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	<title>Kurz &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Kurz &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>#BHP 2.0 – nach Freispruch: Kurz bastelt an Polit-Comeback</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 11:19:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Ballhausplatz]]></category>
		<category><![CDATA[BHP 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Comeback]]></category>
		<category><![CDATA[Freispruch]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem nicht sein kann, was nicht sein darf, wurde vor wenigen Minuten der ehemalige und mutmaßlicher Weise künftige »Heilsbringer« der heimischen Volkspartei vom Vorwurf der Falschaussage in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss »frei« gesprochen. Just als alle dachten, das Polit-Märchen vom Bub aus dem Meidlinger Waldviertel mit dem stets akkuraten Seitenscheitel sei endgültig vorbei, taucht er wieder [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem nicht sein kann, was nicht sein darf, wurde vor wenigen Minuten der ehemalige und mutmaßlicher Weise künftige »Heilsbringer« der heimischen Volkspartei vom Vorwurf der Falschaussage in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss »frei« gesprochen. </p>



<p>Just als alle dachten, das Polit-Märchen vom <a href="https://www.k2-magazine.com/praesident-kurz-verfahren-wie-trump-loswerden/" data-type="post" data-id="4560">Bub aus dem Meidlinger Waldviertel</a> mit dem stets akkuraten Seitenscheitel sei endgültig vorbei, taucht er wieder auf wie ein nicht vollständig gelöschter Ibiza-USB-Stick: Sebastian Kurz, einst <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Projekt_Ballhausplatz_(Film)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">jüngster Kanzler der Galaxis</a>, ist nach seinem juristischen Freispruch zurück. Und er kommt nicht allein – sondern mit einem <strong>Masterplan</strong>, der wie ein verstaubter Projektname aus einem überambitionierten Start-up klingt: <strong>„<em>Ballhausplace 2.0“</em></strong>, kurz BHP 2.0.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Es wird alles neu, aber doch irgendwie wie früher – nur smarter, transparenter und mit Influencer-Filter“, ließ Kurz bei einem exklusiven Hintergrundgespräch durchblicken, während er demonstrativ an einem Latte Macchiato nippte, als wäre nie etwas gewesen.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Comeback mit Cloud-Anschluss</h2>



<p>„Ballhausplace 2.0“ , oder kurz »BHP 2.0», soll ein modernes, digitales Regierungs-Revival werden – mit App-Anbindung, TikTok-freundlicher Außenpolitik und AI-generierten Reden. Das Ziel: <strong>Österreich wieder groß machen</strong>, oder zumindest wieder relevant auf EU-Stammtischen. Oder wenigstens in der Krone, Heute und dem Täglich Alles-Verschnitt Österreich.</p>



<p>Insider berichten, dass sich hinter dem kryptischen Namen eine komplette Rebranding-Strategie verbirgt: Der Kanzler von morgen spricht nicht mehr von <em>Staat</em>, sondern von <em>Sta(a)rtup</em>. Die alten Ministerien sollen in agile „Policy Hubs“ umbenannt werden – das Bundeskanzleramt heißt künftig &#8222;Republi-X&#8220;, das Innenministerium „SSA – SafeSpace Austria“, das Verteidigungsministerium „BC – Bodyguard Central“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rückhalt aus dem Kurzen Kosmos</h2>



<p>Unterstützt wird Kurz angeblich von einem alten Bekanntenkreis: Alt-Berater Thomas Schmid wurde beim Schreiben von Motivationspostings gesehen, Ex-Minister Gernot Blümel entwickelt laut Gerüchten bereits eine Spotify-Playlist namens „Sebs&#8217;s Sound of Power“, Elli –&nbsp;es ist vorbei –&nbsp;Köstinger testet bereits neue Nagellackfarben und auch das legendäre Türkis wird neu aufgelegt – in „Neo-Türkis“, einem Farbton irgendwo zwischen Hoffnung und Amnesie.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wir wollen der Politik ein frisches Gesicht geben“, so ein Sprecher des Projekts, „also dasselbe Gesicht wie früher, nur mit mehr Botox.“</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik? Läuft.</h2>



<p>Während X –&nbsp;formally loved as Twitter – sich kollektiv an der Zunge verschluckt und Polit-Kommentator\:innen zwischen Gelächter und Genervtheit pendeln, zeigt sich Kurz gelassen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Die Leute sagen, sie wollen Veränderung. Und was ist veränderter als ich, der jetzt wiederkommt?“</p>
</blockquote>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="388" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/kurz-comeback-1024x388.jpg" alt="Schriftzug Comeback und #BHP 2.0.
(c) K2-Magazine" class="wp-image-5066" title="#BHP 2.0 – nach Freispruch: Kurz bastelt an Polit-Comeback 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/kurz-comeback-1024x388.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/kurz-comeback-300x114.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/kurz-comeback-768x291.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/kurz-comeback-150x57.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/kurz-comeback-450x171.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/kurz-comeback.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Der Kaiser kehrt mit BHP 2.0 zurück.</h2>



<p>Ob „BHP 2.0“ wirklich zündet oder als PowerPoint-Fiebertraum in der Geschichte verschwindet, bleibt offen. Sicher ist nur: Die österreichische Innenpolitik bleibt das verlässlichste Kabarettprogramm der Alpenrepublik.</p>



<p>Wie weit die Pläne zu »BHP 2.0« bereits fortgeschritten sind, zeigt übrigens ein geleaktes Script für den Werbespot, mit dem die entsprechende Kampagne starten soll:</p>



<p><strong>[WERBESPOT: BALLHAUSPLACE 2.0 – DER NEUSTART. DER GLEICHE.]</strong></p>



<p><em>Dramatische Musik. Schwarzbild. Dann eine goldene Tür mit der Aufschrift „Zukunft“ – sie öffnet sich langsam. Licht blendet. Eine bekannte Silhouette tritt heraus. Die Haare sitzen. Die Stimme ist sanft, fast flüsternd.</em></p>



<p><strong>Sebastian Kurz (Voice-over):</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Manche sagen, ich bin weg. Andere sagen, ich bin zurück. Ich sage: Ich war nie wirklich weg. Ich war nur im Ladebildschirm.&#8220;</p>
</blockquote>



<p><em>Schnitt: Ein stylischer, minimalistischer Büroraum. Flipcharts mit Worten wie „Leadership“, „Narrativ“ und „Steuerfreiheit“. Im Hintergrund läuft ein Remix der Nationalhymne mit Trap-Beat.</em></p>



<p><strong>Sprecher (episch):</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ballhausplace 2.0 – die erste Regierung, die als App kommt.&#8220;</p>
</blockquote>



<p><em>Szenenwechsel: Ein junger Mann swipet durch Ministerposten auf dem Handy. Ein Pop-up erscheint: „Neues Update verfügbar: Jetzt mit noch mehr Message Control.“</em></p>



