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	<title>FPÖ &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>FPÖ &#8211; K2-Magazine</title>
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	<item>
		<title>ÖVP in der FPÖ-Falle: Koalition um jeden Preis – aber nur mit wichtigen Ministerien</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/koalition-nur-mit-wichtigen-ministerien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 11:25:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
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					<description><![CDATA[Während die Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖVP in Österreich laufen, zeigt sich die Volkspartei pragmatisch wie eh und je. Ein Insider ließ nun in einem vertraulichen Gespräch durchblicken, worum es wirklich geht: &#8222;Ja, klar, die FPÖ ist radikal und will den Staat und unsere Demokratie massiv umbauen. Aber das ist uns wurscht. Problematisch ist vielmehr, dass sie [...]]]></description>
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<p>Während die <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000256010/regierungsverhandlungen-zwischen-fpoe-und-oevp-gehen-nach-turbulenzen-weiter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Koalitionsverhandlungen</a> zwischen FPÖVP in Österreich laufen, zeigt sich die Volkspartei pragmatisch wie eh und je. Ein Insider ließ nun in einem vertraulichen Gespräch durchblicken, worum es wirklich geht: <em>&#8222;Ja, klar, die FPÖ ist radikal und will den Staat und unsere Demokratie massiv umbauen. Aber das ist uns wurscht. Problematisch ist vielmehr, dass sie ALLE wichtigen Ministerien haben wollen! Wo bleibt da die Fairness?&#8220;</em></p>



<p>Tatsächlich sei man innerhalb der ÖVP mittlerweile an einen Punkt gelangt, an dem man sich mit ideologischen Kleinigkeiten nicht mehr lange beschäftigen will. Die blauen Freunde hätten nun mal Ansprüche, und das ist zu respektieren. <em>&#8222;Dass wir jetzt über den Innenminister, den Justizminister und den Finanzminister nicht einmal mehr verhandeln dürfen, sondern nur gefragt werden, ob wir noch Kaffee oder gleich ein One-Way-Ticket nach Brüssel wollen, gibt uns schon sehr zu denken,&#8220;</em> so ein ÖVP-Multifunktionär aus der Wirtschaftsecke, der anonym bleiben wollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ministeriumsverteilung nach FP-Logik</h2>



<p>Laut ersten Entwürfen hat <a href="https://www.k2-magazine.com/vokaki-massnahmenkatalog-nach-der-nr-wahl/" data-type="post" data-id="4293">VoKaKi Herbert Kickl </a>von der FPÖ vor, in einer künftigen Koalition mit dem Juniorpartner ÖVP folgende Schlüsselressorts –&nbsp;zusätzlich zum Kanzleramt –&nbsp;jedenfalls zu übernehmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Innenministerium</em></strong><br>&#8222;Wer sonst soll den Rechtsstaat abschaffen, wenn nicht wir?&#8220;</li>



<li><em><strong>Finanzministerium</strong></em><br>&#8222;Damit der Sozialstaat auch wirklich nur noch für ‘unsere Leute’ da ist.“</li>



<li><strong><em>Außenministerium</em></strong><br>&#8222;Neutralität bedeutet, mit niemandem zu reden. Schon gar nicht mit denen aus dieser EU – Austria first!&#8220;</li>



<li><strong><em>Bildungsministerium</em></strong><br>&#8222;Wer sonst schafft die dringend nötige Lehrplanreform mit den neuen Fächern &#8218;Neutralität nach Kickl&#8216; und &#8218;Geschichte ab 2017&#8216;?&#8220;</li>



<li><strong><em>Verteidigungsministerium</em></strong><br>&#8222;Nur zwei Worte dazu: Festung Österreich!&#8220;</li>



<li><strong><em>Justizministerium</em></strong><br>&#8222;Korruption? Dagegen werden wir mit aller Härte vorgehen. Oder in &#8222;alter ÖVP-Manier&#8220; unangenehme Verfahren &#8218;daschlogn&#8216;.&#8220;</li>
</ul>



<p>Die ÖVP hofft, sich zumindest das Landwirtschaftsministerium sichern zu können, um sich weiterhin um die eigene Stammwählerschaft zu kümmern. <em>&#8222;Wenn wir Glück haben, lassen sie uns wenigstens das. Dann können wir zumindest noch ein paar Traktoren subventionieren und hoffen, dass uns die Bauern nicht auch noch davonlaufen.&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="620" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-1024x620.jpg" alt="Die Hand eines Mannes, der mit Miniaturziegeln eine Mauer baut, Stichwort Koalition.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4801" title="ÖVP in der FPÖ-Falle: Koalition um jeden Preis – aber nur mit wichtigen Ministerien 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-1024x620.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-300x182.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-768x465.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-150x91.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1-450x273.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/02/regierungsverhandlungen1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die blauen Verhandler setzen bei den Verhandlungen durchaus auf perfide Mittel, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">„Was bleibt uns denn übrig?“</h2>



<p>Letztlich, so der ÖVP-Insider, müsse man sich mit der Realität abfinden: <em>&#8222;Wir haben die FPÖ groß gemacht. Jetzt können wir uns nicht beschweren, wenn sie uns überholen und so wie wir maßlose Forderungen stellen.&#8220;</em></p>



<p>Ein ÖVP-Verhandler soll bereits gescherzt haben: <em>„Wenn das so weitergeht, bleibt uns nur das Ministerium für Selbstaufgabe.“</em></p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock)</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sensation in NÖ: LH Mikl-Leitner will &#8222;so rasch wie möglich&#8220; Kickl-Leitner heißen</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/mikl-leitner-will-rasch-kickl-leitner-heissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 08:49:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
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		<category><![CDATA[Herbert Kickl]]></category>
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					<description><![CDATA[Sensation in Niederösterreich: Landeshauptmannfrau Johanna Mikl-Leitner hat nach den gestrigen Gemeinderatswahlen am heutigen Vormittag auf einer kurzfristig einberufenen, exklusiven Pressekonferenz eine überraschende Entscheidung verkündet. Die ehemalige Innenministerin, aktuelle NÖ-Landeshauptmannfrau und Landeschefin der blau-gelben Volkspartei will ihren Nachnamen „so rasch wie möglich“ in „Kickl-Leitner“ ändern lassen – eine Entscheidung, die in der politischen Landschaft österreichweit für Verblüffung [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sensation in Niederösterreich: <a href="https://www.noe.gv.at/noe/Landesregierung/Mag_Johanna_Mikl_Leitner.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Landeshauptmannfrau Johanna Mikl-Leitner</a> hat nach den gestrigen Gemeinderatswahlen am heutigen Vormittag auf einer kurzfristig einberufenen, exklusiven Pressekonferenz eine überraschende Entscheidung verkündet. Die ehemalige Innenministerin, aktuelle NÖ-Landeshauptmannfrau und Landeschefin der blau-gelben Volkspartei will ihren Nachnamen „so rasch wie möglich“ in „Kickl-Leitner“ ändern lassen – eine Entscheidung, die in der politischen Landschaft österreichweit für Verblüffung und heftige Diskussionen sorgen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mikl-Leitner: &#8222;Zeichen für Einheit und Versöhnung&#8220;</h2>



<p>Auf die Frage, warum sie diesen Schritt setze, erklärte Mikl-(Kickl)-Leitner mit ernster Miene: „Die Menschen haben genug von politischem Hickhack. Ich möchte ein Zeichen für Einheit und Versöhnung setzen. Wir in Niederösterreich gehen voran und zeigen, dass ÖVP und FPÖ nicht nur zusammenarbeiten, sondern auch symbolisch zusammengehören. Deshalb heiße ich so bald wie möglich Johanna Kickl-Leitner.“</p>



<p>In der anschließenden Fragerunde wurde die Landeshauptmannfrau gefragt, ob <a href="https://www.k2-magazine.com/geheimes-telefonat-kickl-mit-russischem-freund/" data-type="post" data-id="3675">Herbert Kickl</a> überhaupt in den Prozess involviert sei. „Selbstverständlich habe ich ihn informiert“, so Mikl-(Kickl)-Leitner. „Er war überrascht, aber hoch erfreut. Er sagte mir, dass das der Beginn einer neuen Ära sei, und hat sogar angeboten, mir bei der Antragstellung für die Namensänderung behilflich zu sein.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein unerwartetes Kapitel: Gemeinsame Initiativen</h2>



