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	<title>Gefängnis &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Gefängnis &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>+++Exklusiv+++ Das 1. Interview mit KHG nach seinem Haftantritt im Innsbrucker Gefängnis</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/1-interview-mit-khg-nach-seinem-haftantritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 08:39:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Haft]]></category>
		<category><![CDATA[Haftantritt]]></category>
		<category><![CDATA[Innsbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Heinz Grasser]]></category>
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		<category><![CDATA[Kochbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[INNSBRUCK – Kaum hat Karl-Heinz Grasser, kurz KHG, seine Haftstrafe in der Justizanstalt Innsbruck angetreten, öffnet er exklusiv für K2-Magazine.com seine Zellentür – metaphorisch, versteht sich. Im ersten Interview seit seinem Haftantritt spricht der ehemalige Finanzminister über das Knastleben, vegane Mahlzeiten auf Resopal, und warum er jetzt wirklich verstanden hat, was „Wertschöpfung durch Netzwerke“ bedeutet. [...]]]></description>
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<p>INNSBRUCK – Kaum hat Karl-Heinz Grasser, <a href="https://www.k2-magazine.com/praesident-kurz-verfahren-wie-trump-loswerden/" data-type="post" data-id="4560">kurz KHG</a>, seine Haftstrafe in der Justizanstalt Innsbruck angetreten, öffnet er exklusiv für <em>K2-Magazine.com</em> seine Zellentür – metaphorisch, versteht sich. Im ersten Interview seit seinem Haftantritt spricht der ehemalige Finanzminister über das Knastleben, vegane Mahlzeiten auf Resopal, und warum er jetzt <em>wirklich</em> verstanden hat, was „Wertschöpfung durch Netzwerke“ bedeutet.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>K2:</strong> Herr Grasser, wie geht es Ihnen in der Justizanstalt?</p>



<p><strong>Grasser:</strong> Ehrlich gesagt – ganz gut. Die Architektur erinnert ein bisschen an brutalistischen Minimalismus, die Gitterstäbe erzeugen einen interessanten Schattenwurf am Vormittag. Ich meditiere jetzt. Und die Joggingrunde im Hof hat fast etwas Zen-artiges. Nur die Jogginganzüge sind leider nicht von Prada.</p>



<p><strong>K2:</strong> Wie unterscheidet sich das Leben hier von dem in Ihren früheren Positionen?</p>



<p><strong>Grasser:</strong> Nun, es ist alles etwas enger. Aber ich hatte ja schon immer ein Faible für exklusive Räume. Man könnte sagen: Ich habe mich von der First Class in die <em>Haft Class</em> upgegradet. Der einzige Unterschied: Die Flugbegleiter nennen sich hier Justizwachebeamte und bieten keine Nüsse an, sondern… Zählappelle.</p>



<p><strong>K2:</strong> Wie steht es um Ihre Ernährung?</p>



<p><strong>Grasser:</strong> Ich bin jetzt Flexikarzerarier. Das heißt: Ich esse, was kommt. Letztens gab es etwas, das wie ein Schnitzel aussah, aber auch ein gut gewürzter Radiergummi hätte sein können. Ich lerne loszulassen. Auch von Geschmack.</p>



<p>Und glauben Sie mir: Das gestrige „Paprikahendl“ war so rätselhaft, dass selbst ein forensisches Labor kapituliert hätte. Einer der Insassen behauptet, es war der alter Hausschuh einer Wächterin in Sauce. Ein anderer meinte, es sei möglicherweise ein ausgestopfter Papagei mit Rest-Aromatisierung gewesen. Ich selbst tippe auf eine künstlerische Installation zum Thema „Postmoderne Ernährungskrise“. Aber es hatte immerhin ein paar Kalorien – angeblich.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h5 class="wp-block-heading"><em>Exklusiver Exkurs: Das Knastmenü á la KHG – „Haute Cuisine mit Hofgang-Ambiente“</em></h5>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Wochentag</th><th>Mittagessen</th><th>Kulinarischer Kommentar von KHG</th></tr></thead><tbody><tr><td>Montag</td><td>„Rindfleischpfanne“ mit Beilagenmix</td><td>„War das Rind tot oder nur beleidigt?“</td></tr><tr><td>Dienstag</td><td>Kartoffel-Etwas mit Soße</td><td>„Geschmacklich zwischen Tapetenkleister und Hoffnung“</td></tr><tr><td>Mittwoch</td><td>Nudelauflauf</td><td>„Carbonara à la Bauhof – überraschend zäh“</td></tr><tr><td>Donnerstag</td><td>Würstchen-Trio in Flüssigsalz</td><td>„Der dritte Wurstling war eindeutig ein Stift“</td></tr><tr><td>Freitag</td><td>„Fischfilet“ nach Knast-Art</td><td>„Vielleicht Kabeljau. Vielleicht Kabelisolierung.“</td></tr><tr><td>Samstag</td><td>Überraschungsteller</td><td>„Ich wurde tatsächlich überrascht. Auch körperlich.“</td></tr><tr><td>Sonntag</td><td>Mehlspeise deluxe</td><td>„Etwas zwischen Palatschinke und Fensterleder“</td></tr></tbody></table></figure>



