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	<title>Influencer &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Influencer &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>»Pudding mit der Gabel« war gestern. Warum wir alle bald unser Essen downloaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:46:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
		<category><![CDATA[Gabel]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Zukunftsreport von K2-Magazine Research Labs™. Noch vor kurzem war der Löffel das letzte Bollwerk kulinarischer Vernunft. Doch aktuelle Zahlen aus der „Global Fork Index Study 2025“ belegen: Bereits 64,2 % der unter 25-Jährigen essen Desserts wie Pudding &#38; Co. ausschließlich mit Gabeln¹. „Die Gabel ist kein Werkzeug, sie ist ein Statement“, erklärt Dr. Juno [...]]]></description>
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<p><em>Ein Zukunftsreport von K2-Magazine Research Labs<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em>.</p>



<p>Noch vor kurzem war der Löffel das letzte Bollwerk kulinarischer Vernunft. Doch aktuelle Zahlen aus der „Global Fork Index Study 2025“ belegen: Bereits 64,2 % der unter 25-Jährigen essen Desserts wie Pudding &amp; Co. ausschließlich mit Gabeln¹. „Die Gabel ist kein Werkzeug, sie ist ein Statement“, erklärt Dr. Juno Pixel, Trendforscherin am „Institut für Digitale Esspraktiken“². „Es geht nicht mehr um Effizienz, sondern um den Widerstand des Materials gegen die gesellschaftliche Erwartung. Wer heute noch löffelt, der glaubt wahrscheinlich auch noch an Festnetztelefone und Raucherbereiche im Flieger nach Malle.“ </p>



<p>Kurz gesagt: Wer <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000289587/wieso-treffen-sich-junge-menschen-um-pudding-mit-gabeln-zu-essen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pudding mit einem Löffel</a> isst, ist von gestern und hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Heute sticht man die wabbelige Süßigkeit mit einer Gabel an, als handle es sich um eine respektlose Lasagne. „Die Gabel verleiht dem Pudding eine neue Gravitas“, erklärt ein <a href="https://www.k2-magazine.com/elon-musk-kauft-tiktok-und-nennt-es-tixtox/" data-type="post" data-id="3472">TikTok-Influencer</a>, der in seinem letzten Video 123.784 Mal beim <em>Nicht-treffen</em> der Vanillecreme viral ging.</p>



<p>Aber was kommt nach der Gabel-Revolution? Experten aus der Zukunftsforschung (aka drei Leute in einem Discord-Server) haben bereits die nächsten großen Trends identifiziert:</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Salat im Kopfhörer</h2>



<p>Eine Pilotstudie³ mit 17 Proband\: innen zeigte: Wer Blattsalat in Noise-Cancelling-Kopfhörern konsumiert, fühlt sich „um 300 % knackiger“ beim Essen an. Erste Food-Startups arbeiten bereits an „Crispify<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />“, einem Spotify für Kaugeräusche. Das erzeugt eine völlig neue akustische Esserfahrung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">PDF als Nahrungsmittel</h2>



<p>Kalorien in Dateigröße – das ist die Vision der „European Digital Eating Directive“ (EDED)⁴. Demnach entspricht ein 4,27-MB-PDF einem Teller Pasta, ein GIF etwa einem Müsliriegel. „Man muss nur noch scrollen, um satt zu sein. Jede Mahlzeit kann direkt heruntergeladen werden – Dateigröße entspricht Kalorienanzahl“, so ein EU-Kommissar, der anonym bleiben wollte⁵. Ein Early-Adopter-Startup in Estland hat sogar schon „Word-Diäten“ angekündigt. Virtuelle Kalorien“ werden die neue Kryptowährung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Brotinhalation via 3D-Druck</h2>



<p>Laut Feldversuchen in Bielefeld⁶ kann Sauerteig zu 89 % als Aerosol eingeatmet werden, sprich das Brot der Zukunft ist Dampf. Erste Tester\: innen berichten von „ganzheitlicher Bekrümelung der Lunge“. Gebackenes wird künftig direkt als essbare Luftwolke aus einem modifizierten 3D-Drucker inhaliert. </p>



<p>Praktisch: Es gibt auch glutenfreie Nebel. </p>



<p>Allerdings kam es vereinzelt zu Verwechslungen mit Nebelmaschinen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Hamsterbetriebene Kaffeemaschinen</h2>