<p>In einer weiteren Überraschung kündigte Mikl-(Kickl)-Leitner an, dass sie zusammen mit dem &#8222;echten&#8220; Kickl eine neue politische Plattform gründen werde: „Österreich zuerst 2.0“. Die Plattform wolle sich auf „innovative“ Themen wie eine gemeinsame Grenze zu Deutschland, die Wiedereinführung des Österreich-Schillings und ein verpflichtendes Heimatkunde-Jahr im Ausland konzentrieren. Mikl-(Kickl)-Leitner dazu: „Wir werden die Tradition wahren, aber mit einer frischen Brise.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere kuriose Wendungen</h2>



<p>Gerüchten zufolge plant die Landeshauptfrau, den Sitz der Landesregierung von St. Pölten in ein traditionelles Jagdhaus im Waldviertel zu verlegen. „Das ist die perfekte Mischung aus Natur und Effizienz,“ so Mikl-(Kickl)-Leitner. Es gibt bereits Vorschläge, das Gebäude mit einem riesigen blauen und roten Adler zu verzieren, um die politische Einheit zu symbolisieren. Zusätzlich soll eine Statue von Mikl-(Kickl)-Leitner und Kickl in einer innigen Umarmung errichtet werden. Diese soll direkt vor dem Landhaus aufgestellt werden, um den neuen Teamgeist zu verkörpern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reaktionen aus der Politik</h2>



<p>Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigte sich, wie bereits angedeutet, äußerst angetan: „Das ist ein historischer Moment. Wir gehen einen Schritt weiter als bloßes Regieren – wir verschmelzen auch auf einer persönlichen Ebene.“</p>



<p>Innerhalb der ÖVP hingegen ist die Stimmung gespalten. Während einige Parteikollegen Mikl-(Kickl)-Leitners Entscheidung als mutigen Schritt feiern, herrscht bei anderen Fassungslosigkeit. Ein anonymer Abgeordneter sagte: „Ich kann das alles nicht mehr nachvollziehen. Was kommt als Nächstes? Sebastian Kickl-Kurz?“</p>



<p>Die Grünen und die SPÖ äußerten sich mit Spott. SPÖ-Chef Andreas Babler kommentierte auf X – formally loved as Twitter: „Während sich die Chefitäten der ÖVP sich selbst neu benennen, arbeiten wir weiter an einer besseren Zukunft für alle Österreicherinnen und Österreicher. Obwohl&#8230; Andreas Landbabler&#8230; Ich werde diese Idee einmal intern in unseren Gremien besprechen&#8230;“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Expertenmeinungen</h2>



<p>Politikwissenschaftler sehen in Mikl-(Kickl)-Leitners Vorstoß eine geschickte PR-Strategie. „Das lenkt von der aktuellen Kritik an ihrer Regierung ab und führt zu einer breiten medialen Aufmerksamkeit,“ analysierte ein Experte. Ein anderer bezeichnete die Aktion als „neues Tief in der politischen Satire“ – wobei er sich nicht sicher war, ob Mikl-(Kickl)-Leitner den Ernst ihrer Absicht selbst erkannt habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für die Zukunft?</h2>



<p>Die Landeshauptmannfrau hat bereits angekündigt, dass sie zur Feier der Namensänderung einen neuen Landesfeiertag vorschlagen wird. Der sogenannte „Mickl-Kickl-Leitner-Tag“ soll jährlich am 1. April begangen werden. Ob dieser Antrag jedoch im Landtag durchgeht, bleibt abzuwarten.</p>



<p>Die Österreichische Post hat indes verkündet, eine Sonderbriefmarke mit den Porträts von Johanna Mickl-(Kickl)-Leitner und Herbert Kickl herauszubringen. Der Slogan: „Gemeinsam stark für Niederösterreich – und darüber hinaus.“</p>



<p>Ein weiterer Höhepunkt soll eine ORF-NÖ-Reality-TV-Show namens „Mikl-Kickl-Leitner regieren“ sein, in der die beiden Politiker bei der Lösung alltäglicher Regierungsprobleme begleitet werden. Die erste Folge trägt den Titel: „Wie schließen wir eine Grenze zu Ungarn, die schon geschlossen ist?“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="685" height="1024" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/kickl-leitner-685x1024.jpg" alt="Statue mit einer Frau und einen diese umarmenden Engel mit Flügeln, Stichwort Mikl-Leitner.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4764" title="Sensation in NÖ: LH Mikl-Leitner will &quot;so rasch wie möglich&quot; Kickl-Leitner heißen 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/kickl-leitner-685x1024.jpg 685w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/kickl-leitner-201x300.jpg 201w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/kickl-leitner-768x1148.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/kickl-leitner-1028x1536.jpg 1028w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/kickl-leitner-150x224.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/kickl-leitner-450x672.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/kickl-leitner.jpg 1200w" sizes="(max-width: 685px) 100vw, 685px" /><figcaption class="wp-element-caption">So (oder so ähnlich) soll die Mikl-(Kickl)-Leitner-Kickl-Statue ausschauen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ob Johanna Mikl-(Kickl)-Leitners Namensänderung tatsächlich umgesetzt wird oder sich als kurzfristiger PR-Gag entpuppt, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Der politische Alltag in (Nieder)Österreich bleibt auch weiterhin für Überraschungen gut.</p>



<p>(Bilder: K2, AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FPÖVP plant Revolution im Bildungswesen: Lernen auf TikTok statt in der Schule</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/fpoevp-lernen-auf-tiktok-statt-in-der-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 08:09:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz im Sinne ihres mantraartig verbreiteten Credos &#8222;keine neue Steuern&#8220; denken die Koalitionsverhandler und -innen von FPÖVP darüber nach, die Schulen komplett abzuschaffen. So wird auf höchster Verhandlungsebene darüber diskutiert, ob es nicht sinnvoller wäre, alle Lehrer und -innen zu entlassen, sämtliche Schulen zu schließen und stattdessen TikTok als einzige Bildungsquelle zu forcieren. Schließlich, so [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ganz im Sinne ihres mantraartig verbreiteten Credos &#8222;keine neue Steuern&#8220; denken die Koalitionsverhandler und -innen von FPÖVP darüber nach, die Schulen komplett abzuschaffen. So wird auf höchster Verhandlungsebene darüber diskutiert, ob es nicht sinnvoller wäre, alle Lehrer und -innen zu entlassen, sämtliche Schulen zu schließen und stattdessen <a href="https://www.k2-magazine.com/elon-musk-kauft-tiktok-und-nennt-es-tixtox/" data-type="post" data-id="3472">TikTok </a>als einzige Bildungsquelle zu forcieren. Schließlich, so die Befürworter, ist das Bildungsniveau der FPÖ ein Beweis dafür, dass man auch mit minimalem Wissen erfolgreich durchs Leben kommen kann. Warum also in aufwändige Lehrpläne, qualifizierte Pädagogen und -innen und teure Schulgebäude investieren, wenn ein Smartphone und eine stabile Internetverbindung ausreichen?</p>



<p>Die Vorteile liegen auf der Hand: <a href="https://www.onlinesicherheit.gv.at/Services/News/TikTok-Risiken-Ueberblick.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TikTok ist schnell, unterhaltsam und kurzweilig.</a> Wer braucht schon langatmige Mathematikstunden, wenn man in 15 Sekunden lernen kann, wie man „2+2“ mit einem trendigen Tanz visualisiert? Geschichte wird lebendig, wenn man von Influencern mit Filtern erfährt, dass Cäsar ein „echter Alpha“ war und die Französische Revolution „total lit“ ablief. Ganz zu schweigen von Chemie, wo Experimente mit Cola und Mentos direkt praktische Lebensweisheiten vermitteln – wie etwa, dass es explosive Konsequenzen haben kann, wenn man Dinge unbedacht zusammenmischt.</p>



