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	<title>Österreich &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Österreich &#8211; K2-Magazine</title>
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	<item>
		<title>Wahlzettel 2.0: Demokratie ab 2026 per Tinder-App</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 10:11:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach Jahren sinkender Wahlbeteiligung hat die Bundesregierung nun eine hinter verschlossenen Türen ausgearbeitete Lösung gefunden: Unter dem Projektnahmen »Wahlzettel 2.0« soll Demokratie endlich so sexy wie ein Samstagabend am Handybildschirm werden. Statt komplizierter Wahlprogramme, mühsamer Briefwahl und unlesbarer Stimmzettel heißt es ab sofort: Wischen für Österreich. „Politik ist viel zu verkopft. Mit der Wahlrechtsreform holen wir [...]]]></description>
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<p>Nach Jahren sinkender Wahlbeteiligung hat die Bundesregierung nun eine hinter verschlossenen Türen ausgearbeitete Lösung gefunden: Unter dem Projektnahmen »Wahlzettel 2.0« soll Demokratie endlich so sexy wie ein Samstagabend am Handybildschirm werden. Statt komplizierter Wahlprogramme, mühsamer Briefwahl und unlesbarer Stimmzettel heißt es ab sofort: <em><strong>Wischen für Österreich</strong></em>.</p>



<p>„Politik ist viel zu verkopft. Mit der Wahlrechtsreform holen wir die Bürger\:innen dort ab, wo sie wirklich sind – auf Tinder, während sie eigentlich im Büro arbeiten sollten. Daher finden die Nationalrats- und Landtagswahlen ab 2026 ausschließlich über <a href="https://tinder.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tinder</a> statt“, erklärte der Innenminister, der die App nach eigenen Angaben „bereits erfolgreich getestet“ hat, bei der inoffiziellen Vorab-Präsentation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So funktioniert’s:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Links wischen</strong> bedeutet: Partei weg.</li>



<li><strong>Rechts wischen</strong>: Regierungsauftrag.</li>



<li><strong>Superlike</strong>: automatischer Kanzler\:innenposten.</li>
</ul>



<p>Koalitionsverhandlungen entfallen künftig komplett. Stattdessen erstellt die App automatisch ein „Kompatibilitäts-Match“ zwischen Parteien. „Das erspart uns wochenlange Scheinverhandlungen und peinliche Pressekonferenzen“, freut sich ein Regierungsinsider.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Tests vielversprechend</h2>



<p>Die ersten Screenshots der „Tinderwahl_Test_2025-08-08“ zeigen vielversprechende Funktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>FPÖ-Profil:</strong> „Suche unkomplizierte Mehrheit, habe Hunde, keine Fremdwörter.“</li>



<li><strong>SPÖ-Profil:</strong> „Seit 130 Jahren auf der Suche nach mir selbst. Swipe right, wenn du Chaos magst.“</li>



<li><strong>ÖVP-Profil:</strong> „Vergeben, aber offen für alle Koalitionen. Steuersparend, familienfreundlich, käuflich.“</li>



<li><strong>Grüne-Profil:</strong> „Bio, nachhaltig, vegan. Kein Bock auf Rechts. Swipe, wenn du Bäume umarmen kannst.“</li>
</ul>



<p>Bei der Testphase in Wien-Neubau zeigte sich dabei auch bereits ein klarer Trend: Die <a href="https://www.k2-magazine.com/oevp-plan-fluchtstrasseninitiative-klimawandel/" data-type="post" data-id="4159">ÖVP</a> wurde 17.000 Mal nach links gewischt, die FPÖ erhielt 3.000 Superlikes – allerdings ausschließlich zwischen 2:30 – 4 Uhr in früh (nach dem Clubbesuch?).</p>



<p>Die SPÖ hingegen bekam 12.000 Matches, die sich nach zwei Tagen sofort wieder entmatchten. Bei den Grünen swipe-ten Nutzer\:innen erst begeistert nach rechts, stornierten dann aber wegen „zu viel Moral in den Chats“.</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="550" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-1024x550.jpg" alt="Ein Mann auf der Couch mit einem Handy, Stichwort Wahlzettel 2.0.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5239" title="Wahlzettel 2.0: Demokratie ab 2026 per Tinder-App 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-1024x550.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-300x161.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-768x412.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-150x81.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl-450x242.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/tinder-wahl.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein 29-jähriger Erstwähler schwärmt nach dem Test: <em>„Hab’ die SPÖ gleich nach links gewischt, die FPÖ gematcht und die Grünen supergeliked. Fühlt sich an wie Speed-Dating, nur ohne gratis Pizza.“</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Opposition kritisch – aber neidisch</h2>



<p>Oppositionsparteien kritisieren das neue System. „Das ist keine ernsthafte Form der Demokratie!“, so eine Sprecherin der Grünen. Sie fügte jedoch hinzu: „Aber wir überlegen, unser Parteiprogramm künftig auch als OnlyFans-Content zu veröffentlichen.“</p>



<p>Die FPÖ plant derweil eine eigene Dating-App: „RechtsMatch – endlich nur noch Patrioten im Umkreis von 5 km.“</p>



<p>Politikwissenschaftler\:innen hingegen loben das Projekt als „längst überfällig“. <em>„Das Swipen ist der ehrlichste Ausdruck politischer Kultur, den Österreich je hatte. Niemand liest Wahlprogramme, aber jeder kennt das Gefühl, nach 3 Sekunden jemanden wegzuwischen“</em>, so eine Expertin.</p>



<p>Kritik kommt lediglich von Verfassungsjurist\:innen, die anmerken, dass die Methode „vermutlich illegal“ sei. Doch die Regierung beruhigt: <em>„Das Rechtssystem wird ohnehin parallel auf TikTok umgestellt. Urteile gibt’s dann per Duett-Video.“</em></p>



<p>(Bilder: K2-Magazine.com, AdobeStock)</p>
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		<title>Vermögenssteuer Österreich vs. Schweiz</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/vermoegenssteuer-oesterreich-vs-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 11:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bono Hastings analysiert]]></category>
		<category><![CDATA[Bono Hastings]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Reichensteuer]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermögenssteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[(Bild: AdobeStock; Video: K2-Magazine)]]></description>
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<p>(Bild: AdobeStock; Video: K2-Magazine)</p>
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		<item>
		<title>+++BREAKING+++ Kurz und Kickl planen neue Regierung – &#8222;Wir haben uns beide geändert&#8220;</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/breaking-kurz-und-kickl-planen-neue-regierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 08:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Kickl]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wien – Es ist der politische Paukenschlag des Jahres: Sebastian Kurz und Herbert Kickl haben sich, so das engste Umfeld der beiden, in einem Wiener Kaffeehaus zu geheimen Koalitionsgesprächen getroffen. Der Grund? Die jüngsten Verhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zur Bildung einer Regierung seien ihrer Wahrnehmung nach bereits jetzt kläglich gescheitert. „Man kann noch [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wien – Es ist der politische Paukenschlag des Jahres: <a href="https://www.k2-magazine.com/marketing-gag-patientenmilliarde/" data-type="post" data-id="3639">Sebastian Kurz</a> und <a href="https://www.k2-magazine.com/kickl-auf-eurer-seite-fuer-20k-pro-monat/" data-type="post" data-id="4208">Herbert Kickl</a> haben sich, so das engste Umfeld der beiden, in einem Wiener Kaffeehaus zu geheimen Koalitionsgesprächen getroffen. Der Grund? Die jüngsten Verhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zur Bildung einer Regierung seien ihrer Wahrnehmung nach bereits jetzt kläglich gescheitert. „Man kann noch so oft dieselbe Wand anstarren, bevor man sich denkt: Vielleicht braucht es wieder <em>uns</em>. „Ich bin zwar offiziell nicht mehr in der Politik, aber ich habe gemerkt, dass Österreich ohne mich einfach nicht kann – oder will“, soll Kurz einem Insider zufolge gesagt haben.</p>



<p>Beim Regierungsprogramm will man diesmal einen völlig neuen Weg einschlagen. Statt einer 300-Seiten-Broschüre soll es diesmal ein türkisblaues Post-it mit der Aufschrift „Zurück zur Macht“ tun. Es kursieren Gerüchte, dass die neue Koalition hauptsächlich aus gegenseitigem Eierschaukeln und der gemeinsamen Liebe zur Kamerapräsenz bestehen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bühne: Ein Wiener Kaffeehaus</h2>



