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	<title>Economy &#8211; K2-Magazine</title>
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	<description>Wir durchleuchten Fakten. Alle. Eventuell. Und wir schreiben darüber. Ernst. Eventuell.</description>
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	<title>Economy &#8211; K2-Magazine</title>
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	<item>
		<title>39 Jahre ÖVP-Wirtschaftsminister – Meister der Stromrechnung und Inflation deluxe</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/39-jahre-oevp-wirtschaftsminister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 11:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ÖVP sieht sich ja gern als „Wirtschaftspartei“. Ein süßes Missverständnis, ehrlich. Das klingt, als wären dort Menschen am Werk, die Wirtschaft verstehen, gestalten oder zumindest unfallfrei buchstabieren können. In Wirklichkeit erinnert das Ganze aber eher an eine jahrzehntelange Vorführung, wie man ein Land mit der Eleganz eines Dreirads in einen Öltanker manövriert. Seit 39 [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die ÖVP sieht sich ja gern als „Wirtschaftspartei“. Ein süßes Missverständnis, ehrlich. Das klingt, als wären dort Menschen am Werk, die Wirtschaft verstehen, gestalten oder zumindest unfallfrei buchstabieren können. In Wirklichkeit erinnert das Ganze aber eher an eine jahrzehntelange Vorführung, wie man ein Land mit der Eleganz eines Dreirads in einen Öltanker manövriert.</p>



<p>Seit 39 Jahren sitzt die Partei im Wirtschaftsministerium (in Worten: neununddreißig!). Das ist länger, als so manche österreichische Firma überhaupt existiert. Jeder normale Arbeitgeber hätte nach spätestens zehn Jahren gefragt: „Sag mal, bringt ihr eigentlich irgendwas zusammen?“ Aber nein, Österreich nickt brav, schluckt die Stromrechnung runter wie bittere Medizin und sagt: „Vielleicht wird’s ja irgendwann besser.“ </p>



<p>Spoiler: Wird’s nicht.</p>



<p>Das Ergebnis dieser vier Jahrzehnte wirtschaftlicher Zen-Meisterschaft? <a href="https://www.finanz.at/ratgeber/inflation/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Inflation top</a>, Strompreise top, Wirtschaftswachstum ein Flop – ein Triple, auf das man sich wirklich etwas einbilden könnte. Wenn man ein Land führen würde, das gerne in Rankings ganz oben steht – egal in welchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bilanz nach fast vier Jahrzehnten ÖVP-Wirtschaftsshow</h2>



<p>Inflation rekordverdächtig, Strompreise himmelhoch, <a href="https://www.k2-magazine.com/wachstumsgesetz-wirtschaft-waechst-15-prozent/" data-type="post" data-id="4089">Wirtschaftswachstum</a> im emotionalen Winterschlaf.</p>



<p>Wenn das ein Unternehmen wäre, hätte der Aufsichtsrat die ganze Führungsriege schon längst in einen Seminarraum gesperrt mit der Aufschrift: „Bitte nicht füttern, sie lernen grade.“ Leider gibt es keinen Aufsichtsrat für Österreich. Nur Wähler, und die haben bekanntlich einen Hang zu toxischen Beziehungen.</p>



<p>Während die Bevölkerung versucht, irgendwie zwischen Miete, Strompreis und dem letzten Rest Würde nicht zerquetscht zu werden, läuft es für die Stromkonzerne wie im Lottojackpot. Megagewinne, wohin man schaut. So viel Geld, dass man vermutlich ganze Schwimmbäder damit füllen könnte, in denen der Vorstand dann kunstvoll den Bruststil übt.</p>



<p>Und was passiert mit diesen Gewinnen? Natürlich nicht das Naheliegende wie beispielsweise in den Netzausbau zu investieren. Das wäre ja sinnvoll. Und sinnvoll ist in der ÖVP offensichtlich ein UFO (Unidentifiziertes FremdwOrt), das vermutlich noch nie jemand in einem Parteibüro laut ausgesprochen hat, ohne sofort einen Exorzisten zu rufen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="505" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-1024x505.jpg" alt="Scrabble Steine, in der Mitte ein Großer mit &quot;Familienbetrieb&quot;, Stichwort ÖVP Wirtschaftsminister. (c) AdobeStock" class="wp-image-5397" title="39 Jahre ÖVP-Wirtschaftsminister – Meister der Stromrechnung und Inflation deluxe 1" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-1024x505.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-300x148.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-768x379.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-150x74.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft-450x222.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/11/oevp-wirtschaft.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Man könnte fast meinen, die ÖVP sieht das Land als &#8222;Familienbetrieb&#8220;, in dem allen »aus der Familie« geholfen wird&#8230;</figcaption></figure>



<p>Und während die Preise tanzen wie auf einer Après-Ski-Bühne, während die Menschen stolz ihre Stromrechnungen rahmen könnten, weil sie mittlerweile wertvoller sind als NFTs jemals waren, kommen wir zur eigentlichen Pointe&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lösung á la ÖVP</h2>



<p>Denn wie gedenkt der (hochbezahlte) Wirtschaftsminister den Strompreis, der trotz einer Quote von 94%(!) an erneuerbarer Energie zu den teuersten weltweit zählt, in den Griff zu bekommen? Richtig: Er bittet private PV-Betreiber zur Kasse, sprich man zahlt jetzt dafür, dass das Netz nicht ausgebaut wurde, weil die Gewinne, die den Ausbau finanzieren hätten sollen, etwas Wichtigeres zu tun hatten. Zum Beispiel Rendite sein. Oder Dividende. Oder Bonus für´s Management.</p>



<p>Diese renitenten Bürger, die glauben, sie könnten Teil der Lösung sein, sollen zahlen. Also genau die Leute, die den Irrsinn der Energiepolitik eigentlich entschärfen wollen. Die, die Strom selbst produzieren statt nur darüber zu jammern. </p>



<p>Also wirklich. Ein bisschen Demut wäre angebracht. So eine Unverschämtheit! Wie kommen die Bürger dazu, dem Staat und den Stromkonzernen Arbeit abzunehmen? Das gehört natürlich bestraft. Am besten mit Gebühren, Abgaben und Regelungen, die man nur versteht, wenn man davor eine 4-semestrige Wirtschaftskammer-Fortbildung zum exklusiven Kammermitgliedpreis besucht hat (Außer selbige wurde abgesagt, weil irgendein Funktionär stattdessen eine Ehrung, einen neuen Posten vergeben oder ein neues Buffet organisieren musste).</p>



<p>Damit sind wir auch schon beim nächsten Kabarettpunkt:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Wirtschaftskammer</h2>



<p>Dieser sagenhafte Verein, der angeblich die Interessen aller Unternehmen vertritt, aber praktisch ausschließlich als Förderprogramm für verstaubte ÖVP-Funktionäre dient. Dort scheint man der festen Überzeugung zu sein, dass Chaos eine Form von Serviceleistung ist. Regelungen, Umlagen, Mitgliedsbeiträge, die sich so sehr gegen die eigenen Mitglieder richten, dass man meinen könnte, es handle sich um eine besonders bösartige Form der Kundenvergrämung.</p>



<p>Wenn man sich ansieht, was dort passiert, bekommt man langsam das Gefühl, die ÖVP hat Wirtschaftspolitik mit einem Sammelkartenspiel verwechselt. Nur dass die Karten ausschließlich „Freunderl-Pick“, „Posten-Vergabe“ und „Die anderen zahlen eh“ heißen.</p>



<p>Und trotz all dem hält die Partei stur am Titel „Wirtschaftspartei“ fest, wie ein Hobbykellner am Traum, er sei der wahre Chefkoch&#8230;<br>Vielleicht sollte man es so formulieren: Ja, die ÖVP ist eine Wirtschaftspartei. Nur eben »nur« für die Familie.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Make Bureaucracy Great Again&#8220; – Brüssel steigt mit dem »BÜRO« ins Crypto-Business ein</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/eu-steigt-mit-buero-ins-crypto-business-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 10:35:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Crypto]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Fax]]></category>
		<category><![CDATA[Meme-Coin]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
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					<description><![CDATA[Während die USA mit dem Trump-Meme-Coin zocken, setzt die EU auf Aktenordner, Stempel und Wartezeiten. Die Europäische Union, kurz EU, hat heute feierlich ihre neue Digitalwährung vorgestellt: den Bürokratie-Token (Kurz: BÜRO). Laut EU-Kommission soll die neue Währung „die Verwaltung endlich effizienter und transparenter machen“ – also genau das Gegenteil dessen, was Experten erwarten. Die EU [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Während die USA mit dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/$Trump" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trump-Meme-Coin</a> zocken, setzt die EU auf Aktenordner, Stempel und Wartezeiten. Die Europäische Union, kurz EU, hat heute feierlich ihre neue Digitalwährung vorgestellt: den Bürokratie-Token (Kurz: <strong>BÜRO</strong>). Laut EU-Kommission soll die neue Währung „die Verwaltung endlich effizienter und transparenter machen“ – also genau das Gegenteil dessen, was Experten erwarten.</p>