<p>Die ETH Zürich⁷ entwickelt gerade den „Hamsterpresso<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />“. Eine Pilotstudie belegt, dass Hamster als Baristas effizienter arbeiten als Vollautomaten und die Tiere den Espresso um 17,08 % cremiger machen. Ergebnis: Cappuccino bekommt man künftig nicht mehr aus der Maschine, sondern indem man einen Hamster im Laufrad antreibt, bis Milchschaum entsteht. </p>



<p>Bio, nachhaltig, leicht verstörend.</p>



<p>Verbraucherschützer\: innen warnen allerdings vor <em>Burn-out bei Nagern</em>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Reverse-Delivery</h2>



<p>Statt Mahlzeiten liefern Restaurants künftig „digitale Sättigungspakete“.⁸ Die Kundschaft isst nicht – sie <em>fühlt</em>, gegessen zu haben, denn ein Algorithmus überträgt live das Gefühl von Sättigung. Erste Betatests führten allerdings zu sogenannten „Phantom-Durchfall“.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Morse-Frühstück</h2>



<p>Frühstückscerealien werden künftig nicht gekaut, sondern als Morsecode interpretiert.⁹ Ganze Familien frühstücken dann wie früher, also wie ganz viel früher die Telegrafenämter: <em>Crunch-crunch-pause-crunch</em>. Laut Experten eine Revolution für introvertierte Kinder. „Cornflakes sind das neue Telegramm“, sagt der Schweizer Futurist Max D. Elirium. </p>



<p>Ganze Generationen werden erst kauen dürfen, wenn sie ihre Mahlzeiten decodiert haben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Handschuh-Smoothies</h2>



<p>Shakes werden schon sehr bald nicht mehr getrunken, sondern in Latexhandschuhe gegossen und dann wie Wasserbomben zerbissen. </p>



<p>Vorteil: Das ist „multisensorisch“. </p>



<p>Nachteil: Mikroplastik im Kiefer.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Der Trend zum Antitrend</h2>



<p>Bald gilt nur noch als <em>»wirklich hip«</em>, wer Trends nicht mitmacht. </p>



<p>Aber wehe, man macht daraus einen Trend – dann ist man wieder Mainstream.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="602" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/pudding-gabel-1024x602.jpg" alt="Das Profil einer jungen Frau mit Designerbrille.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5339" title="»Pudding mit der Gabel« war gestern. Warum wir alle bald unser Essen downloaden 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/pudding-gabel-1024x602.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/pudding-gabel-300x177.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/pudding-gabel-768x452.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/pudding-gabel-150x88.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/pudding-gabel-450x265.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/pudding-gabel.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Influencer\: innen aufgepasst: Wirklich »hip« ist man nur, wenn man bei diesen Trends nicht mitmacht. Aber auch nur, wenn der Trend des nicht bei Trends Mitmachen nicht selbst zum Trend wird.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Welt entfernt sich rasend schnell von allem, was mit „praktisch“ oder „sinnvoll“ zu tun hat. Pudding mit der Gabel ist nur der Anfang – bald wird Essen reine Performance, denn die Zukunft des Essens ist performativ, paradox und vollkommen unpraktisch. Pudding mit der Gabel war nur der Anfang einer kulturellen Bewegung, die sich von Kalorien und Nährwerten längst verabschiedet hat. </p>



<p>Wir sind nur noch ein paar Hashtags entfernt vom kollektiven „Trend Burnout“, der sich dann aber sicher mit Strohhalmen intravenös verabreichen lässt. Oder wie Dr. Pixel es zusammenfasst:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wir sind satt – aber nicht vom Essen, sondern vom Konzept des Essens.“¹⁰</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Fußnoten</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Global Fork Index Study 2025, hrsg. von der Gabelindustrie AG, Luxemburg.</li>



<li>Institut für Digitale Esspraktiken, Jahresbericht 2024 („Cutlery Beyond Borders“).</li>



<li>Universität Wanne-Eickel: „Headphones as Nutritional Interfaces“.</li>



<li>European Digital Eating Directive, Draft Nr. 452/24.</li>



<li>Eigentlich war es der Hausmeister, aber er klang sehr überzeugt.</li>



<li>Bielefeld existiert nicht, die Datenlage ist also spekulativ.</li>



<li>ETH Zürich, Fakultät für Hamsterbasierte Getränketechnologie.</li>



<li>Start-up „FoodFeelz“, Berlin-Kreuzberg, Pre-Seed-Funding: 11 Likes auf LinkedIn.</li>



