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	<title>Landbauer &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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		<title>„Meine Ziegen sind meine Kinder“ – Einsiedler bekommt 9.800€ Mindestsicherung!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Aug 2024 08:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem abgelegenen Tal, wo die Berge hoch und die Handyempfangsbalken niedrig sind, lebt der eigenwillige Einsiedler Sepp Landbauer seit Jahren fernab der Zivilisation. Doch so klein seine Hütte auch ist, so groß ist der Kontostand auf seinem Sumsi Sparkonto bei der örtlichen Raika. Grund dafür: Eine Mindestsicherung von sagenhaften 9.800 Euro monatlich! Seine schlichte [...]]]></description>
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<p>In einem abgelegenen Tal, wo die Berge hoch und die Handyempfangsbalken niedrig sind, lebt der <a href="https://www.k2-magazine.com/letzte-generation-oesterreich-loest-sich-auf/" data-type="post" data-id="4096">eigenwillige Einsiedler Sepp Landbauer</a> seit Jahren fernab der Zivilisation. Doch so klein seine Hütte auch ist, so groß ist der Kontostand auf seinem Sumsi Sparkonto bei der örtlichen Raika. Grund dafür: Eine <a href="https://www.oesterreich.gv.at/themen/hilfe_und_finanzielle_unterstuetzung_erhalten/4/Seite.1693914.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mindestsicherung</a> von sagenhaften 9.800 Euro monatlich! Seine schlichte Erklärung für diese doch durchaus extrem hohe Summe? „Meine Ziegen sind meine Kinder!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziegen als Kinder?</h2>



<p>Sepp, der seit 1983 in einer einsamen Hütte im Gailtal lebt, hat über 50 Ziegen, die er liebevoll „meine Kinder“ nennt. „Jede Ziege hat einen Namen, einen Geburtstag und natürlich auch Bedürfnisse. Sie geben mir mehr Liebe und Zuneigung als jeder Mensch es könnte“, erklärt er stolz. „Ich habe sie alle großgezogen, ihnen das Melken beigebracht und sie vor den Gefahren des Waldes beschützt. Wer braucht schon echte Kinder, wenn man Ziegen hat?“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Berechnung der Mindestsicherung</h2>



<p>Sepp hat es geschafft, die Behörden zu überzeugen, dass jede seiner Ziegen als ein eigenes „Kind“ zählt und somit Anspruch auf Mindestsicherung hat. „Es ist schließlich nur fair“, sagt er, während er eine seiner Ziegen, die er liebevoll „Hanni“ nennt, krault. „Die Kinderbeihilfe in Österreich ist schließlich dafür da, um für die Zukunft unserer kleinen Lieblinge zu sorgen. Und meine kleinen Lieblinge haben eben Hufe und Hörner.“</p>



<p>Das Sozialamt war zunächst skeptisch, aber nach intensiver Prüfung und mehreren Besuchen vor Ort erkannte man die besondere Bindung zwischen Johann und seinen Ziegen an. „Wir haben festgestellt, dass Herr Landbauer seine Ziegen wie Familienmitglieder behandelt. Er ist sogar mit einem besonders feschen Exemplar aus seiner Herde seit mittlerweile acht Jahren glücklich verheiratet. Deshalb haben wir beschlossen, ihm die Mindestsicherung für jede einzelne Ziege zu gewähren“, so ein Sprecher des Sozialamts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Skandal, der die Nation spaltet</h2>



<p>Die Nachricht von Sepps großzügiger Mindestsicherung hat eine hitzige Debatte ausgelöst. „Wie kann es sein, dass Ziegen als Kinder zählen?“, empört sich ein empörter Bürger in einem lokalen Wirtshaus . „Ich habe sieben echte Kinder und bekomme nicht annähernd so viel!“</p>



