bankgeheimnisses oder der Einführung der Parkpickerlpflicht in Vorarlberg. Die letzte reguläre Aufzeichnung findet demnach im Juni 2025 statt – allerdings wird Frau Karlich die heimischen Wohnzimmer dank 8.947 vorproduzierter Folgen noch bis ins Jahr 2057 heimsuchen. Damit wird die Show offiziell zum langweili-lebigsten Beitrag zur österreichischen Seelenkunde, dicht gefolgt von der automatischen Zeitansage unter 1503.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ORF setzt auf Innovation</h2>



<p>Die Show, bekannt für ihre tiefgründigen Diskussionen über Themen wie „Mein Hund ist mein Therapeut“, &#8222;Meine Nachbarin stiehlt mein WLAN – und mein Herz&#8220;, „Ihre Mutter ist nicht schuld – aber sie hätte es besser wissen müssen“ oder „Ich liebe meinen Staubsauger“, hat sich einen festen Platz im Nachmittagsprogramm des ORF gesichert. Mit ihrer charmanten Art und der Fähigkeit, selbst die absurdesten Themen mit Ernsthaftigkeit zu behandeln, wurde Barbara Karlich zur Talk-Queen Österreichs.</p>



<p>Doch wer nun glaubt (oder hofft), Frau Karlich nicht mehr im TV sehen zu können, kennt (noch) nicht die Pläne der Programmgestalter am Küniglberg (Anmerkung: der Sitz des ORF). Denn diese setzen sozusagen als Ersatz auf die innovative Fusion zweier nationaler Kulturgüter: Die <strong>„Millionenshow“</strong> wird künftig in <strong>Doppelmoderation</strong> geführt – <em>Armin Assinger</em>, bekannt für das Lesen von Fragen mit dramatischen Atempausen, erhält ab sofort tatkräftige Unterstützung von niemand Geringererem als <strong>Barbara Karlich</strong>. &#8222;Frau Karlich wird dem Format die dringend nötige Tiefe verleihen, indem sie jede Publikumsfrage mit einem thematisch passenden Trauma kontextualisiert&#8220;, so ein der Redaktion namentlich bekannter ORF-Insider.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Wenn du 500 Euro verlierst, aber dein Vater dich nie geliebt hat – wie fühlst du dich?&#8220;</h2>



<p>Im Zuge dieser Neuausrichtung feiert außerdem ein TV-Klassiker sein verdientes Comeback: <strong>Das „Millionenrad“</strong>, bekannt aus der Ära Peter Rapp, wird als drehfreudige Randomisierungsmaschine wieder eingeführt. Kandidat•innen, die es wagen, bei der 125.000 Euro-Frage zu scheitern, dürfen künftig das Rad drehen und mit etwas Glück ein Wochenende mit Peter Filzmaier oder einen Auftritt bei Vera Russwurm gewinnen. Arbeitstitel: <strong>„Wer wird Millionär – und wenn ja, warum?“</strong></p>



<p>Intendant Roland Weißmann zum Umbau: „Mit dieser Maßnahme stärken wir unsere Kernkompetenzen: Nostalgie, Orientierungslosigkeit und rotweißrote Resilienz. Und ganz ehrlich – irgendwas müssen wir ja senden.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="542" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/millionenshow-1024x542.jpg" alt="Eine alte Schreibmaschine, Stichwort ORF-Millionenshow.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4959" title="ORF-Programmoffensive: Assinger kriegt Karlich – und das Millionenrad dreht durch 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/millionenshow-1024x542.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/millionenshow-300x159.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/millionenshow-768x406.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/millionenshow-150x79.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/millionenshow-450x238.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/millionenshow.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf dieser Schreibmaschine wurde das interne ORF-Memo verfasst, mit dem die Mitarbeiter•innen über das Aus der Barbara Karlich Show informiert wurden.</figcaption></figure>



<p>Die neue Millionenshow startet im Herbst. Bis dahin bleibt uns Frau Karlich wie gewohnt erhalten – täglich, sanft säuselnd, mit Themen wie <em>„Mein Ex-Mann ist jetzt mein Hundesitter – und ich zahle Alimente.“</em></p>



<p>Für Interviewanfragen stehen Armin Assinger (unter Vorbehalt) und Barbara Karlich (nur per Briefpost) zur Verfügung.</p>