<li>Schweizer Verband für Frühstücksinnovation, Abteilung Telegrafie.</li>



<li>Pixel, J.: <em>Forking the Future. Why Dessert is Performance</em> (unveröffentlichtes Manuskript, vermutlich auf Wattpad).</li>
</ol>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Umwelt zuliebe: Immer mehr verzichten auf Geschirrspüler und greifen zu Einweggeschirr aus Plastik</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/plastikgeschirr-statt-geschirrspueler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 09:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer mehr umweltbewusste Haushalte setzen ein klares Zeichen gegen Energieverschwendung: Sie schmeißen ihre strom- und wasserfressenden Geschirrspüler raus – und steigen stattdessen konsequent auf Einweggeschirr aus Plastik um. Der Trend kommt direkt aus dem Herzen der Klimabewegung: Wien-Neubau/ Achtsternstraße. „Wenn ich sehe, wie viel Strom so ein Geschirrspüler zieht, wird mir schlecht. Ich will nicht, [...]]]></description>
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<p>Immer mehr umweltbewusste Haushalte setzen ein klares Zeichen gegen Energieverschwendung: Sie schmeißen ihre strom- und wasserfressenden Geschirrspüler raus – und steigen stattdessen konsequent auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Einweggeschirr" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einweggeschirr</a> aus Plastik um. Der Trend kommt direkt aus dem Herzen der Klimabewegung: Wien-Neubau/ Achtsternstraße.</p>



<p>„Wenn ich sehe, wie viel Strom so ein Geschirrspüler zieht, wird mir schlecht. Ich will nicht, dass mein ökologischer Fußabdruck durch Spülprogramme in die Größe eines SUVs wächst“, sagt Leonie (27), Nachhaltigkeits-Coachin, während sie einen Berg Einwegteller in ihre eigens dafür angeschaffte 640-Liter-Restmülltonne wirft. „Plastik ist leicht, praktisch und es muss nicht gewaschen werden – das ist pure CO₂-Einsparung!“, erklärt Leonie weiter, während sie ihren <a href="https://www.k2-magazine.com/kein-personal-bring-your-own-food-restaurant/" data-type="post" data-id="3966">Bio-Dinkelkeks von einem pinken Plastikteller</a> genießt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Recycling ist ein Lifestyle“</h2>



<p>Unterstützung kommt von Influencer Kevin ZeroWaste (@kevin.keinabfall), der seine 308 Follower regelmäßig daran erinnert, dass Nachhaltigkeit vor allem eine Frage der Ästhetik sei. In seinem neuesten Reel zeigt er stolz seine farblich sortierte Plastiktellerwand. „Wir kaufen unsere Einwegteller nur noch in Pastellfarben. Alles andere wäre Ressourcenverschwendung durch Geschmacksverirrung. Außerdem spare ich pro Tag ganze 17 Minuten, wenn ich einfach alles wegwerfe. Das sind fast zwei Stunden pro Woche, die ich in Klimaaktivismus-Storytelling investieren kann.“</p>



<p>Auch in der Startup-Szene wird der neue Trend heiß diskutiert. Das Berliner Unternehmen <em>Sustainabowl</em> produziert biologisch nicht-abbaubares Einweggeschirr aus recyceltem Mikroplastik. Die Devise: „Wenn wir schon in Plastik ersticken, dann wenigstens mit Stil.“</p>



<p>„Unsere Produkte sind zu 113 Prozent absolut nicht kompostierbar – das schafft eine neue Form der Nachhaltigkeit: nämlich die nachhaltige Erinnerung an unser Konsumverhalten“, erklärt CEO Marvin H., während er stolz den Prototypen eines neuen Kunststoffbestecksets mit Goldrand präsentiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die neue Achtsamkeit</h2>



<p>Für viele steht hinter dem Plastiktrend auch ein tieferes Bewusstsein: „Wenn ich jeden Tag sehe, wie viel Müll ich produziere, dann weiß ich, dass ich lebe“, so Lifestyle-Coach Fabian B. „Zero Waste ist so 2019. Jetzt geht’s um <em>Full Waste with Purpose</em>.“ </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wissenschaft uneins – aber das war sie ja schon immer</h2>



