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	<title>Branche &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Branche &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>Kondomindustrie »versteift« sich gegen wettbewerbsmäßiges Schlafen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 08:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die Kondomindustrie ist er das viel zitierte »rote Tuch«: Jonathan Warnawik, ein passionierter Hobbysportler und Erfinder des wettbewerbsmäßigen Schlafens. &#8222;Sollte das Schlafen so wie es derzeit aussieht tatsächlich bereits 2028 in Los Angeles olympisch werden, ist das für unsere Industrie eine Katastrophe! Niemand wird mehr Kondome verwenden, da kleine Kinder ideal sind für permanenten [...]]]></description>
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<p>Für die Kondomindustrie ist er das viel zitierte »rote Tuch«: Jonathan Warnawik, ein passionierter Hobbysportler und Erfinder des <a href="https://www.k2-magazine.com/neuer-sport-wettbewerbsmaessiges-schlafen/">wettbewerbsmäßigen Schlafens</a>. &#8222;Sollte das Schlafen so wie es derzeit aussieht tatsächlich bereits 2028 in Los Angeles olympisch werden, ist das für unsere Industrie eine Katastrophe! Niemand wird mehr Kondome verwenden, da kleine Kinder ideal sind für permanenten Schlafentzug während der Nacht, also die perfekte Vorbereitung auf Schlafwettbewerbe&#8220;, so Wilhelm B. Safe, Chefstratege des Deutsch-Peruanischen Kondomproduzenten Schutz &amp; Spaß.</p>



<p>Warnawik, der liebevoll als „Somnambulistisches Genie“ bezeichnet wird, beschreibt den wettbewerbsmäßigen Schlaf als eine Kombination aus Ausdauer und Entspannung zugleich. &#8222;Im Grunde geht es darum, die Fähigkeit zur Entspannung und zum Abschalten zu fördern – Eigenschaften, die in unserer hektischen Welt von unschätzbarem Wert sind. Dass nun die Kondomindustrie versucht, unserem Sport die Matratzen unter dem Hintern wegzuziehen, zeigt nur die deren Steif- und Trägheit. Denn anstatt an neuen Produkten zu arbeiten wie beispielsweise perforierte Kondome steckt man immense Summen ins Antichambrieren gegen unseren Sport.&#8220; </p>



<p>Damit konfrontiert meint Chefstratege Safe: &#8222;Wo und wem wir was reinstecken, ist unsere Sache. Wir sind aber so wie andere Wirtschaftstreibende auch unseren Investoren und Stakeholdern verpflichtet. Und hier müssen wir ganz einfach dem dramatischen Rückgang der Kondomverkäufe, die wir seit Herrn Warnawik´s Erfindung bemerken, entgegenwirken. Wir können nicht tatenlos zusehen, wie unsere Umsätze sinken, nur weil sich weltweit die Schlafsportlerinnen und Schlafsportler mit kleinen, die ganze Nacht schreienden Kindern wach halten. Das ist ein Angriff auf unsere Existenzgrundlage!&#8220; </p>



<p>Veronika S. (Anmerkung: Name der Redaktion bekannt), Kolumbianische Vizestaatsmeisterin, &#8222;heißeste Aktie&#8220; auf den Gewinn der ersten Olympiamedaille in der Kategorie &#8222;Schlafen im Stehen&#8220; und selbst Mutter von 23 Kindern: &#8222;Früher haben wir auch keine Kondome benutzt. Wenn ich völlig fertig war, weil ich seit 19 Jahren keine Nacht durchgeschlafen habe, gab mir mein Mann ein bisschen was von seinem weißen Pulver und schon haben wir am nächsten Nachwuchs gebastelt. Doch seit Jonathan Schlafen als Sport erfunden hat, brauche ich das Koks nicht mehr und habe zudem das Gefühl, dass mein Leben endlich einen wahren Sinn hat!&#8220;, so die zu Tränen gerührte Schlaf-Professional. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="637" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/11/olympia-kondome_beitrag-1024x637.jpg" alt="Eine müde Frau mit Kopf am Tisch leert völlig fertig Kaffee neben eine Tasse; eine Kind schaut zu, Stichwort Kondomindustrie.
(c) AdobeStock" class="wp-image-2753" title="Kondomindustrie »versteift« sich gegen wettbewerbsmäßiges Schlafen 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/11/olympia-kondome_beitrag-1024x637.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/11/olympia-kondome_beitrag-300x187.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/11/olympia-kondome_beitrag-768x477.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/11/olympia-kondome_beitrag-150x93.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/11/olympia-kondome_beitrag-450x280.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/11/olympia-kondome_beitrag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Für die Kondomindustrie sind die neuen Schlafwettbewerbe wie &#8222;ein Dorn in der Verpackung&#8220;.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Kondomindustrie wird nicht erschlaffen!&#8220;</h2>



