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	<title>Koalition &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Koalition &#8211; K2-Magazine</title>
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	<item>
		<title>ÖVP in der FPÖ-Falle: Koalition um jeden Preis – aber nur mit wichtigen Ministerien</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/koalition-nur-mit-wichtigen-ministerien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 11:25:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
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					<description><![CDATA[Während die Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖVP in Österreich laufen, zeigt sich die Volkspartei pragmatisch wie eh und je. Ein Insider ließ nun in einem vertraulichen Gespräch durchblicken, worum es wirklich geht: &#8222;Ja, klar, die FPÖ ist radikal und will den Staat und unsere Demokratie massiv umbauen. Aber das ist uns wurscht. Problematisch ist vielmehr, dass sie [...]]]></description>
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<p>Während die <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000256010/regierungsverhandlungen-zwischen-fpoe-und-oevp-gehen-nach-turbulenzen-weiter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Koalitionsverhandlungen</a> zwischen FPÖVP in Österreich laufen, zeigt sich die Volkspartei pragmatisch wie eh und je. Ein Insider ließ nun in einem vertraulichen Gespräch durchblicken, worum es wirklich geht: <em>&#8222;Ja, klar, die FPÖ ist radikal und will den Staat und unsere Demokratie massiv umbauen. Aber das ist uns wurscht. Problematisch ist vielmehr, dass sie ALLE wichtigen Ministerien haben wollen! Wo bleibt da die Fairness?&#8220;</em></p>



<p>Tatsächlich sei man innerhalb der ÖVP mittlerweile an einen Punkt gelangt, an dem man sich mit ideologischen Kleinigkeiten nicht mehr lange beschäftigen will. Die blauen Freunde hätten nun mal Ansprüche, und das ist zu respektieren. <em>&#8222;Dass wir jetzt über den Innenminister, den Justizminister und den Finanzminister nicht einmal mehr verhandeln dürfen, sondern nur gefragt werden, ob wir noch Kaffee oder gleich ein One-Way-Ticket nach Brüssel wollen, gibt uns schon sehr zu denken,&#8220;</em> so ein ÖVP-Multifunktionär aus der Wirtschaftsecke, der anonym bleiben wollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ministeriumsverteilung nach FP-Logik</h2>



<p>Laut ersten Entwürfen hat <a href="https://www.k2-magazine.com/vokaki-massnahmenkatalog-nach-der-nr-wahl/" data-type="post" data-id="4293">VoKaKi Herbert Kickl </a>von der FPÖ vor, in einer künftigen Koalition mit dem Juniorpartner ÖVP folgende Schlüsselressorts –&nbsp;zusätzlich zum Kanzleramt –&nbsp;jedenfalls zu übernehmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Innenministerium</em></strong><br>&#8222;Wer sonst soll den Rechtsstaat abschaffen, wenn nicht wir?&#8220;</li>



<li><em><strong>Finanzministerium</strong></em><br>&#8222;Damit der Sozialstaat auch wirklich nur noch für ‘unsere Leute’ da ist.“</li>



<li><strong><em>Außenministerium</em></strong><br>&#8222;Neutralität bedeutet, mit niemandem zu reden. Schon gar nicht mit denen aus dieser EU – Austria first!&#8220;</li>



<li><strong><em>Bildungsministerium</em></strong><br>&#8222;Wer sonst schafft die dringend nötige Lehrplanreform mit den neuen Fächern &#8218;Neutralität nach Kickl&#8216; und &#8218;Geschichte ab 2017&#8216;?&#8220;</li>



<li><strong><em>Verteidigungsministerium</em></strong><br>&#8222;Nur zwei Worte dazu: Festung Österreich!&#8220;</li>



<li><strong><em>Justizministerium</em></strong><br>&#8222;Korruption? Dagegen werden wir mit aller Härte vorgehen. Oder in &#8222;alter ÖVP-Manier&#8220; unangenehme Verfahren &#8218;daschlogn&#8216;.&#8220;</li>
</ul>



