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	<title>Bier &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Bier &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>Ein Festival wie ein Fiebertraum: Nova Rock 2025 – zwischen Vergangenheit und Pfandbon</title>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2025 09:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
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					<description><![CDATA[von K2-Sonderkorrespondent für Schlammpädagogik und Zeltplatzethnologie Das Nova Rock steht vor der Tür – also, buchstäblich: Die ersten Hardcore-Fans campen schon seit März am Einlass, weil sie hoffen, heuer nicht wieder den halben Auftritt von Slipknot zu verpassen, weil ihr Handy bei Electric Callboy explodiert ist. Und ganz Österreich fragt sich: Wie viele Dosenbier braucht [...]]]></description>
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<p><em>von K2-Sonderkorrespondent für Schlammpädagogik und Zeltplatzethnologie</em></p>



<p>Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nova_Rock" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nova Rock</a> steht vor der Tür – also, buchstäblich: Die ersten Hardcore-Fans campen schon seit März am Einlass, weil sie hoffen, heuer nicht wieder den halben Auftritt von <em>Slipknot</em> zu verpassen, weil ihr Handy bei <em>Electric Callboy</em> explodiert ist. Und ganz Österreich fragt sich: <em>Wie viele Dosenbier braucht der Mensch eigentlich, um Wanda zu überleben?</em></p>



<p>Aber erlauben sie uns einen kurzen Ausblick: Was erwartet uns beim Nova Rock 2025?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nova Rock Line-Up zwischen Legende und Lärmbelästigung</h2>



<p>Heuer als noch geheim gehaltener »Überraschungsgast« mit dabei: <em>Die Toten Hosen</em>, zum 178. Mal. Mittlerweile eher ein spiritueller Beistand als eine Band. Dann <em>Bring Me The Horizon</em>, <em>Metallica</em> im Hologramm-Modus (James Hetfield spielt nur noch virtuell, weil er allergisch auf Festivals wurde), und natürlich irgendein DJ, der behauptet, &#8222;auch Rock zu machen&#8220;, solange man ihm ein Schlagzeug oder eine E-Gitarre hinstellt.</p>



<p>Linkin Park ist auch wieder da. Also so halb. Das Line-up verrät: &#8222;Linkin Park feat. holographische Nostalgie &amp; zwei Typen, die früher mal bei Limp Bizkit Kaffee gemacht haben.&#8220; Fans dürfen sich auf Klassiker wie <em>In the End</em> freuen – diesmal als Deepfake-Meditation mit binauralem Soundbad.</p>



<p>Und Iggy Pop. Er kommt auch. Schon wieder. Der Mann ist 77, hat mehr Haut als T-Shirt an und scheint biologisch längst in ein anderes Festivaluniversum abgedriftet zu sein. Gerüchten zufolge wird er heuer nicht nur mit freiem Oberkörper performen, sondern dabei gleichzeitig ein veganes Würstel grillen – auf einem brennenden Bassisten.</p>



<p>Wanda hingegen sind Wanda. Laut Veranstalter liefern sie wieder eine &#8222;Live-Show voller Emotion, Schweiß und brüllender Austro-Melancholie&#8220;. Insider berichten von einem exklusiven neuen Song namens <em>Bologna 2.0 – Jetzt wird gegessen</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Nachhaltigkeitskonzept: Mehr Schlamm, weniger Hirn</h2>



<p>Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, wird das Gelände dieses Jahr nicht mehr trockengelegt. Stattdessen: freiwilliger <a href="https://www.k2-magazine.com/olympia-2024-schwimmen-in-verdreckter-seine/" data-type="post" data-id="4059">Matsch-Therapie-Parcours</a>, von der Gemeinde Nickelsdorf als „Wellness für die Waden“ beworben. </p>



<p>Nachhaltigkeit gibt’s auch bei der Verpflegung: Alle Burger werden heuer direkt aus den Zelten der Nachbarn recycelt. Wer braucht schon frisches Fleisch, wenn die Bratwürstel von 2023 eh noch gut sind?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zeltplatz-Metamorphose</h2>



<p>Der Zeltplatz, auch bekannt als „Woodstock für Menschen mit fragwürdigen Hygieneentscheidungen“, wird heuer erstmals nach soziokulturellen Gruppen getrennt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>&#8222;Team Prolo&#8220;</em></strong> (mit Bierkatapult)</li>



<li><strong><em>&#8222;Die woke WG&#8220;</em></strong> (nur vegane Konzerte, powered by Solarbankerl)</li>



<li><strong><em>&#8222;Die Ü30-Überlebenden&#8220;</em></strong> (mit Orthopädie-Station und gratis Rückentherapie von Dr. S. Ommer)</li>
</ul>



