<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gastro &#8211; K2-Magazine</title>
	<atom:link href="https://www.k2-magazine.com/tag/gastro/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.k2-magazine.com</link>
	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 02 Sep 2025 12:53:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/08/cropped-logoK2-32x32.png</url>
	<title>Gastro &#8211; K2-Magazine</title>
	<link>https://www.k2-magazine.com</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Inflation bei über 4%: Jetzt wird sogar der Aperol Spritz zum Anlageprodukt</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/4-inflation-aperol-spritz-als-anlageprodukt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 12:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EVN]]></category>
		<category><![CDATA[Gastro]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rewe]]></category>
		<category><![CDATA[Spar]]></category>
		<category><![CDATA[Supermärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Teuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbund]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=5272</guid>

					<description><![CDATA[Gratulation, Österreich! Die Inflation hat offiziell die 4%-Hürde genommen. Gratulation, Wirtschaft, du bist jetzt offiziell wie ein mittelmäßiger Influencer – nicht wirklich groß, aber nervig genug, dass alle darüber reden. Es ist ein bisschen wie beim Marathon: keiner wollte laufen, aber alle haben jetzt schwitzend das Ziel erreicht. Und die große Frage bleibt: what’s next? [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gratulation, Österreich! Die Inflation hat offiziell die 4%-Hürde genommen. Gratulation, Wirtschaft, du bist jetzt offiziell wie ein mittelmäßiger Influencer – nicht wirklich groß, aber nervig genug, dass alle darüber reden. Es ist ein bisschen wie beim Marathon: keiner wollte laufen, aber alle haben jetzt schwitzend das Ziel erreicht. Und die große Frage bleibt: <em>what’s next?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Supermärkte: Die neue Erlebniswelt des Grauens</h2>



<p>Im Regal blinkt dir ein Butterstück entgegen – 3,99 €. Daneben ein Schild: <em>“Neu: jetzt mit weniger Inhalt!”</em> Bald gibt’s fürs gleiche Geld nur noch die Verpackung plus 20% Luft. Der Trick: Wer Hunger mit Atemtechniken bekämpft, spart Kalorien UND Heizkosten.</p>



<p>Der Gang durch <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000285842/inflation-bei-41-prozent-machen-die-rabattmarken-von-billa-und-spar-den-einkauf-tatsaechlich-guenstiger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Billa, Spar &amp; Co.</a> fühlt sich mittlerweile an wie Level 3 in „Resident Evil“. Die Frage: Butter oder Mietzahlung? Entscheide weise, Player One. Gerüchte sagen, Hofer testet bald einen neuen Self-Checkout: Entweder Karte ziehen oder <a href="https://www.k2-magazine.com/selbstbedienung-im-supermarkt/" data-type="post" data-id="3347">TikTok-Tanz vor der Kamera</a> aufführen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gastro: Haute Cuisine wird zur Brotkrumen-Kunst</h2>



<p>Der Spritzer beim Wirten? Jetzt ein Anlageprodukt. Wer sich zwei Achterl gönnt, sollte besser beim Finanzberater anrufen, um den Rückkaufswert abzufragen. Und das Mittagsmenü? Ein „Degustationslöffel“ Nudeln – serviert auf einem Schieferbrett, versteht sich. Oder alternativ „Sharing Plates“, die eigentlich nur leere Teller sind. Motto: „Das wahre Erlebnis ist das Teilen.“</p>



<p>Der Aperol kostet jedenfalls jetzt schon mehr als ein Netflix-Abo. Fun Fact: Wer in Wien drei Aperol bestellt, hat das Bruttoinlandsprodukt von Liechtenstein angeknackst.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="618" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-1024x618.jpg" alt="Ein Mann, der verzweifelt sein Sparschwein leert, Stichwort Inflation.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5275" title="Inflation bei über 4%: Jetzt wird sogar der Aperol Spritz zum Anlageprodukt 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-1024x618.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-300x181.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-768x463.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-150x91.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-450x272.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Joachim R. (Name geändert und der Redaktion bekannt) auf der Suche nach ein paar Euro, um mit seiner neuen Flamme auf »einen« (gemeinsam genossenen) Aperol zu gehen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Energielieferanten: Yoga für die Stromrechnung</h2>