<p><strong>Sprecherin (in Werbestimme):</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Mit innovativen Features wie dem <em>GB-Geldfinder</em>, dem <em>Ibiza-Leak-Detektor</em>, dem <em>Plakolm Denken-wie-die-Alten-Simulator </em>und dem völlig neuen <em>SchmidBot<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> – powered by Chats</em>.&#8220;</p>
</blockquote>



<p><em>Schnitt: Sebastian Kurz steht auf einem Berggipfel und blickt ins Alpenpanorama.</em></p>



<p><strong>Sebastian Kurz (blickt in die Kamera):</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Österreich braucht keine neue Politik. Es braucht nur eine bessere Verpackung.&#8220;</p>
</blockquote>



<p><em>Schnitt: Ein stylisiertes Logo erscheint. Die österreichische Flagge, aber mit Bluetooth-Symbol.</em></p>



<p><strong>Ballhausplace 2.0</strong> <strong>– Jetzt herunterladen. Vertrauen Sie der Beta-Version. Die Vollversion kommt mit Mehrheit.</strong></p>



<p><em>Disclaimer in Kleinschrift, schnell gesprochen:</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Ballhausplace 2.0 ist ein Produkt der Sebastian Kurz GmbH. Mögliche Nebenwirkungen: Déjà-vus, erhöhtes Misstrauen, Sesselsägen, plötzlicher Kanzlerwechsel. Nicht geeignet für Demokratien mit Erinnerung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr Gewissen oder an Ihren gesunden Hausverstand.</em></p>
</blockquote>



<p>(Bilder: AdobeStock, K2)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurz will Präsident werden, um Verfahren à la Trump loszuwerden</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/praesident-kurz-verfahren-wie-trump-loswerden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 13:18:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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		<category><![CDATA[Strafe]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem Thomas Schmid, ehemaliger Kurz-Vertrauter und Seit-KurzEm-Kronzeuge in der österreichischen Politlandschaft, ordentlich Staub aufgewirbelt hat, scheint Sebastian Kurz neue Karrierepläne zu schmieden. Insider berichten, dass sich der ehemalige Bundeskanzler ernsthaft mit einer Bewerbung um das Amt des Bundespräsidenten beschäftigt. Der Weg ins Präsidentenamt könnte nicht nur Prestige, sondern auch praktische Vorteile bringen, Stichwort &#8222;Trump-Strategie&#8220;. Schließlich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem <a href="https://www.k2-magazine.com/gespraechsprotokoll-dinnerparty-kurz-schmid-ortner/" data-type="post" data-id="3018">Thomas Schmid</a>, ehemaliger Kurz-Vertrauter und Seit-KurzEm-Kronzeuge in der österreichischen Politlandschaft, ordentlich Staub aufgewirbelt hat, scheint Sebastian Kurz neue Karrierepläne zu schmieden. Insider berichten, dass sich der ehemalige Bundeskanzler ernsthaft mit einer Bewerbung um das Amt des <a href="https://www.bundespraesident.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundespräsidenten</a> beschäftigt. Der Weg ins Präsidentenamt könnte nicht nur Prestige, sondern auch praktische Vorteile bringen, Stichwort &#8222;Trump-Strategie&#8220;. Schließlich hat der Blick über den großen Teich gezeigt, dass Verfahren gegen Politiker manchmal wie von Zauberhand verschwinden, wenn man erst einmal im Oval Office oder in der Präsidentschaftskanzlei sitzt.</p>



<p>Kurz soll intern bereits verkündet haben: „Wenn Trump das schafft, dann schaff ich das auch!“ Ein Beraterteam arbeitet angeblich schon an einem Slogan à la „Make Austria Great Again“, natürlich abgekürzt »MAGA« – denn was in den USA funktioniert, kann in Österreich doch nicht schiefgehen. Die passende Krawatte in Überlänge und ein Twitter-Comeback seien auch schon in Planung. Insider berichten zudem, dass sich Kurz diesbezüglich bereits von Trump´s Strategieberatern coachen lässt.</p>



<p>Der Plan sei ebenso simpel wie genial: Mit einer entsprechenden Mehrheit im Nationalrat würde Kurz ein Modell einführen, das »Immunität durch Amt« vorsieht – ein Konzept, das in Österreich einzigartig wäre. „Es geht ja nicht darum, dass ich mich schützen will, sondern dass wir als Nation stark bleiben“, so Kurz in einem PR-Statement-Telefonat.</p>



<p>Ein enger Kurz-Jünger ähm Vertrauter dazu: &#8222;Das Amt des Bundespräsidenten hat viele Vorteile – viel Ansehen, eine akzeptable Gage, keine Verantwortung und einen Hauch von Unantastbarkeit. Außerdem wäre es ein großer PR-Coup.&#8220; Quellen aus der türkisen Bubble spekulieren bereits über mögliche Wahlkampfslogans: <em>„Kurz und schmerzlos – zurück ins Amt!“</em> oder <em>„Für die Republik, für mich!“</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich schwöre bei Gott, dass ich nichts gegen Sebastian Kurz aussagen werde.&#8220;</h2>



<p>Falls Kurz tatsächlich Präsident wird, könnten künftige Angelobungen von Ministern Sätze beinhalten wie: <em>„Ich schwöre bei Gott, dass ich nichts gegen Sebastian Kurz aussagen werde.“</em> Ein bekannter Journalist merkte an: „Sollte er Präsident werden, könnten wir uns endgültig von seriöser Politik verabschieden – aber dafür wird’s umso unterhaltsamer!“</p>



<p>Politikwissenschaftler und -innen warnen jedoch: „Sollte Kurz Präsident werden, könnten wir uns auf regelmäßige Auftritte freuen, in denen er seine WhatsApp-Chats als literarische Meisterwerke verteidigt.“ Eine Netflix-Dokumentation mit dem Titel »Chats of Power« sei bereits in Planung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="539" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-1024x539.jpg" alt="Zwei Männer an einem Schreibtisch bei einer Besprechung, Stichwort Kurz.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4566" title="Kurz will Präsident werden, um Verfahren à la Trump loszuwerden 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-1024x539.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-300x158.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-768x404.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-150x79.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-450x237.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurz lässt sich bereits von Profis für den Präsidentschaftswahlkampf coachen.</figcaption></figure>



<p>Fraglich bleibt nur, ob Österreich bereit ist für eine solche „politische Innovation“. Aber wer weiß, vielleicht haben wir bald einen Präsidenten Kurz – und dazu eine neue Regel: „Amtsbonus vor Strafprozess“. Bleibt abzuwarten, ob ihm die heimische Justiz tatsächlich so wohlgesonnen ist wie Trumps Republikaner. Und seine laufenden Verfahren sollten natürlich bis zur nächsten planmäßigen Wahl 2028 hinausgezögert werden – #FragNachBeiKHG.</p>



<p>Ob der Plan aufgeht? Es bleibt abzuwarten. Österreich könnte jedenfalls bald das erste Land sein, in dem die Satire die Realität überholt.</p>