<p><em>Extras: 1 Stück Brot, 1 Weichplastikbesteck, 0,1 l Wasser (handwarm).</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>K2:</strong> Haben Sie Kontakt zur Außenwelt?</p>



<p><strong>Grasser:</strong> Natürlich. Ich schreibe gerade an meinem Buch: <em>&#8222;Mein Zellnachbar, der Philosoph – Vom Minister zum Mitinsassen&#8220;</em>. Außerdem überlege ich, einen Podcast aufzunehmen: <em>&#8222;Gittergeflüster mit KHG&#8220;</em>. Erste Folge: „Wie man ein Vermögen verliert und trotzdem gewinnt“. Und geplant ist auch noch ein Kochbuch <em>&#8222;Zelle 27 kocht über – Knastkulinarik á la KHG&#8220;</em> (*siehe Buchkonzept weiter unten). Schließlich muss ich ja wieder Geld verdienen, Stichwort Privatinsolvenz. </p>



<p>Und ich widme mich natürlich auch meiner Fitness. Zeit habe ich ja genug hier drinnen.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><em>Exkurs: KHG&#8217;S Knast-Fitnessroutine: „Straff trotz Vollzug – Zellblock-Body in nur 7 Tagen“</em></h5>



<p><strong>Morgens – „Zählappell Zen“ (06:00 Uhr)</strong><br>Ich beginne den Tag mit kontrollierter Atmung beim Zählappell. Jeder Atemzug ist eine Entschuldigung an die Steuerzahler, jeder Ausatem ein stilles „Es war alles legal.“</p>



<p><strong>Übung</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>„Stille Schuldigung“ – 10 Minuten reglos auf der Pritsche sitzen, während die Justizwache dich misstrauisch mustert.</em></p>
</blockquote>



<p><strong>Vormittag – „Gang-Gains: Hoflauf mit Stil“ (10:00 Uhr)</strong><br>45 Minuten lockerer Trab im Kreis, stets mit leicht arrogantem Lächeln – denn echte Eleganz stirbt nie, selbst unter Neonlicht.</p>



<p><strong>Variation</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>„Influencer-Sprint“ – 3 schnelle Runden, um dem OE24-Team auszuweichen, das am Zaun lauert.</em></p>
</blockquote>



<p><strong>Mittag – „Kraft durch Kichererbsen“ (nach der Essensausgabe)</strong><br>Eigengewichtstraining mit kreativen Geräten:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Übung</th><th>Beschreibung</th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Der Justiz-Jump</strong></td><td>Boxsprünge auf den Metallspind (sofern nicht abgeschlossen).</td></tr><tr><td><strong>Aktenzeichen-Astem</strong></td><td>Liegestütze mit einem Strafaktenstapel auf dem Rücken.</td></tr><tr><td><strong>Zellen-Yoga</strong></td><td>„Downward Facing Doppelsitzer“ auf 2,38m² Bodenfläche.</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Nachmittag – „Resozialisierungs-Rückenzug“ (15:00 Uhr)</strong><br>Improvisierter Kabelzug mit improvisiertem Seilzug (Bettlaken, Schampooflasche, viel Überzeugungskraft). Fokus auf Latissimus und Schuldgefühl.</p>



<p><strong>Abend – „Spiegelblick &amp; Selbsterkenntnis“ (nach Zellenruhe)</strong><br>10 Minuten Posieren vor dem Edelstahlschrank, der leicht spiegelt, und leise Flüstern: <em>„Du warst Minister. Du bist Muskel.“</em></p>



<p><strong>KHG’S (Selbst-)Motivations-Tipp</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wer das österreichische Budget stemmen konnte, schafft auch 3 Sätze Dips an der Heizkörperstange!“</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>K2:</strong> Was würden Sie rückblickend anders machen?</p>



<p><strong>Grasser:</strong> Ich hätte früher mit Yoga angefangen. Und vielleicht nicht ganz so viele Freunde aus der Immobilienbranche gehabt. Aber wie sagt man so schön: <em>Jede Zelle meines Körpers schreit nach Freiheit – außer die, in der ich gerade wohne.</em></p>



