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	<title>Inflation &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Inflation &#8211; K2-Magazine</title>
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	<item>
		<title>39 Jahre ÖVP-Wirtschaftsminister – Meister der Stromrechnung und Inflation deluxe</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/39-jahre-oevp-wirtschaftsminister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 11:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ÖVP sieht sich ja gern als „Wirtschaftspartei“. Ein süßes Missverständnis, ehrlich. Das klingt, als wären dort Menschen am Werk, die Wirtschaft verstehen, gestalten oder zumindest unfallfrei buchstabieren können. In Wirklichkeit erinnert das Ganze aber eher an eine jahrzehntelange Vorführung, wie man ein Land mit der Eleganz eines Dreirads in einen Öltanker manövriert. Seit 39 [...]]]></description>
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<p>Die ÖVP sieht sich ja gern als „Wirtschaftspartei“. Ein süßes Missverständnis, ehrlich. Das klingt, als wären dort Menschen am Werk, die Wirtschaft verstehen, gestalten oder zumindest unfallfrei buchstabieren können. In Wirklichkeit erinnert das Ganze aber eher an eine jahrzehntelange Vorführung, wie man ein Land mit der Eleganz eines Dreirads in einen Öltanker manövriert.</p>



<p>Seit 39 Jahren sitzt die Partei im Wirtschaftsministerium (in Worten: neununddreißig!). Das ist länger, als so manche österreichische Firma überhaupt existiert. Jeder normale Arbeitgeber hätte nach spätestens zehn Jahren gefragt: „Sag mal, bringt ihr eigentlich irgendwas zusammen?“ Aber nein, Österreich nickt brav, schluckt die Stromrechnung runter wie bittere Medizin und sagt: „Vielleicht wird’s ja irgendwann besser.“ </p>



<p>Spoiler: Wird’s nicht.</p>



<p>Das Ergebnis dieser vier Jahrzehnte wirtschaftlicher Zen-Meisterschaft? <a href="https://www.finanz.at/ratgeber/inflation/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Inflation top</a>, Strompreise top, Wirtschaftswachstum ein Flop – ein Triple, auf das man sich wirklich etwas einbilden könnte. Wenn man ein Land führen würde, das gerne in Rankings ganz oben steht – egal in welchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bilanz nach fast vier Jahrzehnten ÖVP-Wirtschaftsshow</h2>



<p>Inflation rekordverdächtig, Strompreise himmelhoch, <a href="https://www.k2-magazine.com/wachstumsgesetz-wirtschaft-waechst-15-prozent/" data-type="post" data-id="4089">Wirtschaftswachstum</a> im emotionalen Winterschlaf.</p>



<p>Wenn das ein Unternehmen wäre, hätte der Aufsichtsrat die ganze Führungsriege schon längst in einen Seminarraum gesperrt mit der Aufschrift: „Bitte nicht füttern, sie lernen grade.“ Leider gibt es keinen Aufsichtsrat für Österreich. Nur Wähler, und die haben bekanntlich einen Hang zu toxischen Beziehungen.</p>



<p>Während die Bevölkerung versucht, irgendwie zwischen Miete, Strompreis und dem letzten Rest Würde nicht zerquetscht zu werden, läuft es für die Stromkonzerne wie im Lottojackpot. Megagewinne, wohin man schaut. So viel Geld, dass man vermutlich ganze Schwimmbäder damit füllen könnte, in denen der Vorstand dann kunstvoll den Bruststil übt.</p>



<p>Und was passiert mit diesen Gewinnen? Natürlich nicht das Naheliegende wie beispielsweise in den Netzausbau zu investieren. Das wäre ja sinnvoll. Und sinnvoll ist in der ÖVP offensichtlich ein UFO (Unidentifiziertes FremdwOrt), das vermutlich noch nie jemand in einem Parteibüro laut ausgesprochen hat, ohne sofort einen Exorzisten zu rufen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="505" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-1024x505.jpg" alt="Scrabble Steine, in der Mitte ein Großer mit &quot;Familienbetrieb&quot;, Stichwort ÖVP Wirtschaftsminister. (c) AdobeStock" class="wp-image-5397" title="39 Jahre ÖVP-Wirtschaftsminister – Meister der Stromrechnung und Inflation deluxe 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-1024x505.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-300x148.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-768x379.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-150x74.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-450x222.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Man könnte fast meinen, die ÖVP sieht das Land als &#8222;Familienbetrieb&#8220;, in dem allen »aus der Familie« geholfen wird&#8230;</figcaption></figure>



<p>Und während die Preise tanzen wie auf einer Après-Ski-Bühne, während die Menschen stolz ihre Stromrechnungen rahmen könnten, weil sie mittlerweile wertvoller sind als NFTs jemals waren, kommen wir zur eigentlichen Pointe&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lösung á la ÖVP</h2>



<p>Denn wie gedenkt der (hochbezahlte) Wirtschaftsminister den Strompreis, der trotz einer Quote von 94%(!) an erneuerbarer Energie zu den teuersten weltweit zählt, in den Griff zu bekommen? Richtig: Er bittet private PV-Betreiber zur Kasse, sprich man zahlt jetzt dafür, dass das Netz nicht ausgebaut wurde, weil die Gewinne, die den Ausbau finanzieren hätten sollen, etwas Wichtigeres zu tun hatten. Zum Beispiel Rendite sein. Oder Dividende. Oder Bonus für´s Management.</p>



<p>Diese renitenten Bürger, die glauben, sie könnten Teil der Lösung sein, sollen zahlen. Also genau die Leute, die den Irrsinn der Energiepolitik eigentlich entschärfen wollen. Die, die Strom selbst produzieren statt nur darüber zu jammern. </p>



<p>Also wirklich. Ein bisschen Demut wäre angebracht. So eine Unverschämtheit! Wie kommen die Bürger dazu, dem Staat und den Stromkonzernen Arbeit abzunehmen? Das gehört natürlich bestraft. Am besten mit Gebühren, Abgaben und Regelungen, die man nur versteht, wenn man davor eine 4-semestrige Wirtschaftskammer-Fortbildung zum exklusiven Kammermitgliedpreis besucht hat (Außer selbige wurde abgesagt, weil irgendein Funktionär stattdessen eine Ehrung, einen neuen Posten vergeben oder ein neues Buffet organisieren musste).</p>



<p>Damit sind wir auch schon beim nächsten Kabarettpunkt:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Wirtschaftskammer</h2>



<p>Dieser sagenhafte Verein, der angeblich die Interessen aller Unternehmen vertritt, aber praktisch ausschließlich als Förderprogramm für verstaubte ÖVP-Funktionäre dient. Dort scheint man der festen Überzeugung zu sein, dass Chaos eine Form von Serviceleistung ist. Regelungen, Umlagen, Mitgliedsbeiträge, die sich so sehr gegen die eigenen Mitglieder richten, dass man meinen könnte, es handle sich um eine besonders bösartige Form der Kundenvergrämung.</p>