<p>K2 – wir lieben »den« Kronzeugenstatus. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>+++BREAKING+++ Kurz und Kickl planen neue Regierung – &#8222;Wir haben uns beide geändert&#8220;</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/breaking-kurz-und-kickl-planen-neue-regierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 08:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Kickl]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wien – Es ist der politische Paukenschlag des Jahres: Sebastian Kurz und Herbert Kickl haben sich, so das engste Umfeld der beiden, in einem Wiener Kaffeehaus zu geheimen Koalitionsgesprächen getroffen. Der Grund? Die jüngsten Verhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zur Bildung einer Regierung seien ihrer Wahrnehmung nach bereits jetzt kläglich gescheitert. „Man kann noch [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wien – Es ist der politische Paukenschlag des Jahres: <a href="https://www.k2-magazine.com/marketing-gag-patientenmilliarde/" data-type="post" data-id="3639">Sebastian Kurz</a> und <a href="https://www.k2-magazine.com/kickl-auf-eurer-seite-fuer-20k-pro-monat/" data-type="post" data-id="4208">Herbert Kickl</a> haben sich, so das engste Umfeld der beiden, in einem Wiener Kaffeehaus zu geheimen Koalitionsgesprächen getroffen. Der Grund? Die jüngsten Verhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zur Bildung einer Regierung seien ihrer Wahrnehmung nach bereits jetzt kläglich gescheitert. „Man kann noch so oft dieselbe Wand anstarren, bevor man sich denkt: Vielleicht braucht es wieder <em>uns</em>. „Ich bin zwar offiziell nicht mehr in der Politik, aber ich habe gemerkt, dass Österreich ohne mich einfach nicht kann – oder will“, soll Kurz einem Insider zufolge gesagt haben.</p>



<p>Beim Regierungsprogramm will man diesmal einen völlig neuen Weg einschlagen. Statt einer 300-Seiten-Broschüre soll es diesmal ein türkisblaues Post-it mit der Aufschrift „Zurück zur Macht“ tun. Es kursieren Gerüchte, dass die neue Koalition hauptsächlich aus gegenseitigem Eierschaukeln und der gemeinsamen Liebe zur Kamerapräsenz bestehen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bühne: Ein Wiener Kaffeehaus</h2>



<p>Ort des Treffens war ein <a href="https://www.starbucks.at/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hinterzimmer eines traditionellen Wiener Kaffeehauses</a> – vielleicht, um nostalgische Gefühle zu wecken. Kurz soll beim Gespräch einen Verlängerten bestellt haben, Kickl hingegen einen doppelten Espresso. „Man muss wachsam bleiben, wenn man mit dir verhandelt“, soll Kickl mit einem Augenzwinkern bemerkt haben.</p>



<p>Beide Politiker sollen sich rasch einig gewesen sein: Österreich brauche frischen Wind. „Es ist an der Zeit, alte Differenzen zu überwinden – und wer könnte das besser als ich und Herbert?“, so der Ex-Kanzler. Kickl versprach indes, seine härteren Töne etwas zu mildern, und Kurz erklärte bereitwillig, er wolle „die alten Fehler nicht wiederholen“. Gemeinsam sprachen sie von einer „Koalition der Erneuerung“, die auf einem überraschend simplen Prinzip basieren soll: „Du machst, was ich sage, und ich mache, was du sagst.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Plan: Zurück in die Vergangenunft</h2>



<p>Insider berichten, dass Kickl das Innenministerium beanspruchen wolle, während Kurz als Kanzler ins Rampenlicht zurückkehrt. „Das wird wie damals 2017, nur besser“, soll Kurz euphorisch gesagt haben. Kickl hingegen meinte trocken: „Damals war ich nicht Innenminister. Diesmal bin ich es schon von Anfang an.“</p>



<p>Kickl, bekannt für seine pointierten Sager, gab sich jedenfalls anschließend ungewöhnlich versöhnlich: „Natürlich gab es Meinungsverschiedenheiten, aber der liebe Sebastian hat mir klar gemacht, dass wir gemeinsam Großes schaffen können – zum Wohle von uns allen, also von mir und von ihm. Außerdem: Wer sonst kennt sich besser mit Ibiza und Skandalen aus? Sebastian und ich haben jedenfalls unsere Differenzen beigelegt. Er macht die PR, ich mache die Schlagzeilen – eine klassische Win-Win-Situation.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reaktionen: Ein Land lacht (oder weint?)</h2>



<p>Die Nachricht schlug in der österreichischen Politik ein wie eine Bombe. Während SPÖ und NEOS in spontanes Gelächter ausbrachen, reagierte die FPÖ mit gemischten Gefühlen: „Kickl, mit Kurz? Das wäre wie ein Pakt mit dem Teufel“, kommentierte ein FPÖ-Abgeordneter, der anonym bleiben möchte. Auch die Grünen meldeten sich zu Wort: „Wir haben nie gedacht, dass wir das sagen würden, aber plötzlich wirkt Türkis-Grün fast wie ein Paradies.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Maßnahmen der neuen Regierung?</h2>



<p>Falls das Duo wirklich an die Macht kommt, kursieren bereits Gerüchte über erste Maßnahmen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>„Kurzurlaub für alle“</strong> – Ein staatlich gefördertes Reiseprogramm, inspiriert von Kurz’ letzten Jahren in der Privatwirtschaft.</li>



<li><strong>„Kickl-Card“</strong> – Eine spezielle Karte für Grenzkontrollen, die jede<em>n Bürger</em>in permanent ausweist – einfach nur zur Sicherheit.</li>



<li><strong>„Ministerien-Memo“</strong> – Ein neues Spiel im Parlament, bei dem Ministerien und Kompetenzen zufällig zugeteilt werden, um „politische Kreativität zu fördern“.</li>



<li>Die Einführung eines <strong>„Tagesaktiven Misstrauensvotums“</strong>, das die Demokratie dynamischer machen soll.</li>



<li>Ein verpflichtendes <strong>&#8222;Social-Media-Coaching&#8220;</strong> für alle FPÖVP-Funktionäre, damit künftig kein Screenshot mehr viral geht.</li>



<li>FPÖ-geführte Meditationseinheiten zur besseren Zusammenarbeit: <strong>„Vom Wutbürger zum Kuschelbürger.“</strong></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Regierungsposten neu verteilt</h2>



<p>Ebenfalls durchgesickert sind bereits auch erste Details zur geplanten Ressortverteilung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sebastian Kurz</strong> wird erneut Bundeskanzler, allerdings nur für die Außenwirkung. Innenminister Kickl erklärte dazu: „Ich übernehme die operative Führung. Sebastian darf sich auf das Instagram-Portfolio konzentrieren.“</li>



<li><strong>Herbert Kickl</strong> wird Innenminister und Finanzminister in Personalunion. Begründung: „Sicherheit und Budget gehören zusammen wie Brot und Butter.“</li>



<li>Ein neues Ministerium namens <strong>„Ministerium für Heimat, Innovation und Social Media“</strong> wird geschaffen, das Kurz’ strategische Vision für die Zukunft umsetzt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="613" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-1024x613.jpg" alt="Ein Post-It, auf dem Zurück zur Macht steht, Stichwort Kurz-Kickl.
(c) Pixabay.com/ K2" class="wp-image-4558" title="+++BREAKING+++ Kurz und Kickl planen neue Regierung – &quot;Wir haben uns beide geändert&quot; 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-1024x613.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-300x180.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-768x460.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-150x90.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-450x269.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurz und bündig: Das neue Regierungsprogramm der Regierung Kickl-Kurz 2.0.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Fazit</strong></h3>