<p>Doch es gibt auch Unterstützer. „Endlich wird mal jemand für seine harte Arbeit belohnt. Sepp ist ein Pionier“, meint die Vorsitzende der Partei für Tierrechte. „Er zeigt uns, dass man auch ohne Luxus glücklich sein kann, und dass wir Tiere endlich als gleichwertige Familienmitglieder ansehen sollten.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="531" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/ziegen-1024x531.jpg" alt="Ein Mann auf einem Wanderpfad gefolgt von zwei Ziegen.
(c) Pixabay.com" class="wp-image-4118" title="„Meine Ziegen sind meine Kinder“ – Einsiedler bekommt 9.800€ Mindestsicherung! 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/ziegen-1024x531.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/ziegen-300x156.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/ziegen-768x398.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/ziegen-150x78.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/ziegen-450x233.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/ziegen.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier ist Sepp Landbauer mit seiner Ziegenfrau und ihrer Schwägerin, einer studierten Jurisitn, unterwegs zum Sozialamt, um für den Nachwuchs – drei  süße Zicklein – ebenfalls Mindestsicherung zu beantragen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Finanzamt schlägt zurück</h2>



<p>Doch der Traum von Sepps finanzieller Idylle könnte bald ein jähes Ende finden. Das Finanzamt hat angekündigt, die Ziegen auf mögliche Schwarzarbeit zu überprüfen. „Wir haben Hinweise, dass einige der Ziegen als unbezahlte Arbeitskräfte in der Käserei des Einsiedlers arbeiten“, so ein Sprecher des Amtes. „Sollte sich das bestätigen, drohen Sepp empfindliche Strafen und eine Rückzahlung der Mindestsicherung.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das letzte Wort</h2>



<p>Sepp selbst bleibt gelassen. „Die Leute verstehen einfach nicht, was es heißt, sich um so viele kleine Racker zu kümmern“, sagt er und reicht Hanni einen frischen Apfel. „Egal was passiert, meine Ziegen und ich werden immer zusammenhalten. Wir sind schließlich eine Familie.“</p>



<p>Mit seinen neuen finanziellen Mitteln plant Landbauer nun, den Stall auszubauen und seinen Ziegen einen luxuriösen Lebensstil zu bieten, der ansonsten nur den Reichen und Schönen vorbehalten ist. &#8222;Ich denke an beheizte Ställe und eine tägliche Massage für jede Ziege,&#8220; verkündet er enthusiastisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachtrag</h2>



<p>Zu Redaktionsschluss erreichte uns die Nachricht, dass Herr Landbauer nun plant, einen Verein für tierische Familienangehörige zu gründen, um anderen dabei zu helfen, ähnliche Unterstützungsleistungen zu erhalten. Der Verein trägt den charmanten Namen &#8222;Ziegen sind auch nur Menschen e.V.&#8220;.</p>



<p>K2 – wir erhalten Mindestsicherung für unsere Katzen, Hühner, Hunde und Fledermäuse. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com)</p>
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		<title>FP fordert »Wirtshauspflicht« als Lösung für das Wirtshaussterben</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/wirtshaussterben-fp-fordert-wirtshauspflicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 09:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit eigentlich immer schon greift die Politik in die eine und andere Branche mehr und weniger direkt mittels Förderungen ein. Gegen das Wirtshaussterben gibt es beispielsweise in Niederösterreich dank einer Initiative der Landeshauptfraustellvertreter•in (LHF) von der FPÖ eine eigens ins Leben gerufene &#8222;Wirtshausprämie&#8222;. Diese soll nun, geht es nach seinen•ihren Plänen, einerseits auf das gesamte [...]]]></description>
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<p>Seit eigentlich immer schon greift die Politik in die eine und andere Branche mehr und weniger direkt mittels Förderungen ein. Gegen das Wirtshaussterben gibt es beispielsweise in Niederösterreich dank einer Initiative der Landeshauptfraustellvertreter•in (LHF) von der FPÖ eine eigens ins Leben gerufene &#8222;<a href="https://www.noe.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Noe_Wirtshaus_Paket.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wirtshausprämie</a>&#8222;. Diese soll nun, geht es nach seinen•ihren Plänen, einerseits auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet, und andererseits um eine »Wirtshauspflicht« erweitert werden. </p>