<p>Wenn man sich ansieht, was dort passiert, bekommt man langsam das Gefühl, die ÖVP hat Wirtschaftspolitik mit einem Sammelkartenspiel verwechselt. Nur dass die Karten ausschließlich „Freunderl-Pick“, „Posten-Vergabe“ und „Die anderen zahlen eh“ heißen.</p>



<p>Und trotz all dem hält die Partei stur am Titel „Wirtschaftspartei“ fest, wie ein Hobbykellner am Traum, er sei der wahre Chefkoch&#8230;<br>Vielleicht sollte man es so formulieren: Ja, die ÖVP ist eine Wirtschaftspartei. Nur eben »nur« für die Familie.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Inflation bei über 4%: Jetzt wird sogar der Aperol Spritz zum Anlageprodukt</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/4-inflation-aperol-spritz-als-anlageprodukt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 12:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gratulation, Österreich! Die Inflation hat offiziell die 4%-Hürde genommen. Gratulation, Wirtschaft, du bist jetzt offiziell wie ein mittelmäßiger Influencer – nicht wirklich groß, aber nervig genug, dass alle darüber reden. Es ist ein bisschen wie beim Marathon: keiner wollte laufen, aber alle haben jetzt schwitzend das Ziel erreicht. Und die große Frage bleibt: what’s next? [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gratulation, Österreich! Die Inflation hat offiziell die 4%-Hürde genommen. Gratulation, Wirtschaft, du bist jetzt offiziell wie ein mittelmäßiger Influencer – nicht wirklich groß, aber nervig genug, dass alle darüber reden. Es ist ein bisschen wie beim Marathon: keiner wollte laufen, aber alle haben jetzt schwitzend das Ziel erreicht. Und die große Frage bleibt: <em>what’s next?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Supermärkte: Die neue Erlebniswelt des Grauens</h2>



<p>Im Regal blinkt dir ein Butterstück entgegen – 3,99 €. Daneben ein Schild: <em>“Neu: jetzt mit weniger Inhalt!”</em> Bald gibt’s fürs gleiche Geld nur noch die Verpackung plus 20% Luft. Der Trick: Wer Hunger mit Atemtechniken bekämpft, spart Kalorien UND Heizkosten.</p>



<p>Der Gang durch <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000285842/inflation-bei-41-prozent-machen-die-rabattmarken-von-billa-und-spar-den-einkauf-tatsaechlich-guenstiger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Billa, Spar &amp; Co.</a> fühlt sich mittlerweile an wie Level 3 in „Resident Evil“. Die Frage: Butter oder Mietzahlung? Entscheide weise, Player One. Gerüchte sagen, Hofer testet bald einen neuen Self-Checkout: Entweder Karte ziehen oder <a href="https://www.k2-magazine.com/selbstbedienung-im-supermarkt/" data-type="post" data-id="3347">TikTok-Tanz vor der Kamera</a> aufführen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gastro: Haute Cuisine wird zur Brotkrumen-Kunst</h2>



<p>Der Spritzer beim Wirten? Jetzt ein Anlageprodukt. Wer sich zwei Achterl gönnt, sollte besser beim Finanzberater anrufen, um den Rückkaufswert abzufragen. Und das Mittagsmenü? Ein „Degustationslöffel“ Nudeln – serviert auf einem Schieferbrett, versteht sich. Oder alternativ „Sharing Plates“, die eigentlich nur leere Teller sind. Motto: „Das wahre Erlebnis ist das Teilen.“</p>



<p>Der Aperol kostet jedenfalls jetzt schon mehr als ein Netflix-Abo. Fun Fact: Wer in Wien drei Aperol bestellt, hat das Bruttoinlandsprodukt von Liechtenstein angeknackst.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="618" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-1024x618.jpg" alt="Ein Mann, der verzweifelt sein Sparschwein leert, Stichwort Inflation.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5275" title="Inflation bei über 4%: Jetzt wird sogar der Aperol Spritz zum Anlageprodukt 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-1024x618.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-300x181.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-768x463.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-150x91.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-450x272.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Joachim R. (Name geändert und der Redaktion bekannt) auf der Suche nach ein paar Euro, um mit seiner neuen Flamme auf »einen« (gemeinsam genossenen) Aperol zu gehen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Energielieferanten: Yoga für die Stromrechnung</h2>



<p>Strompreis wie Dogecoin: keiner versteht, warum er steigt, aber er steigt. EVN überlegt, Tarife nach TikTok-Followern zu staffeln: Je mehr virale Clips du hochlädst, desto länger brennt deine Glühbirne. Insider: Erste Wiener WGs heizen schon mit Gaming-PCs, läuft stabil.</p>



<p>Und „Fließendes Licht zum Pauschalpreis“ klingt nach Wellness, ist aber nur der neue Tarifplan vom Verbund. Bonus: Wenn du dir’s nicht mehr leisten kannst, einfach Kerzen anstecken – romantisch UND nachhaltig! Aber Vorsicht: Kerzenwachs bald 12,50 € pro Kilo.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was machen wir jetzt?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Butter als NFT.</li>



<li>McDonald’s führt Ratenzahlung fürs Happy Meal ein.</li>



<li>Wien Energie launcht „Strombox Premium“ – 5 Volt pro Monat, gratis Ladekabel dazu.</li>
</ul>



<p>Und bis dahin heißt es &#8222;Zurück in die Steinzeit&#8220;. Tauschhandel ist der neue Trend. Drei Eier gegen einen Liter Milch, ein altes iPhone-Ladekabel gegen einen Sitzplatz in der Straßenbahn. Und wer sich gar nix mehr leisten kann, gründet ein Start-up und verkauft Luft in Dosen. <em>K2-approved Business-Model 2025!</em></p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Konsumenten und Supermarkt-Giganten stöhnen – die einen wegen der Inflation, die anderen wegen den Geldbergen</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/supermarkt-giganten-stoehnen-wegen-geldbergen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2025 08:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Gierflation]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
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					<description><![CDATA[In den goldenen Hallen der heimischen Supermarkt-Giganten bahnt sich ein Drama an, das von den Leitmedien schmerzhaft ignoriert wird. Während der kleine Mann – &#8222;Frau Österreicher&#8220; und &#8222;Otto Normalverbraucher&#8220; – seine letzten Ersparnisse für die monatliche Ration Packerlsuppen und ein halbes Kilo Faschiertes opfert, platzen die Konten der Handelsriesen aus allen Nähten. Es ist ein [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den goldenen Hallen der heimischen Supermarkt-Giganten bahnt sich ein Drama an, das von den Leitmedien schmerzhaft ignoriert wird. Während der kleine Mann – &#8222;Frau Österreicher&#8220; und &#8222;Otto Normalverbraucher&#8220; – seine letzten Ersparnisse für die monatliche Ration Packerlsuppen und ein halbes Kilo Faschiertes opfert, platzen die Konten der Handelsriesen aus allen Nähten. Es ist ein trauriger Anblick, wie diese tapferen Konzerne mit dem unerwarteten Reichtum kämpfen, den die <a href="https://www.inflation-deflation.de/gierflation.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">grassierende Inflation</a> über sie ausschüttet.</p>



