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	<title>Gasthaus &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Gasthaus &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>&#8222;Finden kein Personal&#8220; – erstes »Bring-Your-Own-Food« Restaurant in Tirol eröffnet</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/kein-personal-bring-your-own-food-restaurant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 09:56:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[bring your own food]]></category>
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					<description><![CDATA[Angesichts des akuten Personal- bzw. Fachkräftemangels in der Gastronomie hat ein findiger Tiroler Gastronom eine revolutionäre Idee umgesetzt: Das erste »Bring-Your-Own-Food« Restaurant hat seine Pforten geöffnet. Das Konzept ist einfach: Gäste bringen ihre eigenen Lebensmittel mit und nutzen die Einrichtungen des Restaurants, um ihre Mahlzeiten zuzubereiten. Dafür zahle sie lediglich einen &#8222;kleinen&#8220; Unkostenbeitrag für Tisch, [...]]]></description>
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<p>Angesichts des akuten Personal- bzw. <a href="https://www.oegb.at/der-oegb/bundeslaender/vorarlberg/alle-meldungen/gastronomie-fachkraeftemangel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fachkräftemangels</a> in der Gastronomie hat ein findiger Tiroler Gastronom eine revolutionäre Idee umgesetzt: Das erste »Bring-Your-Own-Food« Restaurant hat seine Pforten geöffnet. Das Konzept ist einfach: Gäste bringen ihre eigenen Lebensmittel mit und nutzen die Einrichtungen des Restaurants, um ihre Mahlzeiten zuzubereiten. Dafür zahle sie lediglich einen &#8222;kleinen&#8220; Unkostenbeitrag für Tisch, Sesseln und Gedecke.</p>



<p>Die Idee kam dem Inhaber Anderl Polterer, nachdem er monatelang vergeblich versucht hatte, qualifiziertes Küchenpersonal zu finden. &#8222;Ich habe alles versucht – mehr Geld unter der Hand, jedes 10. Wochenende frei, sogar ein eigenes Yoga-Studio für die Mitarbeiter zu speziellen Mitarbeiterkonditionen. Aber nichts half,&#8220; klagt Polterer. &#8222;Da dachte ich mir, warum nicht die Gäste selbst kochen lassen? So sparen wir uns nicht nur die Kosten für Köche und Küchenhilfen, sondern bieten auch ein völlig neues Restaurantkonzept, das den Gast in den Mittelpunkt stellt.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Self-Service auf einem neuen Level</h2>



<p>Im »Bring-Your-Own-Food« Restaurant, liebevoll &#8222;Selbermacher Stube&#8220; genannt, bringen die Gäste ihre eigenen Zutaten mit, von Bio-Karotten bis hin zu feinsten Wagyu-Steaks. Vor Ort stehen ihnen professionelle Küchenutensilien und Geräte zur Verfügung. Einzig eine &#8222;kleine&#8220; Nutzungsgebühr für die Infrastruktur wird erhoben. Je nach Größe der Gruppe zwischen €35,- bis €70,-. Schon am Eröffnungsabend waren die Tische gut besetzt – mit einer bunten Vielfalt an mitgebrachten Speisen. Vom liebevoll zubereiteten Sonntagsbraten über Sushi-Platten bis hin zu simplen Butterbroten mit Schnittlauch war alles dabei.</p>



<p>Anna und Peter, ein junges Paar aus Innsbruck, sind begeistert: &#8222;Es ist wie ein Kochkurs, aber ohne den Druck des Lehrers. Außerdem wissen wir genau, was wir essen – schließlich haben wir es selbst gemacht!&#8220; Auch Familien schätzen das Konzept, denn die Kinder können ihre Lieblingszutaten mitbringen und so beispielsweise ihre eigenen Pizzen kreieren.</p>