<p>In der neuen TikTok-Schule könnte jedes Fach durch einen Hashtag repräsentiert werden: #MatheHacks erklärt, wie man drei Euro durch fünf teilt – einfach mit dem Taschenrechner. #BioChallenge zeigt, wie man eine Avocado in einer Woche zum Wachsen bringt, und #HistoryRecap fasst den Zweiten Weltkrieg in einem lustigen Tanz zusammen. Grammatik wird komplett durch #AutoCorrect ersetzt, und für Naturwissenschaften reicht das bereits oben erwähnte spektakuläre Mentos-Cola-Experiment. Man könnte sogar TikTok-Stars als Lehrer einsetzen. Sie wissen schließlich, wie man eine breite Zielgruppe anspricht. Wer will schon einen alten Mathelehrer, der sich über Algebra aufregt, wenn man einen Influencer haben kann, der während einer Gleichung Breakdance macht?</p>



<p>Ein weiterer Pluspunkt: Die Schüler lernen nicht nur Fakten, sondern auch gleich, wie man viral geht, Sponsoren gewinnt und sein Einkommen durch Produktplatzierungen maximiert. Ein Bildungssystem, das nicht nur Wissen, sondern auch wirtschaftliche Überlebensstrategien vermittelt, ist schließlich der Traum jeder neoliberalen Denkfabrik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FPÖVP &#8222;auf Linie&#8220;</h2>



<p>Und das Beste: Man muss die Kids nicht umständlich motivieren, ihre TikTok-Stunden zu absolvieren, weil sie ohnehin schon alle »freiwillig« vor ihren Screens hocken! &#8222;Und so ganz nebenbei sparen wir Jahr für Jahr Milliarden, die wir in den Auf- und Ausbau unserer »eigenen« Kanäle stecken können. Und wir haben damit auch noch das Budget saniert. Ganz ohne neue Steuern – einfach herrlich&#8220;, so ein hochrangiger FPÖler mit Hang zu Pferden und entsprechenden Entwurmungsmitteln.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="503" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-1024x503.jpg" alt="Fünf junge Menschen stehen nebeneinander und schauen alle auf ihre Smartphones, Stichwort FPÖVP.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4730" title="FPÖVP plant Revolution im Bildungswesen: Lernen auf TikTok statt in der Schule 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-1024x503.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-300x147.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-768x377.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-150x74.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok-450x221.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/tiktok.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier ein Teil der 8C bei einer Lateinschularbeit.</figcaption></figure>



<p>Doch Kritiker warnen: Ein derart abgespecktes Bildungsmodell könnte langfristig dazu führen, dass das Allgemeinwissen auf das Niveau sinkt, auf dem Menschen glauben, die Erde sei flach und Impfstoffe würden Chips enthalten. </p>



<p>Aber mal ehrlich – braucht man wirklich Differenzialgleichungen oder die Relativitätstheorie, wenn man ohnehin nur mit lustigen Videos und Hashtags durch den Alltag scrollt? Wer will sich schon mit komplizierten Dingen beschäftigen, wenn der Algorithmus einem ohnehin automatisch alles vorzeigt, was man „wissen“ muss? In einer Welt, in der Klicks und Shares wichtiger sind als Fakten, ist das vielleicht genau die Art von Bildung, die wir brauchen. Außerdem wird es sowieso auch die Wahlpflichtgegenstände &#8222;Youtube&#8220; und &#8222;Insta&#8220; geben. So What?</p>



<p>Vielleicht sollten wir uns einfach dem Lauf der Dinge hingeben und akzeptieren: Die Zukunft der Bildung ist nicht schwarz auf weiß – sie ist bunt, hat einen Beat und kommt mit einem #YOLO.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Koalitionsverhandlungen: ÖVP-Chef Stocker schwer beschäftigt mit Ausradieren roter Linien</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/stocker-stress-mit-ausradieren-roter-linien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 07:32:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
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		<category><![CDATA[Stocker]]></category>
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					<description><![CDATA[Inmitten der hitzigen Koalitionsgespräche zeigt sich ÖVP-Chef Christian Stocker besonders kreativ – allerdings nicht etwa bei der Entwicklung neuer Konzepte, die der Bevölkerung zugute kommen könnten, sondern beim radikalen Einsatz seines Lieblingswerkzeugs: des Radiergummis. „Man muss flexibel sein“, kommentierte Stocker, während er konzentriert eine weitere rote Linie auf einem Flipchart entfernte. Stocker präsentierte dabei seinen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Inmitten der hitzigen Koalitionsgespräche zeigt sich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Stocker" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ÖVP-Chef Christian Stocker</a> besonders kreativ – allerdings nicht etwa bei der Entwicklung neuer Konzepte, die der Bevölkerung zugute kommen könnten, sondern beim radikalen Einsatz seines Lieblingswerkzeugs: des Radiergummis. „<a href="https://www.k2-magazine.com/oevp-imagewandel-zu-hure-der-rechten/">Man muss flexibel sein</a>“, kommentierte Stocker, während er konzentriert eine weitere rote Linie auf einem Flipchart entfernte.</p>



<p>Stocker präsentierte dabei seinen eigens angefertigten Radiergummi, auf dem das Wort „Kompromiss 3000“ eingraviert ist. „Es ist eine Mammutaufgabe und manchmal dauert es auch ein bisschen länger, bis die Linie komplett weg ist, aber ich lasse mich nicht entmutigen. Ich habe ja Zeit“, so Stocker optimistisch.</p>



<p>„Es ist ein Balanceakt“, so Stocker weiter, „aber wir in der ÖVP sind Profis, wenn es darum geht, rote Linien in ros(t)ige Kompromisse zu verwandeln. Dabei geht es nicht nur um politische Flexibilität, sondern auch um Präzision.“ Beobachter berichten, dass Stocker sogar neue Linien gezeichnet haben soll, nur um diese anschließend wieder auszuradieren – ein Prozess, der intern als „innovatives Konfliktmanagement“ gefeiert wird. „Er hat bereits eine eigene Technik entwickelt“, schwärmt ein Mitarbeiter. „Er radiert immer von rechts nach links, damit man das Original nicht mehr erkennen kann.“</p>



<p>Sogar die FPÖ zeigt sich beeindruckt. „Es ist faszinierend, wie entschlossen die ÖVP arbeitet“, meinte ein Sprecher der Partei. „Wir hatten eigentlich gehofft, dass wir uns an den bereits bekannten Linien orientieren können, aber jetzt können wir stattdessen der Spur der Radierfussel folgen.“</p>



<p>Währenddessen kursieren Gerüchte, dass Stocker eine Kooperation mit einem bekannten Büroartikelhersteller plane. „Wir prüfen derzeit, ob wir unsere Radiergummis mit einem ÖVP-Logo versehen können“, ließ ein Insider durchsickern. „Das wäre eine Win-win-Situation: Wir demonstrieren Flexibilität, und unsere Partner profitieren von einer starken Marke.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stocker´s strategische Radierkunst als Grundlage der dynamischen Prinzipientreue</h2>



<p>Doch nicht alle in der ÖVP sind begeistert von Stockers Engagement. Ein junger Speichellecker vulgo Abgeordneter soll ihn gefragt haben, warum die Partei überhaupt noch eine Agenda habe, wenn am Ende alles wegradiert werde. Stockers Antwort: „Weil eine Agenda ohne rote Linien viel flexibler ist. Wir nennen das ‚dynamische Prinzipientreue‘.“</p>



<p>Die Opposition kritisiert die Entwicklung scharf. „Das ist nicht Politik, das ist Kunst – und zwar abstrakte“, wetterte ein SPÖ-Abgeordneter. Doch Stocker bleibt gelassen: „Manche sehen Chaos, ich sehe ein weißes, unbeschriebenes Blatt Papier für ganz neue Möglichkeiten für die Leistungsträger.“</p>



<p>Noch ist unklar, ob und wann die Koalitionsgespräche enden werden. Fest steht: Sollte Stocker jemals mit dem Radieren fertig werden, wird es vermutlich keine roten Linien mehr geben. „Und genau das ist mein Ziel“, sagt er mit einem Lächeln, das einen Hauch von Erleichterung verrät. „Weil ohne Linien gibt es auch keine Konflikte.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="994" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-1024x994.jpg" alt="Die Hand eines Mannes mit einem Radiergummi, Stichwort Stocker.
(c) Dall-e" class="wp-image-4723" title="Koalitionsverhandlungen: ÖVP-Chef Stocker schwer beschäftigt mit Ausradieren roter Linien 4" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-1024x994.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-300x291.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-768x746.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-150x146.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2-450x437.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/radiergummi2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stocker radiert und radiert und radiert und&#8230;</figcaption></figure>