<p><strong>Kontakt für Rückfragen:</strong><br>ORF Pressestelle<br>Tel.: 0800-KARLICH-EX<br>E-Mail: barbara.kommt.zurueck@orf.at</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><em>Von unserer TV-Zukunftsbeobachtungsstation, direkt aus dem Pralleluniversum Österreich</em>.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock/ K2, AdobeStock)</p>
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		<title>Im Land der Schwurbler, Esoteriker und Homöopathiker: „Blick in die Sterne – Die Astro Show“ als Vorbote der neuen Ära</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/land-der-schwurbler-esoteriker-homoeopathiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 07:39:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
		<category><![CDATA[Astro Show]]></category>
		<category><![CDATA[Blick in die Sterne]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreich – im Land der Schwurbler, Esoteriker und Homöopathiker, wo Homöopathie immer noch als ernsthafte Medizin gilt, Globuli bei jeder Kleinigkeit verabreicht werden und man glaubt, dass ein Amethyst auf dem Nachttisch das Familienglück nachhaltig sichert, durfte eines natürlich nicht fehlen: Eine eigene TV-Show über Astrologie! Der ORF, stets am Puls der Zeit, hat diesen kulturellen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Österreich – im Land der Schwurbler, Esoteriker und Homöopathiker, wo Homöopathie immer noch als ernsthafte Medizin gilt, Globuli bei jeder Kleinigkeit verabreicht werden und man glaubt, dass ein Amethyst auf dem Nachttisch das Familienglück nachhaltig sichert, durfte eines natürlich nicht fehlen: Eine eigene TV-Show über Astrologie! Der ORF, stets am Puls der Zeit, hat diesen kulturellen Meilenstein nun mit dem neuen Format „<a href="https://science.apa.at/power-search/7112926194170686736" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blick in die Sterne – Die Astro Show</a>“ geschaffen. Und es kommt nicht von ungefähr. Wer sich in der österreichischen Medienlandschaft auskennt, weiß: Wenn die FPÖ an die Macht kommt, wird es von solchen Sendungen nur so wimmeln!</p>



<p>Astrologie? Warum eigentlich nicht. In Zeiten, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse in großen Teilen der Bevölkerung skeptisch beäugt werden und Verschwörungstheorien Hochkonjunktur haben – Stichwort &#8222;<a href="https://www.k2-magazine.com/wenn-trump-verliert-zieht-er-ins-waldviertel/" data-type="post" data-id="4234">The Orange Man</a>&#8220; –, ist es doch nur logisch, dass auch die Sterne uns endlich das Geheimnis unseres Schicksals verraten sollen. Was könnte besser sein als ein Horoskop, das einem direkt aus der Mattscheibe entgegenspringt? Wozu noch Wissenschaft, wenn Saturn im Quadrat des dritten Hauses von links vom Mars aus gesehen steht und unser Liebesleben beeinflusst?</p>



<p>Doch in dieser »neuen Glanzzeit des ORF« bleibt es natürlich nicht nur bei Astrologie. Wie eine Vorschau auf das politische Programm der FPÖ (u.a. Abschaffung des &#8222;Staatsfunks&#8220;), die mit ihrer „alternativen“ Sicht auf die Dinge demnächst auch die Bildungspolitik übernehmen könnte, stehen bereits weitere Sendungen in den Startlöchern: Nach „Blick in die Sterne“ kommt „Die Macht des Pendels – Geheimnisse der Radiästhesie“, gefolgt von „Kraft des Mondes – Ihr persönlicher Mondkalender“. Und wer weiß, vielleicht dürfen wir uns bald auf ein 229-teiliges Special zur Heilwirkung von Bachblüten freuen – unterstützt von einem prominent besetzten Expertengremium aus Influencern und Prominenten, die schon mal ein Buch gelesen haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schwurbler kaufen Globuli</h2>



<p>Man mag sich die Zukunft kaum ausmalen: Eine Zeit, in der Bildungsprogramme für die Jugend von Heilsteinen und Schwingungstherapie geprägt sind, in der alternative Fakten und „gefühlte Wahrheiten“ Vorrang vor echten Erkenntnissen haben. Die Vision ist klar: Schulen mit Esoterik-Lehrstühlen, Universitäten, die Kurse in „Karmischer Psychotherapie“ anbieten, und Krankenkassen, die endlich auch Aura-Reinigungen und Reinkarnationstherapie übernehmen. Immerhin gibt es hier Menschen, die ernsthaft an Globuli glauben, die mit 0,00001 Prozent „Wirkstoff“ gefüllt sind, aber trotzdem als hochwirksames Heilmittel »teuer« verkauft werden.</p>



<p>Die Astro Show im ORF wird in dieser Welt zur Grundausbildung. Immerhin müssen wir lernen, mit den Sternen zu kommunizieren, bevor wir beginnen, mit außerirdischen Zivilisationen in Kontakt zu treten. Das passt hervorragend zur neuen Leitkultur, die von der FPÖ propagiert wird: Alles, was den Anschein von „fremder Einmischung“ durch die internationale Wissenschaftselite erweckt, wird durch heimische „alternative“ Weisheiten und Erkenntnisse ersetzt: Globuli statt Pharmaindustrie, Horoskope statt Wetterberichte und Handauflegen statt Operationen. Vielleicht stehen wir ja kurz vor einem neuen medizinischen Durchbruch, bei dem Homöopathie und Astrologie die Schulmedizin endgültig ablösen und statt Schmerzmittel zwei Stunden Meditation auf dem Rezept steht!</p>