<p>Die Speisekarte des »Bring-Your-Own-Food« Restaurants ist dementsprechend kurz und übersichtlich: <a href="https://www.k2-magazine.com/bierpreis-ueber-10-euro-fuer-ein-seidel/" data-type="post" data-id="3713">Getränke</a>, und das war’s. Das Personal beschränkt sich auf einen Kellner, der die Getränkebestellungen aufnimmt, und einen Hausmeister, der sich um die Mikrowellen und das Geschirr kümmert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-1024x683.jpg" alt="6 Hände mit Gläsern beim Zusammenprosten auf einem prall gedeckten Tisch, Stichwort Personalmangel.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3971" title="&quot;Finden kein Personal&quot; – erstes »Bring-Your-Own-Food« Restaurant in Tirol eröffnet 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-1024x683.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-300x200.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-768x512.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-150x100.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food-450x300.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/bring-your-own-food.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Man könnte meinen, es ist eh alles so wie immer. Doch die Speisen und Getränke haben sich die Restaurantbesucher und -innen selbst von zu Hause mitgenommen und vor Ort frisch zubereitet – was für ein Fest(-essen)!</figcaption></figure>



<p>Doch nicht alle sind von der neuen Idee überzeugt. Dieter, ein passionierter Feinschmecker, äußert seine Bedenken: &#8222;Ich gehe ins Restaurant, um bekocht zu werden, nicht um selbst zu kochen. Was kommt als nächstes? Bring-Your-Own-Waiter?&#8220; Polterer sieht das gelassen: &#8222;Man kann es nicht allen recht machen. Aber in Zeiten wie diesen müssen wir einfach kreativ sein.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein-Personal-Konzept auch schon in Wien</h2>



<p>Das Konzept hat bereits erste Nachahmer gefunden. In Wien eröffnete kürzlich ein »Bring-Your-Own-Furniture« Café, wo Gäste ihre eigenen Stühle und Tische mitbringen müssen. &#8222;Es spart uns enorm viel Geld und die Gäste schätzen die persönliche Note. Wenn sich unser Konzept bewährt – und aktuell schaut es ganz stark danach aus – werden wir im nächsten Jahr mit unserem Konzept eine Franchise-Kette aufbauen,&#8220; erklärt die Besitzerin freudig.</p>



<p>Ob das »Bring-Your-Own-Food« Restaurant langfristig erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Doch eines steht fest: Die Tiroler Gastronomieszene hat sich um eine Attraktion reicher gemacht.</p>



<p>In diesem Sinn: Guten Appetit!</p>



<p>K2 – wir bringen »immer« alles mit, was wir essen. Und trinken. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aufschwung für Bierpreise: Erster Wirt verlangt mehr als 10 Euro. Für ein Seidel.</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/bierpreis-ueber-10-euro-fuer-ein-seidel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2024 10:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bierpreis]]></category>
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		<category><![CDATA[Gastronom]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie heißt es so treffend: Einer ist bei den Bierpreisen immer der Erste. Und in diesem Fall zapft sich ein Wirt aus dem 7. Wiener Gemeindebezirk in die Poleposition. Denn als Folge des inflationsbedingten Rückgangs an Gästen ist er bundesweit der erste Gastronom, der für ein Bier mehr als 10 Euro verlangt, nämlich exakt 10,50 [...]]]></description>
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<p>Wie heißt es so treffend: Einer ist bei den <a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Bierpreis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bierpreisen</a> immer der Erste. Und in diesem Fall zapft sich ein Wirt aus dem 7. Wiener Gemeindebezirk in die Poleposition. Denn als Folge des <a href="https://www.k2-magazine.com/inflation-wir-zeige-was-dagegen-hilft/" data-type="post" data-id="831">inflationsbedingten</a> Rückgangs an Gästen ist er bundesweit der erste Gastronom, der für ein Bier mehr als 10 Euro verlangt, nämlich exakt 10,50 EUR. Für ein Seidel wohlgemerkt. Für ein großes Bier muss die Kreditkarte – sollte mit dieser bezahlt werden, wird eine Kartengebühr von pauschal 5 EUR verrechnet – schon mit 17,90 EUR belastet werden.</p>



<p>In dem kleinen, aber feinen Gasthaus, das irgendwo zwischen „Hochpreisweg“ und „Abzockerstraße“ liegt, treffen wird den Wirten zu einem Gespräch: „Ja, wir sind uns bewusst, dass das ein wenig teuer ist“, so der Gastronom, während er seinen goldenen und mit Diamanten besetzten Umhang locker über seine linke Schulter wirft. „Aber das ist kein Bier mehr, das ist ein Statement. Ein Statement für Luxus, Eleganz und das Gefühl, dass man sich leisten kann, Dinge zu kaufen, die man eigentlich nicht braucht.“</p>