<p>Und sicher ist auch: Wenn die politische Karriere nicht klappt, hat Stocker beste Chancen als professioneller Radierer. Oder als Konzeptkünstler. Oder als Wendehalsakrobat. Oder, egal.</p>



<p>K2 –&nbsp;unsere »roten Linien« sind einzementiert. Seit 1999. Und auch schon davor.</p>



<p>(Bilder: K2, Dall-e)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>FPÖ lässt Hose runter und pisst auf alle &#8222;anderen&#8220; – überspitzt formuliert</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/fpoe-pisst-auf-andere-ueberspitzt-formuliert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2025 08:21:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelfall]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[HosenGate]]></category>
		<category><![CDATA[KicklSpritzer]]></category>
		<category><![CDATA[PeeForFreedom]]></category>
		<category><![CDATA[überspitzt formuliert]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war eine FPÖ-Hinterzimmer-Veranstaltung, die an einen bizarren Mix aus Zirkus, Wrestling-Show und politischem Offenbarungseid erinnerte: Die blauen NR-Abgeordneten Harald Stefan und Markus Tschank wurden am FPÖ-Stammtisch in Wien Simmering gefilmt. Dabei haben selbige im metaphorischen Sinn die Hose runter gelassen und &#8222;alle&#8220; rundherum – überspitzt formuliert – angepisst. Die ÖVP? &#8222;In einem jämmerlichen Zustand, sie brauchen [...]]]></description>
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<p>Es war eine <a href="https://www.k2-magazine.com/fpoe-feiert-35-jahre-auslaender-raus-politik/" data-type="post" data-id="4266">FPÖ-Hinterzimmer-Veranstaltung</a>, die an einen bizarren Mix aus Zirkus, Wrestling-Show und politischem Offenbarungseid erinnerte: Die blauen NR-Abgeordneten Harald Stefan und Markus Tschank wurden <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000252773/fpoe-politiker-in-heimlicher-aufnahme-abgeordnete-nennen-oevp-jaemmerlo-und-fluechtlinge-gesindel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">am FPÖ-Stammtisch in Wien Simmering</a> gefilmt. Dabei haben selbige im metaphorischen Sinn die Hose runter gelassen und &#8222;alle&#8220; rundherum – überspitzt formuliert – angepisst. Die ÖVP? &#8222;In einem jämmerlichen Zustand, sie brauchen sich nicht deppert spielen!&#8220; Flüchtlinge? &#8222;Gesindel! Es muss für diese Leute möglichst unangenehm sein. Dann kommen sie auch nicht.&#8220; EU? Eigentlich müssten wir eh austreten.&#8220; Nächstenliebe? &#8222;Man hat in Österreich ein übertriebenes Bewusstsein für Menschenrechte.&#8220; </p>



<p>Und das sind nur ein paar der – überspitzt formuliert – letztklassigen und wieder einmal enttarnenden Aussagen der beiden Herren, die monatlich für schlanke 10.351,39 EUR im österreichischen Nationalrat sitzen, Stichwort #Einzelfall. </p>



<p>Aber irgendwo zwischen dadaistischem Theater und kleinkarierter Wutbürger-Choreografie stehen selbige dann halt doch auch zu ihren Überzeugungen, und wenn es sein muss, pinkeln sie auch direkt auf die politischen Gegner bzw. auch auf potentielle künftige Koalitionspartner. „Andere Parteien werfen mit Dreck, wir antworten mit … na ja, sie wissen schon“, scherzte ein hörbar entspannter Presseanpisser (überspitzt formuliert) der Freiheitlichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FPÖ: &#8222;Die Zeit der leeren Worte ist vorbei – jetzt wird geliefert!&#8220;</h2>



<p>„Wir haben genug von Doppelmoral und falscher Zurückhaltung!“, so der Anpisser weiter, während er demonstrativ den Reißverschluss seiner Hose öffnete. „Die Zeit der leeren Worte ist vorbei – jetzt wird geliefert!“ Doch das war nur der Anfang. Um seine „Entschlossenheit“ zu untermauern, holte er auch noch einen überdimensionalen Bierkrug hervor, gefüllt mit einer zweifelhaften gelben Flüssigkeit (Gerüchte sprechen von einem Mix aus Red Bull und Eigenproduktion). </p>



<p>„Das hier ist der Nektar der Freiheit!“, erklärte er euphorische, bevor er den Inhalt mit Schwung auf einen Tisch schüttete, der mit Fotos von politischen Gegnern dekoriert war. Darunter: Van der Bellen, Stocker, Babler, (versehentlich) Nepp und ein rätselhafter Dackel, der offenbar für „die linke Gutmenschen-Agenda“ stehen sollte. Denn &#8222;wer gegen uns steht, kriegt die volle Ladung – ob er will oder nicht.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/fpoe-pisst-1024x576.jpg" alt="Ein Mann von hinten beim Urinieren in eine WC-Schüssel, Stichwort FPÖ.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4711" title="FPÖ lässt Hose runter und pisst auf alle &quot;anderen&quot; – überspitzt formuliert 5" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/fpoe-pisst-1024x576.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/fpoe-pisst-300x169.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/fpoe-pisst-768x432.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/fpoe-pisst-150x84.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/fpoe-pisst-450x253.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/fpoe-pisst.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier ein Snapshot vom Freiheitlichen Trainingszentrum für gezieltes anpissen. Überspitzt formuliert.</figcaption></figure>



<p>Von der Pressestelle des FPÖ-Klubs hieß es übrigens“, anlässlich des Stammtisches sei etwas überspitzt formuliert worden. Das Publikum könne die Aussagen und Stilmittel eines solchen richtig einordnen.&#8220; </p>



<p>In diesem Sinne hoffen wir natürlich, dass das auch in umgekehrter Richtung seine Gültigkeit hat. Wobei&#8230; Egal.</p>



<p>Eine Frage bleibt zum Schluss: Wie tief kann die FPÖ noch s(t)inken? </p>



<p>K2 – wir ver-pissen uns.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<item>
		<title>Kärnten: Nach Windräder auch Strommasten, Straßenlaternen und Seilbahnen verboten</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/nach-windraeder-auch-strommasten-etc-verboten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 11:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Volksbefragung]]></category>
		<category><![CDATA[Windräder]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Soll zum Schutz der Kärntner Natur (einschließlich des Landschaftsbildes) die Errichtung weiterer Windkraftanlagen (Windräder, Anmerkung) auf Bergen und Almen in Kärnten landesgesetzlich verboten werden?&#8220; – So lautete die Frage bei der Volksbefragung zur Windkraft in Kärnten. Dabei hat die Mehrheit der Befragten für ein Windradverbot gestimmt. Das Ergebnis fiel mit 51,55 zu 48,45 Prozent sehr [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8222;Soll zum Schutz der Kärntner Natur (einschließlich des Landschaftsbildes) die Errichtung weiterer Windkraftanlagen (<a href="https://www.k2-magazine.com/cop28-auf-jeden-bohrturm-kommt-ein-windrad/" data-type="post" data-id="2915">Windräder</a>, Anmerkung) auf Bergen und Almen in Kärnten landesgesetzlich verboten werden?&#8220; – So lautete die Frage bei der <a href="https://www.ktn.gv.at/wahlen/VBWindkraft2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Volksbefragung zur Windkraft in Kärnten</a>. Dabei hat die Mehrheit der Befragten für ein Windradverbot gestimmt. Das Ergebnis fiel mit 51,55 zu 48,45 Prozent sehr knapp aus. Die Wahlbeteiligung lag nur bei 34,88 Prozent. Konkret stimmten 76.527 Personen für ein Verbot, 71.935 waren dagegen, hieß es vom Land Kärnten.</p>



<p>Und nachdem nun Windräder aufgrund ihres „verheerenden ästhetischen Einflusses auf die Landschaft“ verboten werden, wird das Land Kärnten nun konsequenter Weise beschließen, auch andere störende Elemente aus der Natur zu verbannen. Strommasten? Weg damit! Straßenlaternen? Ein Graus für den Nachthimmel – sie müssen verschwinden! Seilbahnen? Diese monströsen Kabelgebilde, die den Blick auf die idyllischen Berge trüben, werden abgebaut. Die Kärntner Landesregierung spricht von einem „historischen Schritt“ hin zu einer „optisch makellosen Heimat“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Retroschick durch #KärntenPur mit ohne Windrädern</h2>