<p>Die ÖVP hofft, sich zumindest das Landwirtschaftsministerium sichern zu können, um sich weiterhin um die eigene Stammwählerschaft zu kümmern. <em>&#8222;Wenn wir Glück haben, lassen sie uns wenigstens das. Dann können wir zumindest noch ein paar Traktoren subventionieren und hoffen, dass uns die Bauern nicht auch noch davonlaufen.&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="620" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-1024x620.jpg" alt="Die Hand eines Mannes, der mit Miniaturziegeln eine Mauer baut, Stichwort Koalition.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4801" title="ÖVP in der FPÖ-Falle: Koalition um jeden Preis – aber nur mit wichtigen Ministerien 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-1024x620.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-300x182.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-768x465.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-150x91.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-450x273.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die blauen Verhandler setzen bei den Verhandlungen durchaus auf perfide Mittel, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">„Was bleibt uns denn übrig?“</h2>



<p>Letztlich, so der ÖVP-Insider, müsse man sich mit der Realität abfinden: <em>&#8222;Wir haben die FPÖ groß gemacht. Jetzt können wir uns nicht beschweren, wenn sie uns überholen und so wie wir maßlose Forderungen stellen.&#8220;</em></p>



<p>Ein ÖVP-Verhandler soll bereits gescherzt haben: <em>„Wenn das so weitergeht, bleibt uns nur das Ministerium für Selbstaufgabe.“</em></p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock)</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>ÖVP-Imagewandel: Statt &#8222;Hure der Reichen&#8220; nun &#8222;Hure der Rechten&#8220;</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/oevp-imagewandel-zu-hure-der-rechten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 09:42:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[HdR]]></category>
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		<category><![CDATA[Stocker]]></category>
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					<description><![CDATA[Die österreichische Volkspartei (ÖVP) sorgt wieder einmal für Furore, allerdings (viel) weniger mit politischem Weitblick als mit akrobatischen Verrenkungen, die an Virtuosität kaum zu überbieten sind. Nach Jahren des Daseins als vermeintliche „Hure der Reichen“, hat die Partei nun offenbar ein neues Standbein gefunden: „Hure der Rechten“. Der neue Obmann Christian Stocker zeigt dabei seine [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die österreichische Volkspartei (ÖVP) sorgt wieder einmal für Furore, allerdings (viel) weniger mit politischem Weitblick als mit akrobatischen Verrenkungen, die an Virtuosität kaum zu überbieten sind. Nach Jahren des Daseins als vermeintliche <strong><em>„Hure der Reichen“</em></strong>, hat die Partei nun offenbar ein neues Standbein gefunden: <strong><em>„Hure der Rechten“</em></strong>. Der neue Obmann Christian Stocker zeigt dabei seine bisher nur seinem engsten Kreis bekannte künstlerische Ader für (politische) Pirouetten, die selbst Eiskunstlauf-Ikonen vor Neid erblassen lässt.</p>



<p>Noch vor wenigen Tagen tönte Stocker entschlossen, dass <a href="https://www.k2-magazine.com/vokaki-massnahmenkatalog-nach-der-nr-wahl/" data-type="post" data-id="4293">Herbert Kickl</a>, seines Zeichens Chef der Freiheitlichen, &#8222;<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240924_OTS0151/stocker-russland-naehe-der-fpoe-ist-gefahr-fuer-unsere-demokratie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Interesse der Sicherheit der österreichischen Bevölkerung keine Regierungsverantwortung übernehmen dürfe</a>&#8222;. Man könnte meinen, der Satz stamme aus einem Politkrimi mit dem Titel <em>„Moralische Integrität 2.0“</em>. Doch in der ÖVP ist Moral offenbar nicht mehr als ein eleganter Vorwand, der sich im Wind der Machtspiele schnell verflüchtigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Sicherheitsrisiko zum Koalitionspartner?</h2>



<p>Kaum war die Aussage verklungen, drehte sich der Wind. Stocker, dem man bis dahin kaum tänzerisches Talent nachgesagt hatte, legte eine 180-Grad-Pirouette hin, die sogar Quantenphysiker ins Grübeln bringt: Wie kann ein Mann gleichzeitig für und gegen dieselbe Sache sein? Die Antwort scheint simpel: Es ist nicht die Sache, die sich ändert, sondern die Richtung, aus der der Geruch der Macht zu wehen beginnt.</p>



