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	<title>Klimakrise &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Klimakrise &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>Lobautunnel – oder wie Wien die Klimakrise mit Vollgas unterirdisch macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 10:10:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist so weit: Wien bekommt endlich seinen eigenen Mega-Tunnel. Der Lobautunnel, eine 8,2 Kilometer lange Betonsymphonie, soll Autos durch ein Naturschutzgebiet lotsen. Ein Projekt, das so visionär ist, dass man sich fragt, ob es nicht direkt aus einem 70er-Jahre-Autoprospekt mit lächelnden Kindern ohne Sicherheitsgurte und rauchenden Eltern davor stammt. Denn wenn etwas die Klimakrise [...]]]></description>
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<p>Es ist so weit: Wien bekommt endlich seinen eigenen Mega-Tunnel. Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lobautunnel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lobautunnel</a>, eine 8,2 Kilometer lange Betonsymphonie, soll Autos durch ein Naturschutzgebiet lotsen. Ein Projekt, das so visionär ist, dass man sich fragt, ob es nicht direkt aus einem <a href="https://www.k2-magazine.com/oevp-plan-fluchtstrasseninitiative-klimawandel/" data-type="post" data-id="4159">70er-Jahre-Autoprospekt</a> mit lächelnden Kindern ohne Sicherheitsgurte und rauchenden Eltern davor stammt. Denn wenn etwas die Klimakrise stoppt, dann sind es natürlich »neue Straßen«!</p>



<p>Während weltweit Städte Fahrverbote prüfen, Fahrradwege errichten und den öffentlichen Verkehr ausbauen, setzt Wien auf ein anderes Erfolgsrezept: mehr Asphalt. Schließlich ist es erwiesen: Wenn man ein Feuer löschen will, kippt man ja auch Benzin hinein. Das ist nur konsequent.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Straßen »erhöhen« das Verkehrsaufkommen</h2>



<p>Das Argument der Befürworter: weniger Stau. Ein Evergreen der Verkehrspolitik, gleich nach dem unsterblichen Hit &#8222;Diese Spur ist nur vorübergehend&#8220;. Jahrzehnte an Forschung zeigen, dass neue Straßen den Verkehr <em>erhöhen</em>. Aber warum sollte man auf Wissenschaft hören, wenn Baukonzerne so überzeugend sagen: &#8222;Wir brauchen Arbeit.&#8220; – Und Arbeit heißt hier: tonnenweise Beton in den Boden kippen, während sich die Natur darüber wundert, wie dumm Homo sapiens eigentlich sein kann.</p>



<p>Die Lobau, ein einzigartiges Naturschutzgebiet, Lebensraum für unzählige Arten, soll geopfert werden – damit SUVs und Pickups ein paar Minuten schneller beim Shoppingcenter ankommen. Das nennt man dann &#8222;Verkehrsentlastung&#8220;. Für wen? Sicher nicht für die Natur, die in Beton gegossen wird. Und bestimmt nicht fürs Klima, das bei jedem Baggerhub ein kleines bisschen mehr den Kopf gegen die Wand schlägt.</p>



<p>Klimaschutz à la Lobautunnel bedeutet: den Motor laufen lassen, während man auf die große Eröffnung wartet. Schließlich will man doch im Cabrio durch die frische Tunnel-Luft düsen – so frisch eben, wie es geht, wenn die Abluftschächte Feinstaub und Stickoxide verteilen wie Konfetti beim Kinderfasching.</p>



<p>Und so wird das Projekt als Jahrhundertwerk verkauft – wahrscheinlich stimmt das sogar. Denn die Kosten steigen garantiert ins Astronomische, die Bauzeit wird wie immer länger dauern, und die Schäden für Klima und Umwelt sind so nachhaltig, dass sie unseren Enkeln noch als Gratiszugabe überreicht werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="559" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/tunnel-1024x559.jpg" alt="Eine Technikerin, die in einer Tunnelröhre Vermessungsarbeiten durchführt, Stichwort Lobautunnel.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5332" title="Lobautunnel – oder wie Wien die Klimakrise mit Vollgas unterirdisch macht 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/tunnel-1024x559.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/tunnel-300x164.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/tunnel-768x419.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/tunnel-150x82.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/tunnel-450x246.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/tunnel.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Präziser Blick in die Zukunft&#8230; bald auch unter dem Naturschutzgebiet Lobau.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Wien gräbt sich ein Loch. Wortwörtlich. Und während sich die Erde aufheizt, buddeln wir uns fröhlich unter die letzten Auwälder – direkt in Richtung Zukunft. Eine Zukunft, in der man zwar keine funktionierende Umwelt mehr hat, dafür aber einen hübschen Tunnel und so schneller woauchimmer ist. Gratulation, Wien: Ihr habt das Auto ins 21. Jahrhundert gerettet – und den Rest gleich mit unterirdisch beerdigt.</p>



