<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>NR-Wahl &#8211; K2-Magazine</title>
	<atom:link href="https://www.k2-magazine.com/tag/nr-wahl/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.k2-magazine.com</link>
	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 Oct 2024 08:58:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/08/cropped-logoK2-32x32.png</url>
	<title>NR-Wahl &#8211; K2-Magazine</title>
	<link>https://www.k2-magazine.com</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Verlieren ist »das neue Gewinnen« – zumindest bei politischen Wahlen in Österreich</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/verlieren-ist-das-neue-gewinnen-bei-wahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 08:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[gewinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[NR-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[verlieren]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=4397</guid>

					<description><![CDATA[Bei den jüngsten Wahlen (der Nationalratswahl und der Landtagswahl in Vorarlberg – aber auch schon davor) zeigt sich ein paradoxes Phänomen, dass Parteien auch mit Verlusten als &#8222;Wahlsieger&#8220; hervorgehen. Bei der Nationalratswahl verlor beispielsweise die ÖVP im 2-stelligen Prozentbereich, bleibt jedoch trotzdem bestimmende Kraft im Land. Ähnliches gilt für die Landtagswahl in Vorarlberg: Die ÖVP erlitt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei den jüngsten Wahlen (der Nationalratswahl und der Landtagswahl in Vorarlberg – aber auch schon davor) zeigt sich ein paradoxes Phänomen, dass Parteien auch mit Verlusten als &#8222;Wahlsieger&#8220; hervorgehen. Bei der Nationalratswahl <a href="https://www.bundeswahlen.gv.at/2024/nr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">verlor beispielsweise die ÖVP im 2-stelligen Prozentbereich</a>, bleibt jedoch trotzdem bestimmende Kraft im Land. Ähnliches gilt für die Landtagswahl in Vorarlberg: Die ÖVP erlitt mit 5,3 Prozent deutliche Verluste (in einigen Gemeinden wie Schnifis sogar knapp 10 Prozentpunkte), blieb jedoch mit über 38 Prozent die führende Partei.</p>



<p>Damit einhergehende ist ein &#8222;interessantes&#8220; Muster zu beobachten: Selbst bei Verlusten schaffen es große Parteien oft, den ersten Platz zu verteidigen, was dann als &#8222;Wahlsieg&#8220; interpretiert und triumphierend vom &#8222;klaren Wählerauftrag&#8220; gesprochen wird. &#8222;Wir haben nur 5 Prozentpunkte verloren – das ist ein eindeutiger Vertrauensbeweis der Wählerinnen und Wähler, denen ich hiermit ganz herzlich für ihre Stimme danken möchte!&#8220;</p>



<p>Aber ein derartiges &#8222;lügen mit Statistik&#8220;-Verhalten scheint in der <a href="https://www.k2-magazine.com/korruptionsmuseum-republica-banana-eroeffnet/" data-type="post" data-id="2677">Republica Banana</a> eine gewisse Tradition zu haben. So gibt es doch einige Beispiele aus der österreichischen Politik, die das Phänomen widerspiegeln, dass Parteien oder Politiker trotz signifikanter Verluste als Wahlsieger wahrgenommen werden. Hier ein paar passende Fälle:</p>



<h2 class="wp-block-heading">SPÖ bei der Wien-Wahl 2020</h2>



<p>Die SPÖ Wien unter Michael Ludwig verlor in absoluten Zahlen an Stimmen, konnte aber ihren Stimmanteil in Prozent leicht verbessern. Obwohl andere Parteien in der Stadt zulegten, wurde die SPÖ als »der« Wahlsieger gefeiert, obwohl sie im Vergleich zur vorangegangenen Wahl einige Stimmverluste verzeichnete.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ÖVP bei der Nationalratswahl 2019</h2>