<p>Insider berichten, dass Stocker in der ÖVP-Zentrale bei einem Probedurchlauf für die Pirouette gesehen wurde – mit einem Plakat von Sebastian Kurz im Hintergrund, das „in spätestens zwei Monaten hat der Pöbel eh alles wieder vergessen“ zu flüstern schien. Die Transformation war atemberaubend: Noch während die Schuhe von der ersten Kehrtwende glühten, wurde bereits überlegt, wie man Herbert Kickl salonfähig machen könnte. Der erste Vorschlag: Kickl einen „Sicherheitsberater“-Titel zu verleihen. Motto: Wenn schon rechts, dann mit Etikette!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das neue Credo: Prinzipien sind flexibel</h2>



<p>Parteiintern munkelt man, dass die ÖVP sich künftig stärker auf das Motto „Flexibilität ist Stärke“ konzentrieren wolle. Tatsächlich hat man sich von traditionellen Wertvorstellungen wie „Konsequenz“ und „Rückgrat“ längst verabschiedet. Warum auch an veralteten Konzepten festhalten, wenn Macht und Mandate auf dem Spiel stehen?</p>



<p>Stocker selbst erklärte auf Nachfrage, dass seine Aussagen von letzter Woche „aus dem Kontext gerissen“ worden seien. Auf die Frage, wie dieser Kontext denn laute, sagte er: „Das kommt darauf an, wer gerade zuhört. Außerdem habe ich ohnehin auch ein Hexenkreuz gemacht, also gilt das Gesagte sowieso nicht.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="565" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-1024x565.jpg" alt="Die Hand eines Mannes, der hinter seinem Rücken ein Hexenkreuz macht, Stichwort ÖVP.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4659" title="ÖVP-Imagewandel: Statt &quot;Hure der Reichen&quot; nun &quot;Hure der Rechten&quot; 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-1024x565.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-300x166.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-768x424.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-150x83.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-450x248.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier das Beweisfoto, dass Herr Stocker tatsächlich ein Hexenkreuz gemacht hat, als er oben zitierte Aussage getätigt hat.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Herbert Kickl: Der neue Partner für Sicherheit?</h2>



<p>Während Kickl noch überlegt, ob er sich in „Meister der Sicherheit“ oder „Minister of Chaos“ umbenennen soll, werkelt die ÖVP fleißig am Narrativ: Kickl sei eigentlich ein unverstandenes Genie, dessen Ideen „innovativ“ statt „radikal“ seien. Die Wähler sollen es glauben – immerhin haben sie schon so manche Kehrtwende der Partei unbemerkt geschluckt.</p>



<p>Ein Stocker-Vertrauter hat uns zudem berichtet: „Wir wollen zeigen, dass wir nicht nur für Milliardäre und Unternehmen da sind, sondern auch für Menschen, die bei der EU die Öxit-Taste suchen, die Gendersternchen als persönliche Beleidigung empfinden und in jedem Boot eine Bedrohung für Österreich sehen. Warum sich auf die Reichen beschränken, wenn man auch die Rechten begeistern kann? Wir sehen das als Diversifikation unseres Angebots. Wir sind wie ein Chamäleon: Ob Schwarz, Türkis oder ein bisschen Braun – wir passen uns an!“ </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Alles dreht sich, nur nicht die Moral</h2>



<p>Die ÖVP hat mit ihrer neuesten Wendung bewiesen, dass politische Prinzipien in Österreich weniger Gewicht haben als ein leeres Plastiksackerl im Wind. Die einzige Konstante: Egal, in welche Richtung sich die Macht verschiebt, die ÖVP ist stets bereit, ihr eine Bühne zu bereiten – Hauptsache, sie selbst bleibt im Rampenlicht. Die ÖVP hat es jedenfalls geschafft, ihre politische Flexibilität auf ein neues Level zu heben. War die Partei lange Zeit vor allem als „Hure der Reichen“ verschrien, zeigt sie jetzt, dass sie auch rechts außen eine solide Performance abliefern kann. Experten sprechen von einem „fulminanten Spagat“, Kritiker hingegen fragen: „Wie biegsam kann eine Partei eigentlich sein, bevor sie bricht?“</p>