<p>Zum Abschluss des Treffens posierten Kurz und Kickl Hand in Hand vor einem Plakat mit dem Motto „Zwei Visionäre, eine Katastrophe“. Dabei wirkten beide so authentisch wie eine Instagram-Story nach 15 Filtern. </p>



<p>Ob Sebastian Kurz und Herbert Kickl tatsächlich das nächste politische Dream-Team Österreichs werden, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Die heimische Politiklandschaft würde mit dieser Konstellation niemals langweilig werden.</p>



<p>K2 – wir wandern aus.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, Pixabay.com/ K2)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>+++Exklusiv+++ Geheimes Gesprächsprotokoll zum »Marketing-Gag Patientenmilliarde«</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/marketing-gag-patientenmilliarde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 08:14:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsprotokoll]]></category>
		<category><![CDATA[Hartinger-Klein]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenmilliarde]]></category>
		<category><![CDATA[SNU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=3639</guid>

					<description><![CDATA[Wie vor wenigen Tagen von der ehemaligen ”Wer-schafft-die-Arbeit“ Bundesministerin für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz der Republik Österreich, Beate Hartinger-Klein, bestätigt, war die hochgepriesene »Patientenmilliarde« der Regierung Kurz nicht mehr – aber auch nicht weniger – als ein Marketing-Gag. Zur Erinnerung: Don Sebastian und seine getreuen versprachen, dass aufgrund der Reform der Krankenkassen die damit verbundenen Einsparungen [...]]]></description>
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<p>Wie vor wenigen Tagen von der ehemaligen ”Wer-schafft-die-Arbeit“ Bundesministerin für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz der Republik Österreich, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Hartinger-Klein" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beate Hartinger-Klein</a>, bestätigt, war die hochgepriesene »Patientenmilliarde« der Regierung Kurz nicht mehr – aber auch nicht weniger – als ein Marketing-Gag. Zur Erinnerung: Don Sebastian und seine getreuen versprachen, dass aufgrund der Reform der Krankenkassen die damit verbundenen Einsparungen von einer Milliarde Euro allen Österreicherinnen und Österreichern zugute kommen würden. </p>



<p>Das Wording »Partientenmilliarde« war jedoch lediglich den „Marketingspezialisten“ aus dem Bundeskanzleramt geschuldet, namentlich Johannes Frischmann und Gerald Fleischmann (beide ÖVP). Denn laut einem Bericht des Rechnungshofs von 2022 hatte die Reform 215 Millionen Euro an Kosten(!) verursacht, statt die versprochenen Einsparungen von einer Milliarde zu bringen.</p>



<p>Wie es zu dieser ominösen PR- und Marketingaktion der Regierung gekommen ist, zeigt nun ein Gesprächsprotokoll der damals verantwortlichen Experten aus dem Kabinett des Kanzlers, das K2-Magazine exklusiv vorliegt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Einladung: Besprechung Wording Patientenmilliarde</h2>



<p>Der Ort der Besprechung: Ein luxuriöser Besprechungsraum im Bundeskanzleramt, gedämpftes Licht, das Flimmern von Monitoren erhellt die Gesichter der Anwesenden.</p>



<p>Zeitpunkt: 03. September 2018, 09:30h &#8211; 14:00h.</p>



<p>Anwesende: Fl, Fr</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>FL: Guten Morgen. Wie du weißt, steht unsere neue PR-Kampagne zur »Patientenmilliarde« kurz vor der Enthüllung. Ich möchte sicherstellen, dass wir alle auf dem gleichen Stand sind, wenn es darum geht, die Story großflächig zu streuen.</p>



<p>Fr: Absolut. Unsere Aufgabe ist es, diese &#8218;Milliarde&#8216; als das Nonplusultra in der Gesundheitsversorgung darzustellen – auch wenn es nur eine glänzende Fassade ist. Wir könnten anfangen, indem wir es so darstellen, als würden wir das Gesundheitssystem revolutionieren. Du weißt schon, mit glücklichen Patienten, die in Sonnenuntergängen spazieren gehen und Ärzten, die Regenbogen aus ihren Kitteln ziehen.</p>



<p>Fl: Klingt nach einem Plan. Aber was ist mit den Fakten?</p>



<p>Fr: Fakten? Ach komm, hast du schlecht geschlafen? Das interessiert doch niemanden. Wir werden einfach ein paar schöne Grafiken mit bunten Balken und Zahlen erstellen. Hauptsache, es sieht beeindruckend aus.</p>



<p>Fl: Aber was ist, wenn die Leute nachfragen, wo das Geld wirklich hingeht?</p>



<p>Fr: Mach dir keine Sorgen, wir haben doch unsere <a href="https://www.k2-magazine.com/rueckrufmail-der-oevp-aufgetaucht/" data-type="post" data-id="2536">SNUs (Anmerkung: Strategisch notwendiger Unsinn)</a>. Wir werden einfach ein paar unschuldige Sündenböcke finden, auf die wir die Schuld schieben können. Vielleicht ein Krankenhaus oder ein paar rote Ärzte – irgendjemand wird schon herhalten müssen.</p>



<p>Fl: Aber werden die Leute das wirklich glauben?</p>



<p>Fr: Natürlich werden sie das! Solange wir es mit genug Überzeugung verkaufen und die Medien auf unserer Seite haben, werden sie alles schlucken, was wir ihnen vorsetzen.</p>



<p>Fl: Na gut, wenn du meinst. Aber was ist, wenn jemand den Schwindel durchschaut?</p>



<p>Fl: Dann spielen wir einfach die Opferkarte aus. Wir werden behaupten, dass wir nur unser Bestes getan haben, um das Gesundheitssystem zu verbessern, und dass es wirklich die Schuld der anderen ist, dass es nicht funktioniert hat. Die Leute lieben doch ein gutes Drama.</p>



<p>Fr: Genau. Wir müssen den Medien und der Öffentlichkeit das Bild vermitteln, dass unser Kanzler wirklich um das Wohlergehen der Bürger besorgt ist, auch wenn die Realität etwas anders aussieht.</p>



<p>Fl: Richtig. Unsere Strategie ist es, die Aufmerksamkeit von den tatsächlichen Problemen im Gesundheitssystem abzulenken und stattdessen die Erfolge unserer &#8218;Milliarde&#8216; zu betonen. Wir müssen die Bürger davon überzeugen, dass wir ihre Probleme lösen, auch wenn wir nur am Kanzlerimage interessiert sind.</p>



<p>Fr: Ich schlage vor, dass wir die Medien jedenfalls auch mit beeindruckenden Statistiken überhäufen, die zeigen, wie viele Leben unsere &#8218;Milliarde&#8216; angeblich gerettet hat. Wir könnten auch einige wohlplatzierte Testimonials von angeblich dankbaren Patienten verwenden.</p>