<p>Die EU hat es wieder getan: Mit dem <strong>Bürokratie-Token (BÜRO)</strong> steigt Brüssel offiziell ins Krypto-Geschäft ein – allerdings auf die einzig europäische Art: <strong>kompliziert, langsam und maximal unpraktisch</strong>. Während in den USA dubiose <a href="https://www.k2-magazine.com/house-of-fails-direct-to-dvd-spin-off/" data-type="post" data-id="5294">Trump-Coins</a> in Sekunden durch die Blockchain rauschen, dauert in Europa jede Transaktion acht Jahre. Minimum.</p>



<p>Willkommen im digitalen Mittelalter.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">So funktioniert der BÜRO</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>37 Formulare pro Zahlung</em></strong> – und zwar handschriftlich, zweifach unterschrieben und selbstverständlich in 24 Sprachen.</li>



<li><strong><em>Bearbeitungszeit: 8 Jahre</em></strong>, es sei denn, man reicht einen „Superschnell-Antrag“ ein, desse Bearbeitungszeit 2 Jahre dauert. Damit hat man die Chance, die Bearbeitungszeit auf knapp 6 Jahre zu drücken. Wenn die Mondphasen passen. „Das stärkt die Stabilität des Systems und verhindert Inflation“, so die Kommission. </li>



<li><strong><em>Handel nur in Brüssel</em></strong>, Zimmer 217C, links neben der Kantine – dienstags von 10:00 bis 10:15 Uhr.</li>
</ul>



<p>Ein Kommissionssprecher verteidigt das Konzept: „Wir wollten eine Währung schaffen, die unsere Werte widerspiegelt.“ Mission geglückt: <strong>Wartezeit, Papierberge und ein Faxgerät im Keller.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Crypto auf EU-Art</h2>



<p>Statt Blockchain setzt der BÜRO auf <strong>Lochkarten</strong>, die von unbezahlten Praktikanten in einem fensterlosen Archiv gestapelt werden. <br>Der Wechselkurs? Hängt ab von der <strong>Laune des Agrarausschusses</strong>.<br>Und jede Überweisung muss per <strong>digital signiertem Fax</strong> bestätigt werden – inklusive Durchschrift in dreifacher Ausfertigung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-background" style="background-color:#ecd084">Innovative Features</h2>



<ul style="background-color:#ecd084" class="wp-block-list has-background">
<li>Jede BÜRO-Transaktion wird nicht auf einer Blockchain gespeichert, sondern in einem <strong>Aktenordner mit dreifacher Durchschrift</strong>.</li>



<li>Der Kurs des BÜRO hängt nicht von Angebot und Nachfrage ab, sondern davon, <strong>wie viele Sitzungen der Agrarausschuss pro Monat absagt</strong>.</li>



<li>Für die Nutzung ist ein <strong>digitales Faxgerät</strong> vorgeschrieben.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Stimmen aus der Bevölkerung</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>„Ich wollte Kaffee kaufen, jetzt habe ich drei Aktenordner und ein Ticket nach Brüssel.“</em> – Student aus Wien</li>



<li><em>„Endlich eine Währung, die realistisch unsere Arbeitsgeschwindigkeit abbildet.“</em> – EU-Beamter aus Luxemburg</li>



<li><em>„Trump hat Coins, wir haben BÜRO. Am Ende sind beide gleich viel wert. Außerdem wurde mir gesagt, ich könne den BÜRO 2073 benutzen. Wenn ich Glück habe, lebe ich dann noch. Wenn nicht, sollen meine Enkel das Formular 89a ausfüllen.“</em> – Händler aus Rom</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="567" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/buero-1024x567.jpg" alt="Ein altes Faxgerät, Stochwort Büro.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5320" title="&quot;Make Bureaucracy Great Again&quot; – Brüssel steigt mit dem »BÜRO« ins Crypto-Business ein 2" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/buero-1024x567.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/buero-300x166.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/buero-768x425.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/buero-150x83.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/buero-450x249.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/buero.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jede BÜRO-Überweisung muss per digital signiertem Fax bestätigt werden – inklusive Durchschrift in dreifacher Ausfertigung.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ökonomen rechnen jedenfalls damit, dass der BÜRO bis 2073 erfolgreich eingeführt werden könnte – vorausgesetzt, die Übersetzung der Nutzungsbedingungen ins Maltesische verzögert sich nicht weiter. Ziel ist es, wie in einer übersichtlichen 427 PowerPoint-Folien Präsentation gezeigt wurde, dass der BÜRO dann auch den Euro ablösen soll, „weil wir sonst irgendwann noch effizient wirken könnten“ (Zitat aus einem internen Memo).</p>



<p>Mit dem BÜRO zeigt Brüssel eindrucksvoll: Wir können auch Krypto – nur eben so langsam, dass niemand es bemerkt. Ob die Währung jemals massentauglich wird? Fraglich. Aber immerhin hat die EU jetzt etwas, das Donald Trump garantiert nie erfinden würde: ein Token, das nichts kann – außer warten. Oh, wait&#8230;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Inflation bei über 4%: Jetzt wird sogar der Aperol Spritz zum Anlageprodukt</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/4-inflation-aperol-spritz-als-anlageprodukt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 12:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EVN]]></category>
		<category><![CDATA[Gastro]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbund]]></category>
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					<description><![CDATA[Gratulation, Österreich! Die Inflation hat offiziell die 4%-Hürde genommen. Gratulation, Wirtschaft, du bist jetzt offiziell wie ein mittelmäßiger Influencer – nicht wirklich groß, aber nervig genug, dass alle darüber reden. Es ist ein bisschen wie beim Marathon: keiner wollte laufen, aber alle haben jetzt schwitzend das Ziel erreicht. Und die große Frage bleibt: what’s next? [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gratulation, Österreich! Die Inflation hat offiziell die 4%-Hürde genommen. Gratulation, Wirtschaft, du bist jetzt offiziell wie ein mittelmäßiger Influencer – nicht wirklich groß, aber nervig genug, dass alle darüber reden. Es ist ein bisschen wie beim Marathon: keiner wollte laufen, aber alle haben jetzt schwitzend das Ziel erreicht. Und die große Frage bleibt: <em>what’s next?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Supermärkte: Die neue Erlebniswelt des Grauens</h2>



<p>Im Regal blinkt dir ein Butterstück entgegen – 3,99 €. Daneben ein Schild: <em>“Neu: jetzt mit weniger Inhalt!”</em> Bald gibt’s fürs gleiche Geld nur noch die Verpackung plus 20% Luft. Der Trick: Wer Hunger mit Atemtechniken bekämpft, spart Kalorien UND Heizkosten.</p>



<p>Der Gang durch <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000285842/inflation-bei-41-prozent-machen-die-rabattmarken-von-billa-und-spar-den-einkauf-tatsaechlich-guenstiger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Billa, Spar &amp; Co.</a> fühlt sich mittlerweile an wie Level 3 in „Resident Evil“. Die Frage: Butter oder Mietzahlung? Entscheide weise, Player One. Gerüchte sagen, Hofer testet bald einen neuen Self-Checkout: Entweder Karte ziehen oder <a href="https://www.k2-magazine.com/selbstbedienung-im-supermarkt/" data-type="post" data-id="3347">TikTok-Tanz vor der Kamera</a> aufführen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gastro: Haute Cuisine wird zur Brotkrumen-Kunst</h2>