<p>Sebastian Kurz’ ÖVP verlor bei dieser Wahl zwar nicht so viele Stimmen, aber die FPÖ hatte fast 10 Prozentpunkte verloren (von 26 Prozent auf 16 Prozent), und dennoch wurde die FPÖ von Parteifunktionären als &#8222;starke Kraft&#8220; im Land präsentiert. Das witzige daran: Obwohl die FPÖ so dramatisch verloren hatte, betonte man in der öffentlichen Kommunikation, wie wichtig die Partei weiterhin sei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Landtagswahl Vorarlberg 2019 (ÖVP)</h2>



<p>Die Landtagswahl in Vorarlberg 2019 ist ein weiteres Paradebeispiel für dieses Phänomen: Die ÖVP erreichte zwar (unglaubliche) 43,5 Prozent der Stimmen und galt als klarer Wahlsieger, verlor dabei aber 8,8 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl 2014. Trotz dieses deutlichen Verlustes galt die Partei weiterhin als führende Kraft. „Die Verluste von fast 9 Prozent beweisen: Wir haben die Wähler noch nicht genug enttäuscht. Wahrscheinlich wären wir mit 15 Prozent Verlust noch immer die stärkste Partei!“, so ein hochrangiger ÖVP-Politiker damals off records.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nationalratswahl 2017 (SPÖ)</h2>



<p>Ein anderes Beispiel ist die Nationalratswahl 2017, bei der die SPÖ 26,9 Prozent der Stimmen erzielte, was einen leichten Zugewinn von 0,1 Prozent bedeutete, aber immer noch als sehr schwaches Ergebnis galt. Obwohl sie nicht wirklich zugelegt hatten, wurden sie als Zweitplatzierte und potenziell starke Oppositionspartei gefeiert, während sie gleichzeitig unter massiver innerparteilicher Kritik standen. „Unsere Partei bleibt mit 0,1 Prozent Zuwachs stabil, und das nach einer jahrzehntelangen Achterbahnfahrt. Die Wähler wissen unsere Unbeweglichkeit zu schätzen!&#8220;, erklärte ein damaliger Nationalratsabgeordneter der Sozialdemokraten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nationalratswahl 2017 – FPÖ (HC Strache)</h2>



<p>Bei der Wahl 2017 erzielte die FPÖ unter Heinz-Christian Strache 26 Prozent der Stimmen, was ein Anstieg gegenüber der Wahl 2013 war. Aber als die FPÖ nach der Ibiza-Affäre 2019 bei der folgenden Wahl NUR 10 Prozent verlor, also nur noch 16,2 Prozent erhielt, wurde der Verlust noch immer relativiert. Parteiführer Strache erklärte, die FPÖ sei immer noch &#8222;stark&#8220; und man hätte &#8222;Schaden begrenzt&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">SPÖ bei der Nationalratswahl 2006</h2>



<p>Die SPÖ unter Alfred Gusenbauer verlor im Vergleich zur vorherigen Wahl rund 6 Prozentpunkte auf 35,3 Prozent und damit viele Sitze im Parlament. Dennoch wurde die Partei als Wahlsieger gesehen, weil sie mit minimalem Vorsprung vor der ÖVP landete und somit den Anspruch auf das Kanzleramt stellte. Obwohl sie weniger Stimmen hatten als zuvor, feierten sie den Sieg.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="591" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-1024x591.jpg" alt="Ein Raum nach einer Party mit Konfetti und Luftballonen auf dem Boden, Stichwort Wahlen.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4402" title="Verlieren ist »das neue Gewinnen« – zumindest bei politischen Wahlen in Österreich 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-1024x591.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-300x173.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-768x444.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-150x87.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer-450x260.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wahl-gewinner-verlierer.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Egal, wie hoch die Verluste sind, gefeiert wird immer.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zur Interpretation der Ergebnisse heimischer Wahlen</h2>