<p>Während Klimawissenschaftler•innen den Trend mit einem nervösen Augenzucken verfolgen, berufen sich die neuen Plastikfreunde auf „ein gutes Gefühl“ und ein selbstgebasteltes Diagramm auf TikTok. Eine Studie von „Scientists for Disposable Sustainability“ belegt außerdem: Wer nie abwäscht, lebt entspannter. Und Stress ist bekanntlich auch schlecht fürs (Beziehungs-)Klima.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="582" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/plastikgeschirr-1024x582.jpg" alt="Eine Frau beim Reinigen eines Geschirrspülers, Stichwort Plastikgeschirr.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5120" title="Der Umwelt zuliebe: Immer mehr verzichten auf Geschirrspüler und greifen zu Einweggeschirr aus Plastik 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/plastikgeschirr-1024x582.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/plastikgeschirr-300x171.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/plastikgeschirr-768x436.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/plastikgeschirr-150x85.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/plastikgeschirr-450x256.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/plastikgeschirr.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Leonie war richtiggehend euphorisiert, als sie ihren Geschirrspüler nach nur drei Wochen ausgebaut hat.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Politik zieht nach</h2>



<p>Inzwischen reagiert sogar die Politik: Der Oberstinkenbrunner Umweltgemeinderat plant ein Pilotprojekt mit kostenlosen Einwegbesteckstationen auf regionalen Bauernmärkten und Würstelständen. Außerdem fordert er ein Pfandsystem für Plastikgabeln („Pfandgabel statt Gendergaga“) sowie einen »Geschirrspüler-Raus-Bonus« für alle Haushalte, die ihr Gerät entsorgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Nachhaltigkeit ist, was man draus macht</h2>



<p>Was früher als Umweltsünde galt, wird heute als Fortschritt gefeiert. Ein Trend, der zeigt: Die Zukunft der Nachhaltigkeit ist nicht unbedingt sauber – aber dafür stylisch und unglaublich bequem. Und wer weiß – vielleicht werden auch Kohlekraftwerke bald wieder hip. </p>



<p>Btw: Der nächste derartige Trend steht ebenfalls schon vor der Tür: Einwegkleidung von Kik und Shein – dadurch lässt sich der Wasserverbrauch durch das nicht Brauchen einer Waschmaschine nochmals um fast 30 Prozent reduzieren. Einfach nach dem Tragen das Zeug in einen Altkleidersammelcontainer werfen und so auch noch für die Ärmsten etwas Gutes tun.</p>



<p>Hauptsache, das W-Lan bleibt stabil.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Influencer, Defluencer &#038; Co. war gestern – jetzt kommen die »Introducer«!</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/forget-influencer-say-hello-to-introducer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2023 10:08:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future]]></category>
		<category><![CDATA[Defluencer]]></category>
		<category><![CDATA[Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Introducer]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer am Puls der Zeit – so sind wir von K2-Konsulting. Anfang der 2000er Jahre haben wir weltweit das Konzept der Influencer ausgerollt und so den kometenhaften Aufstieg der Social Media Plattformen initiiert. Aktuell steuern wir hier ein wenig gegen mit dem Konzept der Defluencer. Doch wir sind bereits einen Schritt weiter: We proudly present the [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Immer am Puls der Zeit – so sind wir von K2-Konsulting. Anfang der 2000er Jahre haben wir weltweit das Konzept der Influencer ausgerollt und so den kometenhaften Aufstieg der Social Media Plattformen initiiert. Aktuell steuern wir hier ein wenig gegen mit dem Konzept der Defluencer. Doch wir sind bereits einen Schritt weiter: We proudly present the »INTRODUCER«!</p>



<p>Genug von Influencern, die die Feeds unserer Social Media Kanäle mit ihren perfekt inszenierten Leben und ständigem Aufmerksamkeitsverhalten überfluten und so ständig Druck auf uns ausüben mit ihren unrealistischen Standards von Schönheit, Erfolg und Glück, mit denen sie uns suggerieren, dass wir nicht das Beste aus unserem Leben herausholen würden. Und [auch] genug von den neuerdings wie die Pilze im Wald aufpoppenden Defluencern, die mit ihren Reaktionen ersteren nur eine noch größere Bühne bieten und so den ganze Schrott nur nochmals durch unsere Timelines spülen. </p>