<p>Die Reaktionen der Gäste sind gemischt. Einige konnten ihren Ohren nicht trauen und fragten, ob sie vielleicht schon zu viel Bier getrunken hätten und falsch gehört hätten. Andere rieben sich ungläubig die Augen und schüttelten den Kopf. Ein älterer Herr in Lederhosen ruft: „Das ist doch keine Maß, das ist eine unglaubliche Maß-losigkeit!“ Ein langjähriger Stammgast meinte: &#8222;Ich habe hier schon so viel Biere getrunken, dass ich erwarte, dass sie mit einem persönlichen Butler und einem Live-Orchester serviert werden, wenn ich mehr als 10 Euro bezahlen soll!&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bierpreis steigt – Kinnlade der Gäste fällt</h2>



<p>Doch der Wirt des „Goldenen Goldesels“ bleibt standhaft. „Wir bieten nicht nur Bier an, wir bieten ein Erlebnis“, betont er. „Wenn sie hier unser künstlerisch veredeltes und aus den reinsten Quellen des Hopfenlandes handgefertigtes Bier bestellen, erhalten sie zusätzlich die einzigartige Erfahrung, die sie sonst nirgendwo bekommen. Ein Glas, das so poliert ist, dass man sein Spiegelbild darin sehen kann. Ein Kellner, der ihnen das Bier wie ein Schatz präsentiert. Und das Gefühl, dass sie gerade einen kleinen Teil ihrer Hypothek verkonsumiert haben.“</p>



<p>Experten raten den Gästen bereits, vorsichtig zu sein. „Das Bier mag zwar teuer sein, aber Vorsicht, wenn sie die Rechnung sehen“, warnt ein Finanzberater. „Sie könnten am Ende mehr bezahlen, als sie es für ihr Auto getan haben. Denn die Zeiten, in denen sie für ein Bier nur ihr Sparschwein plündern mussten, scheinen vorbei zu sein. Schließlich weiß man nie, wann das nächste Bier die Marke von 20 Euro überschreiten könnte!&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="549" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-1024x549.jpg" alt="Ein Glas mit Bier von hinten beleuchtet und umgeben von Nebelschwaden, Stichwort Bierpreis.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3718" title="Aufschwung für Bierpreise: Erster Wirt verlangt mehr als 10 Euro. Für ein Seidel. 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-1024x549.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-300x161.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-768x412.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-150x80.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-450x241.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Für die einen &#8222;nur&#8220; ein Bier – für die anderen »flüssiges Gold«.</figcaption></figure>



<p>Ob diese Preisrevolution eine dauerhafte Veränderung im Bierkonsumverhalten bewirken wird oder ob die Stammgäste einfach weniger trinken werden, bleibt abzuwarten.</p>



<p>K2 – wir zahlen nie für Bier. Wir trinken auch keines. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>FP fordert »Wirtshauspflicht« als Lösung für das Wirtshaussterben</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/wirtshaussterben-fp-fordert-wirtshauspflicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 09:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtshausprämie]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit eigentlich immer schon greift die Politik in die eine und andere Branche mehr und weniger direkt mittels Förderungen ein. Gegen das Wirtshaussterben gibt es beispielsweise in Niederösterreich dank einer Initiative der Landeshauptfraustellvertreter•in (LHF) von der FPÖ eine eigens ins Leben gerufene &#8222;Wirtshausprämie&#8222;. Diese soll nun, geht es nach seinen•ihren Plänen, einerseits auf das gesamte [...]]]></description>
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<p>Seit eigentlich immer schon greift die Politik in die eine und andere Branche mehr und weniger direkt mittels Förderungen ein. Gegen das Wirtshaussterben gibt es beispielsweise in Niederösterreich dank einer Initiative der Landeshauptfraustellvertreter•in (LHF) von der FPÖ eine eigens ins Leben gerufene &#8222;<a href="https://www.noe.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Noe_Wirtshaus_Paket.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wirtshausprämie</a>&#8222;. Diese soll nun, geht es nach seinen•ihren Plänen, einerseits auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet, und andererseits um eine »Wirtshauspflicht« erweitert werden. </p>