<p>&#8222;Die Idee hinter der »Wirtshauspflicht« ist so einfach wie ein gutes Schnitzel: Jeder österreichische Staatsbürger (Anmerkung: und auch jede österreichische Staatsbürgerin) müsste an mindestens drei Abenden pro Woche oder zumindest einmal zu Mittag ein Wirtshaus besuchen&#8220;, so der <a href="https://www.k2-magazine.com/noe-bussgelder-fuers-gendern-rueckwirkend/" data-type="post" data-id="2060">halbpersische LHF und Chef der FPNÖ</a>. &#8222;Es ist an der Zeit, dass die österreichische Bevölkerung wieder zu ihren Wurzeln zurückkehrt und die Gastfreundschaft der Wirtshäuser schätzt. Die &#8218;Wirtshauspflicht&#8216; wird die österreichische Kultur und Tradition bewahren und gleichzeitig das Überleben unserer geliebten Wirtshäuser sicherstellen bzw. das Sterben dieser kulturellen Institutionen stoppen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemischte Reaktionen auf die »Wirtshauspflicht«</h2>



<p>Die Reaktionen auf diesen Vorschlag könnten nicht unterschiedlicher sein. Einige aus der Wirtschaftskammer loben die FPÖ für ihre innovativen Ideen und ihr Engagement für die Erhaltung der österreichischen Kultur. &#8222;Es ist an der Zeit, dass wir alle wieder zurück zu unseren Wurzeln gehen und die gemütlichen Wirtshäuser zu schätzen lernen, die seit Jahrhunderten das Herzstück unserer Gesellschaft sind&#8220;, sagt ein begeisterter Kämmerer.</p>



<p>Andere hingegen sind weniger überzeugt von der Wirksamkeit einer Wirtshauspflicht. &#8222;Es ist lächerlich anzunehmen, dass man die Leute zwingen kann, in die Wirtshäuser zu gehen&#8220;, kritisiert ein skeptischer Kritiker. &#8222;Wenn die Leute keine Lust haben, in die Wirtshäuser zu gehen, dann ändert sich das auch nicht, nur weil es eine Pflicht gibt. Wir sollten uns lieber auf wirkliche Lösungen konzentrieren, anstatt uns mit solchen absurden Vorschlägen zu beschäftigen. Außerdem ist der Vorschlag nicht zu Ende gedacht. Was ist, wenn man einmal krank ist? Muss man dann in der nächsten Woche zwei mal ins Wirtshaus?&#8220;</p>



<p>Die Debatte über die Wirtshauspflicht hat natürlich auch die Wirtshausbesitzer•innen selbst gespalten. Während einige von einem möglichen Anstieg ihrer Umsätze träumen, fürchten sich andere vor den logistischen Herausforderungen, die mit der Umsetzung einer solchen Maßnahme einhergehen würden. &#8222;Es ist schon schwer genug, die Gäste dazu zu bringen, freiwillig zu kommen, ohne dass wir sie auch noch zwingen müssen&#8220;, seufzt ein besorgter Wirt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-1024x576.jpg" alt="Ein Teller mit einem Schnitzel und Kartoffelsalat, Stichwort Wirtshauspflicht.
(c) Pixabay.com" class="wp-image-3454" title="FP fordert »Wirtshauspflicht« als Lösung für das Wirtshaussterben 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-1024x576.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-300x169.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-768x432.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-150x84.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-450x253.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Geht es nach den Plänen der FPNÖ, sollte bald jeder ein mal pro Woche im Wirtshaus idealer Weise ein Schnitzel essen.</figcaption></figure>



<p>Ob die Wirtshauspflicht tatsächlich eine Lösung für das Wirtshaussterben darstellt oder nur eine weitere absurde Idee in der langen Liste der politischen Kuriositäten bleibt abzuwarten. Aber eins ist sicher: In Österreich wird es in nächster Zeit sicherlich heiß hergehen – nicht nur in den Wirtshäusern, sondern auch in den politischen Diskussionen darüber, wie man sie retten kann.</p>



<p>K2 – bei uns ist der (Stammtisch-)Besuch im Wirtshaus Pflicht. Bis zur Sperrstunde. Täglich. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com)</p>
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