<p>Fl: Ausgezeichnete – now we are talking! Und vergiss nicht die Social-Media-Kampagne. Wir müssen sicherstellen, dass jeder, der unsere Regierungsaccounts folgt, mit euphorischen Nachrichten über die &#8218;Milliarde&#8216; bombardiert wird. Ein paar Emojis können auch nicht schaden.</p>



<p>Fr: Ein bisschen Bauchweh hab ich trotzdem. Was machen wir, wenn die üblichen Medien wieder anfangen, Fragen zu stellen und sie konkrete Zahlen und Ergebnisse sehen wollen?</p>



<p>Fl: Davon ist leider auszugehen! Einerseits können wir das sicher ein wenig mit der Inseratenstopp-Keule abfangen. Und zusätzlich sollten wir eine Pressekonferenz einberufen, auf der wir eine Liste von angeblichen Projekten vorlegen, die dank der &#8218;Milliarde&#8216; finanziert werden sollen. Nichts Konkretes natürlich, nur genug, um sie abzulenken.</p>



<p>Fr: Ok – wir können dafür ein paar PowerPoint-Folien vorbereiten, die zeigen, wie viel Gutes wir angeblich tun werden. Vielleicht ein paar nette Grafiken für die visuelle Wirkung.</p>



<p>Fl: Und vergiss nicht die Buzzwords: &#8218;Revolution&#8216;, &#8218;Innovation&#8216;, &#8218;Zukunftssicherung&#8216;. Je mehr Buzzwords, desto weniger Fragen werden gestellt.</p>



<p>Fr: Perfekt. Lasst uns das vorbereiten und sicherstellen, dass die Medien es als Sensation verkaufen. Wir müssen den Fokus von den leeren Versprechungen weglenken und das Märchen von der &#8218;Patientenmilliarde&#8216; am Leben erhalten.</p>



<p>Fl: So ist es! Denken wir daran, dass es nicht darauf ankommt, was wirklich hinter den Kulissen passiert, sondern wie wir es der Öffentlichkeit verkaufen. Auf eine erfolgreiche Enthüllung!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ende des Gesprächsprotokolls.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="595" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/patientenmilliarde-1024x595.jpg" alt="Ein Retro-Zimmer mit Ledersessel, Telefon, altem Radio und Aufnahmegerät, Stichwort Patientenmilliarde.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3644" title="+++Exklusiv+++ Geheimes Gesprächsprotokoll zum »Marketing-Gag Patientenmilliarde« 4" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/patientenmilliarde-1024x595.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/patientenmilliarde-300x174.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/patientenmilliarde-768x446.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/patientenmilliarde-150x87.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/patientenmilliarde-450x261.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/patientenmilliarde.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">In diesem abhörsicheren Hochsicherheitsraum fand die geheime Unterredung zum Thema Patientenmilliarde statt.</figcaption></figure>



<p>Anmerkung: Aus Datenschutzgründen mussten wir die Inhalte anonymisieren.</p>



<p>K2 – auch wir sind ein nur Kosten verursachender Marketing-Gag. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>+++Breaking+++ Kurz-Prozess wird wiederholt. Neues Richtergremium Sobotka, Köstinger, Ho</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/breaking-kurz-prozess-wird-wiederholt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 09:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ho]]></category>
		<category><![CDATA[Köstinger]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Radasztics]]></category>
		<category><![CDATA[Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Sobotka]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Zuge des 1. Prozesses wegen Falschaussage gegen den ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz überschlagen sich in den letzten Tagen förmlich die Ereignisse. Wurde der einstige »türkise Messias« vor wenigen Tagen von Richter Michael Radasztics (noch) nicht rechtskräftig zu acht Monaten bedingter Haftstrafe verurteilt, gehen seit dem &#8222;day after&#8220; ein wahrer »Tsunami der Empörung« durch die [...]]]></description>
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<p>Im Zuge des 1. Prozesses wegen Falschaussage gegen den ehemaligen Bundeskanzler <a href="https://www.k2-magazine.com/gespraechsprotokoll-dinnerparty-kurz-schmid-ortner/" data-type="post" data-id="3018">Sebastian Kurz</a> überschlagen sich in den letzten Tagen förmlich die Ereignisse. Wurde der einstige »türkise Messias« vor wenigen Tagen von Richter Michael Radasztics (noch) nicht rechtskräftig zu acht Monaten bedingter Haftstrafe verurteilt, gehen seit dem &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/The_Day_After_%E2%80%93_Der_Tag_danach" target="_blank" rel="noreferrer noopener">day after</a>&#8220; ein wahrer »Tsunami der Empörung« durch die kurz´schen Fan- und Huldigungsgruppen, weil zweiterer eine Disziplinarstrafe wegen unerlaubter Weitergabe von Informationen ausgefasst hatte. </p>



<p>Aus diesem Grund, sprich weil die ÖVP in Person ihres aktuellen Generalsekretärs Christian Stocker den »Anschein der Befangenheit« bei Radasztics ortet – und sicher nicht, weil im ersten Durchgang des Verfahrens gegen den »Privatmann ohne politischer Funktion (sic!)« Kurz nicht das gewünschte Ergebnis erziehlt wurde – hat die Bundesregierung unter Kanzler Karl Nehammer, ehemaliger Generalsekretär und Innenminister unter dem jetzigen »Privatmann ohne politischer Funktion« Kurz, beschlossen, den Prozess zu wiederholen. </p>



<p>Und damit es nicht wieder zu unvorhergesehenen Ergebnissen kommen kann, wird Richter Radasztics durch ein Richtergremium, bestehend aus Wolfgang Sobotka, Elisabeth Köstinger und Martin Ho ersetzt – ein Trio, das in politischen Kreisen für seine außergewöhnliche Fähigkeit bekannt ist, Kontroversen zu umarmen wie ein Teddybär eine Granate.</p>



<p>Getreu dem Motto: &#8222;Wer könnte besser über die Unschuld des ehemaligen Kanzlers urteilen als ehemals treue Wegbegleiter?&#8220; verspricht der neu aufgerollte Prozess eine fesselnde Mischung aus Politik und Unterhaltung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Das neue Richtergremium im Kurz-Prozess 2.0</h3>



<p>Mit Sobotka, dem Meister der politischen Taktik, Köstinger, der Expertin für Umweltfragen (und vielleicht auch für das Überleben in turbulenten Gerichtssälen) und Ho, bekannt für seine unerschütterliche Haltung und sein Charisma, könnte dies das Drehbuch für eine durchaus geschichtsträchtige Gerichtsshow sein – denn wer braucht schon Reality-TV, wenn man österreichische Politik hat?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-1024x573.jpg" alt="Der Mitarbeiterinnen vor einer großen Wand mit Monitoren, Stichwort Kurz-Prozess.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3383" title="+++Breaking+++ Kurz-Prozess wird wiederholt. Neues Richtergremium Sobotka, Köstinger, Ho 5" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-1024x573.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-300x168.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-768x429.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-150x84.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag-450x252.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/kurz-prozess-beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">In der PR-Abteilung wird bereits intensiv nach möglichen Entlastungsbeweisen gesucht.</figcaption></figure>