<p>Stellen Sie sich vor: Der CEO eines bekannten Lebensmittelkonzerns muss sein Büro vergrößern, nur um die Geldscheine zu stapeln, die seit Jahresbeginn in seine Kassen gespült werden. Mitarbeiter berichten von nächtlichen Überstundenmarathons, um die Tresore zu leeren, weil sie unter dem Druck der neuen Huntert-Euro-Scheine nachzugeben drohen. Es ist ein logistischer Albtraum, den die tapferen Manager mit stoischer Gelassenheit meistern.</p>



<p>Analysten berichten von einer Wende im Konsumverhalten, die frappierend ist: Das Budget für Freizeit und Kultur schrumpft schneller als ein Schneemann in der Hitzewelle, während die Ausgaben für Lebensmittel in schwindelerregende Höhen steigen. Der wöchentliche Kinobesuch? Gestrichen. Das Jahresabo im Fitnessstudio? Gekündigt. Das neue Hobby &#8222;Japanisch lernen&#8220;? Auf unbestimmte Zeit verschoben. All das, um die explodierenden Kosten für Nahrungsmittel zu stemmen.</p>



<p>Besonders absurd: Das <a href="https://www.k2-magazine.com/bierpreis-ueber-10-euro-fuer-ein-seidel/">berüchtigte &#8222;Bier-Paradoxon&#8220;</a>. In Deutschland, dem Land der vermeintlich geizigen Schwaben und Rheinländer, wird österreichisches Bier teilweise günstiger verkauft als in der Heimat selbst. Man stelle sich das vor: Ein Steirer, der mit dem Auto nach Bayern fährt, nur um das heimische Hopfengetränk zu einem fairen Preis zu erstehen. Früher nannte man das &#8222;Ausflug&#8220;, heute ist es eine &#8222;wirtschaftliche Notwendigkeit&#8220;.</p>



<p>Die neue Supermarkt-Ära ist angebrochen: Man kann sich zwar nichts mehr leisten, um es ins Wagerl zu geben, aber wenigstens glänzt das Wagerl selbst. Auch die Rewe-Gruppe plant eine revolutionäre Neuerung: Die hauseigene Billiglinie &#8222;clever&#8220; wird in Zukunft nicht mehr &#8222;clever&#8220; heißen, sondern &#8222;intelligent&#8220;. Nicht, weil sich etwas an den Inhaltsstoffen ändert, sondern weil man intelligent genug ist, den gleichen Preis wie für die Markenware zu verlangen.</p>



<p>Und so stehen wir alle, die wir uns mutig in die Schlacht um das &#8222;Preis-Leistungs-Verhältnis&#8220; stürzen, vor dem Regal mit dem letzten 50%-verbilligt-Brot von vorgestern und fühlen uns auf eine mysteriöse Art und Weise reich. Reich an Erfahrung, an Bescheidenheit und am Verständnis, dass Geld allein nicht glücklich macht. Es macht nur satt. Aber auch das nur noch sehr kurz.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="566" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-1024x566.jpg" alt="Obst, Gemüse, Eier und die Hand eines Mannes, der 3 Hundert-Euro-Scheine davor hält.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5206" title="Konsumenten und Supermarkt-Giganten stöhnen – die einen wegen der Inflation, die anderen wegen den Geldbergen 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-1024x566.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-300x166.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-768x424.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-150x83.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-450x249.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wir haben den Test gemacht: Obst, Gemüse, Eier – und das Wechselgeld vom 500er, mit dem wir bezahlt haben.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Tu creativus Austria</h2>



<p>Doch während die Supermarktregale uns mit ihren Preisen in die Knie zwingen, scheint sich in Österreich eine neue Bewegung zu formieren. Die Leute entdecken, dass die teuerste Freizeit diejenige ist, die sie sich nicht mehr leisten können. Das traditionelle Kulturleben, einst die DNA der Alpenrepublik, ist praktisch tot. Ein Opernbesuch? Nicht, wenn das Geld für ein Ticket den Monatseinkauf im Supermarkt sichert. Die neue Oper heißt &#8222;Billa-Sinfonie&#8220;, inszeniert im Gang 7, wo die Arie von der abgelaufenen Joghurtpackung gesungen wird.</p>



<p>So finden sich die Menschen, von der Inflation gebeutelt, auf einer Reise zurück zu den Wurzeln des Freizeitvergnügens. Und was war vor Netflix, vor dem Fitnessstudio, vor dem teuren Wochenendausflug? Ein Blick auf die neuen Freizeittrends verrät uns, was die Österreicher und -innen stattdessen machen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fensterbrett-Tomaten-Zucht</h2>



<p>Der Balkon wird zur Farm, der Gärtner zum neuen Rockstar. Statt des teuren Gemüses im Supermarkt, wird nun auf dem Fenstersims gezüchtet. Eine neue Form des Abenteuers: Wird die Tomate reif? Reicht sie für eine ganze Mahlzeit? Wird sie vor dem ersten Frost geerntet? Wer braucht schon einen teuren Abenteuerurlaub, wenn er täglich gegen Blattläuse kämpfen muss?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kreative Küchenchefs – die neuen Popstars</h2>



<p>&#8222;Wir stellen fest, dass das Abendprogramm der Österreicher immer mehr von Kochsendungen dominiert wird&#8220;, so ein Soziologe. &#8222;Es geht nicht mehr darum, sich inspirieren zu lassen, sondern darum, die effizienteste Methode zu finden, aus einem Päckchen Nudeln und einem Viertel Kilo Faschiertem ein Essen für die ganze Woche zu zaubern. Der &#8218;Kreative Küchenchef&#8216; ist der neue Popstar.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das &#8222;Reichsein-Spielen&#8220;</h2>



<p>Man träumt nicht mehr vom Lotto-Sechser, man träumt vom Einkauf im &#8222;Spreewald-Supermarkt&#8220; in Deutschland, wo die heimischen Gurken und das heimische Bier billiger sind als in der Heimat selbst. Man besucht Flohmärkte, um zu erfahren, wie sich ein Leben mit Besitz anfühlt. Man tauscht Kleidung und Dekoartikel, um das Gefühl zu haben, etwas Neues zu besitzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pilze suchen im Wald</h2>