<p>&#8222;Schlafen an sich ist der natürliche Feind der Kondomindustrie! Wir müssen etwas dagegen tun, dass dieses Phänomen nicht noch zusätzlich durch Profisportlerinnen und -sportler auf den Höhepunkt getrieben wird. Wir fordern zum einen umgehend und kurzfristig staatliche Unterstützung und Subventionen. Und zum anderen ein Überarbeiten des Regelwerks dahingehend, dass beispielsweise kleine Kinder bis zum Alter von zwei Jahren als »unerlaubtes Doping« geahndet werden. Hier sind wir mit der <a href="https://www.wada-ama.org/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WADA</a> (Anmerkung: World Anti-Doping Agency) in durchaus positiven Gesprächen.&#8220;</p>



<p>Warnawik, der Vater des professionellen Schlafsports, dazu: &#8222;Schlafen als Konkurrenz für Kondome zu betrachten, ist absurd. Es ist wichtig zu verstehen, dass Menschen nicht zwischen Schlaf und Kondom wählen müssen. Beides kann durchaus nebeneinander koexistieren. Die (Anmerkung: Kondomindustrie) sollen lieber Innovationen vorantreiben. Was spricht zum Beispiel dagegen, Kondome mit RedBull-Geschmack inkl. der aufputschenden Wirkung auf den Markt zu bringen, damit die Leute nicht gleich nach dem Sex einschlafen?!?&#8220;</p>



<p>Die Debatte zwischen Kondom-Lobby und Schlafprofis ist jedenfalls noch lange nicht zu Ende, während die Welt gespannt darauf wartet, ob der Schlaf tatsächlich die Kondomindustrie in den Schlaf wiegen wird. Expertinnen und Experten spekulieren bereits darüber, ob die Kondome bald zu einem begehrten Sammlerstück werden, während die Schlafolypioniken nach alternativen Methoden suchen, um ihre Nächte ohne Schlaf zu verbringen – auch wenn sie dabei vielleicht ein kurzes Nickerchen machen müssen. </p>



<p>Aber solange kleine Kinder die besten Trainer für Schlafentzug sind, die einen mit Sicherheit die ganze Nacht wach halten und trainieren, wird der Gummi der Kondome immer dünner.</p>



<p>K2 – wir benutzen perforierte Kondome seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Warum ist der Wintertourismus so wichtig? Genau. Darum.</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/warum-ist-wintertourismus-so-wichtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 11:22:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellen sie sich vor, es ist Winter und keiner geht hin bzw. keiner kommt? Für die zahlreichen Menschen, die [so lange es halt noch geht] vom Wintertourismus leben, wäre das schlicht eine Katastrophe. Denn dann würde die einfache, von K2-Konsulting ausgearbeitete Formel gelten: keine Touristenmassen – keine vollen [Schwarzgeld]Kassen. Aber was steht wirklich hinter dem gerade jetzt [...]]]></description>
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<p>Stellen sie sich vor, es ist Winter und keiner geht hin bzw. keiner kommt? Für die zahlreichen Menschen, die [so lange es halt noch geht] vom Wintertourismus leben, wäre das schlicht eine Katastrophe. Denn dann würde die einfache, von K2-Konsulting ausgearbeitete Formel gelten: keine Touristenmassen – keine vollen [Schwarzgeld]Kassen. Aber was steht wirklich hinter dem gerade jetzt im Winter oft verwendeten Begriff »Wintertourismus«? </p>





<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Wintertourismus so wichtig?</h2>