<p>Im neuen „Blick in die Sterne“ wird natürlich auf modernste Produktionstechniken gesetzt: Überdimensionale Horoskopkreise und leuchtende Sternzeichenanimationen flimmern über die Bildschirme. Die Zuschauer dürfen live anrufen und erfahren, welches Schicksal ihnen die Sterne für den kommenden Monat bereithalten. Und es wird nicht nur bei allgemeinen Aussagen wie „Die Venus steht günstig für ihr Liebesleben“ bleiben – nein, dank neuester „astrologischer Präzisionsberechnungen“ erfahren sie auch, wann sie am besten das Haus verlassen sollten, um einem blauen Auto auszuweichen oder welchen Tag sie meiden müssen, um sich nicht versehentlich zu erkälten. Schließlich muss man vorsichtig sein, wenn Merkur rückläufig ist!</p>



<p>Doch in einer Welt, in der Astrologie die Oberhand gewinnt, wird auch die Wissenschaft nicht ungeschoren davonkommen. Ein „Ministerium für spirituelle Wahrheit“ wird eingerichtet, in dem eine neue „alternative Physik“ gelehrt wird. Professoren für klassische Naturwissenschaften werden entweder in die Rente geschickt oder zum Horoskopunterricht zwangsverpflichtet. An Schulen wird das Periodensystem durch eine Tafel mit Sternzeichen und ihren „elementaren Energien“ ersetzt. Chemieunterricht? Wird überflüssig, wenn man weiß, dass der Skorpion von Natur aus mit dem Wassermann chemisch unverträglich ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="593" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/blick-in-die-sterne-1024x593.jpg" alt="Eine Esoterikerin beim Mischen von Karten, Stichwort Schwurbler.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4410" title="Im Land der Schwurbler, Esoteriker und Homöopathiker: „Blick in die Sterne – Die Astro Show“ als Vorbote der neuen Ära 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/blick-in-die-sterne-1024x593.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/blick-in-die-sterne-300x174.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/blick-in-die-sterne-768x445.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/blick-in-die-sterne-150x87.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/blick-in-die-sterne-450x261.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/blick-in-die-sterne.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die künftige Ministerin für spirituelle Wahrheit bereitet bereits ihre Antrittspressekonferenz vor.</figcaption></figure>



<p>Wenn die FPÖ also tatsächlich das Ruder übernimmt, wird der ORF jedenfalls zum führenden Medium einer Ära, in der keine Impfung, keine wissenschaftliche Erkenntnis und kein naturwissenschaftlicher Fakt mehr ungefragt akzeptiert wird. In diesem »Paradies der Schwurbler und Esoteriker« wird die Astro Show nur der Anfang sein. Kritische Stimmen? Fehlanzeige. Wer an &#8222;Blick in die Sterne&#8220; zweifelt, dem wird sofort das Etikett des „Wissenschaftsfaschisten“ aufgeklebt. Fakten sind eben nur was für Langweiler und Leute, die mit einem zu kleinen Stirnchakra geboren wurden.</p>



<p>Wer weiß – vielleicht ist „Blick in die Sterne“ ja tatsächlich der Schlüssel zur Rettung unserer Zukunft. Wir werden einmal Saturn, Venus und Pluto fragen, was sie dazu sagen bzw. wissen.</p>



<p>K2 – wir vertrauen auf das 1. Haus. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Peter Westenthaler – &#8222;Politchamäleon ohne Rückgrat und Charakter&#8220; – wird ORF-Stiftungsrat</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/politchamaeleon-westenthaler-orf-stiftungsrat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2024 08:59:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
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		<category><![CDATA[Westenthaler]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Peter Westenthaler (aka Hojač, Westenthaler ist der Geburtsname seiner Mutter) ist ein Politchamäleon ohne Rückgrat und Charakter – also jemand, der für Geld die Farbe ändert&#8220; – sagte ein gewisser Herbert Kickl in einer Presseaussendung vom 22. Mai 2006. Herbert, der damalige Generalsekretär der FPÖ, hat den Laden mittlerweile als Parteichef übernommen. Und eben dieser Herbert [...]]]></description>
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<p>&#8222;Peter Westenthaler (aka Hojač, Westenthaler ist der Geburtsname seiner Mutter) ist ein Politchamäleon ohne Rückgrat und Charakter – also jemand, der für Geld die Farbe ändert&#8220; – sagte ein gewisser Herbert Kickl in einer <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20060522_OTS0229/kickl-westenthaler-politchamaeleon-ohne-rueckgrat-und-charakter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Presseaussendung vom 22. Mai 2006</a>. Herbert, der damalige Generalsekretär der <a href="https://www.k2-magazine.com/noe-bussgelder-fuers-gendern-rueckwirkend/" data-type="post" data-id="2060">FPÖ</a>, hat den Laden mittlerweile als Parteichef übernommen. Und eben dieser Herbert entsendet nun eben diesen Peter als neuen Stiftungsrat in das größte heimische Medienunternehmen – weil ohne dem Chef gibt es keine wichtigen Personalentscheidungen, das haben die blauen von den türkisen gelernt. </p>