<p>&#8222;Die Idee hinter der »Wirtshauspflicht« ist so einfach wie ein gutes Schnitzel: Jeder österreichische Staatsbürger (Anmerkung: und auch jede österreichische Staatsbürgerin) müsste an mindestens drei Abenden pro Woche oder zumindest einmal zu Mittag ein Wirtshaus besuchen&#8220;, so der <a href="https://www.k2-magazine.com/noe-bussgelder-fuers-gendern-rueckwirkend/" data-type="post" data-id="2060">halbpersische LHF und Chef der FPNÖ</a>. &#8222;Es ist an der Zeit, dass die österreichische Bevölkerung wieder zu ihren Wurzeln zurückkehrt und die Gastfreundschaft der Wirtshäuser schätzt. Die &#8218;Wirtshauspflicht&#8216; wird die österreichische Kultur und Tradition bewahren und gleichzeitig das Überleben unserer geliebten Wirtshäuser sicherstellen bzw. das Sterben dieser kulturellen Institutionen stoppen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemischte Reaktionen auf die »Wirtshauspflicht«</h2>



<p>Die Reaktionen auf diesen Vorschlag könnten nicht unterschiedlicher sein. Einige aus der Wirtschaftskammer loben die FPÖ für ihre innovativen Ideen und ihr Engagement für die Erhaltung der österreichischen Kultur. &#8222;Es ist an der Zeit, dass wir alle wieder zurück zu unseren Wurzeln gehen und die gemütlichen Wirtshäuser zu schätzen lernen, die seit Jahrhunderten das Herzstück unserer Gesellschaft sind&#8220;, sagt ein begeisterter Kämmerer.</p>



<p>Andere hingegen sind weniger überzeugt von der Wirksamkeit einer Wirtshauspflicht. &#8222;Es ist lächerlich anzunehmen, dass man die Leute zwingen kann, in die Wirtshäuser zu gehen&#8220;, kritisiert ein skeptischer Kritiker. &#8222;Wenn die Leute keine Lust haben, in die Wirtshäuser zu gehen, dann ändert sich das auch nicht, nur weil es eine Pflicht gibt. Wir sollten uns lieber auf wirkliche Lösungen konzentrieren, anstatt uns mit solchen absurden Vorschlägen zu beschäftigen. Außerdem ist der Vorschlag nicht zu Ende gedacht. Was ist, wenn man einmal krank ist? Muss man dann in der nächsten Woche zwei mal ins Wirtshaus?&#8220;</p>



<p>Die Debatte über die Wirtshauspflicht hat natürlich auch die Wirtshausbesitzer•innen selbst gespalten. Während einige von einem möglichen Anstieg ihrer Umsätze träumen, fürchten sich andere vor den logistischen Herausforderungen, die mit der Umsetzung einer solchen Maßnahme einhergehen würden. &#8222;Es ist schon schwer genug, die Gäste dazu zu bringen, freiwillig zu kommen, ohne dass wir sie auch noch zwingen müssen&#8220;, seufzt ein besorgter Wirt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-1024x576.jpg" alt="Ein Teller mit einem Schnitzel und Kartoffelsalat, Stichwort Wirtshauspflicht.
(c) Pixabay.com" class="wp-image-3454" title="FP fordert »Wirtshauspflicht« als Lösung für das Wirtshaussterben 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-1024x576.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-300x169.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-768x432.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-150x84.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag-450x253.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/03/wirtshauspflicht_beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Geht es nach den Plänen der FPNÖ, sollte bald jeder ein mal pro Woche im Wirtshaus idealer Weise ein Schnitzel essen.</figcaption></figure>



<p>Ob die Wirtshauspflicht tatsächlich eine Lösung für das Wirtshaussterben darstellt oder nur eine weitere absurde Idee in der langen Liste der politischen Kuriositäten bleibt abzuwarten. Aber eins ist sicher: In Österreich wird es in nächster Zeit sicherlich heiß hergehen – nicht nur in den Wirtshäusern, sondern auch in den politischen Diskussionen darüber, wie man sie retten kann.</p>



<p>K2 – bei uns ist der (Stammtisch-)Besuch im Wirtshaus Pflicht. Bis zur Sperrstunde. Täglich. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com)</p>
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