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	<title>Natur &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<item>
		<title>»Die wahren Gründe«, warum die ÖVP das Renaturierungsgesetz ablehnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 08:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
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					<description><![CDATA[Hinter den Renaturierungsgesetz-Kulissen brodelt es und das politische Parkett im Regierungsviertel gleicht zur Zeit vielmehr einer großen Grube, in der gegen Schlangen gekämpft wird. In einem aufschlussreichen Interview mit anonymen Insidern der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) wurden uns endlich »die wahren Gründe« offenbart, warum die ÖVP das Renaturierungsgesetz ablehnt (obwohl 82% der Bevölkerung dieses unterstützen). Offiziell [...]]]></description>
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<p>Hinter den Renaturierungsgesetz-Kulissen brodelt es und das politische Parkett im Regierungsviertel gleicht zur Zeit vielmehr einer großen Grube, in der gegen Schlangen gekämpft wird. In einem aufschlussreichen Interview mit anonymen Insidern der Österreichischen Volkspartei (<a href="http://oevp.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ÖVP</a>) wurden uns endlich »die wahren Gründe« offenbart, warum die <a href="https://www.k2-magazine.com/plan-seilbahn-auf-den-mount-everest/" data-type="post" data-id="3918">ÖVP das Renaturierungsgesetz ablehnt</a> (obwohl 82% der Bevölkerung dieses unterstützen). </p>



<p>Offiziell wurden natürlich zahlreiche umweltpolitische und wirtschaftliche Gründe vorgeschoben und nicht etwa, dass man dem (noch) Koalitionspartner wenige Wochen vor der Nationalratswahl keine Erfolge mehr vergönnt. In typisch investigative Manier wollen wir ihnen jedenfalls »die wahren Gründe« für das Österreich in ganz Europa lächerlich machende Verhalten nicht vorenthalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Renaturierungsgesetz und die ÖVP: Freunde werden´s nimma</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Der Schock über das Wort „Renaturierung“</em></strong><br>Die meisten ÖVP-Mitglieder können sich mit dem Begriff „Renaturierung“ einfach nicht anfreunden. Er klingt zu sehr nach „Natur“, und wie wir alle wissen, verbringt die Parteispitze ihre Freizeit lieber in klimatisierten Büros als in irgendwelchen Wäldern. Ein Abgeordneter soll sogar gefragt haben: „Ist das dieses Ding, wo die Kühe frei rumlaufen?“<br></li>



<li><strong><em>Die Gefahr der Erholung</em></strong><br>Ein weiteres großes Problem ist die Vorstellung, dass Renaturierung Gebiete schaffen könnte, die zur Erholung dienen. Dies könnte den Bürgerinnen und Bürgern die brandgefährliche Idee einflößen, dass sie weniger arbeiten und mehr Freizeit genießen könnten. Ein solcher Gedanke ist natürlich völlig unvereinbar mit der Vision der ÖVP einer produktiven Gesellschaft, in der jeder Bürger mindestens 270 Stunden pro Woche arbeiten sollte.<br></li>



<li><strong><em>Verwirrung über den Begriff „Nachhaltigkeit“</em></strong><br>Ein führendes Parteimitglied gestand ein, dass viele in der Partei das Konzept der „Nachhaltigkeit“ nicht wirklich verstehen. Einer soll gesagt haben: „Ist das nicht dieser Trend, wo man statt Kaffee Hafermilch trinkt?“<br></li>



<li><strong><em>Die Angst vor Wildnis</em></strong><br>Ein weiterer Insider gibt zu, dass die Vorstellung von mehr natürlicher Wildnis in Österreich viele Parteimitglieder beunruhigte. „Was, wenn da plötzlich Wölfe auftauchen oder wenn die Pflanzen und Tiere zurückkommen und die Städte übernehmen?“ so ein besorgter Abgeordneter. Ein geheimes Strategiepapier der Partei zeigt zudem, dass man sich vor einer „grünen Apokalypse“ fürchtet, bei der Pflanzen die Gebäude verschlingen und Eichhörnchen die Macht übernehmen. Ein anderer befürchtet, dass mehr Bäume nur noch mehr Laub bedeuten, das auf den perfekt gepflegten Straßen der Vorstadtviertel landen würde.<br></li>