<p>Der Wald ist der neue Spielplatz, die Pilze sind das neue Gold. Mit Körben bewaffnet, die aus alten Einkaufstaschen gebastelt wurden, streifen die Menschen durch die Wälder. Die Pilze sind nicht nur eine Mahlzeit, sie sind ein Symbol der Hoffnung. Ein Pilz ist kein Geld, ein Pilz ist Freiheit.</p>



<p>Es ist eine Revolution, die leise beginnt. Von der Inflation gezwungen, entdecken die Österreicher ihre Kreativität und erfinden neue, unkonventionelle Hobbys. Es ist ein trauriger, aber auch inspirierender Anblick.</p>



<p>Und so sitzt der Durchschnittsösterreicher nun abends daheim, schaut seine neu erworbenen Lebensmittel-Vorräte an, und findet in diesem Anblick einen seltsamen Trost. Ein voller Kühlschrank ist das neue Statussymbol. Wer einen gut gefüllten Tiefkühler hat, hat es geschafft. Der Wochenendtrip nach Rom? Kann warten. Denn wer braucht schon das Kolosseum, wenn man eine Packung Kaisersemmeln im Supermarkt erobern konnte? Die Zeiten ändern sich. Und der Magen knurrt lauter als die Sehnsucht nach Kultur.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Inflation bei 3,5% – Gastro kostet das zig-fache, verdient aber &#8222;nix&#8220; – #Wirtshausdystopie</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/gastro-steigen-kein-gewinn-wirtshausdystopie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 10:35:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Gastro]]></category>
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		<category><![CDATA[Preise]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtshausdystopie]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreich, das Land der Berge, Seen und wirtschaftlich schwer traumatisierten Wirte. Während die Statistik Austria ganz entspannt 3,5 % Inflation vermeldet (Anmerkung: 2,1% im Durchschnitt in der Eurozone), eskaliert die Gastronomie weiterhin mit Preisen, als hätte man in der Küche Goldpanier entdeckt. Die Gäste zahlen mit Kreditkarten, die beim Zahlen anfangen zu weinen, während der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Österreich, das Land der Berge, Seen und wirtschaftlich schwer traumatisierten Wirte. Während die Statistik Austria <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000281770/inflation-bei-35-prozent-gastronomen-kassieren-fuer-mittagsmenues-50-prozent-mehr-als-vor-fuenf-jahren" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ganz entspannt 3,5 % Inflation</a> vermeldet (Anmerkung: 2,1% im Durchschnitt in der Eurozone), eskaliert die Gastronomie weiterhin mit Preisen, als hätte man in der Küche Goldpanier entdeckt. Die Gäste zahlen mit Kreditkarten, die beim Zahlen anfangen zu weinen, während der Wirt hinten im Schankraum klagt, dass trotz <a href="https://www.k2-magazine.com/restaurant-21e-gebuehr-fuer-sauberes-besteck/">39,90 Euro für ein Schnitzel</a> &#8222;kan wos übableibt&#8220;.</p>



<p>Während Billa &amp; Co. noch versuchen, die Preise mit &#8222;Super Schnäppchen!&#8220;-Aufklebern zu kaschieren, geht in der Gastronomie das große Drama weiter: Preise wie in Zürich, dafür ein Service wie in Sobotka´s WhatsApp-Verlauf – unübersichtlich, lückenhaft, &#8222;Kurz&#8220; angebunden und vor allem eins: doppelt so teuer wie noch vor fünf Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Soda Zitron für 9,50 – aber &#8222;wir arbeiten am Limit&#8220;</h2>



<p>In der Gastro läuft’s wie beim Almabtrieb. Nur rückwärts: laut, panisch und immer in Richtung Abgrund. Die Portionen schrumpfen, die Preise explodieren, und der Gast ist laut Wirten schuld, weil er <em>schon wieder</em> fragt, ob die Suppe aus der Packung kommt. Natürlich kommt sie aus der Packung – mit feinstem Tetra Pak-Terroir, Jahrgang &#8222;Scheiß dir nix 2022&#8220;.</p>



<p>Das Menü ist ein QR-Code auf einem Ikea-Holzbrett, die Bedienung trägt Supreme-Shirt und Misstrauen, und das Trinkgeld wird stillschweigend mit 20 % gleich automatisch in die Rechnung eingebaut – &#8222;wegen Inflation, du verstehst&#8220;. Und wer sich traut, nach Leitungswasser zu fragen, riskiert gesellschaftlichen Ausschluss und ein Hausverbot in ganz Mariahilf und Neubau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gastro-Mathematik für Fortgeschrittene</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wareneinsatz: 3,20 €</li>



<li>Verkaufspreis: 39,90 €</li>



<li>Gewinn laut Wirt: &#8222;Eh nix&#8220;</li>



<li>Emotionale Rendite: Chronischer Selbstmitleidsschub alle 15 Sekunden</li>



<li>Erklärung: &#8222;Die Energiepreise und de Personalkostn san so hoch!&#8220;</li>



<li>Beobachtung: Küche auf Gas, aber der Porsche vom Chef ist elektrisch – <em>eh wos G´scheits für´s Klima, net?</em></li>



<li>Lösung: keine in Sicht</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die große Gastro-Lüge: Wir machen kein Geld</h2>



<p>Natürlich verdienen sie <em>nix</em>. Deshalb gibt’s jetzt auch den dritten Standort, der wie die ersten beiden auf &#8222;konzeptuelle Regionalität mit asiatischem Twist&#8220; setzt. Der Koch ist ein 20-jähriger Backpacker aus Wales, das Service outsourced auf zwei vietnamesische Influencer mit +60k Followern, die nur reden, wenn die Kamera läuft. Aber dafür wird &#8222;nachhaltig gedacht&#8220; – man denkt ans Geld, das nachhaltig (auf´s Konto vom Wirten) fließt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="558" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-1024x558.jpg" alt="Ein Schnitzel mit Zitrone, Persilkartoffel und einer kleinen Schüssel mit Preiselbeeren, Stichwort Gastro.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5187" title="Inflation bei 3,5% – Gastro kostet das zig-fache, verdient aber &quot;nix&quot; – #Wirtshausdystopie 4" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-1024x558.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-300x164.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-768x419.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-150x82.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-450x245.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Schnitzel werden kleiner, Beilagen kosten extra, aber dafür steigen die Preise, kurz: Gastro in Österreich.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Quo vadis, Austria?</h2>



<p>Vielleicht sind wir bald ein Land ohne Wirte, nur mit Automaten. Oder mit hippen Food-Start-ups, die &#8222;Kaiserschmarrn Experience&#8220; für 28,90 € im Einmachglas verkaufen. Vielleicht zahlen wir bald CO₂-Steuer auf’s Ausatmen im Gastgarten und Trinkgeld per NFT. </p>