<p>Vielleicht ist das österreichische Erfolgsrezept einfach, die Erwartungen so geschickt zu senken, dass am Ende jeder Verlust wie ein Sieg aussieht. „Wir haben nur 10 Prozent verloren? Super, das ist ja deutlich weniger als die erwarteten 15! Klarer Erfolg!“</p>



<p>Und dann gibt’s natürlich noch die anderen Parteien, die jubeln: „Seht ihr, wir haben zwar nicht gewonnen, aber wir haben auch nicht so viel verloren wie die!“ Und am Ende feiern dann alle gemeinsam und machen sich bei dem einen und anderen Bier die nächste Regierung aus.</p>



<p>Solche Fälle finden sich jedenfalls zu Hauf in den heimischen Polittagebüchern. Der Witz dabei liegt in der Umkehr der Logik, bei der Verluste in der Wahldynamik auf absurde Weise als Sieg verkauft werden. Man könnte meinen, dass die Parteien in Österreich nur dann wirklich jubeln, wenn sie deutlich verloren haben – schließlich kann man erst dann sicher sein, dass man in der politischen Landschaft fest verankert ist. Und Bleibt!</p>



<p>#VerkehrteWelt #PolitikÖsterreich #PolitikLogik</p>



<p>K2 – wir sind die geborenen Verlierer. Also Gewinner. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nehammer-VP verliert 11,2% und feiert »immer noch« mit Burger, Alkohol &#038; Psychopharmaka</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/nehammer-vp-verliert-und-feiert-noch-immer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 09:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Nehammer]]></category>
		<category><![CDATA[NR-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[NRW2024]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[VP]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlsieg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=4370</guid>

					<description><![CDATA[29.09.2024 – in einem epischen NR-Wahlabend, der für das Geschichtsbuch geschrieben wurde, hat die ÖVP unter Parteichef Karl Nehammer trotz eines Verlustes von über 11% ihre Fäuste in die Luft gerissen und die Wahl wie einen fulminanten Sieg gefeiert. Mit einem leichten Zucken im Augenwinkel erklärt der Parteivorsitzende: „Wir haben zwar verloren, aber das auf beeindruckende [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>29.09.2024 – in einem epischen NR-Wahlabend, der für das Geschichtsbuch geschrieben wurde, hat die ÖVP unter Parteichef Karl Nehammer trotz eines Verlustes von über 11% ihre Fäuste in die Luft gerissen und <a href="https://orf.at/stories/3371346/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Wahl wie einen fulminanten Sieg gefeiert</a>. Mit einem leichten Zucken im Augenwinkel erklärt der Parteivorsitzende: „Wir haben zwar verloren, aber das auf beeindruckende Art und Weise! Es ist ein klarer Auftrag der Wähler, dass wir uns nicht unterkriegen lassen. Schließlich haben wir immer noch Stimmen. Und das ist, was zählt!“</p>



<p>Die Feierlichkeiten, die als „größter Sieg der Niederlage“ in die Annalen eingehen sollen – und bestätigten Gerüch(t)en zufolge immer noch andauern –, fanden in der pompös geschmückten Politischen Akademie der Volkspartei statt, wo den Anwesenden Burger, Alkohol und – wer hätte es gedacht – eine Runde Psychopharmaka serviert wurden. „Wir wollen damit sicherstellen, dass alle die Realität so sehen, wie wir es tun“, sagte ein gut gelaunter Parteistratege und hob sein Glas.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nehammer fühlt sich als »wahrer Sieger«</h2>



<p>Der Parteivorsitzende betont in seiner Rede: „Es geht nicht um die Prozentzahlen, es geht um das Gefühl. Und wir haben das Gefühl, gewonnen zu haben.“ Ein tiefer Schluck aus dem Bier, gefolgt von einem Biss in den Burger, und schon wirkt das Wahlergebnis gleich viel angenehmer.</p>