<p>Der Spritzer beim Wirten? Jetzt ein Anlageprodukt. Wer sich zwei Achterl gönnt, sollte besser beim Finanzberater anrufen, um den Rückkaufswert abzufragen. Und das Mittagsmenü? Ein „Degustationslöffel“ Nudeln – serviert auf einem Schieferbrett, versteht sich. Oder alternativ „Sharing Plates“, die eigentlich nur leere Teller sind. Motto: „Das wahre Erlebnis ist das Teilen.“</p>



<p>Der Aperol kostet jedenfalls jetzt schon mehr als ein Netflix-Abo. Fun Fact: Wer in Wien drei Aperol bestellt, hat das Bruttoinlandsprodukt von Liechtenstein angeknackst.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="618" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-1024x618.jpg" alt="Ein Mann, der verzweifelt sein Sparschwein leert, Stichwort Inflation.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5275" title="Inflation bei über 4%: Jetzt wird sogar der Aperol Spritz zum Anlageprodukt 3" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-1024x618.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-300x181.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-768x463.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-150x91.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at-450x272.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/inflation-in-at.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Joachim R. (Name geändert und der Redaktion bekannt) auf der Suche nach ein paar Euro, um mit seiner neuen Flamme auf »einen« (gemeinsam genossenen) Aperol zu gehen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Energielieferanten: Yoga für die Stromrechnung</h2>



<p>Strompreis wie Dogecoin: keiner versteht, warum er steigt, aber er steigt. EVN überlegt, Tarife nach TikTok-Followern zu staffeln: Je mehr virale Clips du hochlädst, desto länger brennt deine Glühbirne. Insider: Erste Wiener WGs heizen schon mit Gaming-PCs, läuft stabil.</p>



<p>Und „Fließendes Licht zum Pauschalpreis“ klingt nach Wellness, ist aber nur der neue Tarifplan vom Verbund. Bonus: Wenn du dir’s nicht mehr leisten kannst, einfach Kerzen anstecken – romantisch UND nachhaltig! Aber Vorsicht: Kerzenwachs bald 12,50 € pro Kilo.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was machen wir jetzt?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Butter als NFT.</li>



<li>McDonald’s führt Ratenzahlung fürs Happy Meal ein.</li>



<li>Wien Energie launcht „Strombox Premium“ – 5 Volt pro Monat, gratis Ladekabel dazu.</li>
</ul>



<p>Und bis dahin heißt es &#8222;Zurück in die Steinzeit&#8220;. Tauschhandel ist der neue Trend. Drei Eier gegen einen Liter Milch, ein altes iPhone-Ladekabel gegen einen Sitzplatz in der Straßenbahn. Und wer sich gar nix mehr leisten kann, gründet ein Start-up und verkauft Luft in Dosen. <em>K2-approved Business-Model 2025!</em></p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konsumenten und Supermarkt-Giganten stöhnen – die einen wegen der Inflation, die anderen wegen den Geldbergen</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/supermarkt-giganten-stoehnen-wegen-geldbergen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2025 08:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Gierflation]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Teuerung]]></category>
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					<description><![CDATA[In den goldenen Hallen der heimischen Supermarkt-Giganten bahnt sich ein Drama an, das von den Leitmedien schmerzhaft ignoriert wird. Während der kleine Mann – &#8222;Frau Österreicher&#8220; und &#8222;Otto Normalverbraucher&#8220; – seine letzten Ersparnisse für die monatliche Ration Packerlsuppen und ein halbes Kilo Faschiertes opfert, platzen die Konten der Handelsriesen aus allen Nähten. Es ist ein [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den goldenen Hallen der heimischen Supermarkt-Giganten bahnt sich ein Drama an, das von den Leitmedien schmerzhaft ignoriert wird. Während der kleine Mann – &#8222;Frau Österreicher&#8220; und &#8222;Otto Normalverbraucher&#8220; – seine letzten Ersparnisse für die monatliche Ration Packerlsuppen und ein halbes Kilo Faschiertes opfert, platzen die Konten der Handelsriesen aus allen Nähten. Es ist ein trauriger Anblick, wie diese tapferen Konzerne mit dem unerwarteten Reichtum kämpfen, den die <a href="https://www.inflation-deflation.de/gierflation.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">grassierende Inflation</a> über sie ausschüttet.</p>



<p>Stellen Sie sich vor: Der CEO eines bekannten Lebensmittelkonzerns muss sein Büro vergrößern, nur um die Geldscheine zu stapeln, die seit Jahresbeginn in seine Kassen gespült werden. Mitarbeiter berichten von nächtlichen Überstundenmarathons, um die Tresore zu leeren, weil sie unter dem Druck der neuen Huntert-Euro-Scheine nachzugeben drohen. Es ist ein logistischer Albtraum, den die tapferen Manager mit stoischer Gelassenheit meistern.</p>



<p>Analysten berichten von einer Wende im Konsumverhalten, die frappierend ist: Das Budget für Freizeit und Kultur schrumpft schneller als ein Schneemann in der Hitzewelle, während die Ausgaben für Lebensmittel in schwindelerregende Höhen steigen. Der wöchentliche Kinobesuch? Gestrichen. Das Jahresabo im Fitnessstudio? Gekündigt. Das neue Hobby &#8222;Japanisch lernen&#8220;? Auf unbestimmte Zeit verschoben. All das, um die explodierenden Kosten für Nahrungsmittel zu stemmen.</p>



<p>Besonders absurd: Das <a href="https://www.k2-magazine.com/bierpreis-ueber-10-euro-fuer-ein-seidel/">berüchtigte &#8222;Bier-Paradoxon&#8220;</a>. In Deutschland, dem Land der vermeintlich geizigen Schwaben und Rheinländer, wird österreichisches Bier teilweise günstiger verkauft als in der Heimat selbst. Man stelle sich das vor: Ein Steirer, der mit dem Auto nach Bayern fährt, nur um das heimische Hopfengetränk zu einem fairen Preis zu erstehen. Früher nannte man das &#8222;Ausflug&#8220;, heute ist es eine &#8222;wirtschaftliche Notwendigkeit&#8220;.</p>



<p>Die neue Supermarkt-Ära ist angebrochen: Man kann sich zwar nichts mehr leisten, um es ins Wagerl zu geben, aber wenigstens glänzt das Wagerl selbst. Auch die Rewe-Gruppe plant eine revolutionäre Neuerung: Die hauseigene Billiglinie &#8222;clever&#8220; wird in Zukunft nicht mehr &#8222;clever&#8220; heißen, sondern &#8222;intelligent&#8220;. Nicht, weil sich etwas an den Inhaltsstoffen ändert, sondern weil man intelligent genug ist, den gleichen Preis wie für die Markenware zu verlangen.</p>



<p>Und so stehen wir alle, die wir uns mutig in die Schlacht um das &#8222;Preis-Leistungs-Verhältnis&#8220; stürzen, vor dem Regal mit dem letzten 50%-verbilligt-Brot von vorgestern und fühlen uns auf eine mysteriöse Art und Weise reich. Reich an Erfahrung, an Bescheidenheit und am Verständnis, dass Geld allein nicht glücklich macht. Es macht nur satt. Aber auch das nur noch sehr kurz.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="566" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-1024x566.jpg" alt="Obst, Gemüse, Eier und die Hand eines Mannes, der 3 Hundert-Euro-Scheine davor hält.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5206" title="Konsumenten und Supermarkt-Giganten stöhnen – die einen wegen der Inflation, die anderen wegen den Geldbergen 4" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-1024x566.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-300x166.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-768x424.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-150x83.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte-450x249.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/supermaerkte.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wir haben den Test gemacht: Obst, Gemüse, Eier – und das Wechselgeld vom 500er, mit dem wir bezahlt haben.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Tu creativus Austria</h2>



<p>Doch während die Supermarktregale uns mit ihren Preisen in die Knie zwingen, scheint sich in Österreich eine neue Bewegung zu formieren. Die Leute entdecken, dass die teuerste Freizeit diejenige ist, die sie sich nicht mehr leisten können. Das traditionelle Kulturleben, einst die DNA der Alpenrepublik, ist praktisch tot. Ein Opernbesuch? Nicht, wenn das Geld für ein Ticket den Monatseinkauf im Supermarkt sichert. Die neue Oper heißt &#8222;Billa-Sinfonie&#8220;, inszeniert im Gang 7, wo die Arie von der abgelaufenen Joghurtpackung gesungen wird.</p>