<p>Strompreis wie Dogecoin: keiner versteht, warum er steigt, aber er steigt. EVN überlegt, Tarife nach TikTok-Followern zu staffeln: Je mehr virale Clips du hochlädst, desto länger brennt deine Glühbirne. Insider: Erste Wiener WGs heizen schon mit Gaming-PCs, läuft stabil.</p>



<p>Und „Fließendes Licht zum Pauschalpreis“ klingt nach Wellness, ist aber nur der neue Tarifplan vom Verbund. Bonus: Wenn du dir’s nicht mehr leisten kannst, einfach Kerzen anstecken – romantisch UND nachhaltig! Aber Vorsicht: Kerzenwachs bald 12,50 € pro Kilo.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was machen wir jetzt?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Butter als NFT.</li>



<li>McDonald’s führt Ratenzahlung fürs Happy Meal ein.</li>



<li>Wien Energie launcht „Strombox Premium“ – 5 Volt pro Monat, gratis Ladekabel dazu.</li>
</ul>



<p>Und bis dahin heißt es &#8222;Zurück in die Steinzeit&#8220;. Tauschhandel ist der neue Trend. Drei Eier gegen einen Liter Milch, ein altes iPhone-Ladekabel gegen einen Sitzplatz in der Straßenbahn. Und wer sich gar nix mehr leisten kann, gründet ein Start-up und verkauft Luft in Dosen. <em>K2-approved Business-Model 2025!</em></p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Inflation bei 3,5% – Gastro kostet das zig-fache, verdient aber &#8222;nix&#8220; – #Wirtshausdystopie</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/gastro-steigen-kein-gewinn-wirtshausdystopie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 10:35:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Gastro]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Jammern]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitzel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtshausdystopie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=5176</guid>

					<description><![CDATA[Österreich, das Land der Berge, Seen und wirtschaftlich schwer traumatisierten Wirte. Während die Statistik Austria ganz entspannt 3,5 % Inflation vermeldet (Anmerkung: 2,1% im Durchschnitt in der Eurozone), eskaliert die Gastronomie weiterhin mit Preisen, als hätte man in der Küche Goldpanier entdeckt. Die Gäste zahlen mit Kreditkarten, die beim Zahlen anfangen zu weinen, während der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Österreich, das Land der Berge, Seen und wirtschaftlich schwer traumatisierten Wirte. Während die Statistik Austria <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000281770/inflation-bei-35-prozent-gastronomen-kassieren-fuer-mittagsmenues-50-prozent-mehr-als-vor-fuenf-jahren" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ganz entspannt 3,5 % Inflation</a> vermeldet (Anmerkung: 2,1% im Durchschnitt in der Eurozone), eskaliert die Gastronomie weiterhin mit Preisen, als hätte man in der Küche Goldpanier entdeckt. Die Gäste zahlen mit Kreditkarten, die beim Zahlen anfangen zu weinen, während der Wirt hinten im Schankraum klagt, dass trotz <a href="https://www.k2-magazine.com/restaurant-21e-gebuehr-fuer-sauberes-besteck/">39,90 Euro für ein Schnitzel</a> &#8222;kan wos übableibt&#8220;.</p>



<p>Während Billa &amp; Co. noch versuchen, die Preise mit &#8222;Super Schnäppchen!&#8220;-Aufklebern zu kaschieren, geht in der Gastronomie das große Drama weiter: Preise wie in Zürich, dafür ein Service wie in Sobotka´s WhatsApp-Verlauf – unübersichtlich, lückenhaft, &#8222;Kurz&#8220; angebunden und vor allem eins: doppelt so teuer wie noch vor fünf Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Soda Zitron für 9,50 – aber &#8222;wir arbeiten am Limit&#8220;</h2>