<p>Nun, Wintertourismus ist deshalb so wichtig, weil es uns [Bürgerinnen und Bürgern] die Möglichkeit gibt, unser hart verdientes Geld auszugeben – fern ab von der Hektik des Alltags. Aber es geht nicht nur darum, unser Geld auszugeben, sondern auch darum, uns der Kälte auszusetzen, die unser Immunsystem herausfordert, und uns von den Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern zu entfernen, die wir sonst den ganzen Tag über sehen würden. </p>



<p>Sie bezahlen, um sich [mit tausenden anderen Gleichgesinnten] in einer verschneiten Umgebung aufzuhalten – zumindest solange es der Klimawandel noch zulässt –, in der sie ständig frieren und von eisigen Winden gepeitscht werden. Aber hey, sie können ein paar Schnappschüsse auf ihrem Instagram-Profil teilen, um all ihren Freunden zu zeigen, wie cool sie sind und wie viel sie bereit sind, für einen Urlaub in der [Kunstschnee-]verschneiten Bergwelt auszugeben.</p>



<p>Winterurlaub ist mit anderen Worten der Traum jedes Menschen, der es satt hat, in der Stadt eingesperrt zu sein und die Natur zu genießen. Aber was ist, wenn sie dort ankommen und es regnet, schneit oder stürmt? Oder was ist, wenn die Pisten überfüllt sind und sie stundenlang in der Kälte warten müssen, um ihre Skiausrüstung zu bekommen? Oder was ist, wenn sie sich bei einer Abfahrt verletzen? Keine Sorge, das ist alles Teil des Abenteuers, das sie erleben, wenn sie beschließen, einen Winterurlaub zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2023/02/wintertourismus_beitrag.jpg" alt="Außenbereich einer Skihütte, Stichwort Wintertourismus.
(c) Pixabay.com" class="wp-image-1672" title="Warum ist der Wintertourismus so wichtig? Genau. Darum. 2"><figcaption class="wp-element-caption">Skifahrerherz, was willst du mehr? </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weil Skifoahn is des leiwandste&#8230;</h2>



<p>Wie singt schon der Hüttengaudi geeichte Wolfgang A.: &#8222;Skifoahn is des leiwandste&#8230;&#8220; – und Recht hat er. Skifahren ist in der Tat das ultimative Wintervergnügen, bei dem man sich in einer schnellen, gefährlichen Bewegung die Bergabfahrt hinunterstürzt und hofft, nicht von einem Baum oder einem Felsen gestoppt zu werden. Und wenn sie es ohne gröbere Verletzungen schaffen, können sie sich einen kalten Drink auf der Terrasse des Skihütten-Cafés gönnen und mit ihren Freunden darüber prahlen, wie großartig sie sind.</p>



<p>Denn zum wahren Skivergnügen gehört natürlich auch der berühmte »Einkehrschwung« in eine der urigen Skihütten – das Refugium für alle, die sich von der Kälte erholen und gleichzeitig ihr Bankkonto aushöhlen möchten. Egal, ob es sich um einen überteuerten Glühwein, eine nach künstlichen Geschmacksverstärkern schmeckende Suppe oder ein Mittagessen mit lätscherten Pommes und angebrannten Würstel handelt: in einer Skihütte werden sie alles finden, was sie brauchen, um ihr Geld loszuwerden und ihren Magen zu füllen. Und denken sie daran, wenn sie am Ende des Tages wieder auf die Piste gehen, können sie sich damit brüsten, wie viel sie ausgegeben haben, um sich einen »Augenblick der Ruhe« neben den jolenden, vom Alkohol geschwängerten Deutschen oder Holländern oder Tschechen oder Ungarn oder Einheimischen oder &#8230; gegönnt zu haben.</p>



<p>Und wem das noch nicht genügt: es steht ja auch noch die eine und andere Aprés Ski-Party auf dem Programm, auf die sie sich schon freuen, nachdem sie den ganzen Tag auf den Pisten verbracht haben. Aber was ist, wenn sie zu viel trinken und am nächsten Morgen mit einem Kater aufwachen? Oder was ist, wenn sie sich aufgrund des lauten Geräuschpegels nicht unterhalten können? Oder was ist, wenn sie mit jemandem [im Zimmer oder hinter der nächst besten Bushaltestelle] enden, den sie eigentlich nicht mögen? Keine Sorge, auch das »part of the game« und füllt die Kassen der Wintertourismusbranche – und darum ist der Wintertourismus auch so wichtig.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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