<p>So finden sich die Menschen, von der Inflation gebeutelt, auf einer Reise zurück zu den Wurzeln des Freizeitvergnügens. Und was war vor Netflix, vor dem Fitnessstudio, vor dem teuren Wochenendausflug? Ein Blick auf die neuen Freizeittrends verrät uns, was die Österreicher und -innen stattdessen machen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fensterbrett-Tomaten-Zucht</h2>



<p>Der Balkon wird zur Farm, der Gärtner zum neuen Rockstar. Statt des teuren Gemüses im Supermarkt, wird nun auf dem Fenstersims gezüchtet. Eine neue Form des Abenteuers: Wird die Tomate reif? Reicht sie für eine ganze Mahlzeit? Wird sie vor dem ersten Frost geerntet? Wer braucht schon einen teuren Abenteuerurlaub, wenn er täglich gegen Blattläuse kämpfen muss?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kreative Küchenchefs – die neuen Popstars</h2>



<p>&#8222;Wir stellen fest, dass das Abendprogramm der Österreicher immer mehr von Kochsendungen dominiert wird&#8220;, so ein Soziologe. &#8222;Es geht nicht mehr darum, sich inspirieren zu lassen, sondern darum, die effizienteste Methode zu finden, aus einem Päckchen Nudeln und einem Viertel Kilo Faschiertem ein Essen für die ganze Woche zu zaubern. Der &#8218;Kreative Küchenchef&#8216; ist der neue Popstar.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das &#8222;Reichsein-Spielen&#8220;</h2>



<p>Man träumt nicht mehr vom Lotto-Sechser, man träumt vom Einkauf im &#8222;Spreewald-Supermarkt&#8220; in Deutschland, wo die heimischen Gurken und das heimische Bier billiger sind als in der Heimat selbst. Man besucht Flohmärkte, um zu erfahren, wie sich ein Leben mit Besitz anfühlt. Man tauscht Kleidung und Dekoartikel, um das Gefühl zu haben, etwas Neues zu besitzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pilze suchen im Wald</h2>



<p>Der Wald ist der neue Spielplatz, die Pilze sind das neue Gold. Mit Körben bewaffnet, die aus alten Einkaufstaschen gebastelt wurden, streifen die Menschen durch die Wälder. Die Pilze sind nicht nur eine Mahlzeit, sie sind ein Symbol der Hoffnung. Ein Pilz ist kein Geld, ein Pilz ist Freiheit.</p>



<p>Es ist eine Revolution, die leise beginnt. Von der Inflation gezwungen, entdecken die Österreicher ihre Kreativität und erfinden neue, unkonventionelle Hobbys. Es ist ein trauriger, aber auch inspirierender Anblick.</p>



<p>Und so sitzt der Durchschnittsösterreicher nun abends daheim, schaut seine neu erworbenen Lebensmittel-Vorräte an, und findet in diesem Anblick einen seltsamen Trost. Ein voller Kühlschrank ist das neue Statussymbol. Wer einen gut gefüllten Tiefkühler hat, hat es geschafft. Der Wochenendtrip nach Rom? Kann warten. Denn wer braucht schon das Kolosseum, wenn man eine Packung Kaisersemmeln im Supermarkt erobern konnte? Die Zeiten ändern sich. Und der Magen knurrt lauter als die Sehnsucht nach Kultur.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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			</item>
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		<title>Inflation bei 3,5% – Gastro kostet das zig-fache, verdient aber &#8222;nix&#8220; – #Wirtshausdystopie</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/gastro-steigen-kein-gewinn-wirtshausdystopie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 10:35:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Gastro]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Jammern]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitzel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtshausdystopie]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreich, das Land der Berge, Seen und wirtschaftlich schwer traumatisierten Wirte. Während die Statistik Austria ganz entspannt 3,5 % Inflation vermeldet (Anmerkung: 2,1% im Durchschnitt in der Eurozone), eskaliert die Gastronomie weiterhin mit Preisen, als hätte man in der Küche Goldpanier entdeckt. Die Gäste zahlen mit Kreditkarten, die beim Zahlen anfangen zu weinen, während der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Österreich, das Land der Berge, Seen und wirtschaftlich schwer traumatisierten Wirte. Während die Statistik Austria <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000281770/inflation-bei-35-prozent-gastronomen-kassieren-fuer-mittagsmenues-50-prozent-mehr-als-vor-fuenf-jahren" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ganz entspannt 3,5 % Inflation</a> vermeldet (Anmerkung: 2,1% im Durchschnitt in der Eurozone), eskaliert die Gastronomie weiterhin mit Preisen, als hätte man in der Küche Goldpanier entdeckt. Die Gäste zahlen mit Kreditkarten, die beim Zahlen anfangen zu weinen, während der Wirt hinten im Schankraum klagt, dass trotz <a href="https://www.k2-magazine.com/restaurant-21e-gebuehr-fuer-sauberes-besteck/">39,90 Euro für ein Schnitzel</a> &#8222;kan wos übableibt&#8220;.</p>



<p>Während Billa &amp; Co. noch versuchen, die Preise mit &#8222;Super Schnäppchen!&#8220;-Aufklebern zu kaschieren, geht in der Gastronomie das große Drama weiter: Preise wie in Zürich, dafür ein Service wie in Sobotka´s WhatsApp-Verlauf – unübersichtlich, lückenhaft, &#8222;Kurz&#8220; angebunden und vor allem eins: doppelt so teuer wie noch vor fünf Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Soda Zitron für 9,50 – aber &#8222;wir arbeiten am Limit&#8220;</h2>



<p>In der Gastro läuft’s wie beim Almabtrieb. Nur rückwärts: laut, panisch und immer in Richtung Abgrund. Die Portionen schrumpfen, die Preise explodieren, und der Gast ist laut Wirten schuld, weil er <em>schon wieder</em> fragt, ob die Suppe aus der Packung kommt. Natürlich kommt sie aus der Packung – mit feinstem Tetra Pak-Terroir, Jahrgang &#8222;Scheiß dir nix 2022&#8220;.</p>



<p>Das Menü ist ein QR-Code auf einem Ikea-Holzbrett, die Bedienung trägt Supreme-Shirt und Misstrauen, und das Trinkgeld wird stillschweigend mit 20 % gleich automatisch in die Rechnung eingebaut – &#8222;wegen Inflation, du verstehst&#8220;. Und wer sich traut, nach Leitungswasser zu fragen, riskiert gesellschaftlichen Ausschluss und ein Hausverbot in ganz Mariahilf und Neubau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gastro-Mathematik für Fortgeschrittene</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wareneinsatz: 3,20 €</li>



<li>Verkaufspreis: 39,90 €</li>



<li>Gewinn laut Wirt: &#8222;Eh nix&#8220;</li>



<li>Emotionale Rendite: Chronischer Selbstmitleidsschub alle 15 Sekunden</li>



<li>Erklärung: &#8222;Die Energiepreise und de Personalkostn san so hoch!&#8220;</li>



<li>Beobachtung: Küche auf Gas, aber der Porsche vom Chef ist elektrisch – <em>eh wos G´scheits für´s Klima, net?</em></li>



<li>Lösung: keine in Sicht</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die große Gastro-Lüge: Wir machen kein Geld</h2>



<p>Natürlich verdienen sie <em>nix</em>. Deshalb gibt’s jetzt auch den dritten Standort, der wie die ersten beiden auf &#8222;konzeptuelle Regionalität mit asiatischem Twist&#8220; setzt. Der Koch ist ein 20-jähriger Backpacker aus Wales, das Service outsourced auf zwei vietnamesische Influencer mit +60k Followern, die nur reden, wenn die Kamera läuft. Aber dafür wird &#8222;nachhaltig gedacht&#8220; – man denkt ans Geld, das nachhaltig (auf´s Konto vom Wirten) fließt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="558" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-1024x558.jpg" alt="Ein Schnitzel mit Zitrone, Persilkartoffel und einer kleinen Schüssel mit Preiselbeeren, Stichwort Gastro.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5187" title="Inflation bei 3,5% – Gastro kostet das zig-fache, verdient aber &quot;nix&quot; – #Wirtshausdystopie 5" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-1024x558.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-300x164.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-768x419.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-150x82.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro-450x245.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/08/inflation-gastro.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Schnitzel werden kleiner, Beilagen kosten extra, aber dafür steigen die Preise, kurz: Gastro in Österreich.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Quo vadis, Austria?</h2>



<p>Vielleicht sind wir bald ein Land ohne Wirte, nur mit Automaten. Oder mit hippen Food-Start-ups, die &#8222;Kaiserschmarrn Experience&#8220; für 28,90 € im Einmachglas verkaufen. Vielleicht zahlen wir bald CO₂-Steuer auf’s Ausatmen im Gastgarten und Trinkgeld per NFT. </p>



<p>Vielleicht steuern wir in eine Zukunft, wo man sich für ein Essen nicht mehr schick macht, sondern vorher noch schnell den Dispo-Rahmen erhöht. Wo man ein Wirtshaus betritt wie einen Escape Room – nur kommt man mit weniger raus, als man reingegangen ist. Vielleicht ist die Gastronomie bald nur mehr für Touristen gedacht und für Inländer gibt’s Kantinenpflicht.</p>



<p>Oder wir hören einfach auf, uns verarschen zu lassen. Und kochen wieder selbst. Wird eh Zeit, dass das Wasser für die Nudeln wieder brodelt – irgendwo muss die Hitze ja hin, wenn der Wirt keine Gäste mehr hat. </p>



<p>Österreich, du herrliche Farce. Zwischen Apfelstrudel und Abzocke, zwischen Kummer und Ketchup. Bon appétit.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<item>
		<title>Die EU feiert historischen Deal: Für 15% Zoll auf Exporte in die USA gibt es… 15% Zoll auf Exporte in die USA</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/eu-15-prozent-zoll-auf-exporte-in-die-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 09:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[15%]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Exporte]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zoll]]></category>
		<category><![CDATA[Zölle]]></category>
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					<description><![CDATA[Brüssel/ Washington – Jubel in Brüssel! Nach zähen 87 Tagen, 43 Nachtsitzungen, zwei Espresso-Vergiftungen und einem versehentlich eingereichten Lieferando-Gutschein hat die Europäische Union den Deal des Jahrzehnts unterzeichnet: Die USA heben 15 Prozent Zoll auf EU-Exporte ein – und die EU bekommt im Gegenzug ebenfalls die Möglichkeit, diesen 15 Prozent Zoll weiter… zu akzeptieren. Kommissionspräsidentin [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Brüssel/ Washington</strong> – Jubel in Brüssel! Nach zähen 87 Tagen, 43 Nachtsitzungen, zwei Espresso-Vergiftungen und einem versehentlich eingereichten Lieferando-Gutschein hat die Europäische Union den Deal des Jahrzehnts unterzeichnet: Die USA heben 15 Prozent Zoll auf EU-Exporte ein – und die EU bekommt im Gegenzug ebenfalls die Möglichkeit, diesen 15 Prozent Zoll weiter… zu akzeptieren. </p>



<p>Kommissionspräsidentin Ursula von der Lyrik erklärte auf einer hastig einberufenen Pressekonferenz: „Das ist ein historischer Durchbruch. Wir haben das drohende Zoll-Szenario erfolgreich in einen Vertrag gegossen – mit Stempel und Unterschriften und allem! Wir wollten Gleichheit – wir bekamen Symmetrie. Man nennt das diplomatischen Jazz.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Win-Win. Oder wenigstens Win-Win-Verwirrung.</h2>



<p>EU-Handelskommissar Jean-Claude Verrechnet bezeichnete das Abkommen als „geopolitischen Meilenstein“. Laut ihm sei es „nicht nur ein Zeichen transatlantischer Freundschaft, sondern auch ein Beweis dafür, dass man mit genug Verhandlungsgeschick exakt da landen kann, wo man vorher schon war – nur teurer.“</p>



<p>US-Handelsminister Chuck McDeal lobte das Verhandlungsgeschick der Europäer:<br>„Es war beeindruckend zu sehen, wie die EU 37 Angebote von uns ausgeschlagen hat, nur um sich am Ende freiwillig für das zu entscheiden, was wir ihnen gleich zu Beginn vorgeschlagen hatten. Wir waren bereit, uns irgendwo in der Mitte zu treffen. Die EU hat uns die Mitte dann direkt geschenkt – in Geschenkpapier aus eigener Produktion, das sie bei der Einfuhr selbst verzollt hat.“</p>



<p>Als freundliches Entgegenkommen gestatteten die USA der EU außerdem, ihre eigenen Strafzölle künftig in US-Dollar zu entrichten – direkt per Apple Pay an das Handelsministerium. Dafür bekommt Europa ein exklusives „Thank You“-GIF mit amerikanischer Flagge.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt das Beste: Rückwirkende Zollpflicht ab 1951</h2>



<p>Als Höhepunkt des Abkommens akzeptierte die EU eine Klausel, laut der die 15 <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8"></meta>Prozent nicht nur für künftige Exporte gelten – sondern auch rückwirkend seit der Gründung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Gemeinschaft_f%C3%BCr_Kohle_und_Stahl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl</a> im Jahr 1951.</p>



<p>Ein Sprecher der Kommission erklärte begeistert: „Das ist nur fair. Schließlich haben wir seit mehr als 70 Jahren frei exportiert. Jetzt ist es an der Zeit, diese Großzügigkeit gebührend nachzuzahlen.“</p>



<p>Ein Sonderausschuss zur Berechnung der historischen Nachzölle wurde bereits eingerichtet. Er tagt voraussichtlich bis 2091. Die Zinsen laufen selbstverständlich ab sofort.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="627" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/us-zoelle-1024x627.jpg" alt="Eine Gruppe junger Menschen beim Feiern einer Party, Stichwort Zoll.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5169" title="Die EU feiert historischen Deal: Für 15% Zoll auf Exporte in die USA gibt es… 15% Zoll auf Exporte in die USA 6" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/us-zoelle-1024x627.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/us-zoelle-300x184.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/us-zoelle-768x470.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/us-zoelle-150x92.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/us-zoelle-450x276.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/us-zoelle.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das US-amerikanische Verhandlungsteam feierte bis in die frühen Morgenstunden ihren mit der EU-Kommission ausverhandelten »15-0-Percentage&#8220; Deal.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik von Experten – Lob von IKEA</h2>



<p>Wirtschaftsanalysten zeigen sich irritiert. „Das ist, als würde man einem Hotel 100 Euro dafür zahlen, dass man ein Zimmer <em>nicht</em> bekommt“, so der Ökonom Dr. Olaf Plausibel.</p>



<p><a href="https://www.k2-magazine.com/donny-trump-plant-zoll-auf-leitern/" data-type="post" data-id="4936">Donny Trump</a> (per Truth Social): „Ich habe bessere Deals mit meinem Golfplatz gemacht. Und der hat 30 Prozent Hanglage. Schlafmützen-Europa zahlt jetzt freiwillig Zoll. Ich nenne das MAGA²!“</p>



<p>Viktor Orbán: „Ich verstehe die Aufregung nicht. In Ungarn zahlen wir seit Jahren 100 <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8"></meta>Prozent Zoll auf Realität.“</p>



<p>Und auch IKEA feiert den Deal als „skandinavisch-logische Lösung“ und kündigte eine Sonderedition des Billy-Regals namens „Statusquo“ an, das sich beim Aufbau konsequent selbst demontiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brüssel bleibt optimistisch</h2>



<p>„Es geht nicht um Zölle. Es geht um Werte“, sagte ein EU-Sprecher. Auf Nachfrage, welche Werte gemeint seien, antwortete er: „Na ja… 15 vielleicht?“</p>



<p>Fazit: Die EU zahlt 15 Prozent Zoll. Die USA kassieren 15 Prozent Zoll. Beide Seiten nennen es „Fair Trade“. Nur die Realität hat den Raum vorab bereits unter Protest verlassen.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>US-Zoll-Ping-Pong: Gericht hebt auf, Gericht setzt ein – ist das schon Performancekunst?</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/zoll-ping-pong-ist-das-schon-performancekunst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 10:28:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Brunner]]></category>
		<category><![CDATA[Tarife]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Zoll]]></category>
		<category><![CDATA[Zoll-Ping-Pong]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=5076</guid>

					<description><![CDATA[Die USA lieben bekanntlich &#8222;ihren&#8220; Sport. Football, Baseball, Basketball, Waffen – und jetzt auch: Zölle. In einem beispiellosen Zoll-Ping-Pong-Match zwischen dem US-Handelsgericht und dem Berufungsgericht wurde Donny Trumps liebster Wirtschaftswitz – die China-Zölle – erst ausgesetzt, dann wieder eingesetzt. Ergebnis: Die Zolltarife sind wieder da. Die Wirtschaft schwitzt. Und irgendwo lacht ein Anwalt mit einem [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die USA lieben bekanntlich &#8222;ihren&#8220; Sport. Football, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baseball" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Baseball</a>, Basketball, Waffen – und jetzt auch: Zölle. In einem beispiellosen Zoll-Ping-Pong-Match zwischen dem US-Handelsgericht und dem Berufungsgericht wurde <a href="https://www.k2-magazine.com/donnys-auto-mart-doch-kein-booster/" data-type="post" data-id="4861">Donny Trumps</a> liebster Wirtschaftswitz – die China-Zölle – erst ausgesetzt, dann wieder eingesetzt. Ergebnis: Die Zolltarife sind wieder da. Die Wirtschaft schwitzt. Und irgendwo lacht ein Anwalt mit einem Einfuhr-Antrag in der Hand.</p>



<p>Während Importeure ihre Container zurück in den Hafen schieben, nur um sie zwei Tage später wieder rauszuwinken, fragt sich der Rest der Welt: Ist das noch Handelspolitik – oder schon eine neue olympische Disziplin?</p>



<p>Insider sprechen bereits von einem neuen Format: <em>Zoll Royale – Only One Tariff Survives</em>. Trumps Team fordert nun, dass Zölle nicht mehr gerichtlich, sondern durch Armdrücken im Oval Office entschieden werden. Die Demokraten hingegen schlagen &#8222;besser gleich eine Zoll-Lotterie&#8220; vor nach dem Motto: „Zufall ist gerechter als Trump.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trumps Reaktion: “Ich hab’s euch doch gesagt.”</h2>



<p>Präsident Donald Trump, der sich gerade zwischen Golfturnier und Burger-Wettessen befindet, reagierte begeistert. <em>„Ich bin der Michael Jordan der Wirtschaft. Ich komme immer zurück. Die Zölle sind beautiful. Great. Vielleicht die schönsten und größten Zölle, die je ein Land gesehen hat. Wahrscheinlich besser als Kennedy’s Raumfahrtprogramm.“</em></p>



<p>Doch während Republikaner vor Freude ihre US-Flaggen in &#8222;Made in China-Fahnenständer&#8220; stecken, schlagen sich Wirtschaftsexperten kollektiv die Stirn gegen den Taschenrechner. <em>„Jede Prognose, die wir machen, ist beim nächsten Gerichtsurteil schon wieder Makulatur,“</em> so ein Handelsanalyst, der nur noch in Kafka-Zitaten kommuniziert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What’s next im Zoll-Ping-Pong-Spiel?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Supreme Court ruft zum Tie-Break auf – mit Clarence Thomas als Schiedsrichter in Stirnband und Schweißband.</li>



<li>Ein (anderes) Bundesgericht erklärt Zölle zu <em>“Gefühlen, keine Fakten”</em>.</li>



<li>Ein Schiedsgericht in Kansas beschließt: <em>“Alle Importe ab jetzt mit Baseballkarten bezahlbar.”</em></li>



<li>Ein Supreme Court-Richter verweist die Sache ans Pentagon: <em>“Wenn das kein Krieg ist, was dann?”</em></li>



<li>Trump kündigt an, Zölle per NFT zu verkaufen: <em>“Limitierte Edition, nur 1776 Stück. Very historic.”</em></li>
</ul>



<p>Die Nation wartet derweil gespannt auf das nächste Urteil. Oder auf das nächste Posting auf FakeSocial. Oder auf den nächsten Impeachment-Versuch. In Amerika ist eben alles möglich – sogar, dass Zölle mehr Show bieten als der Super Bowl.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="516" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/zoll-ping-pong-1024x516.jpg" alt="Das Bild eines Hafens, über den eine US-Flagge gelegt wurde, Stichwort Zoll-Ping-Pong.
(c) AdobeStock" class="wp-image-5080" title="US-Zoll-Ping-Pong: Gericht hebt auf, Gericht setzt ein – ist das schon Performancekunst? 7" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/zoll-ping-pong-1024x516.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/zoll-ping-pong-300x151.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/zoll-ping-pong-768x387.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/zoll-ping-pong-150x76.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/zoll-ping-pong-450x227.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/zoll-ping-pong.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Einmal ja, dann wieder nein, dann doch ja&#8230; – ein stabiles Umfeld bzw. stabile Aussichten sehen anders aus.</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Exklusiv und streng geheim: <strong>Internes Protokoll der „Zoll-Strategie-Sitzung“ im Roosevelt Room</strong></h2>



<p><strong>Datum:</strong> Irgendwann zwischen Fox &amp; Friends und dem Mittagsschlaf</p>



<p><strong>Teilnehmer</strong>:<br>– Donald Trump (US-Präsident, selbsternannter „Tariff King“)<br>– Ron DeSanitizer (Wirtschaftsberater, kein Verwandter)<br>– Jared „Ich versteh das Internet“ Kushner<br>– MAGA, der sprechende Adler (Maskottchen, emotionaler Support)</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><em><strong>Trump:</strong> </em>„Okay, Leute. Die Zölle sind zurück. Das Berufungsgericht hat geliefert – wie UPS, nur ohne illegale Immigranten. Jetzt müssen wir groß denken.“</p>



<p><em><strong>Kushner:</strong> </em>„Wie groß, Sir?“</p>



<p><em><strong>Trump:</strong> </em>„Space-Zölle. Warum sollten Aliens gratis landen dürfen? Amerika zuerst – auch im All!“</p>



<p><em><strong>DeSanitizer:</strong> </em>„Sir, vielleicht sollten wir uns auf China konzentrieren.“</p>



<p><em><strong>Trump:</strong> </em>„Stimmt. Die haben TikTok erfunden. Das ist ein Angriff auf unsere Kinder UND meine Tanzvideos. Ab jetzt: 300 % Zoll auf alles, was kleiner als ein Toaster ist.“</p>



<p><em><strong>MAGA (der Adler, telepathisch):</strong> </em>„Caw! Freedom kostet jetzt 12,99 plus Versand.“</p>



<p><em><strong>Kushner:</strong> </em>„Und was ist mit Europa, Sir?“</p>



<p><em><strong>Trump:</strong> </em>„Sollen froh sein, dass ich ihnen nicht auch noch Zölle auf Espresso, Gendersternchen und Greta verlange.“</p>



<p><em><strong>DeSanitizer:</strong> </em>„Die WTO wird wieder toben…“</p>



<p><em><strong>Trump:</strong> </em>„WTO? Ist das diese neue Boyband?“</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading">Zusätzliche Leaks aus dem Memo</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Trump will Zölle als Lotterie-Spiel: <em>„Jeder 100. Container kommt ohne Zoll rein – Spannung für alle!“</em></li>



<li>Geplante Werbekampagne: <strong>„Tariffs – Because You’re Worth It“</strong>, powered by L’Oréal &amp; der NRA</li>



<li>Notiz am Rande: <em>„Unbedingt nachschauen, ob man Zölle auf Biden einführen kann.“</em></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Der neue Zollplan ist weniger Strategie, mehr Reality-TV. Amerika hat den Wirtschaftskrieg nicht nur erfunden – es verkauft ihn jetzt auch als Streaming-Abo. Staffel 2: <em>„Tariff Wars – Return of the Sanctions“</em> erscheint bald auch auf FakeSocial+.</p>



<p>Und nächste Woche dann: <em>USA erklärt Weizen zur strategischen Waffe, Kanada antwortet mit Ahornsirup-Embargo.</em></p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>BM Tanner bestellt zehn F-16-Kampfflugzeuge für´s Heer – für vier Paletten Eier!</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/tanner-bestellt-10-f-16-fuer-4-paletten-eier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2025 09:28:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesheer]]></category>
		<category><![CDATA[Eier]]></category>
		<category><![CDATA[F-16]]></category>
		<category><![CDATA[Landesverteidigung]]></category>
		<category><![CDATA[Tanner]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem beispiellosen Deal hat Verteidigungsministerin Klaudia Tanner heute Vormittag zehn brandneue F-16-Kampfjets inklusive 30 Jahre Gratis-Wartung, Allwetterlackierung und einem Getränkehalter im Cockpit für das Bundesheer bestellt – im Tausch gegen vier Paletten österreichischer Freilandeier. „Wir haben lange verhandelt, aber letztlich war’s das Ei, das den Jet gemacht hat“, so Tanner bei einer improvisierten Pressekonferenz [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem beispiellosen Deal hat <a href="https://www.k2-magazine.com/mehrheit-glaubt-lustigste-person-sind-sie/" data-type="post" data-id="2606">Verteidigungsministerin Klaudia Tanner</a> heute Vormittag zehn brandneue <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/General_Dynamics_F-16" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F-16-Kampfjets</a> inklusive 30 Jahre Gratis-Wartung, Allwetterlackierung und einem Getränkehalter im Cockpit für das Bundesheer bestellt – im Tausch gegen vier Paletten österreichischer Freilandeier. „Wir haben lange verhandelt, aber letztlich war’s das Ei, das den Jet gemacht hat“, so Tanner bei einer improvisierten Pressekonferenz zwischen einer Tankstelle und dem Fliegerhorst Zeltweg.</p>



<p>Laut internen Quellen wurde der Deal im Rahmen des neuen Beschaffungsprogramms „Eier für Eurofighter“ abgewickelt. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Jets mit Budgetmitteln zu kaufen, „aber dann hat ein Praktikant bei einem informellen Frühstück im US-Verteidigungsministerium zufällig Eier mitgebracht – der Rest ist Geschichte“, so ein Sprecher des Ministeriums.</p>



<p>Die USA hätten den Deal akzeptiert, da „österreichische Eier besonders proteinreich und great“ seien. „Außerdem haben wir ohnehin zu viele Kampfjets rumstehen“, so ein US-Militärattaché, der anonym bleiben möchte. „Und ehrlich – eure Eier schmecken besser als unsere MAGA-Kapperl Made in China.“</p>



<p>Die Opposition reagiert empört: „Was kommt als Nächstes? Leopard-Panzer gegen Apfelsaft?“, fragt sich der Wehrsprecher der FPÖ, er anonym bleiben möchte. Er kritisierte zudem, dass die Eier gar nicht <em>bio</em> seien. Und die Grünen wiederum, dass „die CO₂-Bilanz von F-16-Kampfjets durch Freilandeier nicht wirklich kompensiert werden kann“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="562" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/f16-eier-1024x562.jpg" alt="Ein Mann mit Tablett in einem Raum mit Eier-Paletten, Stichwort Tanner.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4999" title="BM Tanner bestellt zehn F-16-Kampfflugzeuge für´s Heer – für vier Paletten Eier! 8" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/f16-eier-1024x562.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/f16-eier-300x165.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/f16-eier-768x422.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/f16-eier-150x82.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/f16-eier-450x247.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/05/f16-eier.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Beim Bundesheer werden die Eier für den Kauf der F-16-Kampfjets schon für den Transfer vorbereitet.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Tanner hat Lust auf mehr</h2>



<p>Tanner selbst zeigt sich begeistert: „Endlich haben wir Flugzeuge, die fliegen <em>und</em> wir haben sogar am Budget gespart!“ Laut interner Planung sollen die Jets bereits nächste Woche im Rahmen der <em>Operation Rührei</em> im Luftraum getestet werden.</p>



<p>Ob das Bundesheer demnächst auch Panzer gegen Heumilch oder Drohnen gegen Kürbiskernöl tauschen wird, wollte das Ministerium weder bestätigen noch dementieren. Sicher sei nur eines: „Eier haben in der österreichischen Sicherheitsstrategie jetzt eine tragende Rolle.“</p>



<p>Willkommen im Zeitalter des Omelett-Kapitalismus.</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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		<title>Donny Trump plant Einfuhrzoll auf Leitern: „Doppelt so hoch wie Zölle auf Halbleiter!“</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/donny-trump-plant-zoll-auf-leitern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 09:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[DonnysTariffs]]></category>
		<category><![CDATA[FakeNewsButRealFeel]]></category>
		<category><![CDATA[Halbleiter]]></category>
		<category><![CDATA[MakeAmericaClimbAgain]]></category>
		<category><![CDATA[Tariffs]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Zölle]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem spontanen Geistesblitz hat US-Präsident Donny Trump angekündigt, künftig nicht nur Halbleiter, sondern auch ganze Leitern mit einem Einfuhrzoll zu belegen. Die Maßnahme sei laut Trump „absolut logisch“, da ganze Leitern „mindestens das doppelte bringen wie Halbleiter – denn sie haben mehr Stufen!“ „Ich habe mit den klügsten Leuten gesprochen, sehr kluge Leute, viele Leiter-Experten. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem spontanen Geistesblitz hat US-Präsident Donny Trump angekündigt, künftig nicht nur Halbleiter, sondern auch <strong><em>ganze</em> <em>Leitern</em></strong> mit einem Einfuhrzoll zu belegen. Die Maßnahme sei laut Trump „absolut logisch“, da ganze Leitern „mindestens das doppelte bringen wie Halbleiter – denn sie haben mehr Stufen!“</p>



<p>„Ich habe mit den klügsten Leuten gesprochen, sehr kluge Leute, viele Leiter-Experten. Sie sagten mir: Donny, Halbleiter bringen Geld, aber ganze Leitern bringen <em>doppelt</em> so viel – vielleicht sogar <em>dreifach</em>, wenn es eine Teleskopleiter ist. Und ich sagte: Das ist genial. Das machen wir!“, erklärte <a href="https://www.k2-magazine.com/donnys-auto-mart-doch-kein-booster/" data-type="post" data-id="4861">Dealmaker Donny</a> bei einem Auftritt in seinem neuen DIY-Beratungszentrum „Make America Climb Again“.</p>



<p>Laut Trump seien Leitern „ein strategisches Produkt“, da sie es den Amerikanern ermöglichen, „höher hinaufzukommen als die Chinesen“, was wirtschaftlich „einfach Sinn macht“. Im selben Atemzug kündigte er Strafzölle auf Klapphocker, Trittstufen und europäische Multifunktionsleitern an. Ein User auf X – formally loved as Twitter meinte dazu: „Endlich denkt mal jemand in GANZEN Leitern. Dieser Mann ist ein Genie!“ Allerdings gibt es auch durchaus kritische Stimme zu Donny´s neuestem Plan: „Also wenn die Zölle meine Teleskopleiter betreffen, brennt der Baumarkt!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Industrie in Panik – Baumärkte stocken auf</h2>



<p>Die US-Leiterindustrie zeigte sich begeistert, während internationale Baumärkte hektisch begannen, Aluminiumvorräte zu bunkern. „Wenn Trump das wirklich durchzieht, wird eine dreiteilige Alu-Schiebeleiter bald mehr kosten als ein fabriksneues <a href="https://en.wiktionary.org/wiki/Swasticar" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Swasticar</a>“, erklärte ein panischer Hornbach-Manager unter der Bedingung völliger Anonymität.</p>



<p>Die EU prüft bereits Vergeltungsmaßnahmen. Ein Sprecher der Kommission deutete an, man erwäge Strafzölle auf <em>Vollidioten</em>. „Da Trump allerdings nicht importiert wurde, gestaltet sich die rechtliche Lage schwierig“, so der Sprecher.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="570" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/trump-leiter-zoll-1024x570.jpg" alt="Das Wort &quot;Tariffs&quot; mit Scrabble-Steinen.
(c) Pixabay.com/ Markus Winkler" class="wp-image-4942" title="Donny Trump plant Einfuhrzoll auf Leitern: „Doppelt so hoch wie Zölle auf Halbleiter!“ 9" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/trump-leiter-zoll-1024x570.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/trump-leiter-zoll-300x167.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/trump-leiter-zoll-768x428.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/trump-leiter-zoll-150x84.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/trump-leiter-zoll-450x251.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/trump-leiter-zoll.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Insider berichten, dass Donny Trump deswegen so sehr auf neue Zölle setzt, weil er mit diesem Wort bei seinem letzten Scrabble-Game gegen Elmo Musk´s 4-jährigen Sohn gewonnen hat.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Nächster Schritt: Zoll auf ganze Sätze?</h2>



<p>Insiderkreise berichten, Trump habe ebenfalls Interesse an einem Exportzoll auf „ganze Sätze“ geäußert – allerdings nur bei Pressekonferenzen. „Die Medien kriegen eh alles umsonst. Das ist unfair!“, so Trump.</p>



<p>Insider berichten indessen, Trump erwäge nun auch Zölle auf »ganze« Notlösungen, Viertelpfunde und halbgare Ideen. Ein Sprecher des Weißen Hauses kommentierte trocken: „Wir hoffen, er verwechselt nicht bald auch <em>Schrauben</em> mit <em>Schrauber</em> – sonst zahlen wir bald doppelt, wenn wir ein Billy-Regal aufbauen wollen.“</p>



<p>#DonnysTariffs #MakeAmericaClimbAgain #FakeNewsButRealFeel</p>



<p>(Bilder: Dall-E, Pixabay.com/ Markus Winkler)</p>
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		<title>Nach Donny Trump´s Zollhammer: Nahversorger im Waldviertel erhebt 25% Einfuhrzoll auf alles aus den Nachbarorten</title>
		<link>https://www.k2-magazine.com/nahversorger-einfuhrzoll-nachbarorte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[2theMax]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 08:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Donny Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Einfuhrzoll]]></category>
		<category><![CDATA[Gfiederberg]]></category>
		<category><![CDATA[MakeGfiederbergGreatAgain]]></category>
		<category><![CDATA[MGGA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.k2-magazine.com/?p=4928</guid>

					<description><![CDATA[Waldviertel – Die Globalisierung ist endgültig auch im beschaulichen Niederösterreich angekommen. Nachdem US-Präsident Donny Trump mit seiner protektionistischen Zollpolitik dafür sorgt, dass die globale Wirtschaft den viel zitierten Bach runter geht, folgt nun der erste österreichische Nahversorger seinem Vorbild: Der Greißler „Nah &#38; Billig“ aus der beschaulichen Waldviertler Katastralgemeinde Gfiederberg erhebt ab sofort 25 % [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Waldviertel – Die Globalisierung ist endgültig auch im beschaulichen Niederösterreich angekommen. Nachdem US-Präsident <a href="https://www.k2-magazine.com/donnys-auto-mart-doch-kein-booster/" data-type="post" data-id="4861">Donny Trump</a> mit seiner <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/plus255888728/Handelskonflikt-Trump-zerschlaegt-jegliche-Hoffnung-auf-ein-schnelles-Ende-des-Zoll-Chaos.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">protektionistischen Zollpolitik</a> dafür sorgt, dass die globale Wirtschaft den viel zitierten Bach runter geht, folgt nun der erste österreichische Nahversorger seinem Vorbild: Der Greißler „Nah &amp; Billig“ aus der beschaulichen Waldviertler Katastralgemeinde Gfiederberg erhebt ab sofort 25 % Zoll auf sämtliche Produkte aus den Nachbarorten. </p>



<p>Inspiriert von Donny´s „Make America Great Again“-Politik, schlägt der Greißler Hubert M. (63) nun zurück. Gegen wen? Gegen alles, was nicht aus dem eigenen Ort kommt. &#8222;Die Einfuhrzölle sind ab sofort wirksam!&#8220; Seine Begründung: „Das ist kein freier Markt, das ist ein Eierdumping-Krieg! Ich kann und werde nicht länger tatenlos zusehen, wie billige Eier aus Ober-Gfiederberg unseren lokalen Markt überschwemmen!“, erklärt Ladenbesitzer M., während er seine neue Zollstation – ein alter Gartenpavillon mit rot-weiß-roter Schranke – vor seinem Dorfladen errichtet.</p>



<p>Seit Jahren – so M. – werde sein Betrieb „systematisch unterwandert“ von auswärtigen Produkten. „Ober-Gfiederberg, Unter-Gfiederberg, Mittelgfiederberg – alle schicken ihre Gurken, Erdäpfel und Birnen her und keiner fragt: Wo bleibt Gfiederberg?“ Der Nahversorger sieht sich als letzten Verteidiger der lokalen Identität: „Erst waren’s die Eier, dann die Semmeln – und irgendwann verkaufen’s uns noch die Luft aus dem Nachbarort!“</p>



<p>Die neue Einfuhrzoll-Politik wird jedenfalls hart durchgezogen. In seiner neuen Zollstation prüft M. ab sofort seine Lieferanten auf Herkunft, Gesinnung und Eiergröße. Verdächtige Ware wird mit einem großen „Gfiederberg-Fremd“-Stempel gebrandmarkt und nur noch gegen Aufpreis verkauft. „Es geht um unsere wirtschaftliche Souveränität“, erklärt M., während er einen Sack Erdäpfel konfisziert („zu rund für Gfiederberg!“).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfuhrzoll vs. Schnittlauchboykott</h2>



<p>Betroffen sind neben Eiern auch Milch, Brot und gelegentlich der Bäcker, wenn er falsch abbiegt. Der Bürgermeister von Ober-Gfiederberg zeigte sich entsetzt: „Das ist wirtschaftlicher Separatismus auf dörflichem Niveau. Wir überlegen Gegenzölle auf Gfiederberger Schnittlauch, die ich, wenn nötig, mittels Notverordnung auch ohne Gemeinderatsbeschluss festlegen kann.“</p>



<p>Die örtliche Bevölkerung ist jedenfalls gespalten. Während ältere Stammkunden die „wirtschaftliche Eigenständigkeit“ feiern  – „Endlich wehrt sich einer gegen die Eierflut!“ –, zeigen sich jüngere Konsumenten irritiert: „Wieso kostet das gleiche Joghurt plötzlich 1,12 statt 0,89? Nur weil’s aus dem Nachbardorf kommt?“</p>



<p>In Ober-Gfiederberg wurde inzwischen zu einem Boykott gegen Gfiederberger Produkte aufgerufen. In Mittelfeld organisierte der örtliche Bauernbund zum Protest einen Traktor-Korso – allerdings verlief dieser sich im vierten Kreisverkehr nach der Tankstelle. Der Bürgermeister von Unter-Gfiederberg versucht es dennoch diplomatisch: „Wir wollen keine Eskalation, aber zur Not bauen wir eine Mauer. Aus Unter-Gfiederberger Leberkäs.“</p>



<p>Der Wiener Wirtschaftsprofessor Hans-Rudolf Knöbl bezeichnet das Vorgehen als „agrarischen Isolationismus mit Hang zum Delirium“. Er vermutet psychologische Ursachen: „Möglicherweise hatte Herr M. in seiner Jugend ein traumatisches Erlebnis mit einem Auswärtigen-Ei.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="572" src="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/gfiederberg1-1024x572.jpg" alt="Containerhafen in Genua, Stichwort Einfuhrzoll.
(c) AdobeStock" class="wp-image-4933" title="Nach Donny Trump´s Zollhammer: Nahversorger im Waldviertel erhebt 25% Einfuhrzoll auf alles aus den Nachbarorten 10" srcset="https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/gfiederberg1-1024x572.jpg 1024w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/gfiederberg1-300x168.jpg 300w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/gfiederberg1-768x429.jpg 768w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/gfiederberg1-150x84.jpg 150w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/gfiederberg1-450x251.jpg 450w, https://www.k2-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/gfiederberg1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hubert M. prüft ab sofort sämtliche Waren hinsichtlich Herkunft, Gesinnung und Eiergröße. Alles, was nicht direkt aus Gfiederberg kommt, wird mit einem 25%igem Einfuhrzoll belegt.</figcaption></figure>



<p>Hubert M. bleibt dennoch unbeirrt: „America First war gestern – jetzt heißt es: <em>Gfiederberg first!</em> und <em>Make Gfiederberg Great Again!</em>“ </p>



<p>M.´s Vorgehen blieb unterdessen auch dem &#8222;Erfinder&#8220; der neuen Weltwirschaftskrise nicht verborgen. Auf seinem eigenen Netzwerk „TruthHurts“ kommentierte Donny Trump persönlich:<br>„Great move by the Austrian guy with the eggs. Good man. Smart man. Strong. Very strong. America loves Gfiederberg!“</p>



<p>#MakeGfiederbergGreatAgain, #MGGA</p>



<p>(Bilder: AdobeStock)</p>
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