<p><strong>K2:</strong> Letzte Frage: Haben Sie einen Tipp für andere ehemalige Minister, die vielleicht bald in Ihre Fußstapfen treten könnten?</p>



<p><strong>Grasser:</strong> Ja. Nehmt nur Bargeld mit. Und übt das Zählen bis zehn – das braucht man hier öfter, als man denkt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="547" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/gefaegnis-1024x547.jpg" alt="Ausschnitt eines Kalenders, auf dem eine Pinnadel steckt, Stichwort KHG.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5097" title="+++Exklusiv+++ Das 1. Interview mit KHG nach seinem Haftantritt im Innsbrucker Gefängnis 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/gefaegnis-1024x547.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/gefaegnis-300x160.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/gefaegnis-768x410.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/gefaegnis-150x80.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/gefaegnis-450x240.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/gefaegnis.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">KHG zählt jedenfalls schon die Tage, bis er (aus seiner Sicht) endlich wieder seine Fiona auf ihrem Luxusbauernhof umarmen kann. Mit Fußfesseln natürlich.</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">* Buchkonzept <em>&#8222;Zelle 27 kocht über – Knastkulinarik á la KHG&#8220;</em></h2>



<p>Während andere Insassen Briefe schreiben oder Sudoku lösen, plant KHG Großes: Ein Kochbuch, geboren aus der Not, geschrieben mit einem stumpfen Bleistift auf Knast-Klopapier. Arbeitstitel: <strong><em>„Zelle 27 kocht über – Kulinarik á la KHG“</em></strong>. Ziel: Die Rehabilitierung seines Kontostands. &#8222;Kochen im Gefängnis ist wie Budgetpolitik – man weiß nie genau, was drin ist, aber man tut so, als hätte man den Überblick&#8220;, so KHG über sein Projekt.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><em>Das Konzept</em></h5>



<p>Ein 180-seitiger Hybrid aus Kochbuch, Lifestyle-Ratgeber und versteckter Steuererklärung. Jedes Gericht erzählt eine Geschichte – und keine davon ist glaubwürdig.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><em>Exklusiver Einblick in die Rezepte</em></h5>



<p><strong>1. „Paprikahaft“</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Zutaten:</em> 1 Paprikaschote (illegal von Besuch mitgebracht), 3 Löffel undefinierbare Knastsoße, Hoffnung.<br><em>Zubereitung:</em> Alles vermengen, 20 Minuten auf der Heizung ziehen lassen, in Sarkasmus wenden.</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>2. „Zellblock-Curry“</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Zutaten:</em> Instantreis, Ketchup, ein mysteriöses Pulver aus Zelle 13 („kein Kommentar“).<br><em>Tipp von KHG:</em> „Nicht fragen, einfach essen – wie bei der Telekom-Affäre.“</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>3. „Semmelknödel mit Rücklagen“</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Zubereitung:</em> Alte Brötchen aus der Vorwoche, mit Wasser und Selbstüberschätzung einweichen.<br><em>Serviert mit:</em> „Bilanzen auf Lauchbasis“.</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>4. „Porridge Paragraf 304“</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Der Klassiker unter den Frühverurteilten. Wird in alten Strafakten serviert.</em></p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Ab sofort Vorbestellbar</strong><br>Im Buchhandel, im Automaten auf Gang 3, oder auf <a href="http://www.freigekocht.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.freigekocht.at</a> (nur über VPN erreichbar).</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurz will Präsident werden, um Verfahren à la Trump loszuwerden</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/praesident-kurz-verfahren-wie-trump-loswerden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 13:18:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Schmid]]></category>
		<category><![CDATA[Strafe]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=4560</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem Thomas Schmid, ehemaliger Kurz-Vertrauter und Seit-KurzEm-Kronzeuge in der österreichischen Politlandschaft, ordentlich Staub aufgewirbelt hat, scheint Sebastian Kurz neue Karrierepläne zu schmieden. Insider berichten, dass sich der ehemalige Bundeskanzler ernsthaft mit einer Bewerbung um das Amt des Bundespräsidenten beschäftigt. Der Weg ins Präsidentenamt könnte nicht nur Prestige, sondern auch praktische Vorteile bringen, Stichwort &#8222;Trump-Strategie&#8220;. Schließlich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem <a href="https://www.k2-magazine.com/gespraechsprotokoll-dinnerparty-kurz-schmid-ortner/" data-type="post" data-id="3018">Thomas Schmid</a>, ehemaliger Kurz-Vertrauter und Seit-KurzEm-Kronzeuge in der österreichischen Politlandschaft, ordentlich Staub aufgewirbelt hat, scheint Sebastian Kurz neue Karrierepläne zu schmieden. Insider berichten, dass sich der ehemalige Bundeskanzler ernsthaft mit einer Bewerbung um das Amt des <a href="https://www.bundespraesident.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundespräsidenten</a> beschäftigt. Der Weg ins Präsidentenamt könnte nicht nur Prestige, sondern auch praktische Vorteile bringen, Stichwort &#8222;Trump-Strategie&#8220;. Schließlich hat der Blick über den großen Teich gezeigt, dass Verfahren gegen Politiker manchmal wie von Zauberhand verschwinden, wenn man erst einmal im Oval Office oder in der Präsidentschaftskanzlei sitzt.</p>