<p>„Wir wollen ein Kärnten, wie es unsere Ahnen gesehen haben: ohne störende Technik, ohne moderne Ablenkungen, einfach pur“, erklärt der zuständige Landesrat. „Unsere Landschaft ist unser Kapital“, so der hochrangige Politiker weiter, „und Strommasten verschandeln den Horizont genauso wie Windräder. Deshalb werden wir Kärnten bis 2030 strommastfrei machen.“ Auf die Frage, wie man dann den Strom ins Tal bringen wolle, lächelte er verschmitzt und verwies auf „innovative Technologien“ wie Esel mit Solarpaneelen auf dem Rücken.</p>



<p>Touristen und -innen dürfen sich schon jetzt auf eine neue Art von Abenteuerurlaub freuen. Nachts wird es stockdunkel, sodass man die Milchstraße in voller Pracht bewundern kann. Und wer in den Bergen unterwegs ist, darf sich auf schweißtreibende Wanderungen freuen, denn ohne Seilbahnen bleibt nur der Fußmarsch. Diesbezüglich eine leichte Entwarnung: Wieder hinunter ist der Weg nicht mehr ganz so anstrengend.</p>



<p>Kärnten geht seinen Weg mit einer Konsequenz, die ihresgleichen sucht. Während andere Regionen auf moderne Technologie setzen, beweist dieses Bundesland: Fortschritt wird überschätzt und überbewertet! Ob es in Zukunft vielleicht auch ein Verbot für Handyempfang und WLAN gibt? Die Landesregierung zeigt sich optimistisch: „Kärnten wird ein Ort der Entschleunigung. Wer braucht schon Internet, wenn er sich mit Kuhglocken von Tal zu Tal verständigen kann?“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="610" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/windraeder-1024x610.jpg" alt="Windräder im Meer.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4702" title="Kärnten: Nach Windräder auch Strommasten, Straßenlaternen und Seilbahnen verboten 6" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/windraeder-1024x610.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/windraeder-300x179.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/windraeder-768x458.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/windraeder-150x89.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/windraeder-450x268.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/windraeder.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Windpark im Wörthersee wird laut den Plänen der Kärntner Landesregierung bis Ende des Jahres wieder abgebaut werden.</figcaption></figure>



<p>So viel Konsequenz ist fast bewundernswert. Bleibt nur eine Frage offen: Wie lange dauert es, bis auch die Kärntner selbst das Land verlassen – der Ästhetik zuliebe?</p>



<p>K2 – wir rotieren wie ein Windrad. Vor Fassungslosigkeit. </p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>ÖVP-Imagewandel: Statt &#8222;Hure der Reichen&#8220; nun &#8222;Hure der Rechten&#8220;</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/oevp-imagewandel-zu-hure-der-rechten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 09:42:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[HdR]]></category>
		<category><![CDATA[Hure der Rechten]]></category>
		<category><![CDATA[Hure der Reichen]]></category>
		<category><![CDATA[Kickl]]></category>
		<category><![CDATA[Koalition]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Stocker]]></category>
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					<description><![CDATA[Die österreichische Volkspartei (ÖVP) sorgt wieder einmal für Furore, allerdings (viel) weniger mit politischem Weitblick als mit akrobatischen Verrenkungen, die an Virtuosität kaum zu überbieten sind. Nach Jahren des Daseins als vermeintliche „Hure der Reichen“, hat die Partei nun offenbar ein neues Standbein gefunden: „Hure der Rechten“. Der neue Obmann Christian Stocker zeigt dabei seine [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die österreichische Volkspartei (ÖVP) sorgt wieder einmal für Furore, allerdings (viel) weniger mit politischem Weitblick als mit akrobatischen Verrenkungen, die an Virtuosität kaum zu überbieten sind. Nach Jahren des Daseins als vermeintliche <strong><em>„Hure der Reichen“</em></strong>, hat die Partei nun offenbar ein neues Standbein gefunden: <strong><em>„Hure der Rechten“</em></strong>. Der neue Obmann Christian Stocker zeigt dabei seine bisher nur seinem engsten Kreis bekannte künstlerische Ader für (politische) Pirouetten, die selbst Eiskunstlauf-Ikonen vor Neid erblassen lässt.</p>



<p>Noch vor wenigen Tagen tönte Stocker entschlossen, dass <a href="https://www.k2-magazine.com/vokaki-massnahmenkatalog-nach-der-nr-wahl/" data-type="post" data-id="4293">Herbert Kickl</a>, seines Zeichens Chef der Freiheitlichen, &#8222;<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240924_OTS0151/stocker-russland-naehe-der-fpoe-ist-gefahr-fuer-unsere-demokratie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Interesse der Sicherheit der österreichischen Bevölkerung keine Regierungsverantwortung übernehmen dürfe</a>&#8222;. Man könnte meinen, der Satz stamme aus einem Politkrimi mit dem Titel <em>„Moralische Integrität 2.0“</em>. Doch in der ÖVP ist Moral offenbar nicht mehr als ein eleganter Vorwand, der sich im Wind der Machtspiele schnell verflüchtigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Sicherheitsrisiko zum Koalitionspartner?</h2>



<p>Kaum war die Aussage verklungen, drehte sich der Wind. Stocker, dem man bis dahin kaum tänzerisches Talent nachgesagt hatte, legte eine 180-Grad-Pirouette hin, die sogar Quantenphysiker ins Grübeln bringt: Wie kann ein Mann gleichzeitig für und gegen dieselbe Sache sein? Die Antwort scheint simpel: Es ist nicht die Sache, die sich ändert, sondern die Richtung, aus der der Geruch der Macht zu wehen beginnt.</p>



<p>Insider berichten, dass Stocker in der ÖVP-Zentrale bei einem Probedurchlauf für die Pirouette gesehen wurde – mit einem Plakat von Sebastian Kurz im Hintergrund, das „in spätestens zwei Monaten hat der Pöbel eh alles wieder vergessen“ zu flüstern schien. Die Transformation war atemberaubend: Noch während die Schuhe von der ersten Kehrtwende glühten, wurde bereits überlegt, wie man Herbert Kickl salonfähig machen könnte. Der erste Vorschlag: Kickl einen „Sicherheitsberater“-Titel zu verleihen. Motto: Wenn schon rechts, dann mit Etikette!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das neue Credo: Prinzipien sind flexibel</h2>



<p>Parteiintern munkelt man, dass die ÖVP sich künftig stärker auf das Motto „Flexibilität ist Stärke“ konzentrieren wolle. Tatsächlich hat man sich von traditionellen Wertvorstellungen wie „Konsequenz“ und „Rückgrat“ längst verabschiedet. Warum auch an veralteten Konzepten festhalten, wenn Macht und Mandate auf dem Spiel stehen?</p>



<p>Stocker selbst erklärte auf Nachfrage, dass seine Aussagen von letzter Woche „aus dem Kontext gerissen“ worden seien. Auf die Frage, wie dieser Kontext denn laute, sagte er: „Das kommt darauf an, wer gerade zuhört. Außerdem habe ich ohnehin auch ein Hexenkreuz gemacht, also gilt das Gesagte sowieso nicht.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="565" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-1024x565.jpg" alt="Die Hand eines Mannes, der hinter seinem Rücken ein Hexenkreuz macht, Stichwort ÖVP.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4659" title="ÖVP-Imagewandel: Statt &quot;Hure der Reichen&quot; nun &quot;Hure der Rechten&quot; 7" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-1024x565.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-300x166.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-768x424.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-150x83.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr-450x248.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/01/hdr.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier das Beweisfoto, dass Herr Stocker tatsächlich ein Hexenkreuz gemacht hat, als er oben zitierte Aussage getätigt hat.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Herbert Kickl: Der neue Partner für Sicherheit?</h2>



<p>Während Kickl noch überlegt, ob er sich in „Meister der Sicherheit“ oder „Minister of Chaos“ umbenennen soll, werkelt die ÖVP fleißig am Narrativ: Kickl sei eigentlich ein unverstandenes Genie, dessen Ideen „innovativ“ statt „radikal“ seien. Die Wähler sollen es glauben – immerhin haben sie schon so manche Kehrtwende der Partei unbemerkt geschluckt.</p>