<p>Eine Mitarbeiterin der Partei erklärte, dass man vor allem den Verlust als „eine Art kreativen Erfolg“ sehe. „Wir sind nicht gescheitert, wir haben lediglich neue Wege gefunden, Wählerstimmen zu ignorieren,“ erklärte sie stolz und reichte eine Packung Beruhigungsmittel an den nächsten Kollegen weiter.</p>



<p>Während sich einige Parteimitglieder fragten, ob sie die Prozentzahlen richtig gelesen hätten, erklärte ein anderer voller Freude: „Verlieren ist das neue Gewinnen! Man muss es nur richtig verkaufen.“ Und so folgte auf das 11%-Debakel die feierlichste Niederlage der Partei seit Bestehen. „Uns kann nichts aufhalten – nicht einmal unsere Wähler! Und wenn wir so weitermachen, verlieren wir bei der nächsten Wahl vielleicht noch mehr – und haben dann erst recht einen weiteren wichtigen Grund zu feiern“, rief ein begeisterter Funktionär in die Runde, bevor er zu seinem achten Burger griff.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="608" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/oevp-wahlsieger-1024x608.jpg" alt="Ein Lost-Place-Saal mit &quot;Koal&quot; an die Wand geschrieben, Stichwort Nehammer.
(c) Pixabay.com/ K2" class="wp-image-4383" title="Nehammer-VP verliert 11,2% und feiert »immer noch« mit Burger, Alkohol &amp; Psychopharmaka 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/oevp-wahlsieger-1024x608.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/oevp-wahlsieger-300x178.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/oevp-wahlsieger-768x456.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/oevp-wahlsieger-150x89.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/oevp-wahlsieger-450x267.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/oevp-wahlsieger.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier im großen Saal zeugt momentan nur noch das &#8222;Koal&#8220; (Anm.: Nehammer) mit großem Herz von der durchaus ausschweifenden Siegesparty der ÖVP.</figcaption></figure>



<p>Psychologen zufolge könnte die Siegesfeier eine Form der &#8222;Selbstmedikation&#8220; darstellen. &#8222;Verluste dieser Größenordnung müssen erst einmal verarbeitet werden. Da kann eine Kombination aus Alkohol, Fast Food und medikamentöser Unterstützung durchaus helfen, die Realität zu ignorieren,&#8220; so Dr. Sigmund F. Assungslos, Experte für politische Verdrängungsmechanismen.</p>



<p>Politische Beobachter sind sich jedenfalls einig: Der <a href="https://www.k2-magazine.com/brunner-nach-bruessel-hydrant-hatte-keine-zeit/" data-type="post" data-id="4016">Erfolg der ÖVP</a> liegt darin, dass sie selbst die bitterste Pille mit einem breiten Lächeln schluckt – und das offenbar mit reichlich Flüssigkeitshilfe – denn wer braucht schon Wähler, wenn er eine fette Party haben kann?</p>



<p>K2 –&nbsp;wir nehmen auch Psychopharmaka mit Alkohol. Seit die ÖVP in der Regierung ist.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock, Pixabay.com/ K2)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>***Exklusiv***: VoKaKi Kickls erste Maßnahmen nach einer (für ihn) erfolgreichen NR-Wahl</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/vokaki-massnahmenkatalog-nach-der-nr-wahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 07:44:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Kickl]]></category>
		<category><![CDATA[Leak]]></category>
		<category><![CDATA[NR-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[VoKaKi]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskanzler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=4293</guid>

