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	<title>Ausländer &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Ausländer &#8211; K2-Magazine</title>
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		<title>FPÖ feiert 35 Jahre „Ausländer raus“-Politik: Dank an Jörg Haider für „ewige Vision“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 08:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
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		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer glanzvollen Veranstaltung hat die FPÖ das 35-jährige Jubiläum ihres Mottos „Ausländer raus“ gefeiert. Man ließ es sich nicht nehmen, Jörg Haider, dem Vater dieser „zeitlosen“ Parole und der modernen Fremdenfeindlichkeit , in einer bewegenden Rede zu danken. „Ohne ihn wären wir nie so weit gekommen“, sagte ein gerührter Parteisprecher. „Sein Vermächtnis ist eine [...]]]></description>
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<p>In einer glanzvollen Veranstaltung hat die FPÖ das 35-jährige Jubiläum ihres Mottos „Ausländer raus“ gefeiert. Man ließ es sich nicht nehmen, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Haider" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jörg Haider</a>, dem Vater dieser „zeitlosen“ Parole und der modernen Fremdenfeindlichkeit , in einer bewegenden Rede zu danken. „Ohne ihn wären wir nie so weit gekommen“, sagte ein gerührter Parteisprecher. „Sein Vermächtnis ist eine Leitlinie für alle, die gerne Grenzen und Köpfe dicht machen.“</p>



<p>Mit dieser Feier erinnerte die FPÖ an 35 Jahre ihrer unerschütterlichen &#8222;Ausländer raus&#8220;-Kampagne, die das politische Klima Österreichs nachhaltig geprägt hat. Der Festakt, der unter dem Motto &#8222;Österreich den Österreichern – seit 1989&#8220; stand, war eine Hommage an den einstigen Parteichef Jörg Haider, den Architekten dieser strahlenden Vision.</p>



<p>Zu den Höhepunkten der Feierlichkeiten zählte eine Retro-Modenschau mit T-Shirts und Bannern vergangener Wahlkämpfe, die zeigten, wie wenig sich über die Jahre verändert hat – ein wahrer <a href="https://www.k2-magazine.com/oevp-37-jahre-stillstand-als-erfolgskonzept/" data-type="post" data-id="4258">Triumph der Konstanz</a>. Angeführt von einem nostalgisch gestimmten Herbert Kickl, der als neuer Hüter des Erbes von Haider gilt, erinnerte man sich an die Anfänge der Kampagne, die zunächst als Wirtshaus-Stammtischparole begann und es bis in die Nationalratsreden schaffte. „Wir haben gezeigt, wie man konsequent Fremdenfeindlichkeit salonfähig macht, denn die Angst vor den Fremden ist zeitlos“, sagte Kickl in seiner Rede. „Warum etwas Neues versuchen, wenn sich Altbewährtes so gut verkauft?“, so der Pferdeliebhaber mit einem Augenzwinkern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ausländer raus – das Boot ist voll&#8220;</h2>



<p>Zu den weiteren Höhepunkten zählte eine multimediale Retrospektive auf Haiders wegweisende Reden. Ein besonders emotionaler Moment war die Vorführung von Haiders berühmtem Satz: „Das Boot ist voll!“ – ein Satz, der damals wie heute Beifall findet und längst zu einem Klassiker der FPÖ-Rhetorik avancierte. „Ohne diesen Satz wären wir nie so weit gekommen“, bekannte ein sichtlich gerührter Parteifunktionär.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="517" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/auslaender-raus-1024x517.jpg" alt="Die Silhoutten einer Familie im Mondlicht, Stichwort Ausländer raus.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4271" title="FPÖ feiert 35 Jahre „Ausländer raus“-Politik: Dank an Jörg Haider für „ewige Vision“ 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/auslaender-raus-1024x517.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/auslaender-raus-300x152.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/auslaender-raus-768x388.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/auslaender-raus-150x76.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/auslaender-raus-450x227.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2024/09/auslaender-raus.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">In Kärnten ist zwar 2008 &#8222;die Sonne vom Himmel gefallen&#8220;, (leider) nicht aber &#8222;sein&#8220; ideologisches Vermächtnis.</figcaption></figure>



<p>Ein weiteres Highlight war das &#8222;FPÖ-Karaoke&#8220;, bei der Teilnehmer zu den größten Partei-Hits wie &#8222;Sperrt die Grenzen dicht&#8220; und &#8222;Finger weg von unserem Schweinsbraten&#8220; mitgrölen konnten. „Das ist wahre Heimatliebe“, rief ein enthusiastischer Landeshauptmannfraustellvertreter, der stolz seine „Heimat im Herzen, Schnitzel im Magen“-Tätowierung zur Schau stellte.</p>



<p>Zum Abschluss wurde die „Mauer des Stolzes“ enthüllt, auf der jedes Jahr, in dem eine neue ausländerfeindliche Idee durchgesetzt wurde, feierlich eingemeißelt ist. „35 Jahre Erfolg, und wir stehen noch am Anfang“, so das hoffnungsvolle Fazit der Feier. Die FPÖ sei zu recht(s) stolz darauf, dass sie „mit so wenig inhaltlicher Substanz so lange überleben konnte“. Schließlich sei es nicht einfach, jahrzehntelang dieselbe Platte abzuspielen – Respekt! </p>