<p>Was sich nicht ändern wird: Wie jedes Jahr errichten selbsternannte Zeltplatzkaiser ihre Königreiche aus Dosenbierpyramiden, Fahnen mit schlechten Wortwitzen und Bluetooth-Boxen, die &#8222;Cotton Eye Joe&#8220; in Endlosschleife spielen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="586" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/nova-rock-1024x586.jpg" alt="Der Vorderreifen eines Autos, der bis zur Hälfte im Schlamm steckt, Stichwort Nova Rock.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5074" title="Ein Festival wie ein Fiebertraum: Nova Rock 2025 – zwischen Vergangenheit und Pfandbon 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/nova-rock-1024x586.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/nova-rock-300x172.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/nova-rock-768x440.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/nova-rock-150x86.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/nova-rock-450x258.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/nova-rock.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Laut Wettervorhersagen wird in diesem Jahr bereits die Anreise zum Nova Rock zur Herausforderung.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Innovationen wie Silent-Moshen &amp; Co.</h2>



<p>Aufgrund zahlreicher Beschwerden über Lärmbelästigung von umliegenden Störchen gibt es heuer erstmals <em>Silent-Mosh-Pits</em>: Kopfhörer auf, Double Bass rein – von außen sieht’s aus wie rhythmisches Krampfen in Gummistiefeln.</p>



<p>Ein neues Gleichstellungskonzept sorgt 2025 dafür, dass beim Headbangen auch soziale Gerechtigkeit mitwippt. Und das kulinarische Angebot wurde erweitert – inklusive laktosefreiem Dosenbier mit fair gehandeltem Pfand und histaminfreien Käsekrainerhotdogs mit Ketchup auf Kichererbsenbasis und englischem Spezialsenf aus gepresstem Tofu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Hilfe Station: Jetzt auch mit Seelsorge</h2>



<p>Weil viele nach dem dritten Tag nicht mehr wissen, ob sie noch leben oder schon Teil eines TikTok-Reels geworden sind, wird die Sanitätsstation heuer von einem Pfarrer, einem Psychologen und 39 Paracetamol-Automaten betreut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Nova Rock 2025 wird – wie immer – ein Fest. Für die Ohren, für die Leber und für alle, die glauben, dass ein paar Tage im Gatsch mit 375 Dezibel auf dem Trommelfell zwischen der dritten Merch-Bude und dem veganen Dixi-Klo mit Lavendeldiffuser irgendwie &#8222;Entspannung&#8220; sind.</p>



<p>Nova Rock. Ein Festival wie ein Vollrausch – man weiß nie genau, wie es beginnt und wann es endet, aber man ist sich sicher, dass es großartig war. Oder zumindest laut.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Umsatzboost für die Wiesn: Wer nicht speibt, darf nicht heim!</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/wiesn-wer-nicht-speibt-darf-nicht-heim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 09:21:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Oktoberfest]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein goldener Herbsttag auf der Münchner Theresienwiese. Die Maßkrüge klirren, die Blaskapellen spielen, und das Oktoberfest, kurz die Wiesn, läuft wie geschmiert. Doch auch die Wiesn-Wirte müssen sich dem Wandel der Zeit anpassen. Die steigenden Preise für Rohstoffe, Energie und natürlich den edlen Gerstensaft drücken auf die Stimmung – und auf deren Umsatz. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist ein goldener Herbsttag auf der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfest" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Münchner Theresienwiese</a>. Die Maßkrüge klirren, die Blaskapellen spielen, und das Oktoberfest, kurz die Wiesn, läuft wie geschmiert. Doch auch die Wiesn-Wirte müssen sich dem Wandel der Zeit anpassen. Die steigenden Preise für Rohstoffe, Energie und natürlich den edlen Gerstensaft drücken auf die Stimmung – <a href="https://www.k2-magazine.com/bierpreis-ueber-10-euro-fuer-ein-seidel/" data-type="post" data-id="3713">und auf deren Umsatz</a>. Doch jetzt haben die Wiesn-Bosse eine bahnbrechende Lösung gefunden: Wer auf der Wiesn »nicht« speibt, darf nicht heimgehen. Und wer gespieben hat, muss vor dem Heimgehen mindestens zwei weitere Maß Bier bestellt haben.</p>