					<description><![CDATA[Die Wahl ist geschlagen, die Stimmen gezählt, und – wer hätte es gedacht – Herbert Kickl hat es tatsächlich geschafft! Die türkis-blaue Überraschung: Der FPÖ-Chef sitzt jetzt auf dem Thron des Bundeskanzlers. In einem spektakulären Leak, das K2 exklusiv vorliegt, sind nun die ersten „Maßnahmen“ des selbst ernannten VoKaKi durchgesickert, die Österreichs politische Landschaft auf [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Wahl ist geschlagen, die Stimmen gezählt, und – wer hätte es gedacht – Herbert Kickl hat es tatsächlich geschafft! Die türkis-blaue Überraschung: Der FPÖ-Chef sitzt jetzt auf dem Thron des Bundeskanzlers. In einem spektakulären Leak, das K2 exklusiv vorliegt, sind nun die ersten „Maßnahmen“ des selbst ernannten <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000197679/die-geschichte-des-begriffs-volkskanzler-von-hitler-bis-kickl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">VoKaKi</a> durchgesickert, die Österreichs politische Landschaft auf den Kopf stellen werden. Die geleakte Agenda zeigt, dass Kickl die Regierungsmethode der „Maximalen Kontrolle bei minimaler Logik“ einführen wird. </p>



<p>Was erwartet uns also in der Ära „Vokaki Kickl 1“ mit dem selbsternannten „Maßnahmenpaket für die wahre Freiheit“?</p>



<h2 class="wp-block-heading">VoKaKi-Maßnahmenkatalog </h2>



<p><strong><em>Vokale aufräumen, Österreich verschlanken</em></strong><br>Kickls erstes Projekt: Sprachreform! Er hat sich vorgenommen, Österreich von „unnötigem Ballast“ zu befreien. Und damit meint er: unnötige Vokale. Ab sofort heißt es „Östreich“! „Wir müssen schlanker werden, und das beginnt mit der Sprache. Unnötige Buchstaben gehören abgeschafft – vor allem das ’Ö’!“, so der Kanzler in seiner ersten Ansprache. A-E-I-O-U? Nicht mehr unter Kickl!</p>



<p><strong><em>Gesetz zur Ent-Fremdsprachlichung</em></strong><br>Zudem werden alle fremden Wörter aus dem öffentlichen Sprachgebrauch verbannt. Besonders betroffen sind Wörter wie „Demokratie“, „Toleranz“ und „Integration“. Stattdessen wird „Unabhängigkeits-Östreichisch“ als Pflichtsprache eingeführt. „Wir brauchen kein importiertes Kauderwelsch, um klarzukommen,“ ist dem Maßnahmen-Papier zu entnehmen.</p>



<p><strong><em>Grenzen? Ja, bitte!</em></strong><br>Ein altes Lieblingsthema darf natürlich nicht fehlen: Die Grenzen Österreichs sollen nicht nur stärker kontrolliert, sondern auch physisch wieder sichtbar gemacht werden. Und zwar mit einem riesigen Stacheldrahtzaun. </p>



<p>Doch nicht nur um die Grenzen des Landes sollen &#8222;neu gestaltet&#8220; werden, sondern auch jene zwischen den Bundesländern. Der Gedanke dahinter: Schutz vor „ideologischer Durchmischung“ und „politischen Infektionen“ aus anderen Landesteilen. Salzburg und Tirol werden zudem ein besonders hohes Grenzwall-Upgrade erhalten, um den Einfluss deutscher Skitouristen zu minimieren.</p>



<p><strong><em>KicklMobil-App</em></strong><br>Modern soll’s sein, das neue Kickl-Österreich! Die „KicklMobil“-App ist da, um die Bürger direkt mit ihrem Kanzler zu verbinden. Ob man einen unliebsamen Nachbarn melden möchte, der möglicherweise zu viele Vokale verwendet, oder einfach nur fragen will, wann und in welchem Bierzelt die nächste Kickl-Rede stattfindet – die App soll alle Bedürfnisse abdecken. Erste Screenshots zeigen: Die App ist einfach zu bedienen, mit nur zwei Optionen: „Zustimmen“ oder „Sofortige Abschiebung beantragen“.</p>