<p>Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka, bringt seine umfassende Erfahrung als ehemaliger Innenminister und im verschwinden Lassen diverser Wohnbaumilliarden als NÖ Finanzlandesrat mit, wobei er dafür bekannt ist, mit politischen (Ablenkungs-)Manövern zu jonglieren wie ein Zirkusartist mit Flammenfackeln.</p>



<p>Elisabeth – Elli, es ist vorbei – Köstinger, die unter anderem als ehemalige Landwirtschaftsministerin ihre Sporen verdient hat, wird mit ihrer Fähigkeit, politische Rückschläge in blumige PR-Slogans zu verwandeln, eine unerwartete Dynamik in den Prozess bringen. Ein bisschen &#8222;Köppelsprech&#8220; hier und da, und schon verwandelt sie selbst den stinkendsten Fisch in der politischen Arena in einen duftenden Blumenstrauß.</p>



<p>Martin Ho, der Großmeister der geheimen Hinterzimmerpartys mit einem Talent für unorthodoxe Lösungen und unvorhersehbare Wendungen, komplettiert das »Trio Infernale«. Seine unerschütterliche Loyalität und seine Bereitschaft, jegliche Konventionen auf den Kopf zu stellen, machen ihn zu einer Art »wild card« in diesem Prozess, der die Regeln neu schreiben könnte, während er sie gleichzeitig auf den Kopf stellt.</p>



<p>Wann der Neustart beginnen wird, steht noch nicht final fest. Die Anwälte von Kurz präferieren den 29.02.2025, zumal bis dahin auch die 39 russischen Entlastungszeugen ausreichend gebrieft werden könnten und Zeit für einen kurzen Videocall hätten. </p>



<p>K2 – wir sind befangen. Seit immer schon.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kurz-Prozess: Sein Gespräch mit Blümel zur Vorbereitung auf dessen Aussage vor Gericht</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/kurz-prozess-gespraechsprotokoll-mit-bluemel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 11:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Blümel]]></category>
		<category><![CDATA[GB]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsprotokoll]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[SK]]></category>
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					<description><![CDATA[Ort: Ein geheimer, gedämpft beleuchteter Raum im Wienerwald, in dem Sebastian Kurz und Gernot Blümel über die Vorbereitung von Blümels Aussage vor Gericht sprechen. Die Stimmung ist angespannt. Datum: Ein paar Tage vor Blümels Gerichtsauftritt. Anwesende: Sebastian Kurz und Gernot Blümel. Zweck der Unterredung: Vorbereitung der Aussage Blümel´s vor Gericht beim sogenannten Kurz-Prozess im Zusammenhang [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ort: Ein geheimer, gedämpft beleuchteter Raum im Wienerwald, in dem <a href="https://www.k2-magazine.com/aufstieg-und-fall-eines-politischen-wunderkindes/" data-type="post" data-id="1391">Sebastian Kurz</a> und Gernot Blümel über die Vorbereitung von Blümels Aussage vor Gericht sprechen. Die Stimmung ist angespannt.</p>



<p>Datum: Ein paar Tage vor Blümels Gerichtsauftritt. </p>



<p>Anwesende: Sebastian Kurz und Gernot Blümel. </p>



<p>Zweck der Unterredung: Vorbereitung der Aussage Blümel´s vor Gericht beim sogenannten Kurz-Prozess im Zusammenhang mit mutmaßlichen Falschaussagen vor dem Ibiza-Untersuchungsausschuss im Parlament. </p>



<p>Anmerkung: Nachdem dieses Gespräch streng geheim und absolut vertraulich war, verwenden wir hier im uns zur Verfügung stehenden Gesprächsprotokoll keine vollständigen Klarnamen.  </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Exklusiv: Gesprächsprotokoll zwischen SK und GB im Vorfeld des Kurz-Prozesses</h2>



<p><strong>SK:</strong> Hallo Gernot, mein Lieber. Setz dich doch. Ein Gläschen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCner_Veltliner" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grüner Veltliner</a>?</p>



<p><strong>GB:</strong> Nein danke. Ich haben heute leider einen etwas nervösen Magen.</p>



<p><strong>SK:</strong> Ach, das wird schon. Einfach locker bleiben. Du weißt ja, die beste Verteidigung ist ein Lächeln.</p>



<p><strong>GB:</strong> Aber es geht um meine Aussagen vor Gericht. Da kann ich doch nicht einfach mit einem Lächeln durchkommen.</p>



<p><strong>SK:</strong> Das ist jetzt der Teil, wo du meine Expertise schätzen lernst, Gernot. Erinnerst du dich an unsere gemeinsamen Tage in der Politik?</p>



<p><strong>GB:</strong> Wie könnte ich das vergessen? Aber das hier ist kein Wahlkampf.</p>



<p><strong>SK:</strong> Nein, es ist ein viel wichtigerer Kampf. Der Kampf um deine Glaubwürdigkeit. Und wer könnte da besser helfen als ich, der Meister der Wortverdreherei?</p>



<p><strong>GB:</strong> Ok – wir haben ja schließlich immer schon gesagt, dass wir gemeinsam durch dick und dünn gehen.</p>



<p><strong>SK:</strong> Richtig. Aber diesmal ist es besonders dünn. Wir müssen jedenfalls sicherstellen, dass deine Aussage so überzeugend ist wie meine Frisur.</p>



<p><strong>GB:</strong> Keine Sorge! Ich habe mir schon ein paar Notizen gemacht. Ich werde einfach sagen, dass ich mich an nichts erinnern kann. Das hat doch auch schon im U-Ausschuss ganz gut funktioniert.</p>



<p><strong>SK:</strong> Das ist ein guter Anfang, aber wir müssen subtiler vorgehen. Du musst so tun, als ob du total überrascht warst, als die Ermittlungen begonnen haben. Wie könntest du von solchen Dingen wissen? Du bist schließlich ein beschäftigter Mann.</p>



<p><strong>GB:</strong> Ah, verstehe. Überraschung als beste Verteidigung. Das hat bei meiner Geburtstagstorte auch funktioniert.</p>



<p><strong>SK:</strong> Genau. Und wenn sie nach Beweisen fragen, sag einfach, dass du alles auf deinem privaten E-Mail-Server hattest, der leider von deinem wildgewordenen Roboterstaubsauger zerstört wurde. Das klingt glaubhaft.</p>



<p><strong>GB:</strong> Aber Sebastian, ich habe doch gar keinen privaten E-Mail-Server.</p>



<p><strong>SK:</strong> Das ist der Trick, Gernot. Wer sollte das überprüfen? Vertrau mir, das klappt.</p>



<p><strong>GB:</strong> Ok, ich werde das mit dem Roboterstaubsauger einbauen. Aber was ist mit den Details? Was, wenn sie nach genauen Daten fragen?</p>