<li><strong><em>Ein heimlicher Deal mit den Beton-Lobbys</em></strong><br>Es wird auch angedeutet, dass die Betonindustrie einen geheimen Deal mit der ÖVP abgeschlossen hat. „Mehr Natur bedeutet weniger Beton, und weniger Beton bedeutet weniger Geld für unsere treuen Unterstützer“, erklärt der Insider. Die Beton- und Baulobby wäre jedenfalls schwer enttäuscht, wenn sie nicht weiterhin Auen und Wälder in wunderschöne Betonwüsten verwandeln könnte. Wer soll denn dann all die schönen Spenden leisten, wenn nicht die freundlichen Industriellen, die so gerne mal ein Naturschutzgebiet in eine Mall verwandeln?<br></li>



<li><strong><em>Der Mythos vom „unnützen“ Grünland</em></strong><br>Ein besonders &#8222;kreativer&#8220;lustiger&#8220; Abgeordneter argumentiert, dass jede ungenutzte Fläche, die renaturiert würde, besser als Parkplätze oder Shopping Malls genutzt werden könnte. „Stellen sie sich vor, wie viele Parkplätze wir verlieren würden! Wo sollen dann all die SUVs parken?“<br></li>



<li><strong><em>Technologischer Fortschritt durch Naturferne</em></strong><br>Außerdem wird der philosophische Standpunkt vertreten, dass wahre Innovation nur in einer vollständig vom Menschen kontrollierten Umgebung gedeihen kann. „Wie sollen wir jemals fliegende Autos entwickeln, wenn überall Bäume im Weg stehen?“ fragt ein technikbegeistertes Parteimitglied.<br></li>



<li><strong><em>Konkurrenz für Golfplätze</em></strong><br>Eine Renaturierung würde außerdem bedeuten, dass viele ungenutzte Flächen wieder zu Wäldern und Wiesen werden. Dies könnte die Expansion von Golfplätzen ernsthaft gefährden, und wir alle wissen, wie wichtig Golf für die politische Elite ist. Wo sonst könnten sie entspannen und wichtige Entscheidungen über den zukünftigen Raubbau an der Natur treffen?<br></li>



<li><strong><em>Furcht vor Naturkatastrophen</em></strong><br>Bäume ziehen Blitze an, und Bäche könnten über die Ufer treten. Was wäre, wenn ein neu angelegter Teich überläuft und ein Politiker nasse Füße bekommt? Die ÖVP nimmt die Sicherheit ihrer Mitgliederinnen und Mitglieder sehr ernst und möchte hier keine Risiken eingehen.<br></li>



<li><strong><em>Aversion gegen das Grün</em></strong><br>Die ÖVP hat festgestellt, dass zu viel Grün in der Landschaft die Menschen an die Grünen erinnert – und das kann man nun wirklich nicht unterstützen. Es besteht die Gefahr, dass die Bürger beim Anblick der wiederhergestellten Natur anfangen, über Umweltbewusstsein nachzudenken. Ein Alptraum!<br></li>



<li><strong><em>Bürokratische Faulheit</em></strong><br>Die Umsetzung eines Renaturierungsgesetzes erfordert Arbeit – Planungen, Ausschreibungen, Umsetzungen. Da entscheidet man sich doch lieber für den einfachen Weg und macht…, richtig: nichts. Einfach und bequem, wie ein Nachmittag im Kanzlerbüro.<br></li>



<li><strong><em>Verlust von Traktor-Parkplätzen</em></strong><br>Die Bauernlobby, eine der stärksten Unterstützergruppen der ÖVP, hat ihre Besorgnis geäußert. Durch die Renaturierung würden wertvolle Traktor-Parkplätze in ländlichen Gebieten verloren gehen. Um sicherzustellen, dass jeder Bauer weiterhin genug Platz für seine landwirtschaftlichen Maschinen hat, musste die ÖVP das Gesetz verhindern.<br></li>



<li><strong><em>Angst vor Wildschwein-Attacken</em></strong><br>Eine geheimgehaltene Studie hat gezeigt, dass renaturierte Wälder ideale Lebensräume für Wildschweine bieten. Da jedoch einige prominente ÖVP-Mitglieder schlechte Erfahrungen mit Wildschwein-Attacken gemacht haben, wurde beschlossen, das Risiko nicht einzugehen. Sicher ist sicher!<br></li>