<p><strong><em>Neues Staatsmotto: „Kickl first“</em></strong><br>Österreich bekommt ein neues Staatsmotto. „Kickl first!“ soll das Land zusammenhalten. Vorbei sind die Zeiten, in denen das Gemeinwohl oder die Demokratie im Vordergrund standen – jetzt geht es um klare Prioritäten. „Nicht »Euer Wille geschehe«, sondern »Ich bin das Volk«“, soll Kickl intern gesagt haben.</p>



<p><strong><em>Der neue Kickl-Funk</em></strong><br>Die Medienlandschaft wird ebenfalls reformiert: Der ORF wird umbenannt in „Kickl-Funk“ und bekommt neue Richtlinien. Nachrichten müssen künftig eine positive Haltung gegenüber dem Kanzler ausstrahlen, und im Zweifel wird das Wetter nur dann berichtet, wenn es sonnig und wolkenlos ist. Sollte es regnen, werden die Berichte einfach verschoben und stattdessen FPÖ-Werbespots gezeigt.</p>



<p><strong><em>Sicherheit geht vor: Vokalpatrouillen</em></strong><br>Neu eingeführt werden sogenannte „VoKaPas – Vokalpatrouillen“. Diese Spezialeinheiten kontrollieren, ob in öffentlichen Reden oder Schriften zu viele unnötige Vokale verwendet werden. Wer gegen die neuen Regeln verstößt, muss mit drastischen Strafen rechnen – zum Beispiel einem verpflichtenden Rechtschreibkurs mit Kickl persönlich.</p>



<p>Zusätzlich dazu wird anstatt klassischer Polizeikontrollen jeder Bürger dazu verpflichtet, andere zu überwachen. Wer beispielsweise Nachbarn beim illegalen Grillen ausländischer Wurstsorten meldet, erhält Bonuspunkte im neuen „Freiheitskonto“, das mit Rabatten auf patriotische Produkte aus dem FPÖ-Onlineshop belohnt wird.</p>



<p><strong><em>Einführung des „Denken auf Bewährung“-Gesetzes</em></strong><br>Um zu verhindern, dass das Volk zu kritisch wird, darf jeder Bürger künftig nur noch maximal dreimal pro Monat tiefere Gedanken haben, Stichwort »<a href="https://www.k2-magazine.com/betreutes-denken-vs-eigenes-denken/" data-type="post" data-id="4287">betreutes Denken</a>«. Wer zu oft kritisch hinterfragt, muss einen Antrag auf „Denken auf Bewährung“ stellen. Bildungseinrichtungen werden durch Hüpfburgen ersetzt, um „zu viel Wissen“ zu verhindern.</p>



<p>Zudem werden Journalisten verpflichtet, einen speziellen Aluhut-Helm zu tragen. Dieser soll sicherstellen, dass sie nicht &#8222;in falsche Richtungen&#8220; denken, weil irgendein Hirngespinst „in ihre Köpfe reinfunkt“. Optional gibt es auch Modelle mit eingebauter WLAN-Störfunktion, um auch etwaigen digitalen Einfluss zu verhindern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="549" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-1024x549.jpg" alt="Ein Mann mit Aluhut, Stichwort VoKaKi.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4300" title="***Exklusiv***: VoKaKi Kickls erste Maßnahmen nach einer (für ihn) erfolgreichen NR-Wahl 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-1024x549.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-300x161.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-768x412.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-150x80.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki-450x241.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/vokaki.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sollte Kickl Kanzler werden, werden wir (bei Journalisten) diese Kopfbedeckung öfter sehen.</figcaption></figure>



<p><strong><em>Kickl statt Van der Bellen?</em></strong><br>Ein weiterer Punkt aus dem geleakten Papier: Herbert Kickl plant, das Amt des Bundespräsidenten abzuschaffen und sich selbst zum „OSchuVa – Obersten Schutzpatron des Vaterlandes“ zu ernennen. Schließlich sei es „nicht mehr zeitgemäß“, dass zwei Personen Verantwortung tragen. „Ein Volk, ein Kanzler“ – klingt doch vertraut, oder?</p>