<p>K2 – wir sind weder schwarz noch türkis. Und schon gar nicht braun. Seit immer.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Koalitionsverhandlungen abgebrochen: &#8222;Wenn NEOS nicht will, holen wir die Sternsinger ins Team.&#8220;</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/durchbruch-koalitionsverhandlungen-sternsinger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 08:33:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich wollten ÖVP, SPÖ und Neos am 6. Januar, dem Dreikönigstag, dem letzten Tag der Vierschanzentournee, dem Ende der Weihnachtsferien, dem Tag des Erreichens des Zieles, dass &#8222;der Stern&#8220; den Weisen aus dem Morgenland gezeigt hat –&#160;kurz: an diesem geschichtsträchtigen 6. Tag des neuen Jahres ein politisches Wunder verkünden, das politisches Geschick mit göttlicher Fügung [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eigentlich wollten ÖVP, SPÖ und Neos am 6. Januar, dem Dreikönigstag, dem letzten Tag der Vierschanzentournee, dem Ende der Weihnachtsferien, dem Tag des Erreichens des Zieles, dass &#8222;der Stern&#8220; den Weisen aus dem Morgenland gezeigt hat –&nbsp;kurz: an diesem geschichtsträchtigen 6. Tag des neuen Jahres ein politisches Wunder verkünden, das politisches Geschick mit göttlicher Fügung verbindet: Nach monatelangem Ringen wollte man eine Einigung präsentieren mit dem vielversprechenden Titel „Koalition der königlichen Kompromisse“ – ein Werk, das, wie Insider berichten, mehr Fußnoten als Inhalte umfasst hätte.</p>



<p>Doch daraus wird nichts. Die NEOS steigen nämlich drei Tage vor dem 6.1. und 96 Tag nach der NR-Wahl aus den Koalitionsverhandlungen aus. „Wenn die NEOS nicht mehr wollen, holen wir die drei Sternsinger in die Koalition“, erklärt der kurz angebundene Bundeskanzler Nehammer in einem Telefonat. „Die bringen zumindest Gold, Weihrauch und Myrrhe mit – das ist mehr als manche Koalitionspartner bisher beisteuern konnten“, fügt er suffisant hinzu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Doch keine Erleuchtung unter freiem Himmel</h2>



<p>Insider berichten jedenfalls, dass die geplanten Durchbruchsgespräche in einer unerwartet spirituellen Atmosphäre stattfanden. Eine Sitzung im ehrwürdigen Parlament wurde kurzerhand ins Freie verlegt. „Wir saßen unter dem Sternenhimmel, als plötzlich ein besonders heller Stern über uns leuchtete“, so ein hochrangiger Verhandler. „Es war, als ob Kaspar, Melchior und Balthasar persönlich unsere Agenda überprüft hätten.“</p>



<p>„Wir haben uns wirklich ein Beispiel an den Heiligen Drei Königen genommen“, erklärte ein hörbar enttäuschter Kanzlerkandidat der ÖVP. „Sie haben sich nicht gestritten, sondern gemeinsam dem Stern gefolgt. Warum sollten wir das nicht auch tun?“ Die SPÖ betonte hingegen, dass die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sternsinger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sternsinger</a> ein Paradebeispiel für Solidarität seien, während die Neos anregten, die Dreikönigsaktion künftig als Startup zu führen. „Segen als Service – das hat Potential!“, meinte ein euphorischer Vertreter der Pinken –&nbsp;doch daraus wird nun nichts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leutturmprojekte –&nbsp;aber nicht für die NEOS</h2>