<p>Daher sagen wir: &#8222;Hallo Introducer!&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Makellose Filter und sorgfältig kuratierte Inhalte adé</h2>



<p>Der Introducer ist hier – zum einen, um das Leben so abzubilden, wie es wirklich ist. Und zum anderen, um zu bleiben.</p>



<p>Beim Influencer dreht sich alles um das Akzeptieren von »Imperfektionen«, um das »ungeschminkte ich selbst sein«, um Authentizität statt Oberflächlichkeit, um ungeschönte Inhalte anstatt retuschierte Fotos von inszenierten Momenten, um Chaos und Unordnung statt perfekter Umgebung, um unvorteilhafte Winkel und verwackelte Selfies statt pseudoprofessionellen Fotoshootings – letzteres hat übrigens den Vorteil, beim Run auf das beste Selfie nicht den nächsten Wasserfall runter zu fallen, sprich Introducer leben auch durchaus sicherer! </p>



<p>Vorbei sind die Zeiten von Neid erregenden Reisefotos und perfekten Mahlzeiten. Der Introducer teilt »mit Stolz« sein angebranntes Mittagessen, Garderoben-Malheurs und epische Fehlschläge, bei denen man vor lauter Schadenfreude und Lachen vom eigenen Whiskey-Glas abbeißt oder vor lauter mittleidvollem Kopfschütteln seinen Lambo gegen den nächsten Hydranten fährt. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/04/introducer_beitrag.jpg" alt="Ein Mann schläft nach einer Party auf dem Boden an eine Couch gelehnt, in der Hand einen Controller, um ihn herum &quot;Partyreste&quot;, Stichwort Introducer.
(c) AdobeStock" class="wp-image-1835" title="Influencer, Defluencer &amp; Co. war gestern – jetzt kommen die »Introducer«! 3"><figcaption class="wp-element-caption"><em>Introducern ist ein inszenierter Lifestyle alles andere als wichtig – #beyourself</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">#SoMussMundgeruch</h2>



<p>Der Introducer feiert das Alltägliche, das Unangenehme und das einfach Absurde. Von misslungenen Urban Gardening Versuchen bis hin zu peinlichen Momenten beim täglichen Stuhlgang, dreht sich beim Introducer alles um das Nahbare und Unterhaltsame. Keine Sorge mehr um polierte Bildunterschriften und &#8222;clevere&#8220; Hashtags, denn der Introducer setzt auf Echtheit. Er teilt seinen alltäglichen Routineablauf inklusive schier unüberwindbarer Wäscheberge und kreischender Kinder im Hintergrund. Er zeigt ihnen seine gescheiterten Versuche bei DIY-Projekten, die wie ein missglücktes pittoreskes Stillleben aussehen. Und natürlich präsentiert er stolz sein Doppelkinn, seine Morgenmähne und seinen Mundgeruch nach dem Verzehr einer Diabolo mit extra Knobauchrand – denn so what? Das echte Leben ist nicht immer Instagram&#8230;</p>



<p>Aber das ist noch nicht alles! Der Introducer tritt auch gegen die toxische Kultur des Vergleichens und der ständigen Selbstwerbung an. Er lehnt die Vorstellung ab, ständig nach externer Bestätigung zu suchen, und ermutigt seine Follower stattdessen zur Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge und zu bedeutungsvollen Verbindungen. Der Introducer ist unvollkommen und führt seine Follower in die banalsten Aspekte seines Lebens ein. Machen sie sich also bereit für fesselnde Inhalte wie der Farbe beim Trocknen zuzusehen, eine weiße Wand anzustarren oder die Minuten bis zum Wochenende zu zählen. Denn wer braucht schon Spannung und Abenteuer, wenn man den alltäglichen Alltag des Lebens haben kann, oder?</p>



<p>Also, her mit dem frischen Wind in ihrem Social Media Feed. Sagen sie auf Wiedersehen zur Hochglanzfassade von Influencern und Defluencern und sagen sie hallo zur unzensierten, authentischen und einfach nur herrlich komischen Welt des Introducers. Machen sie sich bereit zum Lachen, Schaudern und vielleicht sogar zum Vergießen der ein oder anderen Träne – denn der Introducer ist hier, um das Reale in die Welt der sozialen Medien zu bringen. </p>



<p>#AuthentizitätSiegt </p>



<p>#IntroducerLeben</p>



<p>#RealLifeRulezzz</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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