<p>Ein Stocker-Vertrauter hat uns zudem berichtet: „Wir wollen zeigen, dass wir nicht nur für Milliardäre und Unternehmen da sind, sondern auch für Menschen, die bei der EU die Öxit-Taste suchen, die Gendersternchen als persönliche Beleidigung empfinden und in jedem Boot eine Bedrohung für Österreich sehen. Warum sich auf die Reichen beschränken, wenn man auch die Rechten begeistern kann? Wir sehen das als Diversifikation unseres Angebots. Wir sind wie ein Chamäleon: Ob Schwarz, Türkis oder ein bisschen Braun – wir passen uns an!“ </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Alles dreht sich, nur nicht die Moral</h2>



<p>Die ÖVP hat mit ihrer neuesten Wendung bewiesen, dass politische Prinzipien in Österreich weniger Gewicht haben als ein leeres Plastiksackerl im Wind. Die einzige Konstante: Egal, in welche Richtung sich die Macht verschiebt, die ÖVP ist stets bereit, ihr eine Bühne zu bereiten – Hauptsache, sie selbst bleibt im Rampenlicht. Die ÖVP hat es jedenfalls geschafft, ihre politische Flexibilität auf ein neues Level zu heben. War die Partei lange Zeit vor allem als „Hure der Reichen“ verschrien, zeigt sie jetzt, dass sie auch rechts außen eine solide Performance abliefern kann. Experten sprechen von einem „fulminanten Spagat“, Kritiker hingegen fragen: „Wie biegsam kann eine Partei eigentlich sein, bevor sie bricht?“</p>



<p>K2 – wir sind weder schwarz noch türkis. Und schon gar nicht braun. Seit immer.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>+++BREAKING+++ Kurz und Kickl planen neue Regierung – &#8222;Wir haben uns beide geändert&#8220;</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/breaking-kurz-und-kickl-planen-neue-regierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 08:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Kickl]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wien – Es ist der politische Paukenschlag des Jahres: Sebastian Kurz und Herbert Kickl haben sich, so das engste Umfeld der beiden, in einem Wiener Kaffeehaus zu geheimen Koalitionsgesprächen getroffen. Der Grund? Die jüngsten Verhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zur Bildung einer Regierung seien ihrer Wahrnehmung nach bereits jetzt kläglich gescheitert. „Man kann noch [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wien – Es ist der politische Paukenschlag des Jahres: <a href="https://www.k2-magazine.com/marketing-gag-patientenmilliarde/" data-type="post" data-id="3639">Sebastian Kurz</a> und <a href="https://www.k2-magazine.com/kickl-auf-eurer-seite-fuer-20k-pro-monat/" data-type="post" data-id="4208">Herbert Kickl</a> haben sich, so das engste Umfeld der beiden, in einem Wiener Kaffeehaus zu geheimen Koalitionsgesprächen getroffen. Der Grund? Die jüngsten Verhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zur Bildung einer Regierung seien ihrer Wahrnehmung nach bereits jetzt kläglich gescheitert. „Man kann noch so oft dieselbe Wand anstarren, bevor man sich denkt: Vielleicht braucht es wieder <em>uns</em>. „Ich bin zwar offiziell nicht mehr in der Politik, aber ich habe gemerkt, dass Österreich ohne mich einfach nicht kann – oder will“, soll Kurz einem Insider zufolge gesagt haben.</p>



<p>Beim Regierungsprogramm will man diesmal einen völlig neuen Weg einschlagen. Statt einer 300-Seiten-Broschüre soll es diesmal ein türkisblaues Post-it mit der Aufschrift „Zurück zur Macht“ tun. Es kursieren Gerüchte, dass die neue Koalition hauptsächlich aus gegenseitigem Eierschaukeln und der gemeinsamen Liebe zur Kamerapräsenz bestehen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bühne: Ein Wiener Kaffeehaus</h2>



<p>Ort des Treffens war ein <a href="https://www.starbucks.at/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hinterzimmer eines traditionellen Wiener Kaffeehauses</a> – vielleicht, um nostalgische Gefühle zu wecken. Kurz soll beim Gespräch einen Verlängerten bestellt haben, Kickl hingegen einen doppelten Espresso. „Man muss wachsam bleiben, wenn man mit dir verhandelt“, soll Kickl mit einem Augenzwinkern bemerkt haben.</p>



<p>Beide Politiker sollen sich rasch einig gewesen sein: Österreich brauche frischen Wind. „Es ist an der Zeit, alte Differenzen zu überwinden – und wer könnte das besser als ich und Herbert?“, so der Ex-Kanzler. Kickl versprach indes, seine härteren Töne etwas zu mildern, und Kurz erklärte bereitwillig, er wolle „die alten Fehler nicht wiederholen“. Gemeinsam sprachen sie von einer „Koalition der Erneuerung“, die auf einem überraschend simplen Prinzip basieren soll: „Du machst, was ich sage, und ich mache, was du sagst.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Plan: Zurück in die Vergangenunft</h2>



<p>Insider berichten, dass Kickl das Innenministerium beanspruchen wolle, während Kurz als Kanzler ins Rampenlicht zurückkehrt. „Das wird wie damals 2017, nur besser“, soll Kurz euphorisch gesagt haben. Kickl hingegen meinte trocken: „Damals war ich nicht Innenminister. Diesmal bin ich es schon von Anfang an.“</p>



<p>Kickl, bekannt für seine pointierten Sager, gab sich jedenfalls anschließend ungewöhnlich versöhnlich: „Natürlich gab es Meinungsverschiedenheiten, aber der liebe Sebastian hat mir klar gemacht, dass wir gemeinsam Großes schaffen können – zum Wohle von uns allen, also von mir und von ihm. Außerdem: Wer sonst kennt sich besser mit Ibiza und Skandalen aus? Sebastian und ich haben jedenfalls unsere Differenzen beigelegt. Er macht die PR, ich mache die Schlagzeilen – eine klassische Win-Win-Situation.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reaktionen: Ein Land lacht (oder weint?)</h2>



<p>Die Nachricht schlug in der österreichischen Politik ein wie eine Bombe. Während SPÖ und NEOS in spontanes Gelächter ausbrachen, reagierte die FPÖ mit gemischten Gefühlen: „Kickl, mit Kurz? Das wäre wie ein Pakt mit dem Teufel“, kommentierte ein FPÖ-Abgeordneter, der anonym bleiben möchte. Auch die Grünen meldeten sich zu Wort: „Wir haben nie gedacht, dass wir das sagen würden, aber plötzlich wirkt Türkis-Grün fast wie ein Paradies.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Maßnahmen der neuen Regierung?</h2>



<p>Falls das Duo wirklich an die Macht kommt, kursieren bereits Gerüchte über erste Maßnahmen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>„Kurzurlaub für alle“</strong> – Ein staatlich gefördertes Reiseprogramm, inspiriert von Kurz’ letzten Jahren in der Privatwirtschaft.</li>



<li><strong>„Kickl-Card“</strong> – Eine spezielle Karte für Grenzkontrollen, die jede<em>n Bürger</em>in permanent ausweist – einfach nur zur Sicherheit.</li>



<li><strong>„Ministerien-Memo“</strong> – Ein neues Spiel im Parlament, bei dem Ministerien und Kompetenzen zufällig zugeteilt werden, um „politische Kreativität zu fördern“.</li>



<li>Die Einführung eines <strong>„Tagesaktiven Misstrauensvotums“</strong>, das die Demokratie dynamischer machen soll.</li>



<li>Ein verpflichtendes <strong>&#8222;Social-Media-Coaching&#8220;</strong> für alle FPÖVP-Funktionäre, damit künftig kein Screenshot mehr viral geht.</li>



<li>FPÖ-geführte Meditationseinheiten zur besseren Zusammenarbeit: <strong>„Vom Wutbürger zum Kuschelbürger.“</strong></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Regierungsposten neu verteilt</h2>



<p>Ebenfalls durchgesickert sind bereits auch erste Details zur geplanten Ressortverteilung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sebastian Kurz</strong> wird erneut Bundeskanzler, allerdings nur für die Außenwirkung. Innenminister Kickl erklärte dazu: „Ich übernehme die operative Führung. Sebastian darf sich auf das Instagram-Portfolio konzentrieren.“</li>



