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	<title>OP &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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		<title>9-Jähriger führt alleine Nierentransplantation durch – Gewerkschaft klagt wegen Kinderarbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 10:37:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt]]></category>
		<category><![CDATA[Chirurg]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer beispiellosen medizinischen Leistung hat ein neunjähriger Junge aus Graz nun erfolgreich eine Nierentransplantation durchgeführt. Der junge autodidaktische Chirurg, der sich seine Fähigkeiten durch YouTube-Videos, intensives Minecraft Spielen und einem Erste-Hilfe-Kurs für Grundschüler angeeignet hat, hat mit seinem außerordentlichen Talent die ganze Welt verblüfft. Doch während die medizinische Gemeinschaft applaudiert, sieht die Gewerkschaft der [...]]]></description>
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<p>In einer beispiellosen medizinischen Leistung hat ein neunjähriger Junge aus Graz nun erfolgreich eine Nierentransplantation durchgeführt. Der junge autodidaktische Chirurg, der sich seine Fähigkeiten durch YouTube-Videos, intensives Minecraft Spielen und einem Erste-Hilfe-Kurs für Grundschüler angeeignet hat, hat mit seinem außerordentlichen Talent <a href="https://www.k2-magazine.com/donald-sleepydon-trump-in-panik/">die ganze Welt verblüfft</a>. Doch während die medizinische Gemeinschaft applaudiert, sieht die Gewerkschaft der Krankenhausmitarbeiter rot und spricht von einem eindeutigen Fall von Kinderarbeit.</p>



<p>&#8222;Es ist schlichtweg inakzeptabel, dass ein Kind diese Art von Arbeit verrichten muss&#8220;, erklärt Gewerkschaftssprecherin Ingrid Stahlhart. &#8222;Wo soll das hinführen? Sollen Kinder demnächst auch noch Notaufnahmen leiten oder Schichtarbeit auf der Intensivstation übernehmen?&#8220;</p>



<p>Die Eltern des Jungen, bekennende Anhänger der &#8222;Freien Erziehung&#8220;, sind hingegen stolz auf ihren kleinen Wunderdoktor. „Wir fördern seine Talente und lassen ihn seine eigenen Entscheidungen treffen. Er hat schon als Baby gerne mit seinem Spielzeug-OP-Kit gespielt“, erzählt die Mutter strahlend. „Wir haben uns gedacht, warum nicht das Beste aus seinem Interesse machen? Dass er sich jetzt schon so engagiert, ist doch toll!“ Und der Patient, ein 48-jähriger Mann, der anonym bleiben möchte, ist wohlauf und äußerte sich in einer kurzen Stellungnahme: „Er hat einen wirklich guten Job gemacht. Und es war sogar günstiger als meine letzte Autoreparatur.“</p>



<p>Doch die Gewerkschaft bleibt hartnäckig. „Wir müssen eine klare Grenze ziehen“, betont Stahlhart. „Kinder sollten ihre Zeit auf dem Spielplatz verbringen, nicht im OP-Saal! Es ist wichtig, dass Kinder in ihrer Freizeit die Möglichkeit haben, Steuern zu zahlen und an Tarifverhandlungen teilzunehmen – äh, ich meine, kindgerecht aufzuwachsen.“</p>



<p>Die <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000234230/13-jaehrige-soll-im-op-in-den-schaedel-eines-patienten-gebohrt-haben-kann-das-wahr-sein" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Direktion des Klinikums Graz</a> verteidigt jedenfalls den Vorfall. &#8222;In Zeiten des Fachkräftemangels müssen wir kreativ werden&#8220;, so eine Kliniksprecherin. &#8222;Der Junge hat bewiesen, dass man auch ohne jahrelanges Medizinstudium erfolgreich operieren kann. Vielleicht sollten wir unser Ausbildungssystem überdenken.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach der Nierentransplantation folgt das Herz</h2>



<p>Unterdessen ist der neunjährige Chirurg schon auf dem besten Weg, die nächste Operation zu planen – diesmal soll es eine Herztransplantation sein. &#8222;Ich habe schon ein paar Tutorials auf TikTok gesehen. Alles ganz easy&#8220;, sagt er mit leuchtenden Augen, während er in seiner farbenfrohen, selbst genähten Miniatur-OP-Kleidung mit seinem Kuschelteddy durch das Krankenhaus rennt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="651" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/kind-arzt-1024x651.jpg" alt="Ein Mädchen mit Brille mit einem Stethoskop, Stichwort Nierentransplantation.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4205" title="9-Jähriger führt alleine Nierentransplantation durch – Gewerkschaft klagt wegen Kinderarbeit 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/kind-arzt-1024x651.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/kind-arzt-300x191.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/kind-arzt-768x488.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/kind-arzt-150x95.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/kind-arzt-450x286.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/kind-arzt.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Arzt-Gen scheint in der Familie zu liegen, führt doch die jüngere Schwester des Wunderchirurgen seit vier Jahren eine erfolgreiche Privatpraxis.</figcaption></figure>



<p>Der Fall zeigt, dass das Thema Kinderarbeit auch in modernen Zeiten noch hochaktuell ist. Es bleibt abzuwarten, ob der junge Mediziner dem Druck der Gewerkschaft nachgeben muss oder ob er weiterhin den OP-Saal regieren wird. Fest steht: Diese Diskussion wird noch viele Patientenherzen – und vielleicht auch noch mehr Nieren – bewegen.</p>