<p>Die Teilnehmer und zwei -innen verabschiedeten sich mit den Worten: „Jörg wäre stolz auf uns. Machen wir weiter, wie bisher!“</p>



<p>K2 – wir sind dagegen. Seit 1989.</p>



<p>(Bilder: Pixabay.com, AdobeStock)</p>
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		<title>K2 gegen die 10 und für die 2 Millionen Schweiz!</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/k2-gegen-die-10-und-fuer-die-2-mio-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Oct 2023 16:50:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländer]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[SVP]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
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					<description><![CDATA[K2 verfällt seit Jahren bereits den ketzerischen Parolen der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Der Meisterpartei im Erstellen von Kausalitäten, die aus der Luft gegriffener nicht sein könnten. Wir schaffen es einfach nicht anders als die Kandidat:innen der Partei zu wählen, die für die Führung unseres Landes in eine prosperierende Zukunft mit Weitsicht, klarem Verstand und ohne [...]]]></description>
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<p>K2 verfällt seit Jahren bereits den ketzerischen Parolen der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Der Meisterpartei im Erstellen von Kausalitäten, die aus der Luft gegriffener nicht sein könnten. Wir schaffen es einfach nicht anders als die Kandidat:innen der Partei zu wählen, die für die Führung unseres Landes in eine prosperierende Zukunft mit Weitsicht, klarem Verstand und ohne emotionale Übersteuerung nicht ungeeigneter sein könnten.</p>



<p>Es ist immer wieder ein freudiges Ereignis, wenn eine weitere Hochglanz-SVP-Kampagne in Farbdruck in unserem Briefkasten landet, mit Behauptungen, bei denen es scheint, als ob wirklich niemand beim Shit-Brainstorming ausgeschlossen wurde. Hier konzentriert man sich auf reißerische Überschriften, wenig Text mit noch weniger Realitätsbezug und viele, viele bunte Bilder. Hier regt man sich über erfundene Zusammenhänge von Missständen auf, anstatt praktikable Lösungen für die erfundenen Missstandszusammenhänge anzubieten. Hier wird nicht nur subtil, sondern geradezu rüpelhaft mit gesellschaftlichen Ängsten gespielt. Mit dem Ziel, die Schweiz wieder in eine längst vergangene Vergangenheit zu führen, in der man sich noch an anderen als progressiv geltenden Entwicklungen stören konnte. #Frauenstimmrecht, #Vaterschafts&#8220;urlaub&#8220;&lt;1T</p>



<p>Hier ist die Geheimformel, wie es der SVP seit Jahren gelingt, erfolgreich Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zu konstruieren, die unplausibler kaum sein könnten. Man wähle ein Thema aus, das in der Gesellschaft als Problem wahrgenommen wird, zum Beispiel steigende Krankenkassenprämien. Dann sucht man einen Schuldigen und hat folgende Auswahlmöglichkeiten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Ausländer</li>



<li>Ausländer</li>



<li>Ausländer</li>
</ol>



<p>Versuchen sie es selbst: steigende Wohnungspreise? Richtig, Ausländer. Staus auf den Straßen? Richtig, Ausländer. Überall Baustellen? Richtig, Ausländer. Schlechtes Wetter? Richtig, Ausländer. Persönliche Unzufriedenheit? Richtig, Ausländer.</p>



<p>Das Geniale an dieser Geheimformel ist, dass sie bereits seit Jahrzehnten greift ist, indem sie reale gesellschaftliche Probleme mit der Urangst der Schweizer vor Überfremdung verknüpft. Werden dadurch die Ursachen der Probleme adressiert, wie die steigenden Krankenkassenprämien oder der Mangel an erschwinglichem Wohnraum? Natürlich nicht, aber darum geht es ja auch gar nicht. Der SVP geht es um größtmöglichen Einfluss im politischen Prozess. Sie wollen sicherstellen, dass Institutionen an Einfluss verlieren, dass Unternehmer wenige Auflagen haben, <a href="https://www.k2-magazine.com/corporate-greenwashing-marketing-kunstform/" data-type="post" data-id="1827">unsere Umwelt zu verschmutzen</a>, und dass Einkommens- und Vermögensungleichheit weiter zunimmt.</p>



<p>Trotz der hohen Scheinzusammenhangsdichte und Monokausalitätsbildungslust gratuliert K2 der freiheits- und sicherheitsliebenden Partei und wünscht ihnen gleichzeitig, dass sie sich mit ihren fehlenden Konzepten und wachsendem Einfluss im Prozess der Gestaltung einer stagnierenden und rückwärtsgewandten Schweiz nicht selbst entzaubern.</p>



<p>Wir von K2 sprechen uns auch klar gegen die 10-Millionen-Schweiz aus. Wir sind gegen 10 und für die 2 Millionen Schweiz.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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