<p>Kurz soll intern bereits verkündet haben: „Wenn Trump das schafft, dann schaff ich das auch!“ Ein Beraterteam arbeitet angeblich schon an einem Slogan à la „Make Austria Great Again“, natürlich abgekürzt »MAGA« – denn was in den USA funktioniert, kann in Österreich doch nicht schiefgehen. Die passende Krawatte in Überlänge und ein Twitter-Comeback seien auch schon in Planung. Insider berichten zudem, dass sich Kurz diesbezüglich bereits von Trump´s Strategieberatern coachen lässt.</p>



<p>Der Plan sei ebenso simpel wie genial: Mit einer entsprechenden Mehrheit im Nationalrat würde Kurz ein Modell einführen, das »Immunität durch Amt« vorsieht – ein Konzept, das in Österreich einzigartig wäre. „Es geht ja nicht darum, dass ich mich schützen will, sondern dass wir als Nation stark bleiben“, so Kurz in einem PR-Statement-Telefonat.</p>



<p>Ein enger Kurz-Jünger ähm Vertrauter dazu: &#8222;Das Amt des Bundespräsidenten hat viele Vorteile – viel Ansehen, eine akzeptable Gage, keine Verantwortung und einen Hauch von Unantastbarkeit. Außerdem wäre es ein großer PR-Coup.&#8220; Quellen aus der türkisen Bubble spekulieren bereits über mögliche Wahlkampfslogans: <em>„Kurz und schmerzlos – zurück ins Amt!“</em> oder <em>„Für die Republik, für mich!“</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich schwöre bei Gott, dass ich nichts gegen Sebastian Kurz aussagen werde.&#8220;</h2>



<p>Falls Kurz tatsächlich Präsident wird, könnten künftige Angelobungen von Ministern Sätze beinhalten wie: <em>„Ich schwöre bei Gott, dass ich nichts gegen Sebastian Kurz aussagen werde.“</em> Ein bekannter Journalist merkte an: „Sollte er Präsident werden, könnten wir uns endgültig von seriöser Politik verabschieden – aber dafür wird’s umso unterhaltsamer!“</p>



<p>Politikwissenschaftler und -innen warnen jedoch: „Sollte Kurz Präsident werden, könnten wir uns auf regelmäßige Auftritte freuen, in denen er seine WhatsApp-Chats als literarische Meisterwerke verteidigt.“ Eine Netflix-Dokumentation mit dem Titel »Chats of Power« sei bereits in Planung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="539" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-1024x539.jpg" alt="Zwei Männer an einem Schreibtisch bei einer Besprechung, Stichwort Kurz.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4566" title="Kurz will Präsident werden, um Verfahren à la Trump loszuwerden 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-1024x539.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-300x158.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-768x404.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-150x79.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident-450x237.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kurz-praesident.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurz lässt sich bereits von Profis für den Präsidentschaftswahlkampf coachen.</figcaption></figure>



<p>Fraglich bleibt nur, ob Österreich bereit ist für eine solche „politische Innovation“. Aber wer weiß, vielleicht haben wir bald einen Präsidenten Kurz – und dazu eine neue Regel: „Amtsbonus vor Strafprozess“. Bleibt abzuwarten, ob ihm die heimische Justiz tatsächlich so wohlgesonnen ist wie Trumps Republikaner. Und seine laufenden Verfahren sollten natürlich bis zur nächsten planmäßigen Wahl 2028 hinausgezögert werden – #FragNachBeiKHG.</p>



<p>Ob der Plan aufgeht? Es bleibt abzuwarten. Österreich könnte jedenfalls bald das erste Land sein, in dem die Satire die Realität überholt.</p>



<p>K2 – wir lieben »den« Kronzeugenstatus. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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