<p>In der Gastro läuft’s wie beim Almabtrieb. Nur rückwärts: laut, panisch und immer in Richtung Abgrund. Die Portionen schrumpfen, die Preise explodieren, und der Gast ist laut Wirten schuld, weil er <em>schon wieder</em> fragt, ob die Suppe aus der Packung kommt. Natürlich kommt sie aus der Packung – mit feinstem Tetra Pak-Terroir, Jahrgang &#8222;Scheiß dir nix 2022&#8220;.</p>



<p>Das Menü ist ein QR-Code auf einem Ikea-Holzbrett, die Bedienung trägt Supreme-Shirt und Misstrauen, und das Trinkgeld wird stillschweigend mit 20 % gleich automatisch in die Rechnung eingebaut – &#8222;wegen Inflation, du verstehst&#8220;. Und wer sich traut, nach Leitungswasser zu fragen, riskiert gesellschaftlichen Ausschluss und ein Hausverbot in ganz Mariahilf und Neubau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gastro-Mathematik für Fortgeschrittene</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wareneinsatz: 3,20 €</li>



<li>Verkaufspreis: 39,90 €</li>



<li>Gewinn laut Wirt: &#8222;Eh nix&#8220;</li>



<li>Emotionale Rendite: Chronischer Selbstmitleidsschub alle 15 Sekunden</li>



<li>Erklärung: &#8222;Die Energiepreise und de Personalkostn san so hoch!&#8220;</li>



<li>Beobachtung: Küche auf Gas, aber der Porsche vom Chef ist elektrisch – <em>eh wos G´scheits für´s Klima, net?</em></li>



<li>Lösung: keine in Sicht</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die große Gastro-Lüge: Wir machen kein Geld</h2>



<p>Natürlich verdienen sie <em>nix</em>. Deshalb gibt’s jetzt auch den dritten Standort, der wie die ersten beiden auf &#8222;konzeptuelle Regionalität mit asiatischem Twist&#8220; setzt. Der Koch ist ein 20-jähriger Backpacker aus Wales, das Service outsourced auf zwei vietnamesische Influencer mit +60k Followern, die nur reden, wenn die Kamera läuft. Aber dafür wird &#8222;nachhaltig gedacht&#8220; – man denkt ans Geld, das nachhaltig (auf´s Konto vom Wirten) fließt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="558" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-1024x558.jpg" alt="Ein Schnitzel mit Zitrone, Persilkartoffel und einer kleinen Schüssel mit Preiselbeeren, Stichwort Gastro.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5187" title="Inflation bei 3,5% – Gastro kostet das zig-fache, verdient aber &quot;nix&quot; – #Wirtshausdystopie 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-1024x558.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-300x164.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-768x419.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-150x82.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-450x245.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Schnitzel werden kleiner, Beilagen kosten extra, aber dafür steigen die Preise, kurz: Gastro in Österreich.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Quo vadis, Austria?</h2>



<p>Vielleicht sind wir bald ein Land ohne Wirte, nur mit Automaten. Oder mit hippen Food-Start-ups, die &#8222;Kaiserschmarrn Experience&#8220; für 28,90 € im Einmachglas verkaufen. Vielleicht zahlen wir bald CO₂-Steuer auf’s Ausatmen im Gastgarten und Trinkgeld per NFT. </p>



<p>Vielleicht steuern wir in eine Zukunft, wo man sich für ein Essen nicht mehr schick macht, sondern vorher noch schnell den Dispo-Rahmen erhöht. Wo man ein Wirtshaus betritt wie einen Escape Room – nur kommt man mit weniger raus, als man reingegangen ist. Vielleicht ist die Gastronomie bald nur mehr für Touristen gedacht und für Inländer gibt’s Kantinenpflicht.</p>



<p>Oder wir hören einfach auf, uns verarschen zu lassen. Und kochen wieder selbst. Wird eh Zeit, dass das Wasser für die Nudeln wieder brodelt – irgendwo muss die Hitze ja hin, wenn der Wirt keine Gäste mehr hat. </p>



<p>Österreich, du herrliche Farce. Zwischen Apfelstrudel und Abzocke, zwischen Kummer und Ketchup. Bon appétit.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