<p class="has-very-light-gray-background-color has-background"><strong><em>Exkurs für Nicht-Bayern</em></strong><br>Speiben, auch Auswerfen, Kotzen, das Essen recyclen, mit Melk telefonieren, die Fische füttern, den Porzellangott anbeten, dem Lama Konkurrenz machen, die Straßenbemalung erneuern, das Buffet retour schicken, einen Regenbogen spuken, den Magen umdrehen, die gute Laune wegwerfen, oder das Gulasch rückwärts essen genannt, bezeichnet das mehr oder weniger fröhliche Übergeben nach einer Überdosis Maßbier und Schweinshaxe.</p>



<p>„Das ist doch gelebte Tradition“, sagt Josef „Sepp“ Huber, seines Zeichens Sprecher der Wiesn-Wirte, stolz im Gespräch mit K2-Magazine. „Früher haben die Burschen nach ein paar Mass auch schon das eine und andere mal neben das Bierzelt gespuckt, das gehört dazu. Heute wollen wir das Ganze mit einem kleinen Umsatzanreiz verknüpfen. Wir haben nämlich festgestellt, dass viele Besucher, sobald sie sich erleichtert haben, direkt aufgeben und nach Hause gehen. Das geht uns natürlich auf den Umsatz“, erklärt Huber weiter. „Dabei gibt es doch keinen Grund, nach dem Speiben aufzuhören. Das ist doch nur die Halbzeit!“</p>



<p>Man will also das Beste aus der Situation machen. Statt die Leute heimzuschicken, nachdem ihnen das Maß überläuft, sorgt man dafür, dass sie den Feierabend noch etwas hinauszögern – und die Kasse der Wirte ordentlich klingelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">After-Speib-Special-Wiesn-Erlebnis</h2>



<p>Eine pfiffige Marketing-Kampagne mit dem Slogan „Speiben und bleiben“ soll den Gästen vermitteln, dass es sich dabei um ein „ganz besonderes After-Speib-Special-Wiesn-Erlebnis“ handelt. „Nirgends sonst darf man nach einem kleinen Magenvorfall noch einmal so richtig nachlegen“, verspricht die Kampagne. Dazu gibt es ab sofort spezielle „Rückkehrer-Bändchen“, die Gäste auszeichnen, die nach einer kurzen Pause im „Pavillon der Erlösung“ wieder bereit sind, die nächsten Maß zu bestellen.</p>



<p>Doch das ist noch nicht alles. Besonders „fleißige“ Wiesn-Gäste, die es auf fünf oder mehr Speib-Runden schaffen, haben die Chance auf den begehrten „Goldenen Maßkrug“, eine Trophäe, die in den sozialen Medien schon jetzt als Must-Have der Wiesn 2024 gehypt wird. Dazu gibt es ein exklusives Foto mit dem Münchner Bürgermeister. „Das wird sicher legendär“, schwärmt eine Wiesn-Besucherin, die bereits in den Startlöchern für die Teilnahme steht. &#8222;Schließlich sind wir hier auf der Wiesn, nicht in einer Wellness-Oase.&#8220;</p>



<p>Der erste Testlauf verlief erfolgreich. „Zuerst war ich skeptisch“, gesteht Besucher Markus aus Rosenheim, „aber dann hab ich mir gedacht: Warum nicht? Lieber noch eine Maß als nicht den Heimweg antreten zu dürfen!“ Wiesn-Legende „Bierkönig Franz“ fügt hinzu: „Ein echter Bayer trinkt durch, bis es nicht mehr geht. Und wenn’s nochmal hochkommt, dann macht man halt weiter – gehört dazu!“</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="566" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-1024x566.jpg" alt="Ein Mann, der zahlreiche Maß Bier trägt, Stichwort Wiesn.
(c) Pixabay.com" class="wp-image-4344" title="Umsatzboost für die Wiesn: Wer nicht speibt, darf nicht heim! 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-1024x566.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-300x166.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-768x424.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-150x83.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn-450x249.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/wiesn.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Früher wäre Markus nach dem Speiben heim gebracht worden. In diesem Jahr bringt man ihm noch ein paar Bier, bevor er heim darf.</figcaption></figure>



<p>Die Wirte sind begeistert. Schon jetzt berichten sie von einer Umsatzsteigerung von 19,7 Prozent. „Das wird der Wiesn neuen Schwung verleihen“, frohlockt Sepp Huber und prostet in die Runde.</p>