<p>NEOS forderten immer wieder im Zuge der Koalitionsgespräche viel zitierte &#8222;Leuchtturmprojekte&#8220;, die unter anderem auch die nötige Entschlossenheit für neue Wege zeigen sollten. Doch nach +/- drei Monaten der (intensiven) Verhandlungen gab es bisher nur Minimalkompromisse: SPÖ-Chef Andreas Babler: „Wir haben den sozialen Frieden gesichert! Es gibt ab sofort gratis Weihrauch für alle Bürgerinnen und Bürger.“ Auf Nachfrage erklärt er, dass dieser symbolische Akt „den Duft des Fortschritts“ in jedes Wohnzimmer bringen solle. Kritiker mutmaßen, es handele sich um einen Kompromiss, um die ÖVP vom Rauchen im Büro abzulenken.</p>



<p>Die ÖVP feierte derweil ihre „historische Errungenschaft“: ein steuerfreier Goldbarren pro Haushalt – allerdings nur unter der Bedingung, dass dieser als Dekoration im Wohnzimmer neben einem ÖVP-Logo ausgestellt wird. „So stärken wir die österreichische Identität und kurbeln gleichzeitig die heimische Goldschmiedekunst an“, erklärte Kanzler Karl Nehammer vor dem NEOS-Ausstieg.</p>



<p>Die NEOS hingegen hätten es geschafft, Myrrhe als offizielles Zahlungsmittel für Studierende durchzusetzen. Parteichefin Beate Meinl-Reisinger schwärmte: „Das ist die Innovation, die Österreich braucht! Wir machen die Uni-Mensa zum Tempel der Moderne.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kompromiss als (neue) Königsdisziplin</h2>



<p>Insider berichten, dass Kanzler Nehammer nun seinen &#8222;Plan B&#8220; realisieren und die Sternsinger ins Koalitionsboot holen will. &#8222;Mit der SPÖ allein hätten wir nur eine Stimme Mehrheit im Parlament. Also werden wir diese vervierfachen und Kaspar, Melchior und Balthasar ins Koalitionsboot holen. Wenn ich mit einer Partei koalieren will, die tatsächlich etwas Gutes bringt, dann sind die Sternsinger eine sichere Wahl.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="533" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-1024x533.jpg" alt="Die Hand eines Mannes, der einen Zettel hält auf dem &quot;Koalition der königlichen Kompromisse ÖVP-SPÖ-NEOS (durchgestrichen)&quot; steht.
(c) AdobeStock/ K2-Magazine" class="wp-image-4650" title="Koalitionsverhandlungen abgebrochen: &quot;Wenn NEOS nicht will, holen wir die Sternsinger ins Team.&quot; 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-1024x533.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-300x156.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-768x400.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-150x78.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2-450x234.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/koalition2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Chefverhandler hält sichtlich stolz das neue Koalitionspapier in die Kamera.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Opposition reagiert skeptisch auf neue Koalition</h2>



<p>Während die Grünen mit einer Mischung aus Erleichterung und Enttäuschung reagierten, erklärt die FPÖ, man prüfe bereits eine Verfassungsklage gegen den Einfluss „ausländischer Könige“. <a href="https://www.k2-magazine.com/geheimes-telefonat-kickl-mit-russischem-freund/" data-type="post" data-id="3675">Herbert Kickl</a> sprach in einem Livestream von einer „christlich-globalistischen abendländischen Sternendiktatur“, die er, wäre er VoKaKi, umgehend aus Österreich ausweisen lassen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sternsinger überrascht</h2>



<p>Die Sternsinger selbst reagierten überrascht, gaben jedoch bekannt, dass sie zwar „keine konkreten politischen Ambitionen“ hegen, aber gerne bereit wären, ein paar gute Wünsche für die Regierung zu hinterlassen – sofern sich der Kanzler bei seiner (Groß)Spende großzügig zeigt. „Wir sind es gewohnt, von Tür zu Tür zu gehen und Kompromisse auszuhandeln“, erklärt Kaspar, der informelle Sprecher des Trios. „Wir werden das nun intern besprechen –&nbsp;auch den Vorschlag des Kanzlers, dass unsere Diäten steuerfrei bleiben.“</p>



<p>K2 –&nbsp;wir haben uns geeinigt mit den Königen. Mit allen drei. Schon 1999.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock/ K2-Magazine)</p>
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