<p><strong>SK:</strong> Gute Frage. Sag einfach, dass du eine Art politische Amnesie hattest. Du erinnerst dich an nichts, außer dass du immer für das Wohl des Landes gearbeitet hast. Das klingt heldenhaft.</p>



<p><strong>GB:</strong> Klingt nach einem Plan. Aber was ist, wenn sie nach Zeugen fragen?</p>



<p><strong>SK:</strong> Das ist einfach. Sag, dass alle relevanten Zeugen in einem exotischen Land untergetaucht sind und nicht gefunden werden können. Das macht alles mysteriöser.</p>



<p><strong>GB:</strong> Aber was ist, wenn sie hartnäckig bleiben?</p>



<p><strong>SK:</strong> Dann müssen wir die &#8222;politische Hexenjagd&#8220;-Karte spielen. Sag einfach, dass du das Opfer einer politischen Verschwörung bist und dass jeder, der etwas anderes behauptet, ein Agent der dunklen Mächte ist.</p>



<p><strong>GB:</strong> Das klingt nach einem Notfallplan. Was ist, wenn das Gericht nicht überzeugt ist?</p>



<p><strong>SK:</strong> Mach dir keine Sorgen, Gernot. Ich habe immer gesagt, die Politik ist wie Schach. Wenn du drohst zu verlieren, wirf das Schachbrett um und beschuldige jemand anderen des Foulspielens. Das hat schon bei so vielen funktioniert.</p>



<p><strong>GB:</strong> Du bist ein Genie! Und was ist mit den Beweisen?</p>



<p><strong>SK:</strong> Beweise sind überbewertet. Wir haben unsere Rhetorik. Wir müssen den Richter beeindrucken, ihm ein gutes Gefühl geben.</p>



<p><strong>GB:</strong> Das klingt alles so… manipulativ.</p>



<p><strong>SK:</strong> Nenn es wie du willst. Aber erinnere dich, wir das doch immer schon &#8222;Kommunikationsstrategie&#8220; genannt.</p>



<p><strong>GB:</strong> Aber was ist, wenn ich erwischt werde?</p>



<p><strong>SK:</strong> Mach dir keine Sorgen, ich habe die besten Anwälte organisiert. Die werden schon dafür sorgen, dass du nicht ins Schwitzen kommst.</p>



<p><strong>GB:</strong> Aber das ist doch nicht fair.</p>



<p><strong>SK:</strong> Fair? Mein Lieber Freund, in der Politik gibt es kein Fair. Es gibt nur Gewinner und Verlierer.</p>



<p><strong>GB:</strong> Und was ist mit der Moral?</p>



<p><strong>SK:</strong> Moral? Die haben wir doch schon vor Jahren an der Garderobe abgegeben. Das ist der Preis des Erfolgs, mein Freund.</p>



<p><strong>GB:</strong> Ich weiß nicht, ob ich das kann.</p>



<p><strong>SK:</strong> Du willst doch nicht wirklich dein politisches Erbe aufs Spiel setzen, oder?</p>



<p><strong>GB:</strong> Nein, natürlich nicht.</p>



<p><strong>SK:</strong> Natürlich nicht! Und denk daran, egal was passiert, wir haben immer noch unsere politischen Memoiren, die wir veröffentlichen können. Das bringt immer ein paar Euro ein.</p>



<p><strong>GB:</strong> Gute Idee. Ich fange schon mal an, meine &#8222;Erinnerungen&#8220; zu verfassen. Danke dir!</p>



<p><em>Ende des Gesprächsprotokolls.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="602" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_592755166-1024x602.jpeg" alt="Ein dunkler Raum mit großem runden Esstisch und einem großen Dreieck mit einem Auge an der Wand, Stichwort Kurz-Prozess.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3117" title="Kurz-Prozess: Sein Gespräch mit Blümel zur Vorbereitung auf dessen Aussage vor Gericht 6" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_592755166-1024x602.jpeg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_592755166-300x177.jpeg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_592755166-768x452.jpeg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_592755166-150x88.jpeg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_592755166-450x265.jpeg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_592755166.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der geheime Raum irgendwo im Wienerwald, in dem SK und GB den Gerichtstermin vorbereitet haben.</em></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>K2 – wir halten unsere Besprechungen »ausschließlich« in zu 127,31% abhörsicheren Räumen ab. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: )</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Exklusiv: Gesprächsprotokoll der Dinnerparty mit Kurz, Schmid, Ortner &#038; Co.</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/gespraechsprotokoll-dinnerparty-kurz-schmid-ortner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 10:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
		<category><![CDATA[Dinner]]></category>
		<category><![CDATA[Dinnerparty]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsprotokoll]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz]]></category>
		<category><![CDATA[ÖBAG]]></category>
		<category><![CDATA[Schmid]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir schreiben das Jahr 2019. Am 26. März dieses Jahres – man beachte, dass die Quersumme des Tages in der Reihe der natürlichen Zahlen genau vor jener der Jahreszahl steht – traf sich eine illustre Runde von insgesamt zwölf Personen beim Industriellen und ÖVP-Großspender Klaus Ortner zum Dinner. Darunter unter anderem der damalige Kanzler Sebastian Kurz, der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir schreiben das Jahr 2019. Am 26. März dieses Jahres – man beachte, dass die Quersumme des Tages in der Reihe der natürlichen Zahlen genau vor jener der Jahreszahl steht – traf sich eine illustre Runde von insgesamt zwölf Personen beim Industriellen und ÖVP-Großspender Klaus Ortner zum Dinner. Darunter unter anderem der damalige Kanzler Sebastian Kurz, der damalige ÖVP-General Axel Melchior, Ortners Tochter Iris und Thomas Schmid.</p>



<p>Mutmaßlicher Weise wird ja vermutet, dass bei diesem Essen unter anderem das zwei Tage danach stattgefundene Hearing von Herrn Schmid bzgl. seiner Bewerbung zum Alleinvorstand der Österreichische Beteiligungs AG, kurz <a href="https://oebag.gv.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ÖBAG</a> (Anmerkung: diese verwaltet die Beteiligungen der Republik Österreich an einigen börsennotierten Unternehmen), besprochen wurde; und/ oder die Bestellung von Frau Ortner zur ÖBAG-Aufsichtsrätin kurz davor. Doch entgegen allen Mutmaßungen wurden völlig andere Inhalte besprochen. Wir haben die Gesprächsprotokolle. Exklusiv und aus Gründen hier anonymisiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_315101064-1024x684.jpeg" alt="buffet with different meals cutlets, boiled vegetables, meat, pasta, potato, keyword Gesprächsprotokoll.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3020" title="Exklusiv: Gesprächsprotokoll der Dinnerparty mit Kurz, Schmid, Ortner &amp; Co. 7" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_315101064-1024x684.jpeg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_315101064-300x200.jpeg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_315101064-768x513.jpeg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_315101064-150x100.jpeg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_315101064-450x300.jpeg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/AdobeStock_315101064.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zum Essen gab es Catering von einem &#8222;guten Freund&#8220;.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Gesprächsprotokoll</h2>