<p>Ort des Treffens war ein <a href="https://www.starbucks.at/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hinterzimmer eines traditionellen Wiener Kaffeehauses</a> – vielleicht, um nostalgische Gefühle zu wecken. Kurz soll beim Gespräch einen Verlängerten bestellt haben, Kickl hingegen einen doppelten Espresso. „Man muss wachsam bleiben, wenn man mit dir verhandelt“, soll Kickl mit einem Augenzwinkern bemerkt haben.</p>



<p>Beide Politiker sollen sich rasch einig gewesen sein: Österreich brauche frischen Wind. „Es ist an der Zeit, alte Differenzen zu überwinden – und wer könnte das besser als ich und Herbert?“, so der Ex-Kanzler. Kickl versprach indes, seine härteren Töne etwas zu mildern, und Kurz erklärte bereitwillig, er wolle „die alten Fehler nicht wiederholen“. Gemeinsam sprachen sie von einer „Koalition der Erneuerung“, die auf einem überraschend simplen Prinzip basieren soll: „Du machst, was ich sage, und ich mache, was du sagst.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Plan: Zurück in die Vergangenunft</h2>



<p>Insider berichten, dass Kickl das Innenministerium beanspruchen wolle, während Kurz als Kanzler ins Rampenlicht zurückkehrt. „Das wird wie damals 2017, nur besser“, soll Kurz euphorisch gesagt haben. Kickl hingegen meinte trocken: „Damals war ich nicht Innenminister. Diesmal bin ich es schon von Anfang an.“</p>



<p>Kickl, bekannt für seine pointierten Sager, gab sich jedenfalls anschließend ungewöhnlich versöhnlich: „Natürlich gab es Meinungsverschiedenheiten, aber der liebe Sebastian hat mir klar gemacht, dass wir gemeinsam Großes schaffen können – zum Wohle von uns allen, also von mir und von ihm. Außerdem: Wer sonst kennt sich besser mit Ibiza und Skandalen aus? Sebastian und ich haben jedenfalls unsere Differenzen beigelegt. Er macht die PR, ich mache die Schlagzeilen – eine klassische Win-Win-Situation.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reaktionen: Ein Land lacht (oder weint?)</h2>



<p>Die Nachricht schlug in der österreichischen Politik ein wie eine Bombe. Während SPÖ und NEOS in spontanes Gelächter ausbrachen, reagierte die FPÖ mit gemischten Gefühlen: „Kickl, mit Kurz? Das wäre wie ein Pakt mit dem Teufel“, kommentierte ein FPÖ-Abgeordneter, der anonym bleiben möchte. Auch die Grünen meldeten sich zu Wort: „Wir haben nie gedacht, dass wir das sagen würden, aber plötzlich wirkt Türkis-Grün fast wie ein Paradies.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Maßnahmen der neuen Regierung?</h2>



<p>Falls das Duo wirklich an die Macht kommt, kursieren bereits Gerüchte über erste Maßnahmen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>„Kurzurlaub für alle“</strong> – Ein staatlich gefördertes Reiseprogramm, inspiriert von Kurz’ letzten Jahren in der Privatwirtschaft.</li>



<li><strong>„Kickl-Card“</strong> – Eine spezielle Karte für Grenzkontrollen, die jede<em>n Bürger</em>in permanent ausweist – einfach nur zur Sicherheit.</li>



<li><strong>„Ministerien-Memo“</strong> – Ein neues Spiel im Parlament, bei dem Ministerien und Kompetenzen zufällig zugeteilt werden, um „politische Kreativität zu fördern“.</li>



<li>Die Einführung eines <strong>„Tagesaktiven Misstrauensvotums“</strong>, das die Demokratie dynamischer machen soll.</li>



<li>Ein verpflichtendes <strong>&#8222;Social-Media-Coaching&#8220;</strong> für alle FPÖVP-Funktionäre, damit künftig kein Screenshot mehr viral geht.</li>



<li>FPÖ-geführte Meditationseinheiten zur besseren Zusammenarbeit: <strong>„Vom Wutbürger zum Kuschelbürger.“</strong></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Regierungsposten neu verteilt</h2>



<p>Ebenfalls durchgesickert sind bereits auch erste Details zur geplanten Ressortverteilung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sebastian Kurz</strong> wird erneut Bundeskanzler, allerdings nur für die Außenwirkung. Innenminister Kickl erklärte dazu: „Ich übernehme die operative Führung. Sebastian darf sich auf das Instagram-Portfolio konzentrieren.“</li>



<li><strong>Herbert Kickl</strong> wird Innenminister und Finanzminister in Personalunion. Begründung: „Sicherheit und Budget gehören zusammen wie Brot und Butter.“</li>



<li>Ein neues Ministerium namens <strong>„Ministerium für Heimat, Innovation und Social Media“</strong> wird geschaffen, das Kurz’ strategische Vision für die Zukunft umsetzt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="613" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-1024x613.jpg" alt="Ein Post-It, auf dem Zurück zur Macht steht, Stichwort Kurz-Kickl.
(c) Pixabay.com/ K2" class="wp-image-4558" title="+++BREAKING+++ Kurz und Kickl planen neue Regierung – &quot;Wir haben uns beide geändert&quot; 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-1024x613.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-300x180.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-768x460.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-150x90.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-450x269.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurz und bündig: Das neue Regierungsprogramm der Regierung Kickl-Kurz 2.0.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Fazit</strong></h3>



<p>Zum Abschluss des Treffens posierten Kurz und Kickl Hand in Hand vor einem Plakat mit dem Motto „Zwei Visionäre, eine Katastrophe“. Dabei wirkten beide so authentisch wie eine Instagram-Story nach 15 Filtern. </p>



<p>Ob Sebastian Kurz und Herbert Kickl tatsächlich das nächste politische Dream-Team Österreichs werden, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Die heimische Politiklandschaft würde mit dieser Konstellation niemals langweilig werden.</p>



<p>K2 – wir wandern aus.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, Pixabay.com/ K2)</p>
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		<item>
		<title>***Exklusiv***: VoKaKi Kickls erste Maßnahmen nach einer (für ihn) erfolgreichen NR-Wahl</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/vokaki-massnahmenkatalog-nach-der-nr-wahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 07:44:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wahl ist geschlagen, die Stimmen gezählt, und – wer hätte es gedacht – Herbert Kickl hat es tatsächlich geschafft! Die türkis-blaue Überraschung: Der FPÖ-Chef sitzt jetzt auf dem Thron des Bundeskanzlers. In einem spektakulären Leak, das K2 exklusiv vorliegt, sind nun die ersten „Maßnahmen“ des selbst ernannten VoKaKi durchgesickert, die Österreichs politische Landschaft auf [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Wahl ist geschlagen, die Stimmen gezählt, und – wer hätte es gedacht – Herbert Kickl hat es tatsächlich geschafft! Die türkis-blaue Überraschung: Der FPÖ-Chef sitzt jetzt auf dem Thron des Bundeskanzlers. In einem spektakulären Leak, das K2 exklusiv vorliegt, sind nun die ersten „Maßnahmen“ des selbst ernannten <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000197679/die-geschichte-des-begriffs-volkskanzler-von-hitler-bis-kickl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">VoKaKi</a> durchgesickert, die Österreichs politische Landschaft auf den Kopf stellen werden. Die geleakte Agenda zeigt, dass Kickl die Regierungsmethode der „Maximalen Kontrolle bei minimaler Logik“ einführen wird. </p>



<p>Was erwartet uns also in der Ära „Vokaki Kickl 1“ mit dem selbsternannten „Maßnahmenpaket für die wahre Freiheit“?</p>



<h2 class="wp-block-heading">VoKaKi-Maßnahmenkatalog </h2>



<p><strong><em>Vokale aufräumen, Österreich verschlanken</em></strong><br>Kickls erstes Projekt: Sprachreform! Er hat sich vorgenommen, Österreich von „unnötigem Ballast“ zu befreien. Und damit meint er: unnötige Vokale. Ab sofort heißt es „Östreich“! „Wir müssen schlanker werden, und das beginnt mit der Sprache. Unnötige Buchstaben gehören abgeschafft – vor allem das ’Ö’!“, so der Kanzler in seiner ersten Ansprache. A-E-I-O-U? Nicht mehr unter Kickl!</p>