<p>Wenn man bedenkt, was man mit den geplanten Kosten von mittlerweile 2,4 Milliarden Euro alles machen könnte&#8230; Um 2 Milliarden Euro könnten beispielsweise über 100 Kilometer Straßenbahnschienen verlegt werden. Derzeit sind laut Wiener Linien alle Gleise der Stadt 172 Kilometer lang.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Revolutionärer VP-Plan: überschüssige Hitze durch Bohren von Loch in die Sonne ableiten</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/hitze-durch-bohren-von-loch-in-sonne-ableiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 08:45:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Erderwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[GlobaleErwärmungGehtDenBachRunter]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ÖVP, allen voran natürlich Vordenker und Kanzler Karl »the brain« Nehammer, stellt wie so oft ihre technologische Vorreiterrolle unter Beweis: In einem Hintergrundgespräch kündigte »the brain« den revolutionären Plan an, die globale Erwärmung ein für alle Mal zu stoppen. Die Lösung: &#8222;Wir bohren einfach ein Loch in die Rückseite der Sonne, um die überschüssige [...]]]></description>
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<p>Die ÖVP, allen voran natürlich Vordenker und Kanzler Karl »the brain« Nehammer, stellt wie so oft ihre technologische Vorreiterrolle unter Beweis: In einem Hintergrundgespräch kündigte »the brain« den revolutionären Plan an, die globale Erwärmung ein für alle Mal zu stoppen. Die Lösung: &#8222;Wir bohren einfach ein Loch in die Rückseite der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sonne" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sonne</a>, um die überschüssige Hitze abzuleiten!&#8220;</p>



<p>&#8222;Warum darauf noch niemand aus der links-linken Wissenschaftscommunity draufgekommen ist? Das ist doch so einfach!&#8220;, erklärt der sichtlich stolze (aktuelle) Chef der Volkspartei. &#8222;Die Rückseite der Sonne, die laut neuesten Erkenntnissen sowieso niemand braucht, soll in einem hochkomplexen Verfahren angezapft werden. Die überschüssige Hitze wird dann direkt ins All entlassen, wo sie keinen Schaden anrichten kann. Das ist Technologieoffenheit in ihrer reinsten Form wie wir sie verstehen&#8220;, fügt er hinzu.</p>



<p>Kritiker, die auf physikalische Unmöglichkeiten und potenzielle Gefahren hinwiesen, wurden schnell als &#8222;Fortschrittsverweigerer&#8220; abgestempelt. Die Partei plant, das Projekt in naher Zukunft zu starten, sobald das benötigte Sonnenschutzmittel für die dafür benötigten Arbeiter in ausreichenden Mengen produziert wurde. &#8222;Damit schaffen wir <a href="https://www.k2-magazine.com/zu-warm-burgenland-meldet-seebrunzer-beim-ams/" data-type="post" data-id="4147">zusätzlich auch neue Jobs</a>, stärken den Wirtschaftsstandort Österreich und macht uns zum Vorreiter in der Sonnenforschung! Nicht zuletzt ist uns damit ein Dauerabo auf die nächsten 50 Nobelpreise sicher! Und natürlich auch auf den Kanzlersessel.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sonnenstich-Expertin: &#8222;Es ist wie bei einem Druckkochtopf!&#8220;</h2>



<p>„Wir standen vor der Wahl: Entweder wir reduzieren unseren CO2-Ausstoß drastisch – was natürlich unbequem wäre – oder wir finden eine völlig neuartige technische Lösung, die direkt aus einem Science-Fiction-Film stammen könnte,“ erklärte die selbsternannte Sonnenstich-Expertin H. Anni Mi-Lei. „Das Prinzip ist dasselbe wie bei einem Druckkochtopf. Man braucht nur ein kleines Ventil, und schon zischt die Hitze raus!“</p>



<p>Ein Expertengremium unter der Leitung von Andreas »the coif« Hanger soll nun die besten Möglichkeiten erkunden, wie man ein so großes Bohrgerät ins All bringen kann. Parallel dazu überlegen die Parteigranden, ob man nicht auch gleich einen größeren Kühlschrank mit auf die Reise schickt – für den Fall, dass die Sonne doch noch mehr Hitze abgeben sollte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="555" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/sonnenbohrung-1024x555.jpg" alt="sonnenbohrung" class="wp-image-4156" title="Revolutionärer VP-Plan: überschüssige Hitze durch Bohren von Loch in die Sonne ableiten 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/sonnenbohrung-1024x555.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/sonnenbohrung-300x163.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/sonnenbohrung-768x416.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/sonnenbohrung-150x81.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/sonnenbohrung-450x244.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/08/sonnenbohrung.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Diese revolutionäre Idee kam »the brain« bei einem Flug zu einem Tagesausflug zum Hallenschifahren in Dubai.</figcaption></figure>



<p>Es sei jedenfalls an der Zeit, die Sonne endlich zur Verantwortung zu ziehen. Schließlich wäre sie der Hauptverursacher von Hitze, so der Regierungschef. </p>



<p>Die Vorfreude ist groß, und der Sommer 2025 verspricht endlich erträglicher zu werden – dank eines winzigen Lochs in der Sonne!</p>



<p>#ÖVP #technologieoffen #Sonnenbohrung #GlobaleErwärmungGehtDenBachRunter</p>



<p>K2 – wir haben den Glauben (an die VP) verloren. Schon vor 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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