<p>K2 – wir haben schon im Kindergarten Doktor gespielt. Vor 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Medizinische Revolution: Durchbruch für allgemein Versicherte</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/medizin-revolution-durchbruch-fuer-versicherte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 10:52:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt]]></category>
		<category><![CDATA[Assistent]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Oberarzt]]></category>
		<category><![CDATA[OP]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Jahrelang fehlte es in der Medizin an bahnbrechenden Innovationen. Wohin man auch schaute, überall stagnierten die Umsätze, während die Lebenserwartung der Bevölkerung stieg. Trotz des demografischen Wandels gelang es einfach nicht, über ein gesundes Maß hinaus zu wachsen. Auch die großen orthopädischen Kliniken krankten an demselben Phänomen. Nicht einmal die Entwicklung kleinschrittig inkrementeller Verbesserungen in [...]]]></description>
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<p>Jahrelang fehlte es in der Medizin an bahnbrechenden Innovationen. Wohin man auch schaute, überall stagnierten die Umsätze, während die Lebenserwartung der Bevölkerung stieg. Trotz des demografischen Wandels gelang es einfach nicht, über ein gesundes Maß hinaus zu wachsen. Auch die großen orthopädischen Kliniken krankten an demselben Phänomen. Nicht einmal die Entwicklung kleinschrittig inkrementeller Verbesserungen in der <a href="https://orthinform.de/lexikon/endoprothetik" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Endoprothetik</a> konnte das Blatt wenden, trotz einer steigenden Anzahl von Eingriffen, bei denen bereits im Vorfeld absehbar war, dass das Operationsergebnis die Patient:innen nicht zufriedenstellen würde.</p>



<p>Deshalb fühlten wir uns dazu berufen, der Ausschreibung mit dem Arbeitstitel <em>»Profit vor Gesundheit«</em> von Kliniken und Spitälern im Jahre 2004 zu folgen. Um der Stagnation entgegenzuwirken, erarbeiteten wir in Rekordzeit das Prinzip <em>Same time – many places</em> <em>für allgemein Versicherte<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />,</em> das jedoch bedauerlicherweise völlig falsch angewendet wurde, und das weniger fehleranfällige Konzept <em>Introduction of the middleman</em> <em>für allgemein Versicherte<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em>.</p>



<p>So funktioniert das Prinzip <em>Same time – many places</em> <em>für allgemein Versicherte</em><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />: Da der Chefarzt im Vergleich zu allen anderen <a href="https://www.k2-magazine.com/kreative-namen-fuer-den-zahnarzt/" data-type="post" data-id="1897">Ärzt:innen</a> die höchsten Kosten für seine Leistungen abrechnen kann und Klonen noch keine veritable Option darstellt, schlugen wir vor, auf seinen Namen operative Eingriffe vorzunehmen, die effektiv aber von Assistenzärzt:innen oder herumstehenden Passanten durchgeführt werden. Selbstverständlich beinhaltete unser Vorschlag <em>nicht</em>, Operationen an unterschiedlichen Standorten zeitgleich abzurechnen, während der Chefarzt im selben Zeitfenster auch noch Sprechstundentermine in Rechnung stellt, während er sich im Urlaub befindet. Leider wurde unser Ansatz nicht wie beabsichtigt umgesetzt. Daher mussten wir ein anderes Konzept entwickeln.</p>



<p>Die neue Idee also: <em>Introduction of a middleman</em> <em>für allgemein Versicherte<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em>: Wie wir seit dem antiken Griechenland wissen: „Once a plan gets too complex, everything can go wrong.“ Deshalb waren Simplicity und Deppensicherheit bei diesem Ansatz key. Unser Konzept war, Assistenzärzt:innen für das gesamte Patient:innenmanagement einzusetzen, speziell auch während der Sprechstunden. Für die letzten 30 Sekunden des Termins sollte dann aber der Oberarzt hinzukommen, um die medizinische Diagnose und die Therapievorschläge zu verkünden. Ideal, um den teureren Tarif abzurechnen. In einem ersten Praxistest konnte der Oberarzt direkt bis zu 30 Behandlungen pro Stunde abrechnen, und trotzdem blieb noch genügend Zeit, um den Krankenschwestern und weiblichen Praxisassistentinnen nachzusteigen. Eine Win-Win-Win-Situation für fast alle.</p>



<p>Unser neues Konzept, an dem wir aktuell arbeiten, heißt: <em>Do it yourself</em> <em>für allgemein Versicherte<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em>. Hier wird man via Telemedizin dazu angeleitet, simple operative Eingriffe an sich selbst zu Hause durchzuführen. Da der Oberarzt sich die letzten 3 Sekunden der Gesprächsaufzeichnung anhört, können diese Leistungen ebenfalls zum Höchsttarif abgerechnet werden. Wir freuen uns, bereits erste Kliniken beim Onboarding des Konzepts begleiten zu dürfen.</p>



<p><em>K2 – Pushing the Medical Frontier Beyond Healthcare.</em></p>



<p>(Bild: unsplash.com)</p>
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