<li><strong>Herbert Kickl</strong> wird Innenminister und Finanzminister in Personalunion. Begründung: „Sicherheit und Budget gehören zusammen wie Brot und Butter.“</li>



<li>Ein neues Ministerium namens <strong>„Ministerium für Heimat, Innovation und Social Media“</strong> wird geschaffen, das Kurz’ strategische Vision für die Zukunft umsetzt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="613" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-1024x613.jpg" alt="Ein Post-It, auf dem Zurück zur Macht steht, Stichwort Kurz-Kickl.
(c) Pixabay.com/ K2" class="wp-image-4558" title="+++BREAKING+++ Kurz und Kickl planen neue Regierung – &quot;Wir haben uns beide geändert&quot; 8" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-1024x613.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-300x180.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-768x460.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-150x90.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1-450x269.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/kickl-kurz1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurz und bündig: Das neue Regierungsprogramm der Regierung Kickl-Kurz 2.0.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Fazit</strong></h3>



<p>Zum Abschluss des Treffens posierten Kurz und Kickl Hand in Hand vor einem Plakat mit dem Motto „Zwei Visionäre, eine Katastrophe“. Dabei wirkten beide so authentisch wie eine Instagram-Story nach 15 Filtern. </p>



<p>Ob Sebastian Kurz und Herbert Kickl tatsächlich das nächste politische Dream-Team Österreichs werden, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Die heimische Politiklandschaft würde mit dieser Konstellation niemals langweilig werden.</p>



<p>K2 – wir wandern aus.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, Pixabay.com/ K2)</p>
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		<title>Nach Steiermark-Wahl: Van der Bellen schafft Politiker ab – Rechtsruck im Alleingang gestoppt</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/rechtsruck-van-der-bellen-schafft-politiker-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 10:13:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Kickl]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsruck]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach der Steiermark-Wahl, die einen weiteren Rechtsruck in Österreich bestätigt hat, zieht Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit drastischen Konsequenzen die Notbremse: Er schafft kurzerhand den Beruf des Politikers ab! In einer Ansprache an die Nation wird er heute um 20 Uhr in allen TV-Sendern des Landes (außer auf Servus-TV) erklären: „Wenn es keine Politiker [...]]]></description>
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<p>Nach der Steiermark-Wahl, die einen weiteren Rechtsruck in Österreich bestätigt hat, zieht Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit drastischen Konsequenzen die Notbremse: <strong><em>Er schafft kurzerhand den Beruf des Politikers ab!</em></strong> In einer Ansprache an die Nation wird er heute um 20 Uhr in allen TV-Sendern des Landes (außer auf Servus-TV) erklären: „Wenn es keine Politiker mehr gibt, gibt es auch keinen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Rechte_(Politik)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rechtsruck</a>. Das ist doch logisch, oder? Somit wäre das Problem ein für alle mal gelöst!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ohne Politiker kein Populismus&#8220;</h2>



<p>Van der Bellen wird zur Primetime seine bahnbrechende Lösung mit der ihm eigenen Ruhe präsentieren: „Die Politik ist offenbar der Kern des Problems. Politiker schüren Spaltung, Populismus und Konflikte. Wenn wir die abschaffen, haben wir automatisch Frieden.“ Ab jetzt soll die Bevölkerung direkt abstimmen – per Handy-App. „Es wird wie ‚Starmania‘, nur ohne dem störenden Gesang. Wobei, das würde ich mir auch überlegen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtsruck adé</h2>



<p>Die Abschaffung des Politikers sei ein Versuch, populistischen Bewegungen den Wind aus den Segeln zu nehmen. „Wer sich über die nächste &#8218;Asylflut&#8216; oder den &#8218;Gender-Wahn&#8216; aufregen will, muss das ab jetzt ganz ohne professionelles Coaching machen“, so Van der Bellen. „Das wird viele überfordern und den Rechtsruck hoffentlich ins Leere laufen lassen.“</p>



<p>Der Bundespräsident argumentiert, dass die Abschaffung der politischen Klasse alle bisherigen Probleme lösen werde „Ohne Parteien gibt es keinen Wahlkampf. Ohne Wahlkampf gibt es keine rechte Hetze. Und ohne rechte Hetze gibt es wieder mehr Zeit für das Wesentliche: Wandern, Kaffeehäuser und den Hund streicheln.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Betroffene reagieren schockiert</h2>



<p><a href="https://www.k2-magazine.com/geheimes-telefonat-kickl-mit-russischem-freund/" data-type="post" data-id="3675">Möchtegern VoKaKi Herbert Kickl (FPÖ)</a>, sichtlich entsetzt, wettert: „Das ist der größte Angriff auf die Meinungsfreiheit seit der Erfindung der Maskenpflicht! In Zukunft werde ich jede KI persönlich hinterfragen: Woher weiß ich, dass ChatGPT nicht heimlich links-grün ist?“ SPÖ-Chef Andreas Babler zeigte sich verwirrt: „Aber wer wird dann noch &#8218;für die Arbeiter&#8216; kämpfen, wenn nicht wir?“ Auch Pamela Rendi-Wagner meldet sich – aus ihrer politischen Pension – zu Wort: „Ich wollte nur sagen: Es ist nicht meine Schuld.“ Karl Nehammer hingegen zeigt Verständnis: „Ich wollte eh schon länger in die Privatwirtschaft. Bei Raiffeisen gibt&#8217;s einen sehr spannenden noch zu schaffenden Posten mit doppelter Gage.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kollektive Erleichterung bei den Bürgern</h2>



<p>Konfrontiert mit dem Vorschlag, fielen die ersten Reaktionen der Bevölkerung überwiegend positiv aus: „Endlich müssen wir uns die Plakate mit den leeren Phrasen nicht mehr anschauen“, freut sich Helga aus Graz. Ein anderer Bürger meint: „Hauptsache, die Steuern gehen jetzt in was Gescheites, wie Freibier oder die nächste Autobahn.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsparungen in Milliardenhöhe</h2>



<p>Laut einer vorläufigen Berechnung könnten durch die Abschaffung der Politiker jährlich Milliarden eingespart werden, die stattdessen in &#8222;wirklich wichtige Sachen&#8220; wie Freibier, Schneekanonen und schnellere Pistenraupen investiert werden sollen. „Das freut dann wirklich jeden“, so ein Sprecher des Präsidialamts.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="560" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/politiker-ex-1024x560.jpg" alt="Die Hände zweier Männer, die sich an einem Schreibtisch einen Zettel überreichen, Stichwort Van der Bellen.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4543" title="Nach Steiermark-Wahl: Van der Bellen schafft Politiker ab – Rechtsruck im Alleingang gestoppt 9" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/politiker-ex-1024x560.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/politiker-ex-300x164.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/politiker-ex-768x420.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/politiker-ex-150x82.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/politiker-ex-450x246.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/11/politiker-ex.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erste Kündigungsschreiben wurden bereits übermittelt.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die neue Republik</h2>



<p>In Van der Bellens Plan übernehmen künftig Bürgerkomitees, Kneipenrunden und ein Algorithmus die Aufgaben des Parlaments. &#8222;ChatGPT ist sachlicher und um ein Vielfachesgünstiger als die Abgeordneten. Und der Stammtisch entscheidet eh oft schneller“, so der Präsident. „Und wenn es ums Geld geht, dann dürfen die Steuerzahler das letzte Wort haben. Ist doch gerecht, oder? Wenn die App funktioniert, haben wir Österreich innerhalb von zwei Jahren zu einer einzigartigen Wohlfühlrepublik gemacht. Und wenn nicht, machen wir halt wieder Neuwahlen – allerdings ohne Politiker.“</p>



<p>Auf die Frage, wie die Republik ohne Politiker funktionieren solle, sagte der Bundespräsident gelassen: „Das tun wir eh schon seit Jahren. Und hat es jemanden wirklich gestört?“</p>