<p>Vielleicht steuern wir in eine Zukunft, wo man sich für ein Essen nicht mehr schick macht, sondern vorher noch schnell den Dispo-Rahmen erhöht. Wo man ein Wirtshaus betritt wie einen Escape Room – nur kommt man mit weniger raus, als man reingegangen ist. Vielleicht ist die Gastronomie bald nur mehr für Touristen gedacht und für Inländer gibt’s Kantinenpflicht.</p>



<p>Oder wir hören einfach auf, uns verarschen zu lassen. Und kochen wieder selbst. Wird eh Zeit, dass das Wasser für die Nudeln wieder brodelt – irgendwo muss die Hitze ja hin, wenn der Wirt keine Gäste mehr hat. </p>



<p>Österreich, du herrliche Farce. Zwischen Apfelstrudel und Abzocke, zwischen Kummer und Ketchup. Bon appétit.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aufschwung für Bierpreise: Erster Wirt verlangt mehr als 10 Euro. Für ein Seidel.</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/bierpreis-ueber-10-euro-fuer-ein-seidel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2024 10:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bierpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Gasthaus]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronom]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Seidel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie heißt es so treffend: Einer ist bei den Bierpreisen immer der Erste. Und in diesem Fall zapft sich ein Wirt aus dem 7. Wiener Gemeindebezirk in die Poleposition. Denn als Folge des inflationsbedingten Rückgangs an Gästen ist er bundesweit der erste Gastronom, der für ein Bier mehr als 10 Euro verlangt, nämlich exakt 10,50 [...]]]></description>
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<p>Wie heißt es so treffend: Einer ist bei den <a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Bierpreis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bierpreisen</a> immer der Erste. Und in diesem Fall zapft sich ein Wirt aus dem 7. Wiener Gemeindebezirk in die Poleposition. Denn als Folge des <a href="https://www.k2-magazine.com/inflation-wir-zeige-was-dagegen-hilft/" data-type="post" data-id="831">inflationsbedingten</a> Rückgangs an Gästen ist er bundesweit der erste Gastronom, der für ein Bier mehr als 10 Euro verlangt, nämlich exakt 10,50 EUR. Für ein Seidel wohlgemerkt. Für ein großes Bier muss die Kreditkarte – sollte mit dieser bezahlt werden, wird eine Kartengebühr von pauschal 5 EUR verrechnet – schon mit 17,90 EUR belastet werden.</p>



<p>In dem kleinen, aber feinen Gasthaus, das irgendwo zwischen „Hochpreisweg“ und „Abzockerstraße“ liegt, treffen wird den Wirten zu einem Gespräch: „Ja, wir sind uns bewusst, dass das ein wenig teuer ist“, so der Gastronom, während er seinen goldenen und mit Diamanten besetzten Umhang locker über seine linke Schulter wirft. „Aber das ist kein Bier mehr, das ist ein Statement. Ein Statement für Luxus, Eleganz und das Gefühl, dass man sich leisten kann, Dinge zu kaufen, die man eigentlich nicht braucht.“</p>



<p>Die Reaktionen der Gäste sind gemischt. Einige konnten ihren Ohren nicht trauen und fragten, ob sie vielleicht schon zu viel Bier getrunken hätten und falsch gehört hätten. Andere rieben sich ungläubig die Augen und schüttelten den Kopf. Ein älterer Herr in Lederhosen ruft: „Das ist doch keine Maß, das ist eine unglaubliche Maß-losigkeit!“ Ein langjähriger Stammgast meinte: &#8222;Ich habe hier schon so viel Biere getrunken, dass ich erwarte, dass sie mit einem persönlichen Butler und einem Live-Orchester serviert werden, wenn ich mehr als 10 Euro bezahlen soll!&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bierpreis steigt – Kinnlade der Gäste fällt</h2>



<p>Doch der Wirt des „Goldenen Goldesels“ bleibt standhaft. „Wir bieten nicht nur Bier an, wir bieten ein Erlebnis“, betont er. „Wenn sie hier unser künstlerisch veredeltes und aus den reinsten Quellen des Hopfenlandes handgefertigtes Bier bestellen, erhalten sie zusätzlich die einzigartige Erfahrung, die sie sonst nirgendwo bekommen. Ein Glas, das so poliert ist, dass man sein Spiegelbild darin sehen kann. Ein Kellner, der ihnen das Bier wie ein Schatz präsentiert. Und das Gefühl, dass sie gerade einen kleinen Teil ihrer Hypothek verkonsumiert haben.“</p>



<p>Experten raten den Gästen bereits, vorsichtig zu sein. „Das Bier mag zwar teuer sein, aber Vorsicht, wenn sie die Rechnung sehen“, warnt ein Finanzberater. „Sie könnten am Ende mehr bezahlen, als sie es für ihr Auto getan haben. Denn die Zeiten, in denen sie für ein Bier nur ihr Sparschwein plündern mussten, scheinen vorbei zu sein. Schließlich weiß man nie, wann das nächste Bier die Marke von 20 Euro überschreiten könnte!&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="549" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-1024x549.jpg" alt="Ein Glas mit Bier von hinten beleuchtet und umgeben von Nebelschwaden, Stichwort Bierpreis.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3718" title="Aufschwung für Bierpreise: Erster Wirt verlangt mehr als 10 Euro. Für ein Seidel. 5" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-1024x549.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-300x161.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-768x412.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-150x80.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-450x241.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Für die einen &#8222;nur&#8220; ein Bier – für die anderen »flüssiges Gold«.</figcaption></figure>



<p>Ob diese Preisrevolution eine dauerhafte Veränderung im Bierkonsumverhalten bewirken wird oder ob die Stammgäste einfach weniger trinken werden, bleibt abzuwarten.</p>



<p>K2 – wir zahlen nie für Bier. Wir trinken auch keines. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mietpreiswahnsinn: Student wird Flugzeug-Pendler, weil es billiger ist</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/mietpreiswahnsinn-student-flugzeug-pendler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 07:37:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Miete]]></category>
		<category><![CDATA[Mietpreiswahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Pendler]]></category>
		<category><![CDATA[Student]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Inflation treibt die Preise in ungeahnte Höhen, so auch die Mietpreise. Inmitten dieser unerbittlichen Preisexplosion auf dem Wohnungsmarkt zeigt eine aktuelle Geschichte die groteske Realität des Mietpreiswahnsinns auf. Ein junger Student, der in der städtischen Mietpreishölle gefangen ist, pendelt täglich unglaubliche 673 Kilometer – per Flugzeug! Warum? Weil es billiger ist! Willkommen in der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Inflation treibt die Preise in ungeahnte Höhen, so auch die <a href="https://www.k2-magazine.com/wohnkostenbeihilfe-statt-mietpreisbremse/" data-type="post" data-id="1748">Mietpreise</a>. Inmitten dieser unerbittlichen Preisexplosion auf dem Wohnungsmarkt zeigt eine aktuelle Geschichte die groteske Realität des Mietpreiswahnsinns auf. Ein junger Student, der in der städtischen Mietpreishölle gefangen ist, pendelt täglich unglaubliche 673 Kilometer – per Flugzeug! Warum? Weil es billiger ist!</p>