<li><strong><em>Geheime Aquarienwirtschaft</em></strong><br>Es wird gemunkelt, dass einige hochrangige ÖVP-Mitglieder heimliche Aquarien-Enthusiasten sind und durch das Renaturierungsgesetz befürchten, dass ihre exquisiten Fische von heimischen Arten verdrängt werden könnten. Der Schutz ihrer tropischen Lieblinge hat daher oberste Priorität.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="616" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-1024x616.jpg" alt="Ein großer Parkplatz, Stichwort Renaturierungsgesetz.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3961" title="»Die wahren Gründe«, warum die ÖVP das Renaturierungsgesetz ablehnt 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-1024x616.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-300x181.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-768x462.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-150x90.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung-450x271.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/renaturierung.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ginge es nach den Vorstellungen der ÖVP, würde man die paar vertrockneten &#8222;Grün&#8220;Flächen auch noch zubetonieren, um mindestens vier bis fünf SUVs zusätzlich parken zu können.</figcaption></figure>



<p>Wir danken unserem anonymen Informanten für diesen tiefen Einblick in die Denkweise der Volkspartei. Zusammengefasst zeigt sich, dass hinter der Ablehnung des Renaturierungsgesetzes durch die ÖVP viele komplexe und unerwartete Faktoren stehen. Natürlich ist jede Ähnlichkeit mit realen Personen oder wahren Ereignissen ist rein zufällig – oder auch nicht.</p>



<p>K2 – wir sind auch dagegen. Nämlich dagegen, dagegen zu sein, also gegen das Renaturierungsgesetz. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
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		<title>Auf der Erde leben 20 Billiarden Ameisen</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/auf-der-erde-leben-20-billiarden-ameisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 14:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
		<category><![CDATA[abstimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ameisen]]></category>
		<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[Ameisen gibt es de facto überall auf der Erde. Und das seit mehr als 100 Millionen Jahren. Die staatenbildenden Insekten, die als besonders robust, fleißig und kräftig gelten, sind ohne Zweifel ein Erfolgsmodell der Evolution – auch wenn die extremen Kräfte, die ihnen zugeschrieben werden, eher ein Mythos sind: Umgerechnet auf Menschengröße stemmen Ameisen nämlich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ameisen gibt es de facto überall auf der Erde. Und das seit mehr als 100 Millionen Jahren. Die staatenbildenden Insekten, die als besonders robust, fleißig und kräftig gelten, sind ohne Zweifel ein Erfolgsmodell der Evolution – auch wenn die extremen Kräfte, die ihnen zugeschrieben werden, eher ein Mythos sind: Umgerechnet auf Menschengröße stemmen Ameisen nämlich nur rund 40 Kilogramm.</p>



<p>Ein internationales Team um Patrick Schultheiss [Uni Würzburg] wollte es nun ganz genau wissen, wie viele Ameisen auf unserem Planeten leben. Und sie kamen auf die beeindruckende Zahl von 20 Billiarden – in Ziffern: 20.000.000.000.000.000.</p>



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<p class="has-text-align-center has-very-light-gray-background-color has-background has-large-font-size">Hier unten erfahren sie, ob diese Story<br><strong><em>»fake OR real«</em><br></strong>ist. Aber zuerst abstimmen, und dann auf &#8222;Aufklappen&#8220; klicken!</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Hier geht´s zur Auflösung</h3>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Aufklappen</summary>
<p><br>Die Geschichte stimmt. Das Team um Patrick Schultheiss wertete fast 500 Studien aus, die Zählungen aus rund 1.300 unterschiedlichen Standorten von allen Kontinenten der Welt umfassen und die wichtigsten Lebensräume abdecken, in denen Ameisen vorkommen. So ermittelten sie diese schier unglaubliche Zahl von 20 Billiarden.</p>



<p>Angesichts der aktuell ziemlich genau acht Milliarden Menschen kommen auf einen Menschen rein rechnerisch ungefähr 2,5 Millionen Ameisen. Alle Ameisen zusammen haben laut den Berechnungen des Teams eine Gesamtbiomasse von zwölf Megatonnen Kohlenstoff. Das ist mehr als die Masse aller Wildvögel und wildlebenden Säugetiere der Erde zusammen, aber nur 20 Prozent der menschlichen Biomasse.</p>
</details>



<p>(Bild: Pixabay.com)</p>
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