<p><strong><em>Gesetz zur Ent-Fremdsprachlichung</em></strong><br>Zudem werden alle fremden Wörter aus dem öffentlichen Sprachgebrauch verbannt. Besonders betroffen sind Wörter wie „Demokratie“, „Toleranz“ und „Integration“. Stattdessen wird „Unabhängigkeits-Östreichisch“ als Pflichtsprache eingeführt. „Wir brauchen kein importiertes Kauderwelsch, um klarzukommen,“ ist dem Maßnahmen-Papier zu entnehmen.</p>



<p><strong><em>Grenzen? Ja, bitte!</em></strong><br>Ein altes Lieblingsthema darf natürlich nicht fehlen: Die Grenzen Österreichs sollen nicht nur stärker kontrolliert, sondern auch physisch wieder sichtbar gemacht werden. Und zwar mit einem riesigen Stacheldrahtzaun. </p>



<p>Doch nicht nur um die Grenzen des Landes sollen &#8222;neu gestaltet&#8220; werden, sondern auch jene zwischen den Bundesländern. Der Gedanke dahinter: Schutz vor „ideologischer Durchmischung“ und „politischen Infektionen“ aus anderen Landesteilen. Salzburg und Tirol werden zudem ein besonders hohes Grenzwall-Upgrade erhalten, um den Einfluss deutscher Skitouristen zu minimieren.</p>



<p><strong><em>KicklMobil-App</em></strong><br>Modern soll’s sein, das neue Kickl-Österreich! Die „KicklMobil“-App ist da, um die Bürger direkt mit ihrem Kanzler zu verbinden. Ob man einen unliebsamen Nachbarn melden möchte, der möglicherweise zu viele Vokale verwendet, oder einfach nur fragen will, wann und in welchem Bierzelt die nächste Kickl-Rede stattfindet – die App soll alle Bedürfnisse abdecken. Erste Screenshots zeigen: Die App ist einfach zu bedienen, mit nur zwei Optionen: „Zustimmen“ oder „Sofortige Abschiebung beantragen“.</p>



<p><strong><em>Neues Staatsmotto: „Kickl first“</em></strong><br>Österreich bekommt ein neues Staatsmotto. „Kickl first!“ soll das Land zusammenhalten. Vorbei sind die Zeiten, in denen das Gemeinwohl oder die Demokratie im Vordergrund standen – jetzt geht es um klare Prioritäten. „Nicht »Euer Wille geschehe«, sondern »Ich bin das Volk«“, soll Kickl intern gesagt haben.</p>



<p><strong><em>Der neue Kickl-Funk</em></strong><br>Die Medienlandschaft wird ebenfalls reformiert: Der ORF wird umbenannt in „Kickl-Funk“ und bekommt neue Richtlinien. Nachrichten müssen künftig eine positive Haltung gegenüber dem Kanzler ausstrahlen, und im Zweifel wird das Wetter nur dann berichtet, wenn es sonnig und wolkenlos ist. Sollte es regnen, werden die Berichte einfach verschoben und stattdessen FPÖ-Werbespots gezeigt.</p>



<p><strong><em>Sicherheit geht vor: Vokalpatrouillen</em></strong><br>Neu eingeführt werden sogenannte „VoKaPas – Vokalpatrouillen“. Diese Spezialeinheiten kontrollieren, ob in öffentlichen Reden oder Schriften zu viele unnötige Vokale verwendet werden. Wer gegen die neuen Regeln verstößt, muss mit drastischen Strafen rechnen – zum Beispiel einem verpflichtenden Rechtschreibkurs mit Kickl persönlich.</p>



<p>Zusätzlich dazu wird anstatt klassischer Polizeikontrollen jeder Bürger dazu verpflichtet, andere zu überwachen. Wer beispielsweise Nachbarn beim illegalen Grillen ausländischer Wurstsorten meldet, erhält Bonuspunkte im neuen „Freiheitskonto“, das mit Rabatten auf patriotische Produkte aus dem FPÖ-Onlineshop belohnt wird.</p>



<p><strong><em>Einführung des „Denken auf Bewährung“-Gesetzes</em></strong><br>Um zu verhindern, dass das Volk zu kritisch wird, darf jeder Bürger künftig nur noch maximal dreimal pro Monat tiefere Gedanken haben, Stichwort »<a href="https://www.k2-magazine.com/betreutes-denken-vs-eigenes-denken/" data-type="post" data-id="4287">betreutes Denken</a>«. Wer zu oft kritisch hinterfragt, muss einen Antrag auf „Denken auf Bewährung“ stellen. Bildungseinrichtungen werden durch Hüpfburgen ersetzt, um „zu viel Wissen“ zu verhindern.</p>



<p>Zudem werden Journalisten verpflichtet, einen speziellen Aluhut-Helm zu tragen. Dieser soll sicherstellen, dass sie nicht &#8222;in falsche Richtungen&#8220; denken, weil irgendein Hirngespinst „in ihre Köpfe reinfunkt“. Optional gibt es auch Modelle mit eingebauter WLAN-Störfunktion, um auch etwaigen digitalen Einfluss zu verhindern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="549" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-1024x549.jpg" alt="Ein Mann mit Aluhut, Stichwort VoKaKi.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4300" title="***Exklusiv***: VoKaKi Kickls erste Maßnahmen nach einer (für ihn) erfolgreichen NR-Wahl 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-1024x549.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-300x161.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-768x412.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-150x80.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-450x241.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sollte Kickl Kanzler werden, werden wir (bei Journalisten) diese Kopfbedeckung öfter sehen.</figcaption></figure>



<p><strong><em>Kickl statt Van der Bellen?</em></strong><br>Ein weiterer Punkt aus dem geleakten Papier: Herbert Kickl plant, das Amt des Bundespräsidenten abzuschaffen und sich selbst zum „OSchuVa – Obersten Schutzpatron des Vaterlandes“ zu ernennen. Schließlich sei es „nicht mehr zeitgemäß“, dass zwei Personen Verantwortung tragen. „Ein Volk, ein Kanzler“ – klingt doch vertraut, oder?</p>



<p><strong><em>Gesetz zur „Maximalen Haustierpflicht“</em></strong><br>Jeder Haushalt in Österreich muss ab sofort mindestens ein Haustier halten, damit sich der Staat mit „Wau, Miau und Muh“ identifizieren kann. Für jeden zusätzlichen Hund oder Katze gibt es eine Gutschrift auf die Steuererklärung. Sogenannte &#8222;Listenhunde&#8220; zählen doppelt. Die Anrechnung bei Schafen ist jedoch noch umstritten.</p>



<p><strong><em>Sonderkommando „Polizeipferde 2.0“</em></strong><br>Um für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen zu sorgen, werden sämtliche Polizeipferde nun mit E-Motorrädern ausgestattet. „Polizeipferde 2.0“ sollen durch ihre leise und umweltfreundliche Fortbewegung kriminelle Gedanken frühzeitig aufspüren. Berittene Drohnen sind ebenfalls bereits in Planung.</p>



<p><strong>Reform der Redefreiheit: „Flüstermodus aktiv“</strong><br>Die Redefreiheit bleibt zwar grundsätzlich und irgendwie bestehen, allerdings dürfen kritische Aussagen ab sofort nur noch im Flüsterton geäußert oder in hellem Grau (20%) geschrieben werden. Es sei ja wichtig, so Kickl, dass Österreich „immer schön ruhig“ bleibe.</p>



<p><strong><em>Neues Amt für „Innere Sicherheit durch Außenpolitik“</em></strong><br>Zur Verwirrung und Vermeidung echter Diskussionen wird darüber hinaus ein neues Ministerium geschaffen, das sich ausschließlich um die innere Sicherheit durch Außenpolitik kümmert. Die genauen Aufgabenbereiche sind noch unklar, aber die Broschüren für den neuen Minister Vielnimmski sind bereits gedruckt.</p>



<p><strong><em>Nationalfeiertag der „Eigenen Wichtigkeit“</em></strong><br>Am 1. Mai wird nun nicht mehr der „Tag der Arbeit“, sondern der „Gesinnungstag“ gefeiert. An diesem Tag müssen alle Bürger zu Hause bleiben und verpflichtend eine Stunde lang „heimatliches Nachdenken“ betreiben, um ihre Liebe zur Nation zu stärken. Wer nicht mitmacht, bekommt einen netten Besuch von der „Freiheitskommission“ und muss einen 10-monatigen, natürlich aus eigener Kasse zu bezahlenden Gesinnungs-Kurs an der FPÖ-Akademie absolvieren.</p>



<p><strong><em>Verbot von Yoga und Veganismus</em></strong><br>Beides wird als „kultureller Verrat“ eingestuft und ist ab sofort illegal. Stattdessen wird patriotische Sportgymnastik im Dirndl oder der Lederhose gefördert, begleitet von einer täglichen Ration Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat. Nur so könne Österreichs nationale Identität nachhaltig gestärkt werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>In einer geheimen Audioaufnahme ist Kickl zu hören, wie er stolz über seine Pläne spricht: „Endlich ein Österreich, wie es immer sein sollte. Frei, unabhängig und sicher vor allem, was nicht aus Österreich kommt. Wer da was dagegen hat, wird sich halt ein anderes Land suchen müssen.“</p>



<p>Diese ersten Maßnahmen zeigen klar: Österreich kann sich auf eine interessante Zukunft einstellen, in der Vernunft und Realität keine allzu großen Rollen mehr spielen. Mit Spannung warten wir auf die offizielle Bestätigung dieser Maßnahmen. Eines ist allerdings sicher: Österreich wird nie wieder dasselbe sein – oder, wie Kickl sagen würde: „Östreich 2.0 – schlanker, sicherer, besser!“</p>



<p>K2 – wir suchen uns ein anderes Land. Seit 29.09.2024.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Österreich kauft auf Amazon 100 Spione, um Nachrichtendienste zu stärken</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/oesterreich-kauft-auf-amazon-100-spione/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2024 10:07:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Agenten]]></category>
		<category><![CDATA[DSN]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Spion]]></category>
		<category><![CDATA[Spionage]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem beispiellosen (böse Zungen sprechen sogar von einem verzweifelten) Schritt, der die internationale Sicherheitspolitik revolutionieren könnte, hat die österreichische Regierung beschlossen, ihre Nachrichtendienste mit einer besonderen Aktion auf Vordermann zu bringen. Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) hat auf Amazon 100 Spione bestellt. Ja, richtig gelesen – Spione, geliefert mit Prime innerhalb von zwei [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem beispiellosen (böse Zungen sprechen sogar von einem verzweifelten) Schritt, der die internationale Sicherheitspolitik revolutionieren könnte, hat die österreichische Regierung beschlossen, ihre Nachrichtendienste mit einer besonderen Aktion auf Vordermann zu bringen. Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (<a href="https://www.dsn.gv.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DSN</a>) hat auf Amazon 100 Spione bestellt. Ja, richtig gelesen – Spione, geliefert mit Prime innerhalb von zwei Werktagen.</p>



<p>Nachdem der heimischen Nachrichtendienst (auch schon vor der de facto Zerschlagung durch Kurzzeitinnenminister Herpferd Kickl) jahrelang über knappe Budgets und veraltete Ausrüstung klagte, entschloss sich das Innenministerium nun, den Schwarz-Weiß-Drucker von 1998 endlich zu ersetzen. Und als der zuständige Beschaffungsagent anstelle von unzähligen Faxanfragen den (für ihn) neuen Weg des Online-Shoppings einschlug, traute er seinen Augen nicht. Denn auf Amazon wurden ihm nicht nur Farbdrucker »mit Laser« angezeigt, sondern auch diverse Spione – von einfachen Kaffeehol-Agenten bis hin zum High-end-007-Profi-Modell, das sich sogar vor seinem eigenen Spiegelbild verstecken kann!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spione mit durchschnittlich 4,7 Sternen</h2>



<p>„Warum teure Agenten rekrutieren, wenn man sie einfach bei diesem online bestellen kann?“ fragt Innenminister Gerhard Karner, der im Rahmen einer PK stolz seine „Bestellung erfolgreich abgeschlossen“-Bestätigung präsentierte. „Natürlich haben wir die Bewertungen vor dem Kauf gründlich geprüft. Die Rezensionen waren mit durchschnittlich 4,7 Sternen hervorragend! Einer der Rezensenten meinte, die Spione seien diskret, zuverlässig und bereits nach 48 Stunden einsatzbereit. Und Kommentaren wie ‚Toller Agent! Hat meine Schwiegermutter in nur drei Tagen vollständig ausspioniert‘, haben uns davon überzeugt, dass wir die richtige Entscheidung treffen.“</p>



<p>Doch wie genau funktioniert die <a href="https://www.k2-magazine.com/spionage-fuer-dummies-das-1x1-fuer-anfaenger/" data-type="post" data-id="3569">Spionage</a> aus der Amazon-Schachtel? Laut der Produktbeschreibung handelt es sich um „wetterfeste, lautlose und vollständig ausgebildete Geheimagenten“, die neben Tarnkleidung, Schrittzähler und einem automatischen Übersetzer für Dialekte wie Vorarlbergerisch und Kärntnerisch auch über integrierte <a href="https://www.k2-magazine.com/drohnen-defense-shield-dds/" data-type="post" data-id="2784">Drohnen-Features</a> verfügen. Für die Sicherheit Österreichs sei dies ein Quantensprung, so der Minister. „Stellen sie sich vor: Unsere Spione können jetzt nicht nur Gespräche abhören, sondern auch Pizza liefern, während sie Daten sammeln.“</p>



<p>Ein anonymer Insider aus dem Ministerium sprach von einem „innovativen Schritt“, der „den Fortschritt der digitalen Transformation in der Spionagewelt“ zeige. „Wir haben auch überlegt, ein paar Geheimagenten auf Wish zu bestellen, aber da gab es nur Pappaufsteller und die Lieferzeit wäre viel zu lang gewesen.“</p>



<p>Besonders stolz ist man auf das „Alexa S.P.Y. Model“, das bei einem verdächtigen Gespräch selbstständig die Polizei ruft und gleichzeitig die Wettervorhersage liefert. „Es ist ein Gamechanger“, so ein begeisterter Geheimdienstmitarbeiter. „Endlich müssen wir nicht mehr auf komplizierte Satellitenüberwachung setzen. Ein einfacher Sprachbefehl reicht, und schon weiß Alexa, was zu tun ist.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusatzfeatures wir &#8222;Big Brother&#8220;-Service und James Bond-Tassen</h2>



<p>Die Opposition zeigt sich jedoch skeptisch. „Ich habe gehört, dass die Spione im Paket mit Werbeangeboten für Sprachassistenten geliefert werden. Wer garantiert uns, dass Alexa nicht mithört?“ fragt ein mit der Materie befasster Abgeordneter der kleineren Regierungspartei besorgt. Auch das Thema Datenschutz wurde thematisiert, nachdem sich herausstellte, dass die Spione standardmäßig mit einem Abo für Amazons „Big Brother“-Service kommen, bei dem gesammelte Daten direkt in die USA übertragen werden.</p>



<p>Andere Kritiker werfen der Regierung vor, auf die „Kaufen Sie auch dazu“-Vorschläge von Amazon hereingefallen zu sein. So soll zusätzlich ein Paket mit „Agenten-Grundausstattung“ bestellt worden sein, das neben den obligatorischen Sonnenbrillen auch „James Bond“-Tassen und „Verfolgungsjagd mit dem Dreirad“-Simulationsspiele enthält.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="493" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/spion-1024x493.jpg" alt="Ein Mann an einem alten Aufnahmegerät, Stichwort Spion.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4126" title="Österreich kauft auf Amazon 100 Spione, um Nachrichtendienste zu stärken 4" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/spion-1024x493.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/spion-300x145.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/spion-768x370.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/spion-150x72.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/spion-450x217.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/spion.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zusätzlich zu den 100 Spionen wird auch in modernste Technik investiert.</figcaption></figure>



<p>Der Bundeskanzler hingegen beschwichtigt: „Die neuen Kolleginnen und Kollegen werden unseren Nachrichtendienst auf ein ganz neues Level heben. Und für den Fall der Fälle haben wir die besten Rückgaberechte der Welt. Sollten die Spione nicht wie erwünscht liefern, schicken wir sie einfach zurück oder tauschen sie um in ebenfalls dringend benötigte Brieftauben.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbildfunktion</h2>



<p>Inzwischen ist Amazon selbst ins Visier geraten. Es kursieren Gerüchte, dass sich auch andere Länder auf dieselbe Weise ihre Nachrichtendienste aufrüsten möchten. Einige Insider munkeln sogar, dass der US-Geheimdienst CIA die Spione entwickelt und exklusiv bei Amazon vertreibt – mit Prime-Mitgliedschaft natürlich.</p>



<p>Während die ersten Spione bereits im Einsatz sind, fragen sich viele Bürger, ob der Staat nun wirklich sicherer ist – oder ob Österreich einfach nur das erste Land ist, das künftig von einem Onlineshop regiert wird. Eines ist jedoch sicher: Die Lieferung erfolgte pünktlich, und die Rechnung über € 47,97 Mio. wurde beglichen. Mit Prime halt.</p>



<p>K2 – wir kaufen unsere Spione immer gleich günstig direkt beim Hersteller. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Regierung erlässt »Wachstumsgesetz« – Wirtschaft wächst ab sofort jährlich um 15%</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/wachstumsgesetz-wirtschaft-waechst-15-prozent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 10:12:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wirtschaft kommt nicht vom Fleck, die Inflation ist immer noch (viel) höher als erwünscht, die Zahl der Arbeitslosen sowieso – man könnte glauben, die heimische Wirtschaftspolitik ist alles andere als erfolgreich. Stimmt. Aber damit ist nun Schluss! In einer kurzfristig einberufenen Ministerratssitzung hat die österreichische Bundesregierung ein bahnbrechendes Gesetz verabschiedet, das die Wirtschaft des Landes [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Wirtschaft kommt nicht vom Fleck, die Inflation ist immer noch (viel) höher als erwünscht, die Zahl der Arbeitslosen sowieso – man könnte glauben, die heimische Wirtschaftspolitik ist alles andere als erfolgreich. </p>



<p>Stimmt.</p>



<p>Aber damit ist nun Schluss! In einer kurzfristig einberufenen Ministerratssitzung hat die österreichische Bundesregierung ein bahnbrechendes Gesetz verabschiedet, das die Wirtschaft des Landes jährlich um satte 15% wachsen lassen soll. „Da alle bisherigen Maßnahmen nichts gebracht haben, setzen wir nun auf pure Gesetzeskraft“, verkündet Kanzler Nehammer in einer eilig einberufenen Pressekonferenz.</p>



<p>„Es ist ganz einfach“, erklärt Noch-Finanzministerin Brunner, der ja <a href="https://www.k2-magazine.com/brunner-nach-bruessel-hydrant-hatte-keine-zeit/" data-type="post" data-id="4016">anstelle eines keine Zeit dafür habenden Hydraten als EU-Kommissar nach Brüssel</a> wechseln wird. „Statt uns mit komplizierten wirtschaftlichen Theorien und diesen permanent schwankenden Märkten herumzuschlagen, haben wir beschlossen, das Wachstum einfach per Gesetz festzulegen. Ab nächstem Jahr wächst die Wirtschaft jedes Jahr um satte 15%, ob sie will oder nicht. Mit diesem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswachstum#:~:text=Unter%20Wirtschaftswachstum%20wird%20allgemein%20in,monatliche%2C%20viertelj%C3%A4hrliche%20oder%20j%C3%A4hrliche%20Wachstumsrate." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wachstumsgesetz</a>, das Wachstum schlichtweg vorschreibt, werden wir Vorreiter in Sachen Wirtschaftspolitik. Weltweit!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Details des neuen Wachstumsgesetzes</h2>



<p>Das neue Gesetz, offiziell „Wirtschaftswachstumsverordnung 2024“ genannt, enthält eine Reihe von bemerkenswerten Maßnahmen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong><em>Jährliche Erhöhung des BIP um 15%</em></strong><br>Das Gesetz schreibt vor, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Österreichs jedes Jahr um mindestens 15% steigen muss. Sollten Wirtschaftsindikatoren diesem Ziel nicht entsprechen, wird eine Anpassung der Statistiken vorgenommen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Werte zu erreichen, Stichwort #LügenMITStatistik.<br></li>



<li><strong><em>Verpflichtende Investitionen</em></strong><br>Unternehmen werden dazu verpflichtet, ihre Investitionen jährlich um 15% zu steigern. Andernfalls drohen hohe Strafzahlungen. &#8222;Investitionen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft&#8220;, so Brunner. &#8222;Mit dieser Maßnahme sichern wir die kontinuierliche Entwicklung und Innovation.&#8220;<br></li>



<li><strong><em>Garantie für Arbeitsplatzwachstum</em></strong><br>Jede Firma muss ihre Mitarbeiterzahl ebenfalls um 15% jährlich erhöhen. Auf die Frage, woher die zusätzlichen Arbeitskräfte kommen sollen, antwortete der Kanzler mit einem Augenzwinkern: &#8222;In Zeiten der Digitalisierung finden wir sicher kreative Lösungen.&#8220;<br></li>



<li><strong><em>Preisanpassungen</em></strong><br>Alle Preise und Löhne im Land werden jährlich um 15% erhöht. Dies soll die Kaufkraft der Bevölkerung erhalten und den Konsum ankurbeln. Auf Bedenken hin, dass dies zu Inflation führen könnte, entgegnet Wirtschaftsminister Martin Kocher: &#8222;Wir werden einfach die Inflation gesetzlich auf 0% festlegen. Problem gelöst.&#8220;</li>
</ol>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="550" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-1024x550.jpg" alt="Ein Mann, der sich ob eines Geldregens freut, Stichwort Wachstumsgesetz.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4093" title="Regierung erlässt »Wachstumsgesetz« – Wirtschaft wächst ab sofort jährlich um 15% 5" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-1024x550.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-300x161.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-768x413.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-150x81.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum-450x242.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/wirtschaftswachstum.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Geht´s der Wirtschaft gut, geht´s uns allen gut – und das jährlich um 15% mehr. Garantiert!</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Als nächstes wird der Klimawandel per Gesetz gestoppt</h2>



<p>Der Beschluss löst Begeisterung und Verwirrung gleichermaßen aus. Unternehmen und Bürger fragen sich nun, wie das neue Gesetz in der Praxis umgesetzt werden soll. „Bekommen wir dann alle automatisch mehr Geld? Oder gibt es ein magisches Wachstumsmittel, das wir noch nicht kennen?“, spekuliert ein besorgter Unternehmer aus Wien.</p>



<p>Wirtschaftsexperten sind skeptisch. „Das ist eine interessante Herangehensweise“, meint etwa Professor Dr. Harald M. Ahrer von der WU-Wien. „So funktioniert das nicht. Es gibt fundamentale wirtschaftliche Mechanismen, die man nicht einfach per Gesetz außer Kraft setzen kann.“ Doch die Regierung bleibt optimistisch. „Wir haben auch daran gedacht, den Klimawandel durch ein Dekret zu stoppen, aber das wird der nächste Schritt sein“, witzelt der Kanzler.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Mit dem neuen Gesetz zur garantierten Steigerung der Wirtschaft um 15% hat die österreichische Bundesregierung einen »einzigartigen Weg« eingeschlagen. Ob sich diese radikale Maßnahme als Erfolg oder Fiasko erweisen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Österreich wird in den nächsten Jahren weltweit für Diskussionen sorgen.</p>



<p>K2 – wir wachsen auch um 15%. Monatlich. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Unterhaltungswert der österreichischen Politik erreicht Spitzenklasse</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/unterhaltungswert-politik-spitzenklasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 09:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Clown]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskanzler]]></category>
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					<description><![CDATA[Es bebt sowohl auf als auch abseits der Politik in der Heimat des Wiener Schnitzels. Auch wenn die politischen Talente Österreichs im internationalen Vergleich schlecht abschneiden, scheint dies dem politischen Unterhaltungswert in der Alpenrepublik keinen Abbruch zu tun. &#8222;Man spielt hier in der Champions League auf absolutem Top-Niveau&#8220;, sagt uns ein Politikunterhaltungsexperte aus unserem durchaus [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es bebt sowohl auf als auch abseits der Politik in der <a href="https://www.k2-magazine.com/wirtshaussterben-fp-fordert-wirtshauspflicht/" data-type="post" data-id="3448">Heimat des Wiener Schnitzels</a>. Auch wenn die politischen Talente Österreichs im internationalen Vergleich schlecht abschneiden, scheint dies dem politischen Unterhaltungswert in der Alpenrepublik keinen Abbruch zu tun. &#8222;Man spielt hier in der Champions League auf absolutem Top-Niveau&#8220;, sagt uns ein Politikunterhaltungsexperte aus unserem durchaus unterhaltsamen Netzwerk. </p>



<p>Trotz politischer Kandidaten, die mangels Ausstrahlung und Charakter für den Job nicht ungeeigneter sein könnten, stört sich die breite Öffentlichkeit nicht im Geringsten daran. Im Gegenteil, je unsympathischer und wertefreier die Kandidaten sind, umso besser für die Quoten – wie man unschwer an den <a href="https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=6548446C4B7552743447593D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ergebnissen der EU-Wahl</a> vor ein paar Tagen erkennen kann. Politikexperten und Drehbuchautoren aus aller Welt sind sich jedenfalls einig: Was früher als trocken und langweilig galt, ist jetzt ein unverzichtbarer Teil des abendlichen Unterhaltungsprogramms geworden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Politik á la Netflix-Serie</h2>



<p>Menschen wollen durch (inszenierte) politische Dramen unterhalten werden, und hier macht Österreich alles richtig. Von Politikexperten wissen wir, dass sich die österreichische Politik des Soap-Opera-Playbooks bedient, als gäbe es kein Copyright. Der Unterschied zwischen Politik und dem normalen Leben ist, dass es in der sogenannten Realität oft längere Episoden von Langeweile gibt, und das täglich. Da ist es nachvollziehbar, dass sich die österreichischen Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Unterhaltungsanspruch vom Angebot der dürftigen nationalen Unterhaltungsindustrie ab- und hin zur Politik wenden.</p>



<p>Die Probleme unserer vernetzten Welt werden immer komplexer. Die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion verschwimmen. Im Zentrum stehen nicht mehr Themen und Sachinhalte, sondern alles wird zum Kampf oder zum Duell hochstilisiert, als ginge es um Leben und Tod: die Angepassten gegen die Nicht-Angepassten, die Helden gegen die Schurken, die in einem endlosen Spiel um Macht und Intrigen miteinander bis zum bitteren Ende ringen. Mit welchem Ziel meine unterhaltungverliebten Damen und Herren?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="544" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-1024x544.jpg" alt="Portrait eines Clowns, Stichwort Politik.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3935" title="Unterhaltungswert der österreichischen Politik erreicht Spitzenklasse 6" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-1024x544.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-300x160.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-768x408.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-150x80.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown-450x239.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/clown.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Volkskanzler-Maske ist allerdings eine etwas düsterere&#8230;</figcaption></figure>



<p>„Manchmal frage ich mich, ob die Politiker sich nicht heimlich in einem Schauspielkurs anmelden“, schmunzelt der rund um Wahlen omnipräsente Chefanalytiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. „Die Fähigkeit, gleichzeitig ernsthaft und urkomisch zu sein, ist einfach beeindruckend.“ Besonders hervorzuheben ist die kreative Vielfalt der Skandale, die das politische Parkett in Österreich zieren. Von heimlichen Aufnahmen auf heimeligen Urlaubsinseln bis hin zu spektakulären Rücktritten und Comebacks – das Drehbuch scheint nie langweilig zu werden. Es ist als hätte die Realität beschlossen, die besten Elemente aus „House of Cards“, „Veep“ und „The Office“ zu vereinen.</p>



<p>„Die österreichische Politik ist ein endloser Quell der Freude“, bestätigt auch die begeisterte Zuschauerin Anna Satiri, die keine Episode verpasst. „Ich habe mein <a href="https://www.k2-magazine.com/kaffee-netflix-in-studiengebuehren-inkludiert/" data-type="post" data-id="3242">Netflix-Abo</a> gekündigt – wozu auch noch für Unterhaltung zahlen, wenn sie gratis aus dem Regierungsviertel kommt?“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jährliche Award-Show für Politiker•innen</h2>



<p>Um das hehre Ziel zu erreichen, liebe Österreicherinnen und Österreicher, die nationale Politik im internationalen Unterhaltungsranking anzuführen und sie täglich zu entertainen. An dieser Stelle möchten wir uns stellvertretend für alle Österreicherinnen und Österreicher bei den »Mäusen« aus dem täglichen Politkabarett für ihre auszeichnungswürdige Leistung bedanken. Daher fordern wir auch endlich die Einführung einer jährlichen Award Show für Politiker•innen zur Würdigung ihres wertvollen Beitrags zur Unterhaltungsindustrie.</p>



<p>K2 – wir sind so wie die Politik. Lustig. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<item>
		<title>WHO bestätigt Erinnerungsepidemie bei Österreichs Ex-Politikern!</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/who-bestaetigt-erinnerungsepidemie-in-oe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 06:35:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Epidemie]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungsepidemie]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=2962</guid>

					<description><![CDATA[Genf, 20. Dezember 2023 – WHO Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus bestätigt in einer eilig einberufenen Pressekonferenz die sich – zufälliger Weise seit Beginn des ersten Prozesses gegen Ex-Bundeskanzler Seb Kurz – verdichtenden Gerüchte: &#8222;Ja, Österreich befindet sich in einer Erinnerungsepidemie, die zwar ausschließlich ehemalige Politiker des Landes betrifft, aber Ausmaße angenommen hat, die nicht einmal auf [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Genf, 20. Dezember 2023 – <a href="https://www.who.int/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WHO</a> Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus bestätigt in einer eilig einberufenen Pressekonferenz die sich – zufälliger Weise seit Beginn des ersten Prozesses gegen Ex-Bundeskanzler Seb Kurz – verdichtenden Gerüchte: &#8222;Ja, Österreich befindet sich in einer Erinnerungsepidemie, die zwar ausschließlich ehemalige Politiker des Landes betrifft, aber Ausmaße angenommen hat, die nicht einmal auf alle 1.846.783 Kühhäute des Landes gehen würde!&#8220;</p>



<p>Die Epidemie, die sich rasch auf das politische Establishment ausbreitet, führt dazu, dass zahlreiche Ex-Politiker plötzlich vergessen haben, was sie während ihrer Amtszeiten eigentlich gemacht haben. Sie manifestiere sich vor allem in Form von plötzlich auftretenden und völlig unkontrollierbaren Erinnerungslücken bei ehemaligen Politikern, die sich schlicht und ergreifend nicht [mehr] an Dinge erinnern können, die sie angeblich getan, geschrieben oder gesagt haben, so Ghebreyesus. Die WHO bezeichnet dieses Phänomen als &#8222;Retrospektive-Recallitis&#8220;, eine Krankheit, die bisher noch nie außerhalb der Grenzen der <a href="https://www.k2-magazine.com/breaking-entwurf-zeigt-bundesadler-mit-bananen/" data-type="post" data-id="2836">angehenden Bananenrepublik</a> dokumentiert wurde.</p>



<p>DDr. Amnesia Forgetti-Witze, Leiter des WHO-Teams, das die Situation in Österreich untersucht hat, sagt in der PK: &#8222;Es ist wirklich bemerkenswert, wie diese Erinnerungsepidemie nur Politiker betrifft, die ihre politische Karriere bereits beendet haben. Es scheint, als ob ein merkwürdiger Virus namens &#8218;Politikamnesia&#8216; in Österreich grassiert, und als hätte die Krankheit eine ausgeprägte Vorliebe für diejenigen, die nicht mehr im Rampenlicht stehen bzw. aufgrund des Ausscheidens aus ihrem Amt nicht mehr immun sind gegenüber strafrechtlicher Verfolgung.&#8220;</p>



<p>Die Symptome reichen von plötzlichen &#8222;Nicht-mehr-erinnerlich-sein-Flashbacks&#8220; bis hin zu seltsamen Interpretationen mutmaßlicher Weise illegaler Handlungen aus vergangenen Amtszeiten. Ein ehemaliger Minister berichtete beispielsweise, sich plötzlich daran zu erinnern, eine Entscheidung aufgrund eines Traums getroffen zu haben, während ein anderer Politiker behauptete, er könne sich jetzt klar an Gespräche mit Außerirdischen erinnern, die während einer Ministerratssitzung stattgefunden hätten.</p>



<p>Die Erinnerungsepidemie führt in der Zwischenzeit zu skurrilen Situationen, bei denen ehemalige Politiker vor Kameras stehen und in Panik geraten, weil sie nicht mehr wissen, ob sie für oder gegen bestimmte Gesetze gestimmt haben. Ein ehemaliger Minister wurde sogar dabei erwischt, wie er versuchte, sein eigenes Buch über seine politische Karriere zu lesen, um herauszufinden, welche Positionen er einst vertreten hatte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_285267058-1024x573.jpeg" alt="Eine Kuhherde, Stichwort Erinnerungsepidemie.
(c) AdobeStock" class="wp-image-2965" title="WHO bestätigt Erinnerungsepidemie bei Österreichs Ex-Politikern! 7" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_285267058-1024x573.jpeg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_285267058-300x168.jpeg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_285267058-768x429.jpeg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_285267058-150x84.jpeg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_285267058-450x252.jpeg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_285267058.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Erinnerungsepidemie unter Österreichs Ex-Politiker•innen erreicht Dimensionen, die nicht einmal auf alle Kuhhäute des Landes gehen würden.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Task Force zur Bekämpfung der Erinnerungsepidemie</h2>



<p>Die österreichische Regierung reagierte auf die WHO-Bestätigung mit einer Mischung aus Verwirrung und Humor. Ein Sprecher erklärte: &#8222;Wir haben beschlossen, diese Erinnerungsepidemie als Chance zu nutzen, um unseren ehemaligen Politikern eine zweite Karriere als Stand-up-Komiker zu ermöglichen. Schließlich haben sie jetzt genug Material für eine lebenslange Comedy-Tour. Parallel dazu wird umgehend eine eigene Task Force zur Bewältigung der Erinnerungsepidemie eingerichtet. Wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass unsere Ex-Politiker sich ihrer Vergangenheit bewusst sind, um eine ordnungsgemäße politische Diskussion zu gewährleisten.&#8220;</p>



<p>Die WHO betont, dass sie weiterhin die Ursachen und möglichen Behandlungen für diese ungewöhnliche Epidemie erforschen wird. In der Zwischenzeit können die Österreicherinnen und Österreicher sich auf eine Zeit voller politischer Anekdoten und absurder Erinnerungen vorbereiten, die das Land in einen wahrhaft surreal-humorvollen Zustand versetzen – LeiLei.</p>



<p>K2 – wir können uns [auch] an nichts erinnern. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Korruptionsmuseum &#8222;Republica Banana&#8220; feierlich eröffnet</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/korruptionsmuseum-republica-banana-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 09:59:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Korruptionsmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Republica Banana]]></category>
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					<description><![CDATA[Von den Spitzen der Bundeskorru&#8230; regierung abwärts sind sie alle gekommen: Kanzler, Vizekanzler, Minister, Staatssekretäre, Klubobleute, Landeshauptfraumänner, Kurz, alle. &#8222;Endlich einmal ein Museum und eine Ausstellung, wo wir dank unserer Expertise »wirklich« mitreden können&#8220;, so einer der Festredner off records. Mit dem neuen Korruptionsmuseum &#8222;Republica Banana&#8220; im 2. Hinterzimmer am Wiener Ballhausplatz 2 lässt die [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Von den Spitzen der Bundeskorru&#8230; regierung abwärts sind sie alle gekommen: Kanzler, Vizekanzler, Minister, Staatssekretäre, Klubobleute, Landeshauptfraumänner, Kurz, alle. &#8222;Endlich einmal ein Museum und eine Ausstellung, wo wir dank unserer Expertise »wirklich« mitreden können&#8220;, so einer der Festredner off records. Mit dem neuen Korruptionsmuseum &#8222;Republica Banana&#8220; im 2. Hinterzimmer am Wiener <a href="https://www.bundeskanzleramt.gv.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ballhausplatz 2</a> lässt die Regierung den Taten auch (Eröffnungs-) Worte folgen. </p>



<p>Im neuen Korruptionsmuseum werden ab sofort verschiedene Aspekte der Korruption beleuchten, darunter auch historische Fälle, die Auswirkungen auf Gesellschaften und Wirtschaftssysteme sowie in einer kleine Wanderausstellung (die aktuell noch auf Wanderschaft ist) auch Maßnahmen zur Verhinderung von Korruption.</p>



<p>&#8222;Uns war es wichtig, mit dem Korruptions-Großmeister kurz gesprochen zu haben, der uns unzählige wertvolle Tipps und Tricks für die Gestaltung der Ausstellung geben konnte. Außerdem erhielten wir eine große Anzahl persönlicher Exponate direkt aus den Händen der situationselastischsten Politikerinnen und Politiker aus St. Pölten und darüber hinaus. Manche der zum Teil auch interaktiven Schaustücke sind an Absurdität und Dreistheit nicht zu überbieten – man könnte fast neidisch werden, dass man selbst nicht noch korrupter als man eh schon ist ist&#8220;, so der anonym bleiben wollende Kurator der Ausstellung, Dr.korr. Stefan L. Andbauer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/korruptionsmuseum_1-1024x684.jpg" alt="Eine Frau mit Mikrofon in der Hand vor einer Leinwand, auf der fliegende Geldscheine und &quot;Austria is too small&quot; projiziert werden, Stichwort Korruptionsmuseum.
(c) AdobeStock" class="wp-image-2681" title="Korruptionsmuseum &quot;Republica Banana&quot; feierlich eröffnet 8" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/korruptionsmuseum_1-1024x684.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/korruptionsmuseum_1-300x200.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/korruptionsmuseum_1-768x513.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/korruptionsmuseum_1-150x100.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/korruptionsmuseum_1-450x300.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/korruptionsmuseum_1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bei der Eröffnung des Republica Banana wurde explizit darauf hingewiese, dass Austria too small wäre, um&#8230; Egal.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die »Top 10« aus dem Korruptionsmuseum</h2>



<p>Wir von K2 haben natürlich bereits einen Rundgang durch das neue &#8222;Republica Banana&#8220; gemacht. Unsere persönlichen Highlights sind unter anderem:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong><em>Der &#8222;goldene Rucksack&#8220;</em></strong><br>Mit dem interaktiven goldenen Rucksack wird gezeigt, wie schwer so ein mit Geld prall gefüllter Rucksack tatsächlich ist – von wegen leicht verdientes Geld&#8230;<br></li>



<li><strong><em>Das &#8222;Korruptions-DKT&#8220;</em></strong><br>In Anlehnung an das beliebte Brettspiel &#8222;Das kaufmännische Talent&#8220; gewinnt in dieser Version derjenige, der am Schluss am meisten bestochen wurde bzw. hat, Akten am schnellsten verschwinden lassen konnte oder die besten Steuertricks und/ oder Ausreden erfinden konnte – Kurz: Spiel und Spaß für die ganze laFamiglia.<br></li>



<li><strong><em>&#8222;Korruptions-Rodeo&#8220;</em></strong> <br>Besucher•innen können versuchen, auf einem wilden &#8222;Geldstrom&#8220; zu reiten, der ständig außer Kontrolle gerät.<br></li>



<li><strong><em>Der &#8222;<a href="https://www.k2-magazine.com/verpflichtende-tanzstunde-buerger-protestieren/" data-type="post" data-id="2661">Bestechungs-Ball</a>&#8220; </em></strong><br>Ein surrealer Raum voller funkelnder Kronleuchter, in dem die Besucher•innen lernen, wie man auf luxuriösen Gala-Dinners schwindelerregende Summen für politische Gunst ausgibt.<br></li>



<li><strong><em>Der &#8222;Schmiergeld-Souvenirshop&#8220;</em></strong><br>Hier können statt üblicher Museumssouvenirs wie T-Shirts und Schlüsselanhänger Gegenstände wie gefälschte Rechnungen, &#8218;Korruptions-Kits&#8216;,Taschen voller (Schmier-)Geld, Steuerhinterziehungs-Sammelkarten, u.v.m. erworben werden.<br></li>



<li><strong><em>&#8222;Korruptes Politiker Puppenhaus&#8220;</em></strong><br>Ein humorvolles Miniaturmodell des Parlaments, in dem die Politiker und-innen in der Puppenwelt ihre absurden Deals abschließen. Wird auch gerne mit dem Korruptions-DKT gespielt bzw. eignet sich ideal als Weihnachtsgeschenk für den (Korruptions-)Nachwuchs.<br></li>



<li><strong><em>&#8222;Die Korruptionschroniken&#8220;</em></strong><br>Entweder als gebundene Ausgabe oder im handlichen Taschenbuchformat gibt es die 72.839-teilige Ausgabe der Korruptionschroniken, die die heimische Korruption seit dem Ende der 1990er Jahre chronologisch auflistet – sozusagen ein Muss für jeden Politiker, Geschäftsführer, Prokurist oder generellen Korruptionsliebhaber. Dazu passend:<br></li>



<li><strong><em>&#8222;Die bestechlichen Superhelden&#8220;</em></strong><br>Eine Sammlung von aktuellen und vergangenen Korruptionsgröße, die alle in einer eigenen &#8222;Korruptionsliga&#8220; spiele und spielten.<br></li>



<li><strong><em>&#8222;Interaktive Korruptionsstationen&#8220; </em></strong><br>Anstatt »echter« Kunstwerke bestehen die &#8222;Kunstwerke&#8220; im Republica Banana aus gefälschten Verträgen, Bestechungsgeldern, Steueroasen und geheimen Offshore-Konten. Ganz verwegene Besucher•innen haben sogar die Möglichkeit, selbst Bestechungsgelder zu zahlen, um das &#8222;Feeling&#8220; sozusagen hautnah zu erleben.<br></li>



<li><strong><em>Die &#8222;Hall of (Sh)Fame&#8220;</em></strong><br>Ein eigener abhörsicherer und abgedunkelter Raum zeigt die größten Skandale der Korruption mittels eines Livetickers. Einziger Nachteil: aufgrund der Fülle an permanent stattfindender Korruption beschränkt man sich hier auf eine Berichterstattung aus den Gemeinden Innervillgraten und Unterstinkenbrunn.</li>
</ol>



<p>Summa summarum dient das Korruptionsmuseum als provokative Möglichkeit, die Öffentlichkeit auf das Problem der Korruption aufmerksam zu machen und gleichzeitig die Absurdität mancher Praktiken und Fälle vor den Vorhang zu holen. </p>



<p>K2 – korrupt seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
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		<title>Szenen einer Transparenz-Informationsfreiheitsgesetz-Amtsgeheimnis-Ehe</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/informationsfreiheitsgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 12:01:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future]]></category>
		<category><![CDATA[Amtsgeheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinden]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[In der »Republica Bananica« vulgo Österreich soll also ein Informationsfreiheitsgesetz beschlossen werden. Ab 2025. Und nur für Städte und Gemeinden über 5.000 Einwohner•innen (immerhin 15%). Und auch nicht für die Landtage. Oder mit anderen Worten: Transparenz wird zwar rein grammatikalisch groß geschrieben, aber legistisch klein gehalten. Schließlich gehört das Amtsgeheimnis quasi zum heimischen Kulturgut. Rein [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der »<a href="https://www.k2-magazine.com/rueckrufmail-der-oevp-aufgetaucht/" data-type="post" data-id="2536">Republica Bananica</a>« vulgo Österreich soll also ein Informationsfreiheitsgesetz beschlossen werden. Ab 2025. Und nur für Städte und Gemeinden über 5.000 Einwohner•innen (immerhin 15%). Und auch nicht für die Landtage. Oder mit anderen Worten: Transparenz wird zwar rein grammatikalisch groß geschrieben, aber legistisch klein gehalten. Schließlich gehört das Amtsgeheimnis quasi zum heimischen Kulturgut. </p>



<p>Rein theoretisch könnte man ja hinter den drei Begriffen Transparenz, Informationsfreiheitsgesetz und Amtsgeheimnis folgendes vermuten:</p>



<p><strong><em>Transparenz</em></strong><br>In der Theorie sollte Transparenz in der Regierung und Verwaltung bedeuten, dass Informationen und Entscheidungen für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Dies ermöglicht es den Bürger•innen, die Handlungen ihrer Regierung zu überwachen und zu verstehen.</p>



<p><strong><em>Informationsfreiheitsgesetz</em></strong><br>Ein Informationsfreiheitsgesetz gibt den Bürger•innen das Recht, Informationen von öffentlichen Behörden anzufordern. Dies soll die Transparenz fördern und sicherstellen, dass Bürger•innen Zugang zu Regierungsdokumenten haben.</p>



<p><strong><em>Amtsgeheimnis</em></strong><br>Amtsgeheimnisse sind Informationen, die von Regierungsbeamt•innen aus Gründen der »nationalen Sicherheit oder Vertraulichkeit« geschützt werden, was in einigen Fällen durchaus notwendig ist, allerdings in der Praxis oft missbraucht wird, um unliebsame Informationen zu verbergen.</p>



<p>Soweit die Theorie.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/AdobeStock_165264957-1024x683.jpeg" alt="top secret, Text Schreibmaschine, Stichwort Informationsfreiheitsgesetz.
(c) AdobeStock" class="wp-image-2583" title="Szenen einer Transparenz-Informationsfreiheitsgesetz-Amtsgeheimnis-Ehe 9" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/AdobeStock_165264957-1024x683.jpeg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/AdobeStock_165264957-300x200.jpeg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/AdobeStock_165264957-768x512.jpeg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/AdobeStock_165264957-150x100.jpeg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/AdobeStock_165264957-450x300.jpeg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/10/AdobeStock_165264957.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">»top secret«, oder wie wir in Österreich sagen: Informationsfreiheitsgesetz.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Große Transparenz-Informationsfreiheitsgesetz-Amtsgeheimnis-Abenteuer</h2>



<p>In der Praxis sieht das dann in kleinen Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohner•innen dann auch nach 2025 wie folgt aus:</p>



<p><em>In einer kleinen Gemeinde, in der das Informationsfreiheitsgesetz aufgrund der zu geringen Einwohnerzahl keine Anwendung findet, kommt der interessierte Bürger Bob ins &#8222;Büro für absurde Anfragen&#8220;, oft auch &#8222;Sprechstunde des Bürgermeisters&#8220; genannt.</em></p>



<p><strong>Szene 1: Der Bürgerbürokrat</strong></p>



<p><em>Bürger Bob:</em> &#8222;Ich würde gerne wissen, wie viel die Gemeinde für Toilettenpapier ausgibt.&#8220;</p>



<p><em>Bürgermeister Karl der Dritte:</em> &#8222;Kein Problem, füllen sie dieses Formular aus, um Zugang zu dieser geheimen Information zu beantragen.&#8220;</p>



<p><em>Bürger Bob</em> <em>schaut sich das Formular an – es ist so dick wie ein Telefonbuch</em>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Szene 2: Die Sitzung der GGK – Geheime Geheimhaltungskommission</strong></p>



<p><em>Die GGK trifft sich an einem geheimen Ort, den niemand kennt, aber er existiert. Dort treffen sich hochrangige Beamte, um zu entscheiden, welche Informationen als geheim eingestuft werden.</em></p>



<p><em>Kommissionsvorsitzender:</em> &#8222;Wir haben eine Anfrage erhalten, wie viel Geld für Toilettenpapier ausgegeben wurde.&#8220;</p>



<p><em>Kommissionsmitglied #1:</em> &#8222;Das ist hochsensibel! Es könnte die nationale Sicherheit gefährden.&#8220;</p>



<p><em>Kommissionsmitglied #2:</em> &#8222;Ja, und es könnte auch den Wert des Toilettenpapiers beeinflussen, wenn es bekannt wird.&#8220;</p>



<p><em>Kommissionsvorsitzender:</em> &#8222;Dann stimmen wir ab. Wer ist für die Geheimhaltung?&#8220;</p>



<p><em>Alle Mitglieder heben die Hand.</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Szene 3: Die Antwort an Bürger Bob</strong></p>



<p><em>Bürger Bob erhält einen Brief von der Gemeinde.</em></p>



<p><em>Bob</em> <em>öffnet den Brief</em>: &#8222;Endlich! Die Antwort!&#8220;</p>



<p><em>Der Brief lautet: </em><br>&#8222;Die Ausgaben für Toilettenpapier bleiben aus Gründen der nationalen Sicherheit und zur Vermeidung von Panikkäufen geheim. Wenn Sie weitere Informationen zu anderen Themen haben möchten, können Sie diese jederzeit gerne mittels ausgefülltem Formular von der geheimen Abteilung der Geheime Geheimhaltungskommission persönlich anfordern! Denn Bürgerservice und Transparenz werden bei uns groß geschrieben. <br>Wir hoffen, Ihnen damit dienlich gewesen zu sein und freuen uns, Sie auch künftig mit Informationen versorgen zu dürfen.<br>Herzlichst<br>Ihr Bürgermeister Karl der Dritte.&#8220;</p>



<p><em>Bob seufzt und blickt auf das riesige Telefonbuch-Formular.</em></p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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