<p>Willkommen in der Welt des Mietpreiswahnsinns – einem dystopischen Szenario, das zeigt, wie absurd die Lage auf dem Wohnungsmarkt mittlerweile geworden ist. Für viele Studenten und Arbeitnehmer ist es schlicht und ergreifend finanziell vernünftiger, in einer anderen Stadt zu wohnen und zur Arbeit oder Universität zu pendeln, als die exorbitanten Mieten in städtischen Ballungszentren zu bezahlen.</p>



<p>Sebastian Breitmüller, ein angehender Umweltbiologe, lebt in einer Stadt, in der die Mieten das Monatsgehalt eines Durchschnittsverdieners bei weitem übersteigen. Verzweifelt nach einer Lösung suchend, entdeckte er die absurde Realität: Es war tatsächlich günstiger, zu Hause im Hotel Mama zu wohnen und täglich mit dem Flugzeug zu pendeln als vor Ort in einer 25 Quadratmeter Wohnung zu hausen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Bleibe für Menschen mit begrenztem Budget</h2>



<p>&#8222;Ich habe überall gesucht – Online-Anzeigen, Wohnungsbaugesellschaften, schwarze Bretter an der Uni, persönliche Kontakte – aber es war einfach nichts zu finden, das meinem Budget entsprach&#8220;, erklärt Breitmüller. &#8222;Ich hätte vielleicht in Betracht ziehen sollen, eine Niere zu verkaufen, aber ich denke, das Geld dafür hätte auch maximal für ein Semester gereicht.&#8220;</p>



<p>Sebastians tägliche Odyssee beginnt in den frühen Morgenstunden, wenn er sich zum Flughafen aufmacht, um den ersten Flug des Tages zu erwischen. Nach einem kurzen Nickerchen an Bord landet er in der Universitätsstadt und macht sich auf den Weg zum Campus. Die Vorlesungen, Proseminare, Praktika und Studiengruppen füllen seinen Tag, bevor er abends wieder den Rückflug antritt. &#8222;Wenn mir meine Mama auch noch einen Jause einpackt, dann kann ich zumindest vier bis fünf mal in der Woche noch einen Vollrausch leisten&#8220;, so der unter der Armutsgrenze studierende Morgenmuffel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="634" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/student-flugzeug_beitrag-1024x634.jpg" alt="Ein Mann mit Laptop im Wartebereich eines Flughafens, Stichwort Mietpreise.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3331" title="Mietpreiswahnsinn: Student wird Flugzeug-Pendler, weil es billiger ist 6" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/student-flugzeug_beitrag-1024x634.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/student-flugzeug_beitrag-300x186.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/student-flugzeug_beitrag-768x476.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/student-flugzeug_beitrag-150x93.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/student-flugzeug_beitrag-450x279.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/02/student-flugzeug_beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Zeit bis zum Boarding nutzt Breitmüller zum Schreiben diverser Seminararbeiten.</figcaption></figure>



<p>Die Ironie dieser Situation ist kaum zu übersehen. Sebastian, ein Student mit begrenztem Budget, investiert einen beträchtlichen Teil seines Geldes in Flugtickets, um den hohen Mieten zu entkommen. Aber die Kosten für ein Zimmer, geschweige denn für eine eigene Wohnung sind schlicht unerschwinglich geworden. Es ist ein kafkaesker Albtraum, in dem die Logik und Vernunft längst dem Mietpreiswahnsinn geopfert wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mietpreise für immer mehr Menschen ein »echtes« Problem</h2>



<p>Während Sebastians Geschichte vielleicht extrem erscheint, ist sie keineswegs ein isoliertes Phänomen. Immer mehr Menschen sehen sich mit der Realität konfrontiert, dass es finanziell vernünftiger ist, weit entfernt von ihrem Arbeitsplatz oder ihrer Uni zu wohnen und den täglichen Pendelstress auf sich zu nehmen. Die ständige Zunahme der Mietpreise hat dazu geführt, dass der Lebensstandard vieler Menschen erheblich beeinträchtigt wird.</p>



<p>Doch anstatt die eigentliche Problematik anzugehen, scheint die Regierung und die ihnen nahe stehenden Immobilienentwickler die Augen vor der wachsenden Krise zu verschließen. Statt bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, werden Luxusapartments gebaut, die nur für eine privilegierte Minderheit erschwinglich sind. Diejenigen, die nicht das Glück haben, in diese exklusiven Wohnungen einzuziehen, werden gezwungen, sich in absurden Situationen wie der von Sebastian wiederzufinden.</p>



<p>&#8222;Aber es hat auch seine guten Seiten, denn mittlerweile kennen mich schon alle vom Security-Check und ich werde immer durchgewunken&#8220;, kann der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vielfliegerprogramm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vielfliegerprämiensammler</a> seiner Situation auch etwas Positives abgewinnen.</p>



<p>K2 – in unserem Büro fliegen wir ständig. Vom Ost- in den Westflügel und retour. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<item>
		<title>»breaking« – Gewerkschaft Weihnachtsmann: &#8222;Die Zeichen stehen auf Streik!&#8220;</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/gewerkschaft-weihnachtsmann-streik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2023 13:21:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=2887</guid>

					<description><![CDATA[Nach monatelangen Gehaltsverhandlungen zwischen Weihnachtsmanngewerkschaft und internationalem Spielzeughandel hinter verschlossenen Kältekammern renommierter Wellnessoasen wurden diese nun ergebnislos abgebrochen und offiziell für gescheitert erklärt –&#160;mit weitreichenden Folgen, denn die Gewerkschaft Weihnachtsmann ruft nun zu einem historischen Streik auf, der die bevorstehende Feiertagssaison gefährdet. Einziger kleiner Lichtblick: Bisher ausgelieferte Geschenke müssen nicht zurückgegeben werden. Vorerst. &#8222;Es ist [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach monatelangen Gehaltsverhandlungen zwischen Weihnachtsmanngewerkschaft und internationalem Spielzeughandel hinter verschlossenen Kältekammern renommierter Wellnessoasen wurden diese nun ergebnislos abgebrochen und offiziell für gescheitert erklärt –&nbsp;mit weitreichenden Folgen, denn die Gewerkschaft Weihnachtsmann ruft nun zu einem historischen Streik auf, der die bevorstehende Feiertagssaison gefährdet. Einziger kleiner Lichtblick: Bisher ausgelieferte Geschenke müssen nicht zurückgegeben werden. Vorerst.</p>