<p>K2 – wir gehen nie auf die Wiesn, sondern sind Heimspeiber. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock, Pixabay.com)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aufschwung für Bierpreise: Erster Wirt verlangt mehr als 10 Euro. Für ein Seidel.</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/bierpreis-ueber-10-euro-fuer-ein-seidel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2024 10:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bierpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Gasthaus]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronom]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie heißt es so treffend: Einer ist bei den Bierpreisen immer der Erste. Und in diesem Fall zapft sich ein Wirt aus dem 7. Wiener Gemeindebezirk in die Poleposition. Denn als Folge des inflationsbedingten Rückgangs an Gästen ist er bundesweit der erste Gastronom, der für ein Bier mehr als 10 Euro verlangt, nämlich exakt 10,50 [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie heißt es so treffend: Einer ist bei den <a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Bierpreis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bierpreisen</a> immer der Erste. Und in diesem Fall zapft sich ein Wirt aus dem 7. Wiener Gemeindebezirk in die Poleposition. Denn als Folge des <a href="https://www.k2-magazine.com/inflation-wir-zeige-was-dagegen-hilft/" data-type="post" data-id="831">inflationsbedingten</a> Rückgangs an Gästen ist er bundesweit der erste Gastronom, der für ein Bier mehr als 10 Euro verlangt, nämlich exakt 10,50 EUR. Für ein Seidel wohlgemerkt. Für ein großes Bier muss die Kreditkarte – sollte mit dieser bezahlt werden, wird eine Kartengebühr von pauschal 5 EUR verrechnet – schon mit 17,90 EUR belastet werden.</p>



<p>In dem kleinen, aber feinen Gasthaus, das irgendwo zwischen „Hochpreisweg“ und „Abzockerstraße“ liegt, treffen wird den Wirten zu einem Gespräch: „Ja, wir sind uns bewusst, dass das ein wenig teuer ist“, so der Gastronom, während er seinen goldenen und mit Diamanten besetzten Umhang locker über seine linke Schulter wirft. „Aber das ist kein Bier mehr, das ist ein Statement. Ein Statement für Luxus, Eleganz und das Gefühl, dass man sich leisten kann, Dinge zu kaufen, die man eigentlich nicht braucht.“</p>



<p>Die Reaktionen der Gäste sind gemischt. Einige konnten ihren Ohren nicht trauen und fragten, ob sie vielleicht schon zu viel Bier getrunken hätten und falsch gehört hätten. Andere rieben sich ungläubig die Augen und schüttelten den Kopf. Ein älterer Herr in Lederhosen ruft: „Das ist doch keine Maß, das ist eine unglaubliche Maß-losigkeit!“ Ein langjähriger Stammgast meinte: &#8222;Ich habe hier schon so viel Biere getrunken, dass ich erwarte, dass sie mit einem persönlichen Butler und einem Live-Orchester serviert werden, wenn ich mehr als 10 Euro bezahlen soll!&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bierpreis steigt – Kinnlade der Gäste fällt</h2>



<p>Doch der Wirt des „Goldenen Goldesels“ bleibt standhaft. „Wir bieten nicht nur Bier an, wir bieten ein Erlebnis“, betont er. „Wenn sie hier unser künstlerisch veredeltes und aus den reinsten Quellen des Hopfenlandes handgefertigtes Bier bestellen, erhalten sie zusätzlich die einzigartige Erfahrung, die sie sonst nirgendwo bekommen. Ein Glas, das so poliert ist, dass man sein Spiegelbild darin sehen kann. Ein Kellner, der ihnen das Bier wie ein Schatz präsentiert. Und das Gefühl, dass sie gerade einen kleinen Teil ihrer Hypothek verkonsumiert haben.“</p>



<p>Experten raten den Gästen bereits, vorsichtig zu sein. „Das Bier mag zwar teuer sein, aber Vorsicht, wenn sie die Rechnung sehen“, warnt ein Finanzberater. „Sie könnten am Ende mehr bezahlen, als sie es für ihr Auto getan haben. Denn die Zeiten, in denen sie für ein Bier nur ihr Sparschwein plündern mussten, scheinen vorbei zu sein. Schließlich weiß man nie, wann das nächste Bier die Marke von 20 Euro überschreiten könnte!&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="549" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-1024x549.jpg" alt="Ein Glas mit Bier von hinten beleuchtet und umgeben von Nebelschwaden, Stichwort Bierpreis.
(c) AdobeStock" class="wp-image-3718" title="Aufschwung für Bierpreise: Erster Wirt verlangt mehr als 10 Euro. Für ein Seidel. 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-1024x549.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-300x161.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-768x412.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-150x80.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis-450x241.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/04/bierpreis.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Für die einen &#8222;nur&#8220; ein Bier – für die anderen »flüssiges Gold«.</figcaption></figure>



<p>Ob diese Preisrevolution eine dauerhafte Veränderung im Bierkonsumverhalten bewirken wird oder ob die Stammgäste einfach weniger trinken werden, bleibt abzuwarten.</p>



<p>K2 – wir zahlen nie für Bier. Wir trinken auch keines. Seit 1999.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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