<p>K2 – wir haben bereits beruflich der Politik den Rücken gekehrt. 1999.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock)</p>
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		<title>Telefonprotokoll: Wenn Walter und Herbert nach Viktor [Orban(istan)] rufen</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/telefonprotokoll-walter-herbert-viktor-orban/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 11:25:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolm der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Kickl]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalratspräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Orban]]></category>
		<category><![CDATA[Orbanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenkranz]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonprotokoll]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ein ungarischer Premierminister auf österreichische Gastfreundschaft trifft, bleibt es selten bei Höflichkeiten. Was passiert, wenn FPÖ-Kreise Orbán zu einem „Kulturaustausch“ ins Parlament laden? Ein K2-Magazine exklusiv vorliegendes Telefonprotokoll zwischen NR-Präsident Walter Rosenkranz und FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigt die »wahre« Gedankenwelt dahinter: Von strategischen Freundschaften, dem passenden Schnaps und wie man die Einladung als &#8222;Plausch [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn ein ungarischer Premierminister auf österreichische Gastfreundschaft trifft, bleibt es selten bei Höflichkeiten. Was passiert, wenn FPÖ-Kreise Orbán zu einem „Kulturaustausch“ ins Parlament laden? Ein K2-Magazine exklusiv vorliegendes Telefonprotokoll zwischen <a href="https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2024/pk1004" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NR-Präsident</a> Walter Rosenkranz und <a href="https://www.k2-magazine.com/vokaki-massnahmenkatalog-nach-der-nr-wahl/" data-type="post" data-id="4293">FPÖ-Chef Herbert Kickl</a> zeigt die »wahre« Gedankenwelt dahinter: Von strategischen Freundschaften, dem passenden Schnaps und wie man die Einladung als <em>&#8222;Plausch unter Gleichgesinnten&#8220;</em> verkauft.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Das »streng geheime« Telefonprotokoll</h2>



<p><strong>Kickl</strong>: <em>„Walter, alter Recke, wie schauts aus? Ich hör, der Viktor will bei uns auftreten. Hast schon alles abgeklärt?“</em></p>



<p><strong>Rosenkranz</strong>: <em>„Ja, Herbert, das war ja klar. Der Viktor kann sich das nicht entgehen lassen. Nur, wir müssen ihn dann natürlich auch passend empfangen. So mit Wiener Blut und Triumphmarsch, oder was meinst?“</em></p>



<p><strong>Kickl</strong>: <em>„Natürlich! Aber denk dran, das muss nach innen ein starkes Signal sein, aber nach außen natürlich diplomatisch. Der Viktor ist unser Mann. Ein Symbol des Kampfes für echte Freiheit! Also, unsere Freiheit, nicht die von jedem, du verstehst.“</em></p>



<p><strong>Rosenkranz</strong>: <em>„Verstehe, also wie immer doppelte Botschaft. Sollen wir ihm eine Fahne mitgeben? Oder besser gleich den Ehrenring des Nationalrats? Ich mein, Viktor ist unser Champion der Festung Europa.“</em></p>



<p><strong>Kickl</strong>: <em>„Ja, und wie! Aber pass auf: Ich will, dass er eine richtige Bühne bekommt. Am besten direkt vor dem Nationalratsplenum. Stell dir vor, Viktor und ich, wir beide, Seite an Seite! Ein Traum, oder?“</em></p>



<p><strong>Rosenkranz</strong>: <em>„Ich seh schon die Schlagzeilen. Ich hoffe nur, dass die Kollegen nicht gleich Schnappatmung bekommen. Also – wir machen das offiziell, richtig?“</em></p>



<p><strong>Kickl</strong>: <em>„Offiziell? Na ja, schon, aber so, dass es trotzdem irgendwie rebellisch wirkt. Nicht so bürokratisch, verstehst du? Vielleicht sagen wir, Viktor ist ein ‚besonderer Freund Österreichs‘? Er hat das, was wir Politiker auch brauchen: eine klare Linie. Die Menschen lieben das!“</em></p>



<p><strong>Rosenkranz:</strong> <em>&#8222;Meinst du wirklich, die Österreicher würden das so sehen? Der hat schließlich die Medien ziemlich unter Kontrolle, und… naja, nicht jeder ist begeistert von seinem Demokratieverständnis.&#8220;</em></p>



<p><strong>Kickl:</strong> <em>&#8222;Medien? Wer braucht schon die Medien, Walter? Hauptsache, er ist gegen Brüssel und diese ganzen Bürokraten. Wir setzen hier ein Zeichen: Wir lassen uns von niemandem reinreden!“Schon gar nicht von diesen EU-Beamten.&#8220;</em></p>



<p><strong>Rosenkranz:</strong> <em>&#8222;Okay, aber sag mal… Hast du schon mit ihm gesprochen, wie das Ganze ablaufen soll? Nicht, dass er anfängt, in unserem Parlament seine Reden über ungarische „Traditionen“ zu halten…&#8220;</em></p>



<p><strong>Kickl:</strong> (lacht) <em>&#8222;Keine Sorge, ich hab ihm gesagt: Viktor, kurze Rede, keine <strong>allzu krassen</strong> Statements. Aber ruhig die Zügel ein bisschen locker lassen. Das wird großartig.&#8220;</em></p>



<p><strong>Rosenkranz:</strong> <em>&#8222;Na, wenn du meinst. Aber ich seh&#8217;s schon kommen… Die Medien werden wieder ordentlich was zu schreiben haben.&#8220;</em></p>



<p><strong>Kickl:</strong> <em>&#8222;Ach, Walter, die Medien sind auch nur eine Form der Opposition. Die wissen gar nicht, was sie davon haben, wenn Viktor mal eine Ansage macht. Glaub mir, das gibt Klicks!&#8220;</em></p>



<p><strong>Rosenkranz:</strong> <em>&#8222;Na gut. Wenn das daneben geht, bist du aber derjenige, der das mit dem Bundespräsidenten regeln muss. Ich hör jetzt schon Van der Bellen den Kopf schütteln.&#8220;</em></p>



<p><strong>Kickl:</strong> (lacht) <em>&#8222;Der Alexander? Der schüttelt den Kopf sowieso die ganze Zeit. Da fällt das nicht mehr auf. Also, dann machen wir das fix?&#8220;</em></p>



<p><strong>Rosenkranz</strong>: <em>„Ich sag dir, die werden uns das Büro stürmen vor lauter Empörung. Aber das ist ja gut für uns, nicht wahr? Wenn die anderen Parteien aufheulen, wissen wir, dass wir alles richtig machen.“</em></p>



<p><strong>Kickl</strong>: <em>„Genau das will ich! Die sollen ruhig auf die Barrikaden gehen, während wir den Viktor feiern. Denen wird das Hören und Sehen vergehen!“</em></p>



<p><strong>Rosenkranz</strong>: <em>„Alles klar, Herbert. Ich mach das Ding wasserdicht und lade schon mal die Presse ein. Die dürfen das Spektakel auf keinen Fall verpassen. Und ich bereite mich schon mal mental auf die großen Schlagzeilen vor: Österreichs Parlament wird zum ungarischen Ferienclub! Was könnte schon schiefgehen, oder?“</em></p>



<p><strong>Kickl</strong>: <em>„Herrlich, Walter, herrlich! Wenn das hier durchgeht, schreiben wir Geschichte – und Europa schaut endlich wieder auf Österreich! Die werden sich noch wundern, was alles möglich ist&#8230;&#8220;</em></p>



<p><strong>Rosenkranz</strong>: <em>&#8222;Na gut, Herbert. Dann hol ich schon mal die Blumen und den Schnaps.&#8220;</em></p>



<p><strong>[Telefonat endet]</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="586" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/rosenkranz-kickl-1024x586.jpg" alt="Die Hand einer Frau, die einen Kugelschreiber hält und etwas auf ein Protokoll schreibt, Stichwort Telefonprotokoll.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4454" title="Telefonprotokoll: Wenn Walter und Herbert nach Viktor [Orban(istan)] rufen 10" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/rosenkranz-kickl-1024x586.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/rosenkranz-kickl-300x172.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/rosenkranz-kickl-768x440.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/rosenkranz-kickl-150x86.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/rosenkranz-kickl-450x258.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/rosenkranz-kickl.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier sehen sie unsere »Head of Content«, wie sich noch fehlende Informationen zu dem Telefonprotokoll hinzufügt.</figcaption></figure>



<p>K2 – wir gehen in/ mit Ungarn baden. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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