<p>&#8222;Es ist an der Zeit, dass die Welt erkennt, dass auch wir, »DIE« Feiertagsikonen schlechthin, unsere gerechten Löhne verdienen&#8220;, erklärt der Vorsitzende der Weihnachtsmanngewerkschaft, Rudolph Rauspol, auf einer Pressekonferenz, die direkt vom Nordpol gestreamt wurde. &#8222;Die Zeiten, in denen wir nur mit Milch und Keksen abgespeist wurden, sind vorbei. Oder glauben sie wirklich, dass uns die <a href="https://www.k2-magazine.com/inflation-wir-zeige-was-dagegen-hilft/" data-type="post" data-id="831">Inflation</a> nicht trifft, nur weil wir der Weihnachtsmann sind? Allein wenn ich an die gestiegenen Futterkosten für unsere Rentiere denke, wird mir ganz schwummrig!&#8220;</p>



<p>Dabei liegen die Forderungen der Gewerkschaft Weihnachtsmann seit langem klar formuliert unter den Weihnachtsbäumen: Längere Pausen sowie einen Pensionsanspruch für die Rentiere schon ab dem 3. Lehrjahr, bessere Arbeitsbedingungen in der Werkstatt, höhere Zuckerstangenzulagen und einen Bonus für besonders anspruchsvolle Kamine. </p>



<p>Außerdem will man den Bonus für Kinder mit unaufgeräumten Zimmern streichen – eine Entscheidung, die das Herz vieler Kinder treffen wird, &#8222;aber gerade chaotische Kinderzimmer sind mittlerweile ein ernsthaftes Risiko für die Effizienz unserer Weihnachtsmann-Teams. Unsere Rentiere müssen einen sicheren und ordentlichen Landeplatz haben. Ein unordentliches Zimmer kann zu unvorhersehbaren Flugmanövern führen – das ist gefährlich, sowohl für sie als auch für mich als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsmann" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weihnachtsmann</a>&#8222;, so Rauspol.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="631" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_366682923-1024x631.jpeg" alt="Ein unaufgeräumtes Kinderzimmer, Stichwort Weihnachtsmann.
(c) AdobeStock" class="wp-image-2893" title="»breaking« – Gewerkschaft Weihnachtsmann: &quot;Die Zeichen stehen auf Streik!&quot; 7" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_366682923-1024x631.jpeg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_366682923-300x185.jpeg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_366682923-768x474.jpeg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_366682923-150x93.jpeg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_366682923-450x278.jpeg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/12/AdobeStock_366682923.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unaufgeräumte Zimmer sollen, geht es nach der Gewerkschaft Weihnachtsmann, bald der Vergangenheit angehören.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Spielzeughandel empört über Weihnachtsmann-Streik</h2>



<p>Der Spielzeughandel reagiert jedenfalls empört auf die Forderungen und behauptet, die Kosten könnten jederzeit ganz unbürokratisch auf die Preise für Geschenke umgelegt, sprich den Schenkenden umgehängt werden. Ein Sprecher dazu besorgt: &#8222;Ein Weihnachtsmann-Streik könnte zu einer dramatischen Verknappung von Puppen, Legos und Spielkonsolen aller Art führen. Wir können nicht garantieren, dass jedes Kinderzimmer dieses Jahr so gut gefüllt sein wird wie sonst.&#8220;</p>



<p>Doch wie es scheint, dürfte sich der Streik der Weihnachtsmänner eher ausweiten als legen. Denn –&nbsp;noch unbestätigten –&nbsp;Gerüchten zufolge wird sich die Gewerkschaft Elfen ebenfalls solidarisch dem Streik anschließen und weigern, Spielzeug zu produzieren, bis die Forderungen erfüllt werden. Und auch die Rentiere haben beschlossen, ihre traditionelle Schlittenfahrt zu verweigern, bis ihre Arbeitsbedingungen verbessert werden.</p>



<p>Inzwischen türmen sich die Geschenke in den Lagerhäusern, und die Kinderwelt ist in Aufruhr, da die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, 2023 nicht einmal eine Tonne Geschenke unter dem Weihnachtsbaum zu finden. Verängstigte Eltern berichten bereits von panischen Last-Minute-Einkäufen und leeren Spielzeughandelsregalen.</p>



<p>Die Welt wartet jedenfalls gespannt darauf, wie diese ungewöhnliche Situation gelöst wird, und ob es in diesem Jahr doch noch ein paar Geschenke unter dem Baum geben wird. Einige Kinder fragen sich bereits besorgt, ob der Weihnachtsmann sie vielleicht vergessen hat oder ob es an der Zeit ist, auf alternative Geschenkelieferanten umzusteigen. In diesem Sinn starten Kinderrechtsaktivisten eine Kampagne mit dem Hashtag #WeihnachtenMussGeschenke, um gegen die drohende Leere am Gabentisch zu protestieren.</p>



<p>K2 –&nbsp;wir kaufen uns unsere Geschenke selbst. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wohnkostenbeihilfe statt Mietpreisbremse – [wir] Vermieter atmen auf</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/wohnkostenbeihilfe-statt-mietpreisbremse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2023 08:27:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Mieter]]></category>
		<category><![CDATA[Mietpreisbremse]]></category>
		<category><![CDATA[Vermieter]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnkostenbeihilfe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-konsulting.com/?p=1748</guid>

					<description><![CDATA[Wir von K2 Konsulting haben uns die Diskussion über die Mietpreisbremse in AT nun lange genug angeschaut. Auch wenn nun mit dem Beschluss einer die Inflation weiter ankurbelnde &#8222;Wohnkostenbeihilfe&#8220; versucht wird zu helfen, wird die Diskussion darüber nicht abreißen. Aber schauen wir doch mal genauer auf diese Wohnkostenbeihilfe. Ist wirklich alles daran so schlecht, wie [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir von K2 Konsulting haben uns die Diskussion über die Mietpreisbremse in AT nun lange genug angeschaut. Auch wenn nun mit dem Beschluss einer die <a href="https://www.k2-magazine.com/inflation-wir-zeige-was-dagegen-hilft/" data-type="post" data-id="831">Inflation</a> weiter ankurbelnde &#8222;Wohnkostenbeihilfe&#8220; versucht wird zu helfen, wird die Diskussion darüber nicht abreißen. Aber schauen wir doch mal genauer auf diese Wohnkostenbeihilfe. Ist wirklich alles daran so schlecht, wie es von überall her dröhnt?</p>



<p>Mitnichten.</p>



<p>Denn gerade alle, die so wie wir in den besten Lagen der rot-weiß-roten (Groß-)Städte zig-tausende Quadratmeter Wohn- und Büroflächen vermieten, stehen voll dahinter, dass nicht wir einen Beitrag zur Dämpfung der Inflation leisten müssen, sondern jene, die Probleme haben, unsere Mieten zu zahlen, mittels Einmalzahlung finanziell unterstützt werden. Schließlich hat nicht jeder so wie wir mehrere Standbeine. Vermieter müssen ja auch von was leben! Wo kämen wir da hin, wenn wir für unsere Immobilien keine angemessenen Mieten mehr verlangen dürfen?!? Da wäre ja äußerst unrentabel, künftig in Mietobjekte zu investieren und wir müssten von der einen und anderen Million leben, die wir Tag täglich von den undankbaren Mieterinnen und Mietern überwiesen bekommen. </p>