<p>Diese Nachricht hat nicht nur für Kopfschütteln gesorgt, sondern auch zu einem regelrechten Tsuniami an Meinungsäußerungen geführt, der von den sozialen Medien bis hin zu den Stammtischen reicht. Peter, einst quasi &#8222;Head of Buberlpartie&#8220; unter Jörg Haider, kann auf eine langjährige politische Laufbahn von ständigen Kehrtwendungen, mangelnder Prinzipientreue und skrupellosem Opportunismus zurück blicken. Nun hat er es geschafft – Stichwort Opportunismus –, sich einen Platz in einer Institution zu sichern, die für Unabhängigkeit und journalistische Integrität stehen sollte. Eine Ironie, die so dick ist, dass man sie mit einer Motorsäge kaum durchschneiden könnte.</p>



<p>Peter, unter anderem wegen schweren Betrugs, Untreue oder Falschaussage rechtskräftig verurteilt bzw. vorbestraft, hat sich seinen Ruf als Meister des politischen Überlebenskampfes hart erarbeitet, indem er seine Überzeugungen je nach Windrichtung und politischem Klima ändert(e). Rückgrat und Charakter waren für ihn Fremdwörter auf dem Weg zur Macht. Sein Name ist untrennbar mit Skandalen, Intrigen und Machtkämpfen verbunden, und sein Ruf als »Politchamäleon« hat ihn zu einem Synonym für die moralische Flexibilität gemacht, die in der politischen Arena eine der wichtigsten Eigenschaften zu sein scheint.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Westenthaler aka Hojač weiß, wie der Hase läuft&#8230;</h2>



<p>Die Entscheidung, Peter in den Stiftungsrat des ORF zu berufen, beruhe natürlich ausschließlich auf der Tatsache, mit ihm einen &#8222;„profunden Kenner der österreichischen Medienlandschaft“ in das Gremium zu entsenden – so gibt es jedenfalls der aktuelle General sekretär von sich. Andere sind vielmehr der Auffassung, als ob diejenigen, die am wenigsten dazu geeignet sind, eine Institution wie den ORF zu repräsentieren, oft diejenigen sind, die am meisten von ihrer Kontrolle profitieren könnten. Es scheint, als ob die Grenzen zwischen Ethik und Skrupellosigkeit nicht mehr existent sind, und diejenigen, die im öffentlichen Dienst stehen sollten, um das Wohl der Gesellschaft zu fördern, stattdessen ihre eigenen Interessen über alles andere stellen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="555" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/stiftungsrat-beitrag-1024x555.jpg" alt="Silhouette eines Mannes vor einer offenen Tür, Stichwort Westenthaler.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3321" title="Peter Westenthaler – &quot;Politchamäleon ohne Rückgrat und Charakter&quot; – wird ORF-Stiftungsrat 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/stiftungsrat-beitrag-1024x555.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/stiftungsrat-beitrag-300x163.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/stiftungsrat-beitrag-768x416.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/stiftungsrat-beitrag-150x81.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/stiftungsrat-beitrag-450x244.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/stiftungsrat-beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Peter Westenthaler aka Hojač steht ante ORF-Stiftungsrat portas.</figcaption></figure>



<p>Vielleicht ist die Ironie dieser Situation das Einzige, worüber man lachen kann, auch wenn es ein bitteres Lachen ist. Denn während wir uns über die Absurdität dieser Entscheidung amüsieren können, dürfen wir nicht vergessen, dass sie eine ernsthafte Bedrohung für die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit des ORF darstellt. Es ist an der Zeit, dass wir uns fragen, wer wirklich die Kontrolle über unsere Medien hat, und ob wir wirklich wollen, dass »Politchamäleons ohne Rückgrat und Charakter« diese Kontrolle ausüben.</p>



<p>K2 – wir wechseln unsere Ansichten täglich. Seit 1999.<br>Oder waren das doch nur Unterhosen?!?</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock)</p>
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