<p>Person A: &#8222;Also, wie war euer Tag heute? Irgendwelche bahnbrechenden Erkenntnisse?&#8220;</p>



<p>Person B: &#8222;Oh, du weißt schon, dieselben alten Dinge. Arbeit, Stress, Existenzkrise. Standardmäßig.&#8220;</p>



<p>Person C: &#8222;Ich habe ein neues Rezept ausprobiert. Aber keine Sorge, heute gibt es Sushi.&#8220;</p>



<p>Person D: &#8222;Wusstet ihr, dass Ameisen bis zu 40-mal ihr eigenes Körpergewicht tragen können? Beeindruckend, oder?&#8220;</p>



<p>Person E: &#8222;Ja, beeindruckend. Übrigens, wer glaubt noch an Einhörner? Interessantes Thema, oder?&#8220;</p>



<p>Person F: &#8222;Ich habe gehört, es gibt Leute, die tatsächlich ihre <a href="https://www.k2-magazine.com/socken-in-paralleluniversum-verschwinden-nie/" data-type="post" data-id="2595">Socken</a> ordentlich zusammenhalten. Ein Mythos, wie ich finde.&#8220;</p>



<p>Person G: &#8222;Wisst ihr, man könnte denken, es wäre interessant, über Politik zu sprechen. Aber ich sage euch, das ist nichts für uns.&#8220;</p>



<p>Person H: &#8222;Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Tiere wirklich die Hauptrolle in Animationsfilmen spielen?&#8220;</p>



<p>Person I: &#8222;Und was ist mit dem Wetter? Immerhin ein Klassiker, oder?&#8220;</p>



<p>Person J: &#8222;Eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich ein neues Shampoo ausprobiert habe. Revolutionär, wirklich. Ich fühle mich dadurch um mindestens zwei Jahre jünger!&#8220;</p>



<p>Person K: &#8222;Gut, gut, genug Smalltalk. Lasst uns weiter essen und uns darauf konzentrieren, wie viele Kartoffelchips wir gleich noch schaffen können.&#8220;</p>



<p>Person L: &#8222;Ich stimme zu. Wichtige Gespräche können warten. Lasst uns die Prioritäten richtig setzen – Chips, Chips und noch mehr Chips!&#8220;</p>



<p><em>Es wird weiter gegessen, ohne dass irgendjemand ein wichtiges Thema anspricht.</em></p>



<p>Person A: (stochert gelangweilt im Salat) &#8222;Oh, diese Blätter sind wirklich frisch, oder?&#8220;</p>



<p>Person B: (nickt teilnahmslos) &#8222;Ja, sehr frisch.&#8220;</p>



<p>Person C: (blickt auf sein Handy) &#8222;Wisst ihr, was ich gerade auf Instagram gesehen habe? Katzenbilder. Total süß.&#8220;</p>



<p>Person D: (rollt mit den Augen) &#8222;Ja, toll. Katzen sind immer süß.&#8220;</p>



<p>Person E: (schaut auf die Uhr) &#8222;Ich habe heute einen fantastischen Sonnenuntergang gesehen.&#8220;</p>



<p>Person F: (desinteressiert) &#8222;Oh wirklich? Wie aufregend.&#8220;</p>



<p>Person G: (gähnt) &#8222;Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Stunden Schlaf man eigentlich braucht?&#8220;</p>



<p>Person H: (gleichgültig) &#8222;Ja, ja. Schlaf ist wichtig, habe ich gehört.&#8220;</p>



<p>Person I: (schaut aus dem Fenster) &#8222;Das Wetter heute ist&#8230; nun ja, wettermäßig.&#8220;</p>



<p>Person J: (hebt die Augenbrauen) &#8222;Überraschend, dass das Wetter wetterlich ist.&#8220;</p>



<p>Person K: (starrt ins Leere) &#8222;Wisst ihr, man kann so viel aus dem Fenster schauen und doch so wenig sehen.&#8220;</p>



<p>Person L: (seufzt) &#8222;Ist das nicht das Schöne am Leben? So viel zu sagen und es dann doch nicht zu tun.&#8220;</p>



<p>Alle: (nicken apathisch) &#8222;Ja, das ist wirklich&#8230; schön.&#8220;</p>



<p><em>Die Gruppe setzt ihr Abendessen fort, ohne sich bewusst zu sein, dass in ihren belanglosen Dialogen die Tiefe eines Ozeans verloren gegangen ist.</em></p>



<p>Person A: &#8222;Na, wie war euer Wochenende?&#8220;</p>



<p>Person B: &#8222;Oh, ganz gut. Habt ihr schon mal bemerkt, wie uninteressant der Wetterbericht mittlerweile geworden ist?&#8220;</p>



<p>Person C: &#8222;Ja, total. Aber mal ehrlich, was haltet ihr von diesem neuen Trend mit Avocado-Toast? Ich meine, ist das wirklich so besonders?&#8220;</p>



<p>Person D: &#8222;Avocado-Toast? Bitte, ich schwöre auf meinen täglichen Smoothie. Das ist erst richtig hip!&#8220;</p>



<p>Person E: &#8222;Über Hipster-Food zu sprechen, könnten wir nicht mal über etwas Substanzielles reden? Wie wär&#8217;s mit Weltpolitik?&#8220;</p>



<p>Person F: &#8222;Weltpolitik? Pff, das ist doch nur Stress. Ich bevorzuge es, die Weltnachrichten zu ignorieren und mich auf meine Pflanzen im Garten zu konzentrieren.&#8220;</p>



<p>Person G: &#8222;Garten? Ich habe gerade angefangen, meine eigene Seife herzustellen. DIY-Projekte sind viel erfüllender.&#8220;</p>



<p>Person H: &#8222;Selbstgemachte Seife? Das erinnert mich an die Zeit, als meine Großmutter noch selbstgemachte Marmelade hergestellt hat. Die guten alten Zeiten!&#8220;</p>



<p>Person I: &#8222;Ja, früher war alles irgendwie einfacher. Jetzt gibt es einfach zu viele Entscheidungen. Schaut euch nur mal die Auswahl an Joghurts im Supermarkt an!&#8220;</p>



<p>Person J: &#8222;Joghurt? Ihr werdet lachen, aber ich habe neulich einen Podcast darüber gehört, wie man das perfekte Omelett zubereitet. Das hat mein Leben wirklich verändert.&#8220;</p>



<p>Person K: &#8222;Omelett? Wisst ihr, was mich wirklich beschäftigt? Warum sieht man bei Dunkelheit nicht so weit wie bei Tageslicht, wo man weiter sieht? Das ist ein echtes Mysterium.&#8220;</p>



<p>Person L: &#8222;Apropos Mysterium, hat jemand von euch schon mal versucht, eine perfekte Schachpartie zu spielen? Das ist wirklich eine Herausforderung!&#8220;</p>



<p><em>Und so endet der Abend, ohne dass auch nur ein Wort über wirklich Wichtiges gesprochen wird.</em></p>



<p>K2 – wir reden nie beim Essen. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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