<p>Wäre eine Mietpreisbremse gekommen, wären wir dazu gezwungen gewesen, unsere Flächen einfach nicht mehr zu vermieten. Das Ergebnis wären dann zehntausende Familien und Unternehmen, die unter Einhaltung einer drei-tägigen Kündigungsfrist buchstäblich von überüberübermorgen auf überüberüberübermorgen auf der Straße landen würden. Und wir müssten anderweitig schauen, wie wie unsere Millionen scheffeln könnten. Als Alternative hätte sich das Vermieten unserer Flächen als Ferienwohnungen via Airbnb angeboten. Aber zum Glück ist dieser Kelch gerade noch an uns vorbei gegangen. Danke an dieser Stelle unseren erfolgreichen Lobbyistinnen und Lobbyisten!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/03/AdobeStock_320581348-1024x646.jpeg" alt="Die Hände eines Mannes, der ein Bündel Geld zählt, Stichwort Wohnkostenbeihilfe.
(c) AdobeStock" class="wp-image-1752" title="Wohnkostenbeihilfe statt Mietpreisbremse – [wir] Vermieter atmen auf 8"><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dank unserer erfolgreichen Lobbyarbeit konnte wir die Mietpreisbremse im letzten Moment noch verhindern.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was heißt »angemessen«?</h2>



<p>Darüber hinaus wäre eine Mietpreisbremse ja schlicht und ergreifend einfach nicht praktikabel. Wie soll man dann feststellen, was eine »angemessene« Miete ist? Das können doch nun wirklich ausschließlich wir als Vermieter sagen. Denn wir wissen, wie viel Aufwand tatsächlich dahinter steckt. Schon allein das Geldzählen nötigt uns, 23 Mitarbeiterinnen aus Billiglohnländern eigens dafür zu beschäftigen. Was wiederum beweist, dass das Vermieten Jobs schafft. </p>



<p>Unterm Strich erweckt die Idee der Mietpreisbremse den Eindruck, dass die Politiker, die sie vorgeschlagen haben, selbst keine Ahnung von den Wohnungsproblemen in den Ballungsräumen haben. Stattdessen scheint es, dass sie sich einfach irgendeine Regel ausgedacht haben, um sich als Retter der Mieter darzustellen.</p>



<p>Eine der absurdesten Ideen, die dabei ins Spiel kommen, ist die Einführung einer &#8222;Mietpreis-Polizei&#8220;. Diese soll sicherstellen, dass wir Vermieter unsere Mieten nicht zu hoch ansetzen. Dabei stellt sich die Frage, wer diese Polizei bezahlen soll – die Mieter selbst? – und wie sie ihre Arbeit verrichten soll.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Inflation hin oder her – wir zeigen, was dagegen hilft</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/inflation-wir-zeige-was-dagegen-hilft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2023 08:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Teuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Teuerungsrate]]></category>
		<category><![CDATA[Verdienst]]></category>
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<p>Aktuell ist sie in aller Munde und niemand kann genau sagen, wie lange sie uns noch in unserem täglichen Leben begleiten wird. Ja, wir sprechen von der Inflation, oder Preissteigerungsrate, oder schlicht Teuerung –&nbsp;damit es sozusagen jede und auch jeder versteht. Sie ist da. Sie ist lästig. Aber sie wird nicht – so wie die junge Geliebte –&nbsp;durch ständiges Jammern verschwinden. Daher haben wir uns mal dazu aufgerafft, eine »wirklich wirksame« Strategie gegen die steigenden Preise auszuarbeiten.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Ein Beispiel aus der Praxis</h2>



<p>Adam Schuster klagt uns sein Leid: &#8222;Eigentlich wollte ich mir schon letztes Jahr ein neues Auto kaufen. Aber wegen Jobwechsel und Umzug habe ich das auf 2022 verschoben. Und ich könnte mich deswegen selbst in den A**** beißen! Denn hätte ich letztes Jahr gleich zugeschlagen, hätte ich mir eine Menge Geld erspart.&#8220; </p>



<p>Um es für sie greifbar zu machen, haben wir Herrn Schuster´s Beispiel mal durchgerechnet. Kostete der neue McLaren Artura im letzten Jahr knappe € 230.000,- so muss er aufgrund der Teuerung heuer bei seinem Autohändler seines Vertrauens satte € 310.000,- auf den Tisch legen. &#8222;Bei der Inflation kann ich mir gerade noch die Basisversion mit 720 PS leisten. Es ist zum Verzweifeln! Können sie sich vorstellen, wie ich da jetzt vor meinen Freunden dastehe?&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2022/11/AdobeStock_145649609-1024x683.jpeg" alt="Ein eingerollter brennender 100 Euro Schein, Stichwort Inflation.
(c) AdobeStock" class="wp-image-835" title="Inflation hin oder her – wir zeigen, was dagegen hilft 9"><figcaption class="wp-element-caption"><em>Man könnte meinen, es wäre besser, sein Geld zu verbrennen –&nbsp;dann hat man wenigstens noch ein wenig Wärme davon.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ausweg aus dem Dilemma</h2>



<p>Am Beispiel von Herrn Schuster sehen sie schon, wie der einzig wirkungsvolle Ausweg aus dem Inflations-Dilemma zu bewältigen ist: Verdienen sie einfach mehr als die Inflationsrate ausmacht, und alles ist gut. Dazu eine einfache Rechnung: Wenn sie € 15.000,- netto im Monat verdienen –&nbsp;und Hand auf´s Herz, alles darunter wäre ohnehin nicht als »Verdienst« zu bezeichnen – und die Inflationsrate beträgt [der Einfachheit wegen]&nbsp;10 Prozent, dann sollten sie schauen, künftig mindestens € 17.000,- pro Monat zu verdienen –&nbsp;und schon gehören auch sie zu den sogenannten Krisengewinnern!</p>



<p>Denn bei aller Jammerei dürfen sie nie vergessen: Reichtum ist keine Schande.</p>



<p>Und wenn sie nun nicht wissen, wie sie auf die 17k im Monat kommen, kontaktieren sie uns. Für kurze Zeit kostet die persönliche Strategieentwicklung für ihre +17k im Monat nur € 16.499,-. Sie sehen, mit dem Rest können sie sogar noch ein mal bei einem guten Essen ihren Erfolg feiern! </p>



<p>K2-Konsulting –&nbsp;wir helfen wo´s geht.</p>



<p>(Bild: AdobeStock)</p>
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