<p><strong><em>Gesetz zur „Maximalen Haustierpflicht“</em></strong><br>Jeder Haushalt in Österreich muss ab sofort mindestens ein Haustier halten, damit sich der Staat mit „Wau, Miau und Muh“ identifizieren kann. Für jeden zusätzlichen Hund oder Katze gibt es eine Gutschrift auf die Steuererklärung. Sogenannte &#8222;Listenhunde&#8220; zählen doppelt. Die Anrechnung bei Schafen ist jedoch noch umstritten.</p>



<p><strong><em>Sonderkommando „Polizeipferde 2.0“</em></strong><br>Um für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen zu sorgen, werden sämtliche Polizeipferde nun mit E-Motorrädern ausgestattet. „Polizeipferde 2.0“ sollen durch ihre leise und umweltfreundliche Fortbewegung kriminelle Gedanken frühzeitig aufspüren. Berittene Drohnen sind ebenfalls bereits in Planung.</p>



<p><strong>Reform der Redefreiheit: „Flüstermodus aktiv“</strong><br>Die Redefreiheit bleibt zwar grundsätzlich und irgendwie bestehen, allerdings dürfen kritische Aussagen ab sofort nur noch im Flüsterton geäußert oder in hellem Grau (20%) geschrieben werden. Es sei ja wichtig, so Kickl, dass Österreich „immer schön ruhig“ bleibe.</p>



<p><strong><em>Neues Amt für „Innere Sicherheit durch Außenpolitik“</em></strong><br>Zur Verwirrung und Vermeidung echter Diskussionen wird darüber hinaus ein neues Ministerium geschaffen, das sich ausschließlich um die innere Sicherheit durch Außenpolitik kümmert. Die genauen Aufgabenbereiche sind noch unklar, aber die Broschüren für den neuen Minister Vielnimmski sind bereits gedruckt.</p>



<p><strong><em>Nationalfeiertag der „Eigenen Wichtigkeit“</em></strong><br>Am 1. Mai wird nun nicht mehr der „Tag der Arbeit“, sondern der „Gesinnungstag“ gefeiert. An diesem Tag müssen alle Bürger zu Hause bleiben und verpflichtend eine Stunde lang „heimatliches Nachdenken“ betreiben, um ihre Liebe zur Nation zu stärken. Wer nicht mitmacht, bekommt einen netten Besuch von der „Freiheitskommission“ und muss einen 10-monatigen, natürlich aus eigener Kasse zu bezahlenden Gesinnungs-Kurs an der FPÖ-Akademie absolvieren.</p>



<p><strong><em>Verbot von Yoga und Veganismus</em></strong><br>Beides wird als „kultureller Verrat“ eingestuft und ist ab sofort illegal. Stattdessen wird patriotische Sportgymnastik im Dirndl oder der Lederhose gefördert, begleitet von einer täglichen Ration Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat. Nur so könne Österreichs nationale Identität nachhaltig gestärkt werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>In einer geheimen Audioaufnahme ist Kickl zu hören, wie er stolz über seine Pläne spricht: „Endlich ein Österreich, wie es immer sein sollte. Frei, unabhängig und sicher vor allem, was nicht aus Österreich kommt. Wer da was dagegen hat, wird sich halt ein anderes Land suchen müssen.“</p>



<p>Diese ersten Maßnahmen zeigen klar: Österreich kann sich auf eine interessante Zukunft einstellen, in der Vernunft und Realität keine allzu großen Rollen mehr spielen. Mit Spannung warten wir auf die offizielle Bestätigung dieser Maßnahmen. Eines ist allerdings sicher: Österreich wird nie wieder dasselbe sein – oder, wie Kickl sagen würde: „Östreich 2.0 – schlanker, sicherer, besser!“</p>



<p>K2 – wir suchen uns ein anderes